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Orthopädischer Feng-Shui Bürostuhl

SITWELL Feng-Shui ist der neue Profi-Bürostuhl für alle Arbeitsplätze!

Dynamisch und gesundes Sitzen mit dem neuen Feng-Shui Bürostuhl von SITWELL G. STEIFENSAND. Der neue SITWELL Feng-Shui Bürostuhl mit spezieller Feng-Shui Rückenlehne kann feinmotorische Störungen verhindern und beugt chronischen Erkrankungen im Rücken, Nacken und dem gesamten Haltungsapparat vor. www.buerostuhl-frankfurt.de bietet  Rücken-Wellness auf Rezept.

Sitwell – Sitzlösungen werden von den Krankenkassen bezuschusst – 80 % der deutschen Bevölkerung leiden unter Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Schulterschmerzen. 30 % haben chronische Rückenschmerzen und Rückenbrand.

Sitwell Gernot Steifensand Schulter- und Nackenschmerzen sowie Skoliose können aktiv durch die medizinische Feng-Shui Rückenlehne mit Lordosenstütze gelindert werden. Die Wirbelsäule wird in die natürliche S-Form gebracht und entlastet. Sie steigern Ihre Leistungsfähigkeit und Ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz.   Die Feng-Shui Sacral – Rückenlehne nach Prof. Dr. med. habil Peters stützt den lumbo-sacralen Übergang. Die Ausformung der oberen Rückenlehne sichert den vollen Erhalt der Schulterbeweglichkeit in alle Bewegungrichtungen, besonders auch seitlich.

Die optimale und besondere Abstimmung von Sitzfläche und Rückenlehne gewährleistet Ihnen immer eine bandscheibengerechte Sitzhaltung und maximale Entlastung des Haltungsapparates.

Sitwell G. Steifensand Feng-Shui Bürostuhl (2) Sitwell G. Steifensand Feng-Shui Bürostuhl (1) Sitwell G. Steifensand Feng-Shui Bürostuhl (4) Sitwell G. Steifensand Feng-Shui Bürostuhl (3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstattung:

  • Ergonomischer Wohlfühlsitz nach Dr. med. Michael Sababi
  • Orthopädischer Wohlfühlsitz nach Dr. med. Peter Stehle
  • RE-Mechanik – Rückenlehne- und Sitz sind individuell und stufenlos in Höhe und Neigung
  • SY-Mechanik –  Synchrone Bewegungsablauf von Sitz und Rückenlehne
  • Orthopädische Feng-Shui Rückenlehne mit integrierter Lordosenstütze
  • Stufenlose Sitzhöhenverstellung
  • Gestellfarbe – schwarz
  • Formschönes und stabiles Polyamid-Fußkreuz, schwarz . oder Alu-Fußkreuz polliert
  • Besonders strapazierfähiger, abriebfester Stoffbezug
  • Ausgestattet mit lastabhängig gebremsten Sicherheitsdoppelrollen für Teppichböden, oder mit lastenabhängigen gebremsten Rollen für Pakett und harte Böden

 

MisterSitwell_Gernot_SteifensandErgonomische Relax-Mechanik

Die ergonomische SITWELL G. STEIFENSAND Relax-Mechanik ist eine der individuellsten Sitz-Mechaniken. Die Sitzflächen- und Rückenlehnen-Neigung sind stufenlos und individuell voneinander auf das persönliche „Sitz-Bedürfnis“ einstellbar. Vorteil: Der „Be-Sitzer kann immer seine individuelle und persönliche Sitzeinstellung wählen und die ergonomisch richtige Sitzhaltung kann immer eingenommen werden.

Ergonomische Synchron-Mechanik

Die ergonomische SITWELL G. STEIFENSAND Synchron-Mechanik ist eine der Besten unter den Verstellmöglichkeiten. Sie bewirkt einen synchronen Bewegungsablauf von Sitz und Rückenlehne und passt sich den individuellen Körperhaltungen an. Häufiger Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen entspannt die Muskulatur, entlastet die Bandscheiben und verbessert die Durchblutung. Aufpreis € 100,-

 

Ergonomische 3D-Feng-Shui-Mechanik

Die neue SITWELL G. STEIFENSAND Feng-Shui Sitzmechanik ist das lebendige Sitzgefühl. Höchste Sitz-Bedürfnisse und Ansprüche werden übertroffen. Eine speziell geformte Sitzfläche sorgt für hohen Sitzkomfort mit einer atmungsaktiven Microfederkern-Polsterung. Die Beckendynamik wird wird gefördert und der natürlichen Bewegungsdrang wird aktiviert. Die Venenpumpe stimmulieren Waden, Beine, Oberschenkel und Po für eine besser durchblutung der Beine.

Das Sitzen wie auf einem Gymnastikball löst energetische Blockaden.

Die Bandscheiben werden besser mit Nährstoffen versorgt. Mehr Blut wird durch die Adern gepumpt, das Herz schlägt schneller, Kreislauf und Lunge werden gestärkt.
Vorteile des dreidimensionalen Sitzens
– Anregung des Stoffwechsels
– Stärkung des Bindegewebes
– Bessere Nährstoffversorgung der Bandscheiben
– Bessere Durchblutung der Beine durch Aktivierung der Venenpumpe

 

Sitz-Kunde:

Welcher Sitz ist der richtige Sitz für mich?

Nicht das Kurieren an den Symptomen erhält den Menschen gesund, sondern aktives Bewegungstraining und ergonomisch optimierte Sitzlösungen am Arbeitsplatz. Deshalb empfehle ich Ihnen aus jahrzehntelanger Erfahrung mit unseren Kunden und Entwicklungsarbeiten namhafter Ärzte und Orthopäden den orthopädischen Bandscheibensitz für Menschen mit einem Rundrücken oder Flachrücken für maximale Entlastung der Bandscheiben.

Der Dr. med. Peter Stehle PROFI Bandscheibensitz mit 7-Zonen-Taschenfederkern und Klimavlies sorgt für optimale Sitzklimatisierung. Durch den Bandscheibensitz wird das Becken aufgerichtet und stabilisiert und die Wirbelsäule in die natürliche S-Form gebracht. Die Bandscheiben werden dadurch entlastet und geschont. Eine optimale Sitzhaltung und eine bessere Nährstoffversorgung der Bandscheiben. Die Sitzlast wird durch den Bandscheibensitz verteilt, dadurch entstehen keine unangenehmen Pressungen. Eine Beckenrückdrehung wird durch Ausformung des Sitzkissens vermieden.
Rückenschmerzen_Nein_Danke

Dr. med. Peter Stehle PROFI Bandscheiben- und Wohlfühlsitz

Diesen empfehlen wir besonders für Menschen mit einem Flach- oder Rundrücken. Der Bandscheiben/Keilsitz verhindert das Abkippen des Beckens und bringt die Wirbelsäule in die natürliche und stützende Doppel-S-Form, welche die Lendenwirbelsäule entlastet. Die Sitzlast wird durch den Bandscheibensitz verteilt, dadurch entstehen keine unangenehmen Pressungen. Eine Beckenrückdrehung wird durch Ausformung des Sitzkissens vermieden.

Das tägliche, lange Sitzen im Arbeitsalltag Angestellter im Bürojob kann zu einer Überbelastung der Wirbelsäule und der Bandscheiben durch passives Sitzen führen.

 

 

Richtiges Sitzen braucht Halt und Bewegungsfreiheit für die richtige Balance, so können Sie durch falsche Sitzhaltung verursachte Haltungsschäden, Wirbelsäulenprobleme, Verspannungen und Rückenschmerzen vermeiden.

Prävention und Vorbeugung liefert ein Bandscheiben- oder Gesundheitsstuhl, immer mehr von Ärzten, vor allem Orthopäden empfohlen. Dieser bietet Dank ihrer optimalen, ergonomischen Form die richtige Unterstützung für den Rücken-, Hals- und Schulterbereich, sorgen für Ergonomie, richtige Haltung am Arbeitsplatz und Balance. Sie fördern natürliche Bewegungsabläufe durch aktives, dynamisches, komfortables Sitzen und wirken einer falschen Sitzhaltung optimal entgegen. Bandscheiben- und Gesundheitsstühle bieten hohen Sitzkomfort sowie die korrekte Einstellung für Ihren Rücken und ihre Wirbelsäule. So wird durch Qualität ein wertvoller Beitrag zu Ihrer Gesunderhaltung und Lebensqualität geliefert, beschwerdefreies Arbeiten steigert die Arbeitsproduktivität.

 Nutzen Sie alle Vorteile – unserer Leistungen vor Ort!

 Bürostuhl-Frankfurt_Sitwell_Steifensand
Adresse:
Bürocenter Butzbach
Zum Bahnhof 12
35510 Butzbach
 
Telefon:
+49 06033 / 16017
 
E-Mail:
 
Anfahrt:

Bürostuhl-Frankfurt.de

Bürostuhl-Frankfurt bietet Ihnen ergonomische Bürostühle für Frauen und Männer in den Sitzkonfektionen XS bis XXL und alles für ein perfekt ausgestattetes Büro!

 

Globale Stärke – Lokaler Service

Ein funktionierender Büroalltag ist eine wichtige Voraussetzung, damit Sie sich Ihren täglichen Aufgaben widmen können. Um dies gewährleisten zu können, benötigen Sie einen kompetenten und zuverlässigen Partner. Unser Wissen und unsere Erfahrung sind ein Garant für Ihren Geschäftserfolg.

 

Sitwell Gernot SteifensandFabrik-Partner Frankfurt  bietet ergonomischen SitWell Gernot Steifensand Sitzlösungen nach Maß und orthopädischen Bandscheibendrehstühle  nach Geschlecht für Frauen und Männer an. Der neuen Internet – Vertriebspartner www.buerostuhl-Frankfurt.de bietet günstigste Sitzlösungen aus der Budget – Kollektion mit 5  Jahren Vollgarantie an.

Alle Markenprodukte der SitWell, LadySitwell und Mistersitwell www.sitwell.de Kollektion haben einem optimales Preis- und Leistungsverhältnis und einen hohen ergonomischen Nutzen für alle Be-Sitzer. Alle Lieferungen werden frei Haus und fix und fertig montiert geliefert.

Die Online-Ergonomieberater  bieten eine telefonische  Sitzschule nach Rücksprache an. Alle Markenstühle aus dem Hause SitWell Gernot Steifensand AG werden im Stammwerk Wendelstein in Mittelfranken unter den neuesten ökologischen Vorschriften entwickelt und zu 100 % produziert.

Günstige Bürostühle kaufen Sie bei www.buerostuhl-Frankfurt.de  ab € 229,- mit 2 Jahren Garantie oder Profi-Sitzlösungen ab € 299,- mit 5 Jahren Vollgarantie.

Kein K.O. im Büro mit den neuen Bandscheiben Drehstühlen nach Dr. med. Michael Sababi und Schluss mit dem Rückenbrand mit dem Bandscheiben – Akutkissen nach Dr. med. Peter Stehle.

 

Auch alle Chefsessel aus der SITWELL Gernopt Steifensand Sitzmanufaktur werden zu 100 % im Werk Wendelstein unter neuesten ergonomischen Gesichtspunkten entwickelt und produziert.

Alle Zulieferanten befinden sich in Deutschland und über 70 % in Bayern. Das Bürostuhl, Chefsessel und Möbelsortiment von www.buerostuhl-Frankfurt.de besteht ausschließlich auf hochwertige Bürostühle und Sitwell Bambus Büromöbel wie z.B. Schreibtische, Schränke, Schrankwände, Rollcontainer und diverse Büroeinzelmöbel.

 

 

Bürostuhl-Frankfurt.de bietet Ihnen folgende Vorteile:

Sitwell Gernot Steifensand - Lady Sitwell Orgatec Claudia PinkertBürostuhl-Frankfurt_Sitwell_Steifensand

 

Beratung & Service

Eine große Palette an Artikeln zu unterschiedlichen Preisklassen sowie die Auswahl des richtigen Herstellers unter Hunderten gestalten die Beschaffung des richtigen Büromaterials oftmals schwierig. Wir als Experten finden – schnell und kostensparend – Lösungen für Ihre individuellen Bürobedarfsanforderungen.

Planung Ihrer Büroeinrichtung

Der optimal gestaltet Arbeitsplatz eine Herausforderung? Nicht für uns! Dabei fließen immer die neuesten Erkenntnisse der Arbeitsmedizin in die Planung ein. So steigern Sie die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, optimieren Arbeitsprozesse und lasten vorhandenen Raum bestens aus.

Bürotechnik & Wartung

Wird die Neuanschaffung einer Büromaschine fällig, beraten wir Sie gerne. Aber auch die Reparatur und Wartung Ihres bestehenden Maschinenparks fast aller Hersteller ist für unsere regelmäßig geschulten Techniker machbar. Oder lassen Sie doch mal wieder Ihre Geräte reinigen bzw. desinfizieren.

 

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Eine pünktliche, schnelle und vor allem zuverlässige Abwicklung Ihrer Aufträge liegt uns am Herzen. Des Weiteren bieten wir Ihnen die Möglichkeit Ihre kundenspezifischen Produkte, wie zum Beispiel Werbemittel, individuell in unseren Logistikzentren einzulagern.

Sonderanfertigungen

Ihnen schwebt für Ihre individuellen Ansprüche die Modifikation eines Standardproduktes vor? Oder wünschen Sie sich gar eine Sonderanfertigung? Immer häufiger sind originelle Produkte mit eigener Note gefragt. Sprechen Sie uns an, wir finden eine Lösung!

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Andreas Chrometz & Annette Klaus GbR
Zum Bahnhof 12
35510 Butzbach / Nieder-Weisel
Telefon: (0 60 33) 1 60 17 und 1 68 17
Telefax: (0 60 33) 1 60 10

Herzliche Einladung

Willkommen zur SITMATE Bürostuhlmesse in Hohenems

Sehen und Testen Sie bereits sechs Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart die besten 2015er Modelle von SITMATE GERNOT STEIFENSAND, dem Bürostuhlhersteller für gesundes Sitzen.
Beugen Sie Bandscheibenbeschwerden vor oder lindern Sie Ihre Rückenschmerzen mit dem Schmerz-Akut Sitz.

Informieren Sie sich in sehr angenehmer Atmosphäre über die neuesten Entwicklungen und Trends.

Der Inhaber der Manufaktur, Herr Gernot Steifensand, unserer Geschäftsführer Herr Mag. Werner Raml und Herr Wolf Dieter Thurnher werden Sie gerne beraten.

Lady Shape up just for womenWann: Freitag 10.10.2014 von 9.00 – 16.00 Uhr
Wo: Im Pfarrsaal des Pfarramtes St. Karl, Markstraße 1a, 6845 Hohenems

Das Beste kommt zum Schluss: Als Besucher erhalten Sie auf sämtliche Stuhlmodelle  Messerabatt  Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.

Wenn Sie Fragen zu dieser Ausstellung haben, schreiben Sie uns bitte ein e-mail an hohenems@bueroprofi.com oder wenden Sie sich telefonisch unter der Telefonnummer 05576/77880 an unsere Innendienstverkaufsmitarbeiter. Lassen Sie sich diese einmalige Möglichkeit nicht entgehen. Wir freuen uns sehr, Sie an diesem Tag in Hohenems begrüßen zu dürfen.

Ihr Büroprofi Team – Eva Konzett -Büroprofi GmbH

Schweizer Str. 39
A-6845 Hohenems

mail: Eva.Konzett@bueroprofi.com

Herzlich willkommen bei büroprofi! – Büroprofi GmbH / Filiale Hohenems

SitMate Webshop

Alles für’s Büro aus einer Hand – über 30.000 Artikel übersichtlich und einfach. Eine High-Tech-Logistik mit 24-Stunden Lieferservice und 99% Lieferbereitschaft. Top bei Preis und Qualität. Selbstverständlich werden Sie von uns persönlich betreut, vor Ort und auch am Telefon. Kontaktieren Sie uns, wir garantieren Ihnen in allen Belangen einen perfekten Service!

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„Frauen-Stühle“ als Sitzalternative

Frauen und Männer kennzeichnet aufgrund ihrer verschiedenen Anatomie ein unterschiedliches Sitzverhalten. Dies sollten insbeson dere Frauen bei der Wahl des Bürostuhls unbedingt berücksichtigen. So genannte „Frauen-Stühle“ können hier eine Alternative darstellen.

 

MisterSitwell_Gernot_SteifensandBenachteiligung der Frau

ART. 3 III GG ( Gleichheit) ( Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich) Männer und Freuen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Niemand darf wegen seines Geschlechts,….., benachteiligt werden.

Bürostühle werden in Deutschland für Menschen mit einer Körpergröße von 165 bis 178 cm nach der DIN 4551 hergestellt. Die deutsche Frau ist laut Statistischem Bundesamt im Durchschnitt aber nur 165 cm groß. Um der resultierenden Benachteiligung der sitzenden Frauen entgegenzuwirken, wird in verschiedenen Fachkreisen zu Recht über eine FrauenDrehstuhl-Norm (DFN) diskutiert, die präventiv stärker auf die „Geschlechtsunterschiede“ beim Sitzen eingehen soll.

 

Auf Stühlen, die der weiblichen Anatomie und Biologie entsprechen, können Frauen von einer besseren Atmung und Blutzirkulation profi tieren. Das ist wichtig für die Gesundheit. Zusätzlich wirkt sich das oftmals bessere Sitzgefühl auf solchen Modellen auch direkt positiv auf Wohlbefinden und Produktivität aus.

LadySitwell_Gernot_SteifensandFrauen sind anatomisch und biologisch grundlegend anders konstituiert als Männer.

Der Körperbau, der Stoffwechsel, sogar viele Organfunktionen unterscheiden sich von denen der männlichen Zeitgenossen deutlich. So ist beispielsweise die Verdauung bei Frauen träger. Dafür ist das Herz aktiver. Frauenherzen schlagen schneller und arbeiten bei einem niedrigeren Blutdruck.
DasBecken der Frau ist weiter und weniger hoch als beim Mann. Auch ihr Körperschwerpunkt liegt aufgrund des unterschiedlichen Schulter- und Hüftskeletts tiefer. Daher neigen Frauen eher zum Hohlkreuz. Außerdem sind Herz und Lunge bei der Frau kleiner, das Atemvolumen ist daher geringer.

 

Frauen-Stühle

Eine wichtige Erkenntnis der Gender Medicine wird als Gender Seating bezeichnet: der Umstand, dass Frauen andere spezifische Sitzgewohnheiten haben als Männer. Vereinfacht könnte man sagen: „Frauen sitzen aufrecht und Männer lümmeln.“ Aus diesem Zusammenhang ergibt sich, dass die Dame im Büro beim Sitzen amArbeitsplatz unbedingt auf die biologischen und anatomischen Merkmale des weiblichen Körperbaus achten sollte.
Denn Experten gehen davon aus, dass „frauenspezifische“ Probleme wie kalte Füße und Bindegewebserkrankungen auf diese Weise weitgehend vermieden werden können. Eine hilfreiche Lösung stellen hier geeignete „Frauen-Stühle“ dar, die die orthopädischen und medizinischen Geschlechtsunterschiede berücksichtigen. Mit ihnen können viele „Frauen-Sitz-Krankheiten“ vorbeugend vermieden werden.
Frauenstuhl

LadyShape up just for Women – Der Frauenstuhl Nr. 1

ART. 3 III GG ( Gleichheit) ( Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich) Männer und Freuen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Niemand darf wegen seines Geschlechts,….., benachteiligt werden.

Die moderne Frau legt Wert auf gutes Aussehen, bewusste Ernährung und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dafür sorgt „Lady Shape up – just for women“ der Frauenstuhl. Auf ihm ist es ermüdungsfreies Arbeiten im Büro, oder Zuhause möglich.

Auf den Spuren der alten Agypter wandelt die Marke SITWELL. Wieso? Schon 2.300 vor Christus saß Königin Kauit mit ihrem Hohlkreuz auf einem Stuhl, der ihrer Anatomie gerecht wurde. Nofretete entlastete ihren Rundrücken durch einen Keilsitz, dessen Prinzip noch heute bei modernen Bürodrehstühlen wirkt. Doch aktuell haben 70 % der westlichen Frauen ein Hohlkreuz.

Lady Shape up just for womenGernot Steifensand der Frauen-Drehstuhl Entwickler-und Produzent fragt: Warum entscheiden fast überall Männer über den Kauf von Bürostühlen und Sitzlösungen am Arbeitsplatz, wenn doch die Mehrzahl der Nutzer weiblich ist? Und warum sitzen unterschiedliche große und schwere Menschen auf gleichen Stühlen, wenn die anatomischen-und biologischen Unterschiede – auch und das besonders die von Frauen und Männern – so gravierend sind?

Die Fragen und genaue Studien der Unterschiede in der Anatomie der Frauen im westlichen Kulturkreis und in Asien ließ Gernot Steifensand Bürostühle, Sitzlösungen und Arbeitsplätze entwickeln, die diesen Eigenheiten gerecht werden. Mit dem patentierten Frau/Mann-Bürostuhl-Konzept ist die Sitwell Gernot Steifensand AG weltweit das einzige Unternehmen, das mit den Marken „LadySitwell und LadyShape up just for women“ speziell auf die Sitzbedürfnisse der Frau eingeht.

 

 

Das Bundespatentgericht hat entschieden – Lesen Sie einen Auszug aus dem BESCHLUSS vom BUNDESPATENTGERICHT vom 28. August 2013

BUNDESPATENTGERICHT

26 W (pat) 542/12  – An Verkündungs Statt – zugestellt am (Aktenzeichen) 28. August 2013 B E S C H L U S S  In der Beschwerdesache BPatG 154 – 05.11


Verfahrensbevollmächtigte:

Patent- und Rechtsanwälte Meissner, Bolte & Partner GbR, Widenmayerstraße 48, 80538 München, betreffend die Marke 30 2010 016 899 hat der 26. Senat (Marken-Beschwerdesenat) des Bundespatentgerichts auf die mündliche Verhandlung vom 26. Juni 2013 unter Mitwirkung des Vorsitzenden Richters Dr. Fuchs-Wissemann sowie der Richter Reker und Hermann beschlossen: Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

 

Bundespatentgericht - B E S C H L U S S  In der Beschwerdesache Lady Shape up just for Women

Es besteht keine markenrechtlich relevante Verwechslungsgefahr zwischen der Wortmarke „Shape“ und der Wort-/Bildmarke „Lady Shape up – just for women„. Obwohl eine Ähnlichkeit in den für die Marken eingetragenen Waren besteht und beide das Wort „Shape“ enthalten, unterscheiden sich die Marken deutlich voneinander.

 

Die angegriffene Marke enthält vier weitere Worte und prägt zudem ein anderes Schriftbild. Die angegriffene Marke besteht aus der Wendung „Shape up„, die ein geläufiger Gesamtbegriff für „sich in Form bringen“ darstellt und somit eine Gesamtaussage enthält, die von der Alleinstellung der Marke „Shape“ hinweg führt.

 

 

 

Wichtig ist , dass der Durchschnittsverbraucher nicht den Eindruck erhält, dass die betreffenden Marken aus wirtschaftlich verbundenen Unternehmen stammen. Bundespatentgericht – Beschluss vom 28.August 2013 – Az.: 26 W (pat) 542/12 –   betreffend die Marke 30 2010 016 899 – hat der 26. Senat (Marken-Beschwerdesenat) des Bundespatentgerichts auf die mündliche Verhandlung vom 26. Juni 2013 unter Mitwirkung des Vorsitzenden Richters Dr. Fuchs-Wissemann sowie Richter Reker und Hermann beschlossen:

 

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Gründe

I
Gegen die Eintragung der Wort-/Bildmarke 302010016899 für die Waren „Klasse 20: Möbel, Büromöbel; Stühle, Bürostühle, Bürodrehstühle, Sitzhocker“ ist aus der für die Waren „ Klasse 20: Bürositzmöbel, insbesondere Bürostühle und Bürosessel, Teile der vorgenannten Waren soweit in Klasse 20 enthalten“

eingetragenen Wortmarke 39959587

SHAPE

Widerspruch erhoben worden.

Die Markenstelle für Klasse 20 des Deutschen Patent- und Markenamts hat den Widerspruch mit Beschluss vom 21.Mai 2012 zurückgewiesen.

Zur Begründung hat die Markenstelle ausgeführt, zwischen den sich gegenüberstehenden Marken bestehe keine Verwechslungsgefahr im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG. Die Beurteilung der Verwechslungsgefahr habe unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu erfolgen, wobei eine Wechselwirkung zwischen den in Betracht zu ziehenden Faktoren bestehe, insbesondere der Ähnlichkeit der Marken, der Identität bzw. Ähnlichkeit der mit ihnen gekennzeichneten Waren bzw. Dienstleistungen, der Kennzeichnungskraft der älteren Marke sowie der Art des beteiligten Verkehrs und dessen zu erwartender Aufmerksamkeit gegenüber Warenkennzeichnungen. Unter Zurückstellen von Bedenken zur Schutzfähigkeit des Wortes „SHAPE“ in Alleinstellung sei jedenfalls festzustellen, dass das englische Wort „shape“ in seinen zu berücksichtigenden Bedeutungen „Form, Gestalt“, aber auch „Kondition, Ausgestaltung“ einen für Bürositzmöbel beschreibenden Anklang vermittele, der auf eine entsprechende (gegebenenfalls körperangepasste) Ausgestaltung/Funktionalität dieser Produkte hinweise. Da keine Anhalte für einen durch Benutzung erworbenen erhöhten Schutzumfang vorlägen, könne zugunsten der Widersprechenden allenfalls von einer durchschnittlichen Kennzeichnungskraft der älteren Marke ausgegangen werden.

Auch bei der vorliegenden Identität der beiderseitigen Waren bestehe zwischen den Vergleichszeichen keine Verwechslungsgefahr i.S.d. §9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG, weil die Marken in jeder Richtung ausreichende Unterschiede aufwiesen, die selbst bei einer Benutzung für identische Waren die betriebliche Unterscheidung gewährleisteten. Bei der Beurteilung der Markenähnlichkeit sei von dem das Kennzeichenrecht beherrschenden Grundsatz auszugehen, dass es auf den jeweiligen Gesamteindruck der einander gegenüberstehenden Zeichen in der eingetragenen Form ankomme. Das schließe nicht aus, dass unter Umständen ein oder mehrere Bestandteile einer komplexen Marke für den durch die Marke im Gedächtnis der angesprochenen Verkehrskreise hervorgerufenen Gesamteindruck prägend sein können. Voraussetzung hierfür sei, dass die anderen Bestandteile weitgehend in den Hintergrund träten und den Gesamteindruck der Marke nicht mitbestimmten. Stelle man die beiden Marken in ihrer Gesamtheit gegenüber, verhindere schon die Eigenschaft der jüngeren Marke als Kombinationszeichen mit den über die Wiedergabe des Wortes „SHAPE“ hinaus enthaltenen weiteren Wortbestandteilen „LADY“, „UP“, „.JUST FOR WOMEN“ unmittelbare Verwechslungen in klanglicher, schriftbildlicher oder begrifflicher Hinsicht. Das Bildelement in Form einer Frauensilhouette sowie die unterschiedlichen Schriftarten und Hervorhebungen und auch die Zweizeiligkeit der jüngeren Marke verstärkten diese Unterschiede noch. Zwar sei in der angegriffenen Marke das Wort „SHAPE“ enthalten, das jedoch aufgrund seiner Eigenschaft als beschreibende Angabe per se schon nicht als kollisionsbegründend in Betracht komme. Außerdem sei offensichtlich nicht das in Alleinstellung vorwiegend als Substantiv wahrzunehmende Wort „SHAPE“ in das Zeichen integriert, sondern der feststehende Gesamtbegriff „SHAPE UP“, der sich als Verb und im Zusammenhang mit den unter der jüngeren Marke geschützten Waren („Möbel, Büromöbel“) als ein klarer Hinweis auf eine Entwicklung darstelle, sei es auf die Beweglichkeit der Möbel selbst oder auf einen bei (Büro) Sitzmöbeln anzustrebenden Trainingseffekt.

Auch die weiteren Bestandteile der jüngeren Marke seien beschreibend, wo bei dem Wort „Lady“ in der vorliegenden Kombination mit der als stilisiert anzusehenden Frauengestalt eine graduell höhere Kennzeichnungsfähigkeit beizumessen sei, als den schlagwortartigen Warenbeschreibungen „SHAPE
UP“ und „…JUST FOR WOMEN“. Nehme daher das Wort „SHAPE“ im Gesamtzusammenhang der angegriffenen Marke nur eine untergeordnete und auch durch die Einbindung in den Gesamtbegriff „shape up“ andere Stellung ein als das in Alleinstellung wiedergegebene Wort „SHAPE“ der Widerspruchsmarke, scheide eine markenrechtlich relevante Verwechslungsgefahr trotz Warenidentität und angenommener normaler Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke aus.
Gegen den Beschluss der Markenstelle wendet sich die Widersprechende mit der Beschwerde. Zu deren Begründung trägt sie vor, die Widerspruchsmarke weise eine gesteigerte Kennzeichnungskraft auf und werde im Rahmen einer Zeichenserie verwendet. Die angegriffene Marke werde durch den Wortbestandteil „shape“ geprägt. Der Bildbestandteil sei eine einfache Gebrauchsgrafik und wie die restlichen Wortbestandteile für die betreffenden angemeldeten Waren beschreibend.

Sie würden daher keinen Beitrag zur Kennzeichnungskraft der angegriffenen Marke leisten. Auf den Inhalt der Schriftsätze vom 27. Februar und 13. Juni 2013 wird Bezug genommen. Die Widersprechende beantragt, den Beschluss der Markenstelle vom 21. Mai 2012 aufzuheben und auf den Widerspruch hin auszusprechen, dass die angegriffene Marke zu löschen ist.

Der Markeninhaber beantragt, die Beschwerde zurückzuweisen.
Er verteidigt den angefochtenen Beschluss und weist auf die unterdurchschnittliche Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke hin, da das Wort „SHAPE“ unmittelbar beschreibend sei. Es sei dem Verkehr geläufig und von geringer Originalität. Dieser Wortbestand teil nehme auch keine selbständig kennzeichnende Stellung ein, ergebe vielmehr mit den weiteren (Wort-)Bestandteilen den Gesamteindruck des Zeichens. Eine Zeichenserie sei für die Widersprechende nicht geschützt, die auch „SHAPE“ alleine nicht benutze. Auf die Schriftsätze vom 4.April und 21. Juni 2013 wird ergänzend verwiesen.

II
Die zulässige Beschwerde der Widersprechenden ist unbegründet. Zwischen der angegriffenen Marke und der prioritätsälteren Widerspruchsmarke besteht keine markenrechtlich relevante Verwechslungsgefahr i.S.d. § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG.

Die Beurteilung der Verwechslungsgefahr nach der vorgenannten Bestimmung ist unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles vorzunehmen. Dabei besteht eine Wechselwirkung zwischen den in Betracht zu ziehenden Faktoren, insbesondere der Ähnlichkeit bzw. der Identität der Marken, der für die Marken eingetragenen Waren bzw. Dienstleistungen und der Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke, sodass ein geringerer Grad der Ähnlichkeit der Marken oder durch eine erhöhte Kennzeichnungskraft der älteren Marke ausgeglichen werden kann und umgekehrt (ständige Rechtsprechung, vgl. BGH GRUR 2008,905Pantohexal; GRUR 2010, 235 AIDA/AID U). Bei dieser umfassenden Beurteilung der Verwechslungsgefahr ist auf den durch die Zeichen hervorgerufenen Gesamteindruck abzustellen, wobei insbesondere ihre unterscheidungskräftigen und dominierenden Elemente zu berücksichtigen sind (EuGH GRUR 2010, 933 Barbara Becker; BGH GRUR 2012, 64 aalox/Melox -GRY).

Ausgehend von diesen rechtlichen Grundsätzen besteht zwischen den beiderseitigen Marken selbst bei Identität der Waren keine markenrechtliche Verwechslungsgefahr i.S.d. § 9 Abs.1 Nr.2 MarkenG, denn die Widerspruchsmarke verfügt wegen ihres für die maßgeblichen Waren beschreibenden Anklanges, den die Markenstelle zutreffend herausgearbeitet und dessen werbend anpreisende, allgegenwärtige Verwendung belegt hat, über einen von Haus aus verminderten Schutzumfang. Die Feststellung der Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke ist im markenrechtlichen Widerspruchsverfahren unabdingbare Voraussetzung und Grundlage für die Beurteilung der Verwechslungsgefahr (BGH GRUR 2008, 505, 507 TUC-Salzcracker). Eine normale Kennzeichnungskraft kommt Marken zu, die uneingeschränkt geeignet sind, zur Unterscheidung der Waren und Dienstleistungen ihres Inhabers zu dienen (EuGH GRUR Int. 1999, 734, 736 Lloyd).
Dagegen können schutzunfähige Zeichen und Angaben für sich genommen nicht Grundlage einer markenrechtlich relevanten Verwechslungsgefahr sein. Das bedeutet insbesondere, dass der Schutzbereich von Marken, die nur eine geringe Unterscheidungskraft aufweisen und/oder an beschreibende Angaben angelehnt sind, eng zu bemessen ist und sich auf die jeweilige ggf. nur minimale eintragungsbegründende Eigenprägung beschränkt (BGH GRUR 2008, 1002, 1004 -Schuhpark; GRUR 2010, 729, 731 MIXI), wobei allein der Umstand, dass die fragliche Angabe im Verkehr sonst noch verwendet wird, noch nicht gegen eine Kennzeichnungsschwäche spricht (BGH a.a.O. -Schuhpark). Handelt es sich bei der eingetragenen prioritätsälteren Marke um eine beschreibende oder sonst schutzunfähige Angabe, so kann ihr wegen der Bindungswirkung der Eintragung zwar nicht jeder Schutz abgesprochen werden. Jedoch ist der Schutzbereich einer solchen Marke auf ein Minimum zu beschränken, mit der Folge, dass schon geringe Abwandlungen oder Hinzufügungen aus dem Schutzumfang der Marke herausführen (st. Rspr., vgl. BPatG PAVIS PROMA 24 W(pat)202/99 DentOCare/Dent Care; 24 (pat)79/07 THERMA RIVM /THERMARIUM; 29 W (pat) 16/09 -framewwwork/FRAMEWORKS; 30 W (pat) 243/04 BIOLINE/Bioline; 32 W (pat) 23/00-Clima Innova; 29 W (pat) 220/00 TINNOVA;BGH GRUR 2012, 1040 pjur).

Die Widersprechende behauptet zwar eine durch Benutzung einer Markenserie gesteigerte Kennzeichnungskraft. Hierzu ist allerdings unstreitig, dass weitere Marken im Sinne einer eichenserie für sie nicht eingetragen sind. Auch trägt die Widersprechende nichts dazu vor, inwieweit der Verkehr durch Benutzens an einzelne Serienzeichen gewöhnt worden ist. Ebenso wenig werden die vorgetragenen Absatzzahlen ausreichend differenziert, um aus ihnen rechtliche Schlüsse auf den Grad der Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke ziehen zu können. Zudem lassen vorgetragene Umsatz oder Absatzzahlen im Allgemeinen keinen Schluss auf eine gesteigerte Verkehrsbekanntheit einer Marke zu (OLG Köln MarkenR 2007, 126 Schlaufuchs und Lernfuchs).
Eine erhöhte Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke vermag der Senat bei dieser Sachlage entgegen der Ansicht der Widersprechenden nicht zu erkennen. Wegen des geringen Schutzumfangs der Widerspruchsmarke besteht zwischen ihr und der angegriffenen Marke trotz der Übernahme des Bestandteils „SHAPE“ in die angegriffene Marke und der daraus resultierenden gewissen Ähnlichkeit der Marken in diesem Bestandteil keine markenrechtlich relevante Verwechslungsgefahr i.S.d. § 9 Abs.1 Nr.2 MarkenG. Bei der Beurteilung der Markenähnlichkeit ist stets von der im Register eingetragenen Form der Marken auszugehen (BGH a.a.O. ilPadrone / IIPortone).

Insoweit unterscheiden sich die beiderseitigen Marken sowohl schriftbildlich als auch klanglich auf Grund der Tatsache, dass die angegriffene Marke vier Worte mehr aufweist als die Widerspruchsmarke, deutlich voneinander. Außerdem, und das hat bereits die Markenstelle zu Recht angenommen, ist die Wendung „ SHAPE UP“ im angegriffenen Zeichen ein geläufiger Gesamtbegriff für „sich in Form bringen“ und führt daher von „SHAPE“ in Alleinstellung weg. Die angegriffene Marke weist daher nicht nur deutlich mehr Silben auf als die Widerspruchsmarke, sie enthält auch eine Gesamtaussage, die eine Benennung nur mit dem kennzeichnungsschwachen Bestandteil „SHAPE“ ausschließt.

Bei der Beurteilung der schriftbildlichen Ähnlichkeit der Marken ist schließlich zu berücksichtigen, dass das Schriftbild von Marken erfahrungsgemäß eine genauere und in der Regel sogar wiederholte Wahrnehmung der Bezeichnung gestattet als die schnell verklingende Bezeichnung einer reinen Wortmarke (BPatG GRUR 2004, 950, 954 -ACELAT/Acesal). Zur Unterscheidbarkeit der Marken trägt insoweit außer der deutlich unterschiedlichen Gesamtlänge der Marken bei, dass die angegriffene Marke in der maßgeblichen eingetragenen Form einen deutlich anderen, sofort ins Auge springenden Zeichenaufbau aufweist als die Widerspruchsmarke. Zuletzt tritt der Bildbestandteil der angegriffenen Marke zwar nicht prägend in den Vordergrund. Der Verkehr wird ihn angesichts des Aussagegehalts der Wortbestandteile aber auch nicht gänzlich unberücksichtigt lassen.

Die Ähnlichkeit der beiderseitigen Marken in ihrer jeweils eingetragenen Form ist in klanglicher und schriftbildlicher Hinsicht daher nur als sehr gering zu bewerten, was bei der geringen Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke für die Feststellung einer markenrechtlich relevanten Verwechslungsgefahr i.S.d. § 9 Abs.1 Nr.2 MarkenG nicht ausreicht. Der Bestandteil „SHAPE“ der angegriffenen Marke ist auch nicht geeignet, deren Gesamteindruck zu prägen. Die Eignung zur Prägung des Gesamteindrucks fehlt diesem mit der Widerspruchsmarke übereinstimmenden Bestandteil schon deshalb, weil er für die hier maßgeblichen Waren angesichts seines werbend anpreisenden Charakters nur über eine geringe Kennzeichnungskraft verfügt. Schon die Markenstelle hat zutreffend darauf hingewiesen, dass auch bei identischen Waren deshalb eine Verwechslungsgefahr für das Publikum nicht zu besorgen ist. Nur wenn die ältere Kennzeichnung in die jüngere, aus mehreren Bestandteilen zusammengesetzte Marke übernommen wird und ohne allein ihren Gesamteindruck zu prägen eine selbständig kennzeichnende Stellung behält und dadurch bei eingesprochenen Verkehrskreisen der Eindruck hervorgerufen werden kann, dass die fraglichen Waren zumindest aus wirtschaftlich miteinander verbundenen Unternehmen stammen, kann eine Verwechslungsgefahr gegeben sein.

Hierfür müssen allerdings weitere besondere Umstände hinzutreten, die den Bestandteil als eine im Rahmen des Gesamtzeichens selbständige Kennzeichnung erscheinen lassen. Auf Grund des gesamtbegrifflichen Charakters der angegriffenen Marke nimmt der Wortbestandteil „SHAPE“
in dieser jedoch keine selbständig kollisionsbegründende Stellung ein, weshalb der Durchschnittsverbraucher auch nicht den Eindruck erhalten kann, dass die betreffenden Waren aus wirtschaftlich verbundenen Unternehmen stammen. Auch eine markenrechtlich relevante begriffliche Verwechslungsgefahr der Marken besteht nicht. Die Übereinstimmung von Marken in beschreibenden Begriffen oder an diesen angelehnten Bestandteilen reicht für die Annahme einer markenrechtlichen Verwechslungsgefahr nicht aus (st. Rspr; vgl. BPatG PAVIS PROMA 24 W (pat) 113/04 FITAMIN/VITHMIN; 25 W (pat) 34/07 Sucren/SUKRINETTEN). Das gilt insbesondere für Fälle wie den
vorliegenden, in denen die Übereinstimmung in einem beschreibenden Bestandteil die einzige Gemeinsamkeit beider Marken darstellt, weil der Verkehr dann den Marken allen falls (hier eher: Bring Dich in Form, s.o.) dieselbe beschreibende Aussage entnimmt, die Marken aber nicht demselben Unternehmen zuordnet (BPatG a.a.O. FITAMIN/VITHMIN; OLG München GRUR-PR 2010, 285, 287 PneusOnline).

Weitere Tatsachen, die eine Verwechslungsgefahr der Marken nahelegen könnten, sind weder von er Widersprechenden vorgetragen worden noch sonst ersichtlich. Daher konnte die Beschwerde der Widersprechenden keinen Erfolg haben. Für eine Auferlegung der Kosten des Beschwerdeverfahrens auf eine der am Verfahren beteiligten Parteien (§ 71 Abs. 1 S.1 MarkenG) besteht nach der Sach- und Rechtslage keine Veranlassung. Auch das Verhalten der Beteiligten gibt keinen Anlass für eine solche Kostenauferlegung. Daher bleibt es bei der für das markenrechtliche Beschwerdeverfahren im Regelfall vorgesehenen gesetzlichen Kostenfolge des § 71 Abs.1 S.2 MarkenG, wonach jeder beteiligte die ihm entstanden Kosten selbst zu tragen hat.

 

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