Monatsarchiv für Januar 2012

Rainer Calmund sitzt auf dem Turbo von Gernot Steifensand

Rainer Calmund CALIPAGE

1000 Stühle Gernot M. Steifensand TURBOCALIPAGE setzt in der neuen Werbung auf gewichtige Qualitität. Hier muss der Wohlfühl Sessel Turbo von 1000 Stühle Gernot Steifensand zeigen was er kann.

Wir freuen uns über die neueste Präsentation von CALIPAGE mit Rainer Calmund. Hier darf der Hochlehner mit XXL Mechanik zeigen was er kann.

Massive Werbung mit massiven Argumenten und der massiven Qualität von 1000 Stühle Gernot M. Steifensand. Hier präsentiert man ergonomische Sitzlösung zum XXL Sitzen. CALIPAGE zeigt in dem Werbespot wie Dynamik am Arbeitsplatz funktioniert. Die richtige Ausstattung am Platz schafft sportliche Ergebnisse.

So rollt der Rubel – Turbo-Bandscheibensitz – die Speziallösung für ermüdungsfreies Sitzen – für gewichtige Geschäfte die passende Sitzlösung in XXL von 1000 Stühle Gernot M. Steifensand.

 

Den Spezial Komfortsessel Hochlehner mit XXL-Mechanik können Sie HIER bestellen.

 

 

 

 

 

Der Revoluzzer für Dynamik und Lebendigkeit am Arbeitsplatz

 

Dieter Messner auf dem Thron

Pharaonen, Caesaren, Könige, Bischöfe, Päpste und Kaiser haben ihre Autorität in dieser Haltung demonstriert. Sitzen war zu allen Zeiten das Privileg der mächtigen und müßigen Klasse. 

Diese Würdehaltung verriet, dass der Sitzende vornehm war und keine nützliche Arbeit leisten musste. Nach den großen Revolutionen hat das Bürgertum die Majestätshaltung begierig übernommen und zur Norm für alle gemacht.  Auch demokratisch gewählte Präsidenten lassen sich noch gern thronsitzend abbilden!

 

Quod licet Iovi nunc licet bovi.
Der Herrscherthron wird zum Gebrauchsstuhl.
Durch die tiefe Sitzposition auch zur Körperfalle.

In diesen Thronstühlen sitzen wir fest. Arbeiten und Thronen sind aber zwei grundverschiedene Paar Schuhe. Das Arbeiten in Majestätshaltung ist ein vollkommen unsinniger und tragischer gesundheitsschädlicher Brauch.

 

Gelernte SitzpositionAm schlimmsten trifft es die Kinder. Sie möchten sich bewegen und werden beim Schuleintritt zu qualvoller Immobilität gezwungen. Eingeklemmt in Knickmöbel dürfen sie nur zwischen Sitzen und Sitzen wählen. Sie sind verdammt zur Sitzlägerigkeit mit allen ihren Folgen.

In der Schule werden wir alle auf das Dauersitzen geprägt und damit auf eine lange Kette von schlechten Gewohnheiten und Krankheiten programmiert.

Im Büro ist die Situation nicht anders. Die Arbeitenden sind gezwungen, auf Dauer eine äußerst schädliche, dreifach geknickte Arbeitshaltung einzunehmen. Bürostühle imitieren immer noch Königsthrone und werden für alle Rangstufen angeboten. Komfort und Prestige bestimmen das Design.

 

So erzeugen wir Bewegungsarmut mit Millionen Patienten und eine profitable Therapierungsindustrie.
Ja, wir sind Kaiser, aber kranke Kaiser.

Die Bürostuhlindustrie erzeugt zumeist rollende und drehbare Thronsessel, unsere kulturelle Prägung auf die Majestätshaltung ist stärker als die medizinische Vernunft. Ergonomischen Sitzen, dynamischen Lösungen wie die Pending-Mechanik und geschlechterspezifische Lösungen gehen nicht weit genug.

Der Sitzrevoluzzer heisst Prof. Mag. Dieter Messner, geboren 1938 in Wien, Studium der Germanistik und Geschichte in Innsbruck und Wien, College-Instructor in der Schweiz und in den USA, Gymnasiallehrer in Österreich, heute Fachmann für die Ergonomie des Schreibtisch-Arbeitsplatzes, nachdem er sich zwanzig Jahre lang intensiv mit dem Thema „Arbeitshaltung in Büro und Schule“ beschäftigt hat.

 

Arbeitsplatzlösung von Dieter MessnerDie Motivation dafür waren eigene Schmerzen, Symptome und chirurgische Eingriffe, verursacht und „erbrütet“ durch jahrelange überlange Sitzzeiten in der Schule, beim Studium und bei Lektüre und Korrekturarbeiten am Schreibtisch, obwohl er immer „sportlich“ lebte. Dabei hat hat er gelernt, dass Bewegung das wichtigste „Vitamin“ für die menschliche Gesundheit ist und dass der Satz „Sitzen macht krank!“ richtig ist.

Wechselhaltung in Stehhöhe ist Dieter Messner das höchste Ziel. So konzipiert er für Städte und Gemeinden, für Firmen und innovative Projekte weiter gedachte Lösungen. Das oberste Ziel ist die Gestaltung des Arbeitsplatzes, dass den arbeitenden Menschen nicht behindert und immobilisiert und den häufigen Wechsel der Arbeitshaltungen und damit viel Bewegung ermöglicht.

Auf seiner Webseite zeigt er interessante, ergonomische, gesunde und weitergedachte Lösungen zur Vermeidung der Bewegungsarmut.

 

Prof. Mag. Dieter Messner berät Gernot Steifensand bei der Entwicklung neuer Sitzlösungen.
Dieter Messner ist im Aufsichtsrat der SITWELL Steifensand AG.

1000 Stühle Stützpunkthändler: Hoecker-Office-Bedarf

Hoecker Office: Hand in HandWie innovativ und hochwertig ein Produkt auch ist, bleibtder Verkaufserfolg aus, sind alle Investitionen für die Katz. Der Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Händlern kommt somit eine besondere Bedeutung zu.

Dem Fachhändler kommt im Vertriebskonzept eine priviligierte Stellung zu: Als Schnittstelle zwischen Kunde und Hersteller weiß er, was der Kunde will und der Hersteller bietet. Arbeiten beide Parteien, Hersteller und Handel, partnerschaftlich zusammen, kann sich dies für alle Beteiligten als erfolgsversprechend erweisen.

 

FACTS office

 

EXPERTEN MIT ERFAHRUNG

Das weiß auch Hoecker Office-Bedarf in Waldsee bei Speyer. Die Experten für IT-Zubehör und Einrichtung sind seit über 15 Jahren im Geschäft, Inhaber Frank Hoecker sammelte zuvor jahrelange Erfahrung im Außendienst für Büroartikel. Im Jahr 1996 gründete er sein eigenes Unternehmen, Hoecker EDV-Zubehör, zunächst in Altrip, nach Zukäufen und Expansionen siedelte Hoecker schließlich nach Waldsee um, wo er seit Anfang 2010 unter dem Namen Hoecker-Office- Bedarf firmiert.

Zu seinen Kunden zählt Hoecker Großkunden aus der Region wie John Deere in Mannheim sowie mittelständische und kleine Unternehmen – Banken, Versicherungen, Kunden aus Industrie und Handwerk und auch Kanzleien, Praxen und Apotheken. Sie stattet der Vollsortimenter mit Druckern und Multifunktionsgeräten, interaktive Whiteboards und Druckmaschinen sowie sämtlichem Büromaterial aus. Eine Besonderheit hat Hoecker im Bereich Büromöbel zu bieten – und hier kommt eine spezielle Zusammenarbeit mit dem Hersteller ins Spiel.

 

GEMEINSAME SACHE

Hoecker ist für zahlreiche Hersteller Stützpunkthändler für die Vorderpfalz und Baden- Württemberg – im Bereich Drucker und MFPs beispielsweise für Olivetti und Ricoh, im Segment Büromöbel für die 1000 Stühle Gernot Steifensand GmbH. Mit dem fränkischen Hersteller, der sich mit geschlechtsspezifischen Sitzlösungen einen Namen gemacht hat, verbindet Hoecker weit mehr als nur eine Handelspartnerschaft: „Wir entwickeln ein gemeinsames Vertriebskonzept“, erklärt Inhaber Frank Hoecker. „Zudem setzen wir neue Produkte und Weiterentwicklungen gemeinsam mit 1000 Stühle Gernot Steifensand um.“

Als Stützpunkthändler kennt Hoecker nicht nur die Eigenschaften der 1000 Stühle ganz genau, er kann Anregungen und Wünsche seiner Kunden direkt an den Hersteller weiter geben und so die Produktentwicklung maßgeblich beeinflussen. „Wir haben für unser Portfolio einen Stuhlhersteller gesucht, der sich mit neuen Ideen von seinen Marktbegleitern unterscheidet“, berichtet Hoecker. „So kamen wir auf die Lösungen für geschlechtsspezifisches Sitzen, Mister Sitmate und Lady Chair. Von dem Konzept waren wir gleich überzeugt.“ Diese Überzeugung zeigt sich bei Hoecker auch im täglichen Geschäft. „Wir präsentieren unseren Kunden so Produkte, die für sie komfortabel sind und ihnen helfen, gesund zu bleiben. Für uns ist die Beratung der Schwerpunkt unseres Geschäfts. Wir wollen nicht einfach nur verkaufen, sondern den Kunden das Beste bieten.“

Hoecker StützpunkthändlerVorteile der Sützpunktpartnerschaft genießt auch Hoecker. So erhält eine Reihe von Musterstühlen, die er seinen Kunden zum Probesitzen anbietet, Unterstützung bei Ausschreibungen und der Pflege seines Online- Shops. Auch Ergonomieschulungen bietet 1000 Stühle Gernot Steifensand seinen Partnern.

Hoecker ist jedoch überzeugt, dass die Beratung und der Verkauf der passenden Produkte nicht über das Internet funktioniert. „Das gesprochene Wort gilt – und ist mehr Wert als 1.000 E-Mails. So wie der Kunde die für ihn passende Büro-Einrichtung nicht einfach über einen Onlineshop bestellen kann, so können wir eine individuelle Beratung nicht virtuell anbieten.“ Das bedeutet jedoch nicht, dass der Onlineshop bei Hoecker keine Rolle spielt: Bürozubehör, Verbrauchsmaterialien, Speichermedien und sogar Cateringbedarf bestellen auch die Hoecker-Kunden gern online. „Den Webshop weiter auszubauen ist eines unserer nächsten Ziele“, erklärt Hoecker. „Er spielt im täglichen Geschäft eine wachsende Rolle, gerade was die Bestellung von C-Artikel angeht.“

 

Hoecker-Office-Bedarf hat bereits eine wechselhafte Geschichte hinter sich – Zukäufe und Expansionen, die Ausweitung des Angebots, die Entwicklung zum Stützpunkthändler, die Weiterentwicklung der Büro-Stühle von 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand … doch Schluss ist damit noch lange nicht. „Wir wollen unseren Erfolg weiter ausbauen“, berichtet Hoecker. „Vor allem im Segment Bürostühle sehen wir mit den Mister- und Lady-Stühlen großes Potenzial und bemerken dies auch im täglichen Geschäft. Das Feedback unserer Kunden trägt einen Teil dazu bei, die 1000-Stühle-Kollektion noch besser auf den Nutzer abzustimmen.“ Um dies fortzuführen, ist auch der Ausbau des Geschäfts geplant: Zu den derzeit fünf Mitarbeitern sollen weitere hinzukommen und das momentan auf die Region konzentrierte Geschäft bundesweit ausgebaut werden.

Nadia Hamdan

Geschlechtsspezifische Einflüsse beim Sitzen

Wenn sich jemand dazu bekennt, lt. Marke „Sitwell“ (sitzt gut) herzustellen, dann muss er diese selbstredend auch vermarkten. Sonst macht „das Ganze“ keinen Sinn. Wer dieser „jemand“ ist, ergibt sich aus dem Markenlogo, nämlich Herr Gernot M. Steifensand.

Herr Gernot M. Steifensand hat sich berechtigterweise Gedanken darüber gemacht, wie er die Sitwell-Stühle und Sitzlösungen (und auch mehr!) am besten bzw. ehesten vermarkten kann. Es musste ein Marketingkonzept gefunden werden, was nicht nur die klassischen anthropometrisch/ergonomischen und damit auch arbeitsmedizinischen/arbeitswissenschaftlichen sowie die designmäßigen und qualitativen Gesichtspunkte und Anforderungen an einen guten Bürostuhl berücksichtigt – was heute bei den meisten Bürostühlen „made in Germany“ fast flächendeckend im wahrsten Sinne des Wortes der Fall ist.

Es sollte bzw. musste ein zusätzlicher Gesichtspunkt sein, der eine Entscheidung für eine Produktlinie aus dem Hause Sitwell Gernot M. Steifensand anregen und erleichtern könnte bzw. sollte.

Dieser zusätzliche Gesichtspunkt war mit der Entscheidung für eine Differenzierung (Vermarktung) der Sitwell-Stühle aus dem Hause Gernot M. Steifensand in Richtung Mister und Lady Sitwell-Collection gefunden.

Die Frage war und ist nur, wie der Markt auf diese Differenzierung reagiert? Gibt es eindeutige und belegbare Gründe für diese Differenzierung, die gewollt und entschieden ist, nicht zuletzt durch die Erteilung eines Patentes/Gebrauchsmusterschutzes für die Produktlinien Lady Sitwell-Collection (roter Prospekt) und Mister Sitwell-Collection (blauer Prospekt). Vorgenannte Entwicklung blieb selbstredend nicht verborgen; das Konzept der Differenzierung von Bürostühlen bzw. des Angebotes nach geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten war zur Diskussion gestellt und musste einer ernsthaften Beurteilung (Analyse) zugeführt werden. Dies insbesondere deshalb, weil die marktpolitischen Gründe alleine nicht ausreichend gewesen wären, um der Lady und Mister Sitwell-Philosophie zum Durchbruch zu verhelfen und bei den Entscheidungsträgern (Beschaffern) ernstzunehmende Wettbewerbsvorteile erkennbar zu machen.

 

In einer Zeit, in der alle Überlegungen in Richtung auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung eher abgebaut als gefördert werden, muss man feststellen, dass eben die Evolution des Menschen über Jahrmillionen genau in die gegenteilige Richtung geführt hat, nämlich in Richtung auf Unterschiede bei Männern und Frauen. Welche das sind ergibt sich aus nachstehender Abbildung. Die dargestellten Aspekte (der Unterschiede) sind nicht vollständig. Sie zeigen aber eindeutige Unterschiede und rechtfertigen insofern auch die Mister und Lady Sitwell- Philosophie.

 

Geschlechterspezifische Unterschiede

Quelle: Apotheken Umschau Heft, 1. Juli 2005 A, S. 12-16

 

Neben den in der Abbildung dargestellten Gesichtspunkten darf man auch vor allem nicht die bei Entscheidungen für den oder gegen den oder einen bestimmten Bürostuhl wichtigen Gesichtspunkt der emotionalen Empfindungen außer Acht lassen. Gerade letzteres ist für die Entwicklung der Produktlinien (Collections) Lady und Mister Sitwell entscheidend gewesen und hat dazu geführt, dass heute von der Firma Sitwell Gernot M. Steifensand Bürostühle angeboten werden, die auch diesem Gesichtspunkt voll gerecht werden – die klassischen Aspekte sind und waren im Hause Sitwell Gernot M. Steifensand seit Generationen selbstverständlich (vgl. hierzu auch die auf den Rückseiten der Prospekte Lady und Mister Sitwell dokumentierten Zertifikate).

 

Eine stärker geschlechtsspezifische Sichtweise empfiehlt sich nicht nur auf dem Gebiet des Sitzens, d.h. schwerpunktmäßig auf dem Sektor der muskulo-skelletalen Problematik und –erkrankungen. Sie hat auch auf vielen anderen Gebieten eine Rechtfertigung, die bedeutender wird und immer mehr Beachtung findet (vgl. hierzu Schaubild 5 auf S. 14 des Gesundheitsberichts des Statistischen Bundesamtes 2004):

Doch zurück zum Thema Sitzen und zur Lady und Mister Sitwell-Philosophie des Hauses Gernot M. Steifensand. Hierzu liegt jetzt eine Studie von J.P. Callaghan vor, die geschlechtsspezifische Einflüsse auf Haltungsreaktionen beim Sitzen bestätigt. Autor: Jack P. Callaghan Ph.D., Kanadischer Forschungslehrstuhl für Wirbelsäulen-Biomechanik und Verletzungsprävention, Abteilung für Kinesiologie, Fakultät für Angewandte Gesundheitsmedizin, Universität Walterloo, Kanada N2L 3G1

Die Zusammenfassung (Executiv Summary) der Untersuchungsergebnisse lautet:

Bei 16 Personen (8 w, 8 m) wurden die physiologischen Reaktionen auf vier verschiedene Sitzanordnungen während 45-minütiger Sitzperioden unter simulierten Büro- Arbeitsbedingungen geprüft. Drei verschiedene Büroaufgaben wurden während jeder der vier Sitzperioden untersucht (Bedienung der Maus, der Tastatur, eine Kombination der beiden). Das Hauptaugenmerk der Studie war darauf gerichtet, geschlechtsspezifische Unterschiede in Haltungsreaktionen beim Sitzen zu beurteilen. Sekundäreffekte aufgrund von Faktoren aus dem Bereich Büro-Stuhl oder Büro-Aufgabe wurden nur berücksichtigt, wenn sie unterschiedlichen Einfluss auf beide Geschlechter hatten. Alle Daten wurden während der gesamten 45-minütigen Test-Sitzperiode über Monitor aufgenommen, und die aufgezeigten Ergebnisse sind aus diesem gesamten Datensatz abgeleitet, nicht aus repräsentativen Haltungen, die zu bestimmten Intervallen stichprobenhaft Daten lieferten.

Die Daten zeigen Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern in der Haltungsausrichtung und in der Sitzposition auf dem Stuhl auf. Die fortlaufenden Messungen am Rückgrat und Pelvis (Becken) während der ganzen Dauer der Teil-Sitzperioden deckten auf, dass die weiblichen Probanden

– mit einem stärker nach vorn gedrehten Becken,
– mit weniger lumbaler Biegung und
– sehr geringer Rumpfbeugung saßen. Dagegen saßen die männlichen Probanden
– mit einem nach hinten gedrehten Becken,
– mit größerer lumbaler Biegung und
– mit mehr nach vorne neigender Rumpfhaltung.

Diese Unterschiede in der Wirbelsäulenhaltung waren zwischen den Geschlechtern signifikant, unabhängig von den durchgeführten Büroaufgaben und von den benutzten Stühlen.

Abhängig von den benutzten Stühlen zeigte auch die Lokation der Person auf der Stuhlsitzfläche geschlechtsbasierte Unterschiede auf. Diese Reaktionen waren am stärksten ausgeprägt für den Bürodrehstuhl mit Rückenlehne. Die durchschnittlichen Lokationen sowohl des oberen Körpermassenzentrums (COM) als auch die des Hüftgelenks wurden für männliche Probanden hinter der Stuhlbasis, für weibliche Probanden vor der Stuhlbasis festgestellt. Darüber hinaus saßen die weiblichen Probanden mit ihrem oberen Körpermassenzentrum (COM) näher am Sitzflächen-Druckzentrum (COP) als die männlichen Probanden.

Die Sitzflächen-Druckprofile eines typischen weiblichen und eines typischen männlichen Probanden zeigten auf, dass die Frauen einen konzentrierteren Bereich von 10 Spitzendrücken aufwiesen im Gegensatz von den Männern, die diffuse Drücke in ihren Sitzprofilen zeigten. Ebenso war der Spitzendruck bei männlichen Probanden gegenüber den Frauen weiter hinter dem Druckzentrum (COP) angesiedelt.

Diese Druckprofile unterstützen die Beobachtungen, dass die männlichen gegenüber den weiblichen Teilnehmern eine krummere Haltung und ein stärker nach hinten gedrehtes Becken aufwiesen.

Die zu absolvierende Büroaufgabe hatte zwar einen Einfluss auf die Körperposition, aber dies war in der Hauptsache zwischen den Geschlechtern gleich. Im ganzen gesehen bestätigen die Ergebnisse, dass Frauen eine zu Männern unterschiedliche Haltungsausrichtung einnehmen, speziell bei der Untersuchung von Wirbelsäulen- und Becken-Haltung bei der Verrichtung von Büroarbeit im Sitzen. Die Frauen positionierten ihre Körper mit Bezug auf den Drehpunkt eines Bürodrehstuhls mit Rückenlehne auch unterschiedlich zu den Männern. Dies wird evident in den Unterschieden, die die Platzierung des oberen Körpermassenzentrums und Hüftgelenks mit Bezug auf den Drehpunkt eines Stuhles aufzeigen. Im ganzen gesehen zeigen diese Ergebnisse, dass Männer dazu tendieren, sich gegen die Rückenlehne zu „lümmeln“, während die Frauen sich aufrechter näher im vorderen Bereich der Sitzfläche setzten.

Unter der Gegebenheit, dass es zwischen den Geschlechtern Unterschiede in der Positionierung des Körpers über der Basis eines Bürostuhls gibt, sollte ein Bewegungsspielraum um den Drehpunkt in Betracht gezogen werden. Die Lokation des Hüftgelenks ist wahrscheinlich ein stabileres Maß für die Sitzposition (und ist die Basis für H-Punkt Sitzdesignkriterien in der Automobilindustrie). Um das Hüftgelenk direkt über dem Drehpunkt zu positionieren, würde die Einstellung auf beide Geschlechter und zwischenmenschliche Unterschiede, die wir in der Studie gesehen haben, erfordern. Um sich auf 90 % aller Personen einzustellen, wäre ein Bewegungsspielraum von ca. ± 5 cm um den Drehpunkt erforderlich.

Die vorgenannten Aussagen in der Studie werden mit den folgenden Abbildungen belegt. Da sie zum Verständnis der vorgenannten Interpretation der Studienergebnisse wesentlich beitragen, werden diese nachstehend abgebildet.

 

Professor Dr. med. habil. Theodor Peters
Leitender Gewerbemedizinaldirektor i.R.
Facharzt für Arbeitsmedizin/Sozialmedizin
An der Kaiserburg 12
40629 Düsseldorf

 

Bundesinstitut für Sportwissenschaften
Herrn Dr. med. Peter Stehle
Leiter Fachbereich Grundsatz und Controlling
Leiter Fachgebiet Medizin
Graurheindorfer Str. 198
53117 Bonn

Becken und Wirbelsäule

Wirbelsäule, Sitzen, Pressung

Gender Seating Studie - Stühle

FACHhändler brauchen mehr als FACHkompetenzen

FACTS office

Auf der Gewinnerseite

Auch wenn sie sich FACHhändler nennen, brauchen diese mehr als nur FACHkompetenzen, um einen Platz an der Sonne zu ergattern. Was dazu noch alles nötig ist, beschreibt Johannes Peter Martin, Geschäftsführer der Kaut-Bullinger-Holding und Fachhändler mit Leib und Seele.

Der heutige Fachhandel gerät zunehmend in eine verzwickte Lage. Er muss einerseits feststellen, dass die Zeiten, in denen das Verkaufen fast ein Selbstläufer war, schon längst der Vergangenheit angehören und dass die Kunden inzwischen viel anspruchsvoller und wählerischer geworden sind.

Neben dem in fast jeder Branche herrschenden Preisdruck spielen Service und vor allem eine kompetente fachliche Beratung eine stets wichtigere Rolle. Andererseits steht das Internet dem Handel nicht nur unterstützend zur Seite, sondern stellt eine Quelle des Wettbewerbs dar – Versandhändler machen ihm mit ihren Preisen das Leben schwer.

Also sind nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Innovationsfähigkeit gefragt. Händler, die darüber verfügen, werden auf der Gewinnerseite stehen. Dies hat die Kaut-Bullinger-Holding in Taufkirchen bei München schon längst verstanden. Die Kaut-Bullinger-Gruppe ist an 19 Standorten bundesweit vertreten und gehört somit zu einem der größten mittelständischen Betriebe Deutschlands.

 

Dieser setzt sich aus der KABUCO Büro Systemhaus GmbH, der KABUCO Bürobedarf GmbH und der KAUT-BULLINGER Einzelhandel GmbH zusammen. Letztere steuert bereits elf Läden bundesweit. Unter der Devise „Alles fürs Büro … alles aus einer Hand“ bietet die Gruppe alles für das Büroleben – von der gängigen Bürotechnik über Engineering/ CAD/LFP bis hin zu Büromöbeln. „Analyse, Projektierung, Beschaffung, Installation, Training, Service, Wartung und Finanzierung zeichnen uns aus“, beschreibt Franz Baumann, Geschäftsbereichsleiter Engineering/LFP/Büromöbel/Prokurist der Kaut-Bullinger-Holding das Full-Service-Konzept KABUCOs.

In den der Bürotechnik gewidmeten Ausstellungsräumen finden sich nicht nur Drucksysteme für das Druckmanagement, Diktierund Präsentationssysteme sowie komplette Konferenz- und Seminarraumausstattungen, sondern auch ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze mit Bürostühlen, die ein dynamisches Sitzen fördern – Kaut Bullinger, der 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand zu seinen Fabrikpartnern zählt, ist zudem die SITWELL-Generalvertretung in München und befasst sich somit intensiv mit den Themen Ergonomie und Sitzen nach Maß. „KABUCO leistet ständige Pionierarbeit, um die technischen Anforderungen am Arbeitsplatz den Menschen anzupassen“, berichtet Baumann.

In den vergangenen Jahren hat KABUCO einen Schwerpunkt auf das Fachgebiet Engineering/CAD/LFP gelegt und berät Anwender aus den Bereichen Architektur, Ingenieur- und Planungswesen, Dienstleistung für Reprografie sowie aus den Sektoren Großformatdruck und digitale Bildverarbeitung, Werbung und Grafik, Bauwirtschaft und Industrie.

„Wir sind hard- und softwaremäßig in der Lage, fast alle Marktsequenzen abzudecken. Für IT-Systeme bieten wir PC-, Server-, Speicher- und Netzwerklösungen inklusive Beratung, Installation, Support und Schulung“, schildert Baumann. „Als Apple-Partner verfügen wir ebenfalls über einen umfangreichen Service rund um die Mac-World. Unser eigener qualifizierter technischer Kundendienst betreut sämtliche Systeme.

Die Zeichentechnik wird durch ein vielfältiges Angebot an Zeichen- und Grafikbedarf abgedeckt.“ Im Bereich Büromöbel konzentriert sich KABUCO auf starke Marken wie zum Beispiel Haworth mit art.collection, castelli, comforto und dyes, um seinem Leistungsspektrum als Komplettanbieter gerecht zu werden. „Von Office- bis zu Management- und Chefbüroeinrichtungen, Empfangs-, Warte- und Konferenzbereichen, bis hin zu Arbeitsplatzbeleuchtungen, Raumtextilien, Raumbegrünungen und Accessoires bleiben wir den Werten Gesundheit, Lebensqualität und Effektivität treu“, lobt Baumann.

Ein professionell geschultes Beratungsteam bietet seine Unterstützung bei der Büroplanung, wenn erwünscht auch vor Ort. „Wir nehmen uns für jedes Projekt ausreichend Zeit, da wir wissen, dass Investitionen in gute Arbeitsbedingungen, Ergonomie und ansprechendes Design, die zudem erschwinglich bleiben, für Unternehmen heute von zentraler Bedeutung sind“, erläutert Baumann abschließend. „Kompetenz, Einsatzbereitschaft, Produktschulung und Personalentwicklung als Voraussetzung für unsere hohe Kundenorientierung gehören zur Kaut-Bullinger-Unternehmensphilosophie.“
(mim)

Um das Lebenswerk von Dr. Rudolf Egerer, einst geschäftsführender Gesellschafter der Kaut-Bullinger & Co. KG – er verstarb 1982 – zu würdigen, gründeten die Trägerverbände der Akademie Handel e.V. den Rudolf- Egerer-Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird.

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