Monatsarchiv für April 2012

Gender Seating: Der kleine Unterschied …

 

… ist mitunter doch ein großer in der geschlechterspezifischen Medizin stehen die anatomischen und biologischen Unterschiede von Mann und Frau im Mittelpunkt.

FACTS

Das „Gender-Seating“-Sitzkonzept soll ihren unterschiedlichen Sitzbedürfnissen Rechnung tragen.

Die Unterschiede ziehen sich durch alle anatomischen und biologischen Bereiche: Frauen erkranken im Kreislaufsystem und Verdauungssystem anders als Männer, sie atmen vier- bis sechsmal häufiger in der Minute, ihr Herz schlägt schneller und – der Mythos stimmt − Frauen haben häufiger kalte Füße, weil sie nicht so viele Muskeln in den Beinen und Oberschenkeln haben. Die Gender-Medizin berücksichtigt diese Unterschiede zum Beispiel für die Wirkungsweise von Medikamenten, im Gesundheitsbewusstsein allgemein oder in der Therapie. Mit dem Thema beschäftigt sich auch Dr. Michaela Döll, Autorin des Buchs „Der Frauengesundheitscode“. Darin beschreibt sie zum Beispiel nicht nur, dass Frauen eine andere Medizin benötigen, sondern auch, dass vielen frauenspezifischen Krankheiten durch „frauenfreundliche“ Lebensmittel vorgebeugt werden kann.

Lesen Sie auch hierzu den praxisnahen Ratgeber von Dr. Michaela Döll. Dieser entspricht den neuesten Erkenntnissen der medizinischen Forschung. Er wendet sich an Therapeutinnen, Therapeuten und – da gut verständlich – auch an interessierte Laien.

Dr. Döll - der Frauen Gesundheits Code

 

Der Frauengesundheitscode

Dr. Michaela Döll
Herbig Verlag
176 Seiten, farbig bebildert

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Der Frauengesundheitscode: Typische Beschwerden und die beste Art, sie zu verhindern

 

 

Mit einem daraus resultierenden Gebiet beschäftigt sich Gernot Steifensand, Inhaber und Geschäftsführer der 1000 Stühle Gernot M. Steifensand GmbH in Wendelstein: dem „Gender-Seating“. Denn Frauen sitzen auch anders als Männer − aufgrund der weiblichen Beckenform mit einem stärker nach vorne gedrehten Becken, mit weniger lumbaler Biegung und geringerer Rumpfbeugung. Langes bewegungsloses Sitzen kann zu einem höheren Druck in den Venen führen, der durch die inaktive Muskel-Venen-Pumpe nicht abgebaut werden kann. Das Blut wird nicht mehr richtig zurücktransportiert und kann sich in den Beinen stauen. Frauen neigen aufgrund ihrer höheren und flacheren Beckenform zudem eher zum Hohlkreuz und benötigen im Sitzen somit eine andere Beckenkorrektur und Beckenstütze als Männer.

DIE ANATOMIE BEACHTEN
Das Problem: Die nach DIN-Normen hergestellten Bürostühle werden den tatsächlichen Körpermaßen der Frau oft nicht gerecht. „Zurecht wird in verschiedenen Fachkreisen über eine Frauen-Drehstuhl- Norm (DFN) diskutiert, die präventiv stärker auf die Geschlechtsunterschiede beim Sitzen eingehen soll“, erklärt Gernot Steifensand.

Die den Besonderheiten der Frau entsprechenden Stühle sollen zum Beispiel eine bessere Atmung und Blutzirkulation ermöglichen und sich aufgrund eines besseren Sitzgefühls positiv auf Wohlbefinden und Produktivität auswirken. „Vielen frauenspezifischen Krankheiten kann durch geeignete frauenfreundliche Bürostühle wirksam vorgebeugt und sie können therapeutisch behandelt werden“, sagt Gernot Steifensand. „Die Dame im Büro sollte beim Sitzen am Arbeitsplatz somit auf die biologischen und anatomischen Merkmale des weiblichen Körperbaus achten. Experten gehen davon aus, dass sich frauenspezifische Probleme wie kalte Füße und Bindegewebserkrankungen auf diese Weise weitgehend vermeiden lassen.“

ACHTUNG LADYS:
Der Lady Chair soll kalten Füßen und Bindegewebserkrankungen vorbeugen. Er ist speziell für die Anatomie der Frau konzipiert.

Der Lady Chair berücksichtigt diese geschlechtsspezifischen Besonderheiten. Mit seiner geraden und verkürzten Sitzfläche und der besonders weichen Sitzvorderkante soll er eine bessere Durchblutung der Beine fördern und somit Cellulite vorbeugen. Die flexible Rückenlehne mit integrierter Lordosenstütze stützt vor allem den zweiten und dritten Lendenwirbel, was dem sensibleren Rücken der Frau besonders zugutekommen soll.

Darüber hinaus sind durch die 3-D-Sitwell-Technik Rückenlehne und Sitzfläche frei beweglich: Durch diesen „Gymnastikballeffekt“ bleibt der Körper stets in Bewegung. Das Ergebnis: Das bei Frauen von Natur aus schwächere Bindegewebe wird gestärkt, die Atmung verbessert, die Durchblutung gefördert und die Wirbelsäule entlastet.

„Auffallend bei diesem der Frau gewidmeten Stuhl ist die bequeme Luftkissenpolsterung, was längst nicht heißt, frau könne wie im Fernsehsessel herumlümmeln. Denn automatisch nimmt sie eine richtige Sitzhaltung ein, die von der ebenfalls großzügig gepolsterten Rückenlehne unterstützt wird“, erklärt Gernot Steifensand. „Frauenspezifischen Problemen wie kalten Füßen und Bindegewebserkrankungen kann der Lady Chair ein Ende bereiten.“

LadyChair

 

Lindemann – Raum für Ideen mit Anspruch in Berlin

LINDEMANNZeitloses, elegantes Design und durchdachte Einrichtungskonzepte für Arbeitsräume. Inspirierend, ergonomisch und natürlich funktionell: Für Arbeitsräume, die das Selbstverständnis und die Identität Ihres Unternehmens nach innen und außen kommunizieren.

Büromöbel mit System:


Für Lindemann in Berlin heißt das, Designlinien zu entwerfen und zu produzieren, mit denen Sie langfristig planen können. Alle Serien sind harmonisch untereinander kombinierbar und erweiterbar. Wählen Sie unter vielen Oberflächenvariationen und Farben Kombinationen, mit denen Sie Ihr Raumkonzept perfekt umsetzen können.

 

Lindemann ist der Spezialist für klares Design in Ihren Räumen. Über 570 Arbeitsplätze in den neuen Redaktionsräumen des Tagesspiegel wurden von Lindemann konzipiert und ausgestattet. Markant, zeitlos elegant und jeder Aufgabe gewachsen. Genau richtig für Berlins wichtigste Tageszeitung. Wir gratulieren herzlich zum Einzug!

Seit 2007 steht das Schwesterunternehmen LINDEMANN-PROJEKT.NET mit wachsendem Erfolg für anspruchsvolle, designorientierte und individuelle Büro- und Objekteinrichtungen. Mit VITRA als neuem Partner arbeitet LINDEMANN-PROJEKT.NET zukünftig mit einem der renommiertesten und bekanntesten Hersteller für Designmöbel weltweit zusammen.

Die Drei Schritte zum "kostenlosen" BandscheibendrehstuhlLindemann ist Partner von 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand. Geschlechterspezifisches Sitzen, Sitzen nach den DIN-Vorgaben, jedoch auch alles für den Industrie- & Factory-Stühle Bedarf. Bandscheibendrehstühle, Chefsessel, Stühle für Sie und Ihre Mitarbeiter die Ihnen das Arbeiten effektiv erleichtern. Bei dem Fachhändler erhalten Sie die Bürodrehstühle nach Maß. Beratung und Service rund um den gesunden Bürodrehstuhl. Probesitzen direkt bei Lindemann in den Geschäftsräumen, oder auch bei Ihnen im Büro. Sie und Ihre Mitarbeiter müssen sich auf den individuellen Sitzlösungen wohl fühlen.

Informationen zum orthopädischen Bürodrehstuhl

Bei Rückenbrand und Bandscheibenschäden kann ihnen ein orthopädischer Bürodrehstuhl bewilligt werden. Mit dem Antrag G 100 + ärztliches Attest erhalten Sie bis zu 435,- € zurück. Kompetente Beratung zum optimalen Bürodrehstuhl zur Unterstützung Ihrer Gesundheit erhalten Sie von Ihrem Fachhändler. Der Versicherungsträger fordert Fachberatung und Sitzprobe. Das Probesitzen in Ihrem Betrieb ist natürlich inklusive.


Lindemann GmbH & Co. KG

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12107 Berlin

Tel. +49 30 740006-0
Fax +49 30 740006-13

info@lindemann.de
http://www.lindemann.de/

 

 

 

Düfte steigern die Tanzlust und schaffen Ambiente

Primavera Firmensitz
Düfte steigern die Tanzlust und sie schaffen Ambiente. Mit den richtigen Düften steigt die Stimmung auf der Tanzfläche und die Erinnerungen an den Abend sind eindeutig positiver als ohne Duft. Düfte regen Emotionen an! Die weitere Dimension zum Sehen und Fühlen – der Duft. Düfte erweitern unser Erinnerungsvermögen und schaffen ein erweitertes Markenbewusstsein.

Aus der Not machen Betreiber von Clubs und Discos raffiniert eine Tugend: Weil nicht mehr geraucht werden darf, machen sich leider auch unangenehme Gerüche wie schales Bier und Achselschweiß bemerkbar. Mit einer professionellen Beduftung wird nicht nur dieses Problem behoben, sondern auch die Stimmung im Laden gesteigert. Nachgewiesen hat das eine Untersuchung der Delft University of Technology in Holland.

Orange für die Sinne
Studienleiter Dr. Hendrik Schifferstein: „Entspannende Orange, anregende Minze und neutrales Seewasser – mit diesen Aromen lassen sich in Nachtclubs enorme Effekte erzielen.” Die Probe auf Exempel machten die Forscher in drei Clubs mit überwiegend studentischem Publikum. Ergebnis: Es wurde mehr und ausgelassener getanzt und alle befragten Gäste hatten einen positiveren Eindruck vom Abend als ohne Düfte.

 

Natürlich unnatürlich
„Leider”, so Marion Keller-Hanischdörfer von der Firma Aromatao, „dominieren im Veranstaltungsbereich oft günstige synthetische Düfte, nach dem Motto ´viel hilft viel´. Das kann kurzfristig üble Gerüche überdecken, dann aber schnell zu Kopfschmerzen oder Allergien führen.” Aromatao arbeitet nur mit 100 Prozent natürlichen Ölen, die ein Wohlfühlambiente kreiieren. Nah an der Wahrnehmungsschwelle. Das ist vor allem in der Gastronomie wichtig, um nicht den Genuß beim Essen zu stören.

Diese Erfahren nutzen wir um die Räumlichkeiten in unserm täglichem Umfeld für den Kunden zu einer einzigartigen Erfahrung zu machen.

SAUBERER DUFT
Die wohltuende und ganzheitliche Wirkung der naturreinen Aromen steigert nachweislich die Lebensqualität und fördert das Wohlbefinden. Ätherische Öle wirken positiv auf unsere Emotionen.

Der französische Wissenschaftler Prof. Griffon untersuchte 1963 die Reinheit der Raumluft. Vor und nach dem Versprühen verschiedener ätherischer Öle wurde die Vitalität der Krankheitskeime bestimmt. Bereits nach 30 Minuten ließen sich nur noch 4 der ursprünglich 210 verschiedenen Bakterien nachweisen, wobei sämtliche Schimmelpilze und Staphylokokken-Kulturen vernichtet waren. (Kinateder, Möhring, Poppe „Bausteine für ein positives Mikroklima“, München 1988, Seite 278)

Eine natürliche Messestand-Beduftung wirkte sich nachweislich günstig auf die Gesundheit des Standpersonals aus. Die Krankheitsrate war dank der Beduftung geringer als in Vergleichsjahren ohne Beduftung (1997-2001).

Die Chemie-Ingenieurin Marie-Cécile Pibiri forschte an der ETH Lausanne zur Wirkung von ätherischen Ölen in Lüftungs- und Klimaanlagen. Auch hartnäckigste Keime wie Staphylococcus aureus und Pseudomonas aeruginosa, die schwerste Infektionen auslösen können, wurden vernichtet. („Reinhaltung der Innenraumluft und Hygienisierung von Lüftungsanlagen mit ätherischen Ölen” in The International Journal of Aromatherapy 2006/16, Seiten 149–153)

 

PRIMAVERA – PIONIER DER AROMATHERAPIE
Seit über 25 Jahren unterhält PRIMAVERA faire Handelsbeziehungen mit Partnern weltweit, die umweltgerechten und nachhaltigen Pflanzenanbau betreiben. Die aktive Unterstützung dieser Bauern bei ihrem Umstieg vom konventionellen auf den biologischen Anbau ist fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Damit wir unseren hohen Qualitätsstandard sicherstellen können, kontrollieren wir die Ware lückenlos vom Anbau bis zur Verarbeitung nach unseren strengen Richtlinien.

Primavera Produkte

 

Die Düfte erhalten Sie in unserem SHOP

 

Informationen zu Aromazerstäubern und Aromazerstäuber-Tischgeräten
erhalten Sie direkt von Steifensand Gesundheitsmanagment.

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SITWELL – EINHEITSBREI: NEIN, DANKE!

Büro-Drehstühle in Deutschland werden für Menschen mit einer Körpergröße von 165 bis 178 cm und für ein Gewicht von 65,5 bis 82,2 KG nach DIN, EN-Norm und ISO hergestellt. Ein Blick in deutsche Büros offenbart, dass nur wenige Büro-Menschen den statistischen Mittelwert entsprechen und dass der kollektive Einheits-Drehstuhl für Frauen nicht geeignet und für Männer oft nur ein Sitzkompromiss ist.

Die Sitwell Gernot Steifensand AG aus Mittelfranken entwickelt und produziert ergonomische Sitzlösungen, die auf die unterschiedlichen Körper-Maße und -Proportionen von Frauen und Männern genau eingehen. „LadySitwell“ in den Sitzkonfektionen XS bis L ist der feminine Bürostuhl und hat eine verkürzte Sitzfläche und eine besonders weiche Vorderkante, für eine bessere Durchblutung der Beine. Frauen haben von Natur aus einen stärkeren Bewegungsdrang, ihr Bindegewebe ist lockerer und die anatomischen und biologischen Voraussetzungen verlangen einen weicheren Sitz und mehr Bewegung.

Lady Sitwell

„LadySitwell“ ist speziell für die weibliche Anatomie entwickelt worden und minimiert die Sitz-Nachteile der Frauen durch einen 7-Zonen Taschenfederkern und ein patentiertes Sitwell Bewegungsmodul unter der Sitzfläche. Dieser ergonomische Frauen-Bürostuhl stärkt die Muskeln in Schulter, Nacken und Rücken und fördert eine bessere Nährstoffversorgung der Bandscheiben. Frauen atmen 4- bis 6-mal mehr in der Minute als Männer, da sie von Natur aus ein geringeres Herzminuten-Volumen haben. “ LadySitwell“ verbessert die Atmung der Frau im Sitzen und aktiviert die Venenpumpen und die Venenklappen mit dem patentierten 3-D Bewegungsmodul, ähnlich wie bei einem Gymnastikball. Muskellockerungen, Aufweichungen im Ligament- und Bandapparat werden vermieden und der Beckenboden sowie der ganze Stützapparat wird trainiert.

„MisterSitwell“, der maskuline Bürostuhl in L bis XXL, stützt den muskulöseren Männerrücken mit integrierter und verstellbarer Lordosen- und Beckenkammstütze. Das Besondere am „MisterSitwell“ ist aber die Hoden und Prostata schützende Vertiefung in der Sitzfläche, für eine bessere Blutzirkulation der männlichen Geschlechtsorgane. Hitze und Sauerstoff-Mangel im Genitalbereich beim Sitzen behindern die Sauerstoffversorgung und den normalen Blutfluss und können zu Taubheitsgefühl und Impotenz führen. Der moderne Männersitz (ähnlich wie bei einem Fahrradsattel) verhindert das Abdrücken der Nerven und Blutgefäße im Weichteilbereich. Der patentierte Männersitz schont die Hoden und entlastet die Prostata.

Rückenschmerzen und Sitzkrankheiten unserer Zeit gelten als Hauptverursacher von Arbeitsunfähigkeit vor allen anderen Symptomen. Diese neuesten Untersuchungsergebnisse wurden von der Bundesärztekammer Anfang 2010 beim Forum „Fortschritt und Fortbildung“ in Berlin bekannt gegeben. Dr. med. Peter Stehle und führende nationale und internationale Arbeitsmediziner und Sitzforscher empfehlen bewegtes, körpergerechtes sowie geschlechtsgerechtes Sitzen, um das seelische und physische Wohlergehen bei der Büroarbeit zu verbessern und der „Büro-Krankheit“ Rückenschmerzen den Garaus zu machen.

Liebe, Lust und Leidenschaft für Gender Seating

Herz Sitwell

Liebe zu seinen Mitmenschen, Lust auf verdiente Anerkennung und Leidenschaft für seine Arbeit sind für einen Unternehmer die besten Treiber auf dem Weg zum ersehnten Erfolg.

FACTS

Diejenigen, die Gernot Steifensand gut kennen, wissen, dass die Achtung des natürlichen und vor allem des menschlichen Maßes kein Lippenbekenntnis ist und von Anfang an seine Handlungen bestimmte. Bei der Entwicklung von Bürostühlen für ein körpergerechtes und geschlechtsspezifisches Sitzen, die nicht nur ergonomische, sondern vor allem auch orthopädische Aspekte berücksichtigen, stand für ihn immer nur eins im Mittelpunkt: der Mensch. Diese Einstellung übernahm der Franke von seinem Vater, dessen Ziel es schon war, intelligente Sitzlösungen mit größtmöglichem Nutzen für seine Kunden zu konzipieren und zu produzieren.

Frauendrehstuhl mit Claudia Pinkert„Die Entwicklung von Bürostühlen ist meine Berufung und mir sozusagen in die Wiege gelegt worden“, erklärt Gernot Steifensand, Geschäftsführer der 1000 Stühle Gernot M. Steifensand GmbH in Wendelstein. „Mein Vater, der Erfinder des sogenannten ,Bandscheibenstuhls‘, war auch der erste Sitzmöbelhersteller der 60er-Jahre, der die Anforderungen der neuen Normen und DIN-Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland professionell und in Beratung mit Doktoren und Professoren umgesetzt hat.“

Doch sind laut Gernot Steifensand Normen und Verordnungen inzwischen doch nur Mindeststandards, die Menschen nicht vor Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen am Arbeitsplatz schützen. Der Einheits-Bürostuhl ist der Hauptverursacher von Bewegungsmangel, Zwangshaltungen und chronischen Erkrankungen“, moniert der passionierte Ergonomie-Befürworter. „Sitzen macht sowieso krank und monotones und statisches Dauersitzen beschert Unternehmen erhebliche Kosten durch den Ausfall ihrer Mitarbeiter.“

Dieses Problem zu lösen und die Anforderungen eines modernen Arbeitsplatzes an Wellness und Gesundheitsschutz zu erfüllen, hat Gernot Steifensand zu seinem Hauptziel gemacht, das er beharrlich anstrebt und wofür er keine Mühe scheut; nachdem er im elterlichen Betrieb die nötige Erfahrung gesammelt hatte, ließ sich der gelernte Industriekaufmann mit einem an der University of California Berkeley erworbenen Master in Mass Customization nicht davon abhalten, fleißig und beharrlich Klinken zu putzen. Die One-Man- Show zahlte sich aus: Er bekam so die ersten Stammkunden, die als Basis für die heutige Unternehmensgruppe dienen sollten.

DER KLEINE UNTERSCHIED
Wohlwissend, dass jeder anders sitzt, machte sich Gernot Steifensand stark für die Ergonomie nach Maß und stürzte sich mit dem Elan, der ihm eigen ist, in die Marktlücke der individuellen Sitzlösungen von XS bis XXL, eine Strategie, der er seit der Firmengründung im Jahr 1998 treu geblieben ist. Seit er die Marke SITWELL mit dem bekannten Zukunftsforscher Karl Heinz Smola im Jahr 2000 entwickelt hat, lautet seine Botschaft: „Frauen sitzen anders“. „In der Tat atmen, sitzen und bewegen sich Frauen anders. Zudem unterscheiden sie sich von Männern anatomisch und biologisch in hohem Maße.

Dies berücksichtigt die Frauendrehstuhl-Kollektion und unterscheidet sich durch eine ganze Reihe technischer Details von herkömmlichen Bürodrehstühlen“, erläutert Gernot Steifensand und nennt als Beispiel die flexible Frauenrückenlehne und den extraweichen 7-Zonen- Frauensitz mit Taschenfederkern, der eine bessere Durchblutung der Beine bewirken und somit kalten Füßen und Cellulitis vorbeugen soll. Auch setzt die Frauenkollektion einen von Dr. med. Peter Stehle entwickelten Bandscheibensitz ein, der das weibliche Becken beim Sitzen korrigiert und das weibliche Hohlkreuz in die natürliche S-Form bringt und entlastet. Dies erlaube, die Ursache von Rücken- und Nackenschmerzen zu bekämpfen und Bandscheibenschäden vorzubeugen.

KOOPERATION MIT MEDIZINERN
Gernot Steifensand„Überhaupt sind alle SITWELL-Sitzlösungen unter dem Aspekt des biomechanischen und bioenergetischen Sitzens entwickelt worden und das Ergebnis einer engen Kooperation mit Arbeitsmedizinern und Sportwissenschaftlern“, berichtet Gernot Steifensand, der den medizinischen Ansatz bei der Herstellung von Sitzlösungen als eine absolute Notwendigkeit betrachtet. „Neben der Plage Nummer eins, dem Rückenleiden, sind Venenprobleme ebenfalls eine verbreitete Krankheitsursache. Darüber klagt jeder achte Mensch in Deutschland. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer.“ Stühle, die ohne Rücksicht auf medizinische Aspekte entwickelt wurden, versäumen es zudem, wesentliche Punkte wie den Körperbau der Sitzenden zu beachten. Weder Größenverhältnisse noch die schon erwähnten geschlechtsspezifischen Unterschiede seien für sie ein Thema.

Doch ist es nicht so, dass Gernot Steifensand Männerbedürfnisse in Sachen Sitzen vernachlässigen würde. Seine Frauen- und Männerstühle haben auch etwas gemeinsam. „Beide unterstützen das sogenannte ,sensomotorische aktivierende‘ Sitzen, bei dem kontinuierliche Bewegungsreize alle Muskeln, insbesondere Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, trainieren“, schildert er seine Produkte. „Sowohl bei dem Damen- als auch bei dem Männerstuhl ist das Untergestell mit der Pending-Technologie versehen, was ein Sitzgefühl ähnlich wie auf dem Gymnastikball erzeugt – allerdings mit sicherem Halt.“

Um seine Vision zu realisieren und Sitzlösungen nach Maß zum Standard zu machen, hat Gernot Steifensand zusammen mit den mit ihm kooperierenden Medizinern und Arbeitswissenschaftlern eine SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG gegründet. Jeder Kauf eines SITWELL-Stuhls wird mit einer Aktienoption belohnt. „Ganze 50 Prozent der AG sollen Kunden und Händlern gehören, die mit uns die Zukunft durch innovatives Denken gestalten wollen“, verspricht der Vordenker aus Wendelstein. „Meine Motivation ist es schließlich, bei der Einrichtung eines Arbeitsplatzes den Leistungsträger Mensch in den Mittelpunkt zu stellen und nicht – wie allgemein praktiziert – die Gegenstände.“

Graziella Mimic

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