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Rainer Calmund sitzt auf dem Turbo von Gernot Steifensand

Rainer Calmund CALIPAGE

1000 Stühle Gernot M. Steifensand TURBOCALIPAGE setzt in der neuen Werbung auf gewichtige Qualitität. Hier muss der Wohlfühl Sessel Turbo von 1000 Stühle Gernot Steifensand zeigen was er kann.

Wir freuen uns über die neueste Präsentation von CALIPAGE mit Rainer Calmund. Hier darf der Hochlehner mit XXL Mechanik zeigen was er kann.

Massive Werbung mit massiven Argumenten und der massiven Qualität von 1000 Stühle Gernot M. Steifensand. Hier präsentiert man ergonomische Sitzlösung zum XXL Sitzen. CALIPAGE zeigt in dem Werbespot wie Dynamik am Arbeitsplatz funktioniert. Die richtige Ausstattung am Platz schafft sportliche Ergebnisse.

So rollt der Rubel – Turbo-Bandscheibensitz – die Speziallösung für ermüdungsfreies Sitzen – für gewichtige Geschäfte die passende Sitzlösung in XXL von 1000 Stühle Gernot M. Steifensand.

 

Den Spezial Komfortsessel Hochlehner mit XXL-Mechanik können Sie HIER bestellen.

 

 

 

 

 

1000 Stühle Stützpunkthändler: Hoecker-Office-Bedarf

Hoecker Office: Hand in HandWie innovativ und hochwertig ein Produkt auch ist, bleibtder Verkaufserfolg aus, sind alle Investitionen für die Katz. Der Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Händlern kommt somit eine besondere Bedeutung zu.

Dem Fachhändler kommt im Vertriebskonzept eine priviligierte Stellung zu: Als Schnittstelle zwischen Kunde und Hersteller weiß er, was der Kunde will und der Hersteller bietet. Arbeiten beide Parteien, Hersteller und Handel, partnerschaftlich zusammen, kann sich dies für alle Beteiligten als erfolgsversprechend erweisen.

 

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EXPERTEN MIT ERFAHRUNG

Das weiß auch Hoecker Office-Bedarf in Waldsee bei Speyer. Die Experten für IT-Zubehör und Einrichtung sind seit über 15 Jahren im Geschäft, Inhaber Frank Hoecker sammelte zuvor jahrelange Erfahrung im Außendienst für Büroartikel. Im Jahr 1996 gründete er sein eigenes Unternehmen, Hoecker EDV-Zubehör, zunächst in Altrip, nach Zukäufen und Expansionen siedelte Hoecker schließlich nach Waldsee um, wo er seit Anfang 2010 unter dem Namen Hoecker-Office- Bedarf firmiert.

Zu seinen Kunden zählt Hoecker Großkunden aus der Region wie John Deere in Mannheim sowie mittelständische und kleine Unternehmen – Banken, Versicherungen, Kunden aus Industrie und Handwerk und auch Kanzleien, Praxen und Apotheken. Sie stattet der Vollsortimenter mit Druckern und Multifunktionsgeräten, interaktive Whiteboards und Druckmaschinen sowie sämtlichem Büromaterial aus. Eine Besonderheit hat Hoecker im Bereich Büromöbel zu bieten – und hier kommt eine spezielle Zusammenarbeit mit dem Hersteller ins Spiel.

 

GEMEINSAME SACHE

Hoecker ist für zahlreiche Hersteller Stützpunkthändler für die Vorderpfalz und Baden- Württemberg – im Bereich Drucker und MFPs beispielsweise für Olivetti und Ricoh, im Segment Büromöbel für die 1000 Stühle Gernot Steifensand GmbH. Mit dem fränkischen Hersteller, der sich mit geschlechtsspezifischen Sitzlösungen einen Namen gemacht hat, verbindet Hoecker weit mehr als nur eine Handelspartnerschaft: „Wir entwickeln ein gemeinsames Vertriebskonzept“, erklärt Inhaber Frank Hoecker. „Zudem setzen wir neue Produkte und Weiterentwicklungen gemeinsam mit 1000 Stühle Gernot Steifensand um.“

Als Stützpunkthändler kennt Hoecker nicht nur die Eigenschaften der 1000 Stühle ganz genau, er kann Anregungen und Wünsche seiner Kunden direkt an den Hersteller weiter geben und so die Produktentwicklung maßgeblich beeinflussen. „Wir haben für unser Portfolio einen Stuhlhersteller gesucht, der sich mit neuen Ideen von seinen Marktbegleitern unterscheidet“, berichtet Hoecker. „So kamen wir auf die Lösungen für geschlechtsspezifisches Sitzen, Mister Sitmate und Lady Chair. Von dem Konzept waren wir gleich überzeugt.“ Diese Überzeugung zeigt sich bei Hoecker auch im täglichen Geschäft. „Wir präsentieren unseren Kunden so Produkte, die für sie komfortabel sind und ihnen helfen, gesund zu bleiben. Für uns ist die Beratung der Schwerpunkt unseres Geschäfts. Wir wollen nicht einfach nur verkaufen, sondern den Kunden das Beste bieten.“

Hoecker StützpunkthändlerVorteile der Sützpunktpartnerschaft genießt auch Hoecker. So erhält eine Reihe von Musterstühlen, die er seinen Kunden zum Probesitzen anbietet, Unterstützung bei Ausschreibungen und der Pflege seines Online- Shops. Auch Ergonomieschulungen bietet 1000 Stühle Gernot Steifensand seinen Partnern.

Hoecker ist jedoch überzeugt, dass die Beratung und der Verkauf der passenden Produkte nicht über das Internet funktioniert. „Das gesprochene Wort gilt – und ist mehr Wert als 1.000 E-Mails. So wie der Kunde die für ihn passende Büro-Einrichtung nicht einfach über einen Onlineshop bestellen kann, so können wir eine individuelle Beratung nicht virtuell anbieten.“ Das bedeutet jedoch nicht, dass der Onlineshop bei Hoecker keine Rolle spielt: Bürozubehör, Verbrauchsmaterialien, Speichermedien und sogar Cateringbedarf bestellen auch die Hoecker-Kunden gern online. „Den Webshop weiter auszubauen ist eines unserer nächsten Ziele“, erklärt Hoecker. „Er spielt im täglichen Geschäft eine wachsende Rolle, gerade was die Bestellung von C-Artikel angeht.“

 

Hoecker-Office-Bedarf hat bereits eine wechselhafte Geschichte hinter sich – Zukäufe und Expansionen, die Ausweitung des Angebots, die Entwicklung zum Stützpunkthändler, die Weiterentwicklung der Büro-Stühle von 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand … doch Schluss ist damit noch lange nicht. „Wir wollen unseren Erfolg weiter ausbauen“, berichtet Hoecker. „Vor allem im Segment Bürostühle sehen wir mit den Mister- und Lady-Stühlen großes Potenzial und bemerken dies auch im täglichen Geschäft. Das Feedback unserer Kunden trägt einen Teil dazu bei, die 1000-Stühle-Kollektion noch besser auf den Nutzer abzustimmen.“ Um dies fortzuführen, ist auch der Ausbau des Geschäfts geplant: Zu den derzeit fünf Mitarbeitern sollen weitere hinzukommen und das momentan auf die Region konzentrierte Geschäft bundesweit ausgebaut werden.

Nadia Hamdan

FACHhändler brauchen mehr als FACHkompetenzen

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Auf der Gewinnerseite

Auch wenn sie sich FACHhändler nennen, brauchen diese mehr als nur FACHkompetenzen, um einen Platz an der Sonne zu ergattern. Was dazu noch alles nötig ist, beschreibt Johannes Peter Martin, Geschäftsführer der Kaut-Bullinger-Holding und Fachhändler mit Leib und Seele.

Der heutige Fachhandel gerät zunehmend in eine verzwickte Lage. Er muss einerseits feststellen, dass die Zeiten, in denen das Verkaufen fast ein Selbstläufer war, schon längst der Vergangenheit angehören und dass die Kunden inzwischen viel anspruchsvoller und wählerischer geworden sind.

Neben dem in fast jeder Branche herrschenden Preisdruck spielen Service und vor allem eine kompetente fachliche Beratung eine stets wichtigere Rolle. Andererseits steht das Internet dem Handel nicht nur unterstützend zur Seite, sondern stellt eine Quelle des Wettbewerbs dar – Versandhändler machen ihm mit ihren Preisen das Leben schwer.

Also sind nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Innovationsfähigkeit gefragt. Händler, die darüber verfügen, werden auf der Gewinnerseite stehen. Dies hat die Kaut-Bullinger-Holding in Taufkirchen bei München schon längst verstanden. Die Kaut-Bullinger-Gruppe ist an 19 Standorten bundesweit vertreten und gehört somit zu einem der größten mittelständischen Betriebe Deutschlands.

 

Dieser setzt sich aus der KABUCO Büro Systemhaus GmbH, der KABUCO Bürobedarf GmbH und der KAUT-BULLINGER Einzelhandel GmbH zusammen. Letztere steuert bereits elf Läden bundesweit. Unter der Devise „Alles fürs Büro … alles aus einer Hand“ bietet die Gruppe alles für das Büroleben – von der gängigen Bürotechnik über Engineering/ CAD/LFP bis hin zu Büromöbeln. „Analyse, Projektierung, Beschaffung, Installation, Training, Service, Wartung und Finanzierung zeichnen uns aus“, beschreibt Franz Baumann, Geschäftsbereichsleiter Engineering/LFP/Büromöbel/Prokurist der Kaut-Bullinger-Holding das Full-Service-Konzept KABUCOs.

In den der Bürotechnik gewidmeten Ausstellungsräumen finden sich nicht nur Drucksysteme für das Druckmanagement, Diktierund Präsentationssysteme sowie komplette Konferenz- und Seminarraumausstattungen, sondern auch ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze mit Bürostühlen, die ein dynamisches Sitzen fördern – Kaut Bullinger, der 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand zu seinen Fabrikpartnern zählt, ist zudem die SITWELL-Generalvertretung in München und befasst sich somit intensiv mit den Themen Ergonomie und Sitzen nach Maß. „KABUCO leistet ständige Pionierarbeit, um die technischen Anforderungen am Arbeitsplatz den Menschen anzupassen“, berichtet Baumann.

In den vergangenen Jahren hat KABUCO einen Schwerpunkt auf das Fachgebiet Engineering/CAD/LFP gelegt und berät Anwender aus den Bereichen Architektur, Ingenieur- und Planungswesen, Dienstleistung für Reprografie sowie aus den Sektoren Großformatdruck und digitale Bildverarbeitung, Werbung und Grafik, Bauwirtschaft und Industrie.

„Wir sind hard- und softwaremäßig in der Lage, fast alle Marktsequenzen abzudecken. Für IT-Systeme bieten wir PC-, Server-, Speicher- und Netzwerklösungen inklusive Beratung, Installation, Support und Schulung“, schildert Baumann. „Als Apple-Partner verfügen wir ebenfalls über einen umfangreichen Service rund um die Mac-World. Unser eigener qualifizierter technischer Kundendienst betreut sämtliche Systeme.

Die Zeichentechnik wird durch ein vielfältiges Angebot an Zeichen- und Grafikbedarf abgedeckt.“ Im Bereich Büromöbel konzentriert sich KABUCO auf starke Marken wie zum Beispiel Haworth mit art.collection, castelli, comforto und dyes, um seinem Leistungsspektrum als Komplettanbieter gerecht zu werden. „Von Office- bis zu Management- und Chefbüroeinrichtungen, Empfangs-, Warte- und Konferenzbereichen, bis hin zu Arbeitsplatzbeleuchtungen, Raumtextilien, Raumbegrünungen und Accessoires bleiben wir den Werten Gesundheit, Lebensqualität und Effektivität treu“, lobt Baumann.

Ein professionell geschultes Beratungsteam bietet seine Unterstützung bei der Büroplanung, wenn erwünscht auch vor Ort. „Wir nehmen uns für jedes Projekt ausreichend Zeit, da wir wissen, dass Investitionen in gute Arbeitsbedingungen, Ergonomie und ansprechendes Design, die zudem erschwinglich bleiben, für Unternehmen heute von zentraler Bedeutung sind“, erläutert Baumann abschließend. „Kompetenz, Einsatzbereitschaft, Produktschulung und Personalentwicklung als Voraussetzung für unsere hohe Kundenorientierung gehören zur Kaut-Bullinger-Unternehmensphilosophie.“
(mim)

Um das Lebenswerk von Dr. Rudolf Egerer, einst geschäftsführender Gesellschafter der Kaut-Bullinger & Co. KG – er verstarb 1982 – zu würdigen, gründeten die Trägerverbände der Akademie Handel e.V. den Rudolf- Egerer-Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird.

Fachhändler ist nicht gleich Fachhändler

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Kampf um die Besten

In stets schwieriger werdenden Märkten sind Hersteller mehr denn je auf gute Absatzmittler angewiesen. Doch ist Fachhändler nicht gleich Fachhändler. Was macht denn einen erfolgreichen Händler aus? 

Die Vorteile des indirekten Vertriebs sind jedem Hersteller bekannt. Neben einem kundennahen Vertriebsnetz und einem hohen Distributionsgrad stellen auch niedrigere Vertriebskosten und eine geringe Kapitalbindung entscheidende Vorzüge dar. Die Tatsache, dass die Händler meist auch die Servicefunktion übernehmen, bedeutet zudem eine erhebliche Entlastung des Managements. Hinzu kommen spezifische Kenntnisse des Handels in Sachen Absatz und die Nutzung vorhandener Geschäftsbeziehungen. Last, not least spielt der sogenannte Sortimentseffekt eine positive Rolle: Innerhalb eines breiten, gemischten Angebots steigt die Attraktivität der eigenen Produkte.

Natürlich gibt es auch Nachteile: Die Erträge fallen dünner aus aufgrund der Handelsspanne, auch erschwert sich die Einflussnahme auf den eigenen Marktauftritt, etwa in den Bereichen der Preise, der Produktpräsentation oder Werbung oder der Dienstleistungen am Kunden. Und schließlich gestaltet sich das Sammeln von Informationen über Kundenmeinungen und -verhalten etwas aufwendiger.

Aus diesem Grunde entscheiden sich viele Hersteller für eine Mischform und setzen sowohl auf direkte als auch auf indirekte Vertriebswege. Manche besinnen sich sogar plötzlich wieder auf den Direktvertrieb. Doch spielen die Fachhändler in vielen Märkten nach wie vor eine vordergründige Rolle und auch hier tobt inzwischen der Kampf um die besten.

SPEZIELLES PORTFOLIO
Doch wie sehen die „Besten“ aus? „Flexibilität, Schnelligkeit, Kundennähe, vor allem aber ganzheitliches Denken und das Festhalten an geprüfter Qualität sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Fachhändler auf dem Weg zum Erfolg braucht“, sind sich Dirk Steinhage und Arne Kriemelmann, beide geschäftsführende Gesellschafter der moebelshop24 GmbH & Co. KG, absolut sicher. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Schwerpunkt Logistik sammelten die beiden fundierte Kenntnisse bei einem namhaften deutschen Kastenmöbelhersteller. Kurz darauf wurde die Idee geboren, Büromöbel via Internet bundesweit zu vertrieben.

Bereits Ende 1999 wurde die Plattform www.moebelshop24.de ins Leben gerufen und gehört somit zu den Vorreitern des deutschen Online-Büromöbelvertriebs. Als Kleinstfirma, anfangs mit einer Lagerkapazität wie etwa die einer Garage, avancierte das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren zu einem der führenden Online-Büromöbelvertriebe. Von der CAD-gestützten Planung bis hin zur Vor- Ort-Montage bietet moebelshop24 das gesamte Servicespektrum des Fachhandels, bei gleichzeitigen enormen Preisvorteilen aufgrund großer Einkaufsvolumina und schlanker Vertriebsstrukturen.

Um seinen Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität und kürzeste Lieferzeiten zu sichern, hält das inzwischen dezentral organisierte Unternehmen ständig 30.000 Artikel vor. „Die ansonsten so problematische Anonymität des Internets wollen wir durch stets erreichbares, kompetentes Fachpersonal sowie Ausstellungsflächen und Kompetenzzentren wettmachen“, schildern Steinhage und Kriemelmann. Neben deutschlandweiter frachtfreier Lieferung bietet das Unternehmen seinen Kunden ebenfalls die Möglichkeit, Warenmuster kostenlos und unverbindlich zu testen.

Das Produktportfolio, zu dem Markenprodukte wie unter anderem Produkte von Topstar, 1000 Stühle Gernot M. Steifensand, SITWELL oder GERNOT-M. STEIFENSAND gehören, umfasst das gesamte Büromöbelsortiment, angefangen vom klassischen Seminarraum über das ergonomische Teambüro bis hin zum stilvollen Chefzimmer. Seit einem Jahr wurde das Thema Büromöbel durch umfangreiche Lounge- und Wartemöbel- Produktserien erweitert.


2011 will moebelshop24 erneut Akzente setzen und den Online-Büromöbelvertrieb der „zweiten Generation“ einläuten. „Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern konzentrieren wir uns verstärkt auf einen wesentlichen Aspekt beim Büromöbelkauf: Ergonomie und Wohlgefühl am Arbeitsplatz“, berichten Steinhage und Kriemelmann, die gerne durch die FACTS-Testurteile, aber auch durch GS Zeichen geprüfte Produkte in ihrem Sortiment aufnehmen. „Statt eines unübersichtlichen Pools an Büromöbeln, deren Ausstattungsmerkmale selbst für die Profis nicht immer verständlich sind, steht bei moebelshop24 der zufriedene und bestmöglich beratene Kunde an oberster Stelle. Dies erreichen wird durch ein spezielles Portfolio an Büromöbeln, das den aktuellen Erkenntnissen der Ergonomie sowie der Orthopädie Rechnung trägt.“

EIGENES KONZEPT
So wurde in Kooperation mit der Firma 1000 Stühle Gernot M. Steifensand im Bereich der Bürodrehstühle ein eigenes Konzept entwickelt: „Wir stehen für individuelle Sitzlösungen statt Massenproduktion. Mit SITWELL bieten wir Stühle speziell für Frauen und für Männer, Sitzlösungen für kleine und sehr große Personen (XS–XXL), für Tiefsitzer und Hochsitzer sowie für ‚Leichtgewichte‘ (50 kg) und ‚Schwergewichte‘ (200 kg)“, erläutern die begeisterten Händler.

„Alle Stühle der Marke SITWELL werden auf Wunsch und Bedarf durch einen speziell geschulten Ergonomieberater oder zertifizierten SITWELL Fachhändler ausgeliefert, der beim Probesitzen vor Ort dafür sorgt, dass der Kunde entsprechend den Kriterien der Experten für Gesundheitam Arbeitsplatz Prof. Dieter Messner und Dr. med. Peter Stehle das perfekte Sitzgefühl erlebt“, beschreiben Steinhage und Kriemelmann die Vorteile einer fachmännischen Kundenberatung. „Diesen Ergonomie-Gedanken dehnen wir auf komplette Workstations und Teamarbeitsplätze aus“, bringen es Steinhage und Kriemelmann auf den Punkt. „Wir lassen es uns nicht nehmen – angefangen bei mechanisch oder elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen und optimalen Monitorhalterungen über den optimalen Bürostuhl bis hin zur richtigen Schreibtischbeleuchtung –, die gesamte Büroeinrichtung auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen.“

Graziella Mimic

Werden Störfaktoren von Bürogeräten verbessert durch Bürodrehstühle?

 

Apfel mit Sitwell Alpha-PreventFACTS | 06/2010

JENSEITS ALLER NORMEN

Bewegungsarmut in Büros kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken – so weit, so schlecht. Bei der Entwicklung von Bürostühlen zieht Gernot M. Steifensand verschiedene Faktoren in Betrachtung: geschlechtsspezifische Unterschiede genauso wie Störfaktoren, die von Bürogeräten ausgehen.

Aufgrund ihrer Anatomie und ihren biologischen Voraussetzungen seien Frauen beim Sitzen erheblich benachteiligt. Zu diesem Schluss kommt die sogenannte Sitwell-Sitzforschung des Herstellers von Bürodrehstühlen SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG in Wendelstein. Inhaber Gernot Steifensand hat sich bereits seit Jahren auf Entwicklung geschlechtsspezifischer Bürodrehstühle spezialisiert. Hintergrund dieser Maßnahmen: „Bürostühle werden in Deutschland nach der DIN 4551 hergestellt, die eine bestimmte Normen für die Sitzhöhe und -tiefe vorgibt – im konkreten Fall von 42 bis 53 Zentimeter. Das aber wird den speziellen Bedürfnissen von Frauen nicht gerecht. Aus diesem Grund hat Gernot Steifensand mithilfe von Gesundheitsexperten mit dem „Lady Sitwell“ einen speziellen „Frauenstuhl“ entwickelt, der stärker auf die Geschlechterunterschiede beim Sitzen eingehen soll.

Mittlerweile hat Gernot Steifensand seinen „Frauenstuhl“ weiterentwickelt und mit dem „Lady Shape up“ sein neuestes Produkt auf den Markt gebracht. Ein wichtiger Bestandteil des neuen Bürodrehstuhls ist die sogenannte 3D Sitwell-Mechanik, durch die Rückenlehne und Sitzfläche frei beweglich sind. Die Folge dieses „Gymnastikballeffekts“ ist das Auslösen permanenter Bewegungsreize, wodurch diejenigen Muskelgruppen, die die Wirbelsäule stützen und entlasten, also Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, stimuliert und trainiert werden. Weiterer Effekt der Technologie: Venenpumpe und die Venenklappe werden aktiviert und sorgen für eine bessere Blutzirkulation und eine bessere Nährstoffversorgung der Bandscheiben.

Gernot Steifensand Gesundheit

„Insgesamt verbessert das biodynamische und sensomotorisch aktivierende Sitzen des „Lady Shape up“ den Stoffwechsel und die Atmung und regt die Verdauung an“, sagt Steifensand und ergänzt: „Ein ganz wesentlicher Aspekt liegt darin, dass die Produktion des körpereigenen Hormons Melatonin positiv beeinflusst wird.“ Dieses Hormon steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen und ist darüber hinaus ein wichtiger Fänger der sogenannten freien Radikale, oder auch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) genannt. Diese sind Zwischenprodukte des Sauerstoffs und können in hohen Konzentrationen wichtige Proteine des Stoffwechsels, Zellmembranen und sogar die Erbsubstanz (DNS) angreifen. Aus diesem Grund hat die Produktion von Melatonin eine wichtige Bedeutung, um die Entstehung von Krebserkrankungen zu verhindern. „Insofern ist es wichtig, körperliche Aktivität am Arbeitsplatz zu unterstützen – und wenn die Büroeinrichtung einen Beitrag dazu leisten kann, umso besser“, sagt Gernot Steifensand.

BEWEGUNG HÄLT GESUND

Denn dass körperliche Aktivität am Arbeitsplatz positive Auswirkungen auf die Vermeidung von Krebserkrankungen hat, sei wissenschaftlich belegt. Dabei bezieht sich Steifensand auf die Epidemiologin Dr. Karen Steindorf, die in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums in einer Full-Control-Studie festgestellt hat, dass moderate körperliche Aktivität das Brustkrebsrisiko bei Frauen senken kann. Insgesamt 1.246 Frauen, darunter 360 Brustkrebs-Patientinnen, wurden nach der Häufigkeit, Intensität und Dauer von körperlicher Aktivität befragt. Dabei standen nicht nur diverse Sportarten im Blickpunkt, sondern körperliche Tätigkeiten im Haushalt und Beruf sowie körperliche Bewegungen in anderen Bereichen. Ergebnis: Frauen mit moderater Gesamtaktivität hatten ein geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken als Frauen, die sich weniger körperlich aktiv verhielten. Zu den möglichen Erklärungen dieses Zusammenhangs sagt Dr. Frank Mosler, Radiologe und Neuroradiologe und Vorstand der deutschen Gesellschaft für Prävention (GPeV), der an der Entwicklung des „Lady Shape up“ mitbeteiligt war: „Bewegung führt zum einen zu einer Stärkung des Immunsystems. Zum anderen wirkt sie sich positiv auf die Produktion des Hormons Melatonin aus.“

Aufgrund der großen Bedeutung dieses Themas wurden bei der Entwicklung des Bürostuhls darauf geachtet, Faktoren zu berücksichtigen, die sich positiv auf die Melatoninoroduktion auswirken. „Die Wirkung von Melatonin kann darüber hinaus durch Magnetfeldinstabilitäten negativ beeinflusst werden, die durch herkömmliche Bürodrehstühle oder auch die im Büro vorhandene EDV-Technik, W-LAN oder auch Handystrahlung ausgelöst werden“, erläutert Dr. Mosler. Hintergrund: Die natürlichen Magnetfelder sind wichtige Bestandteile des menschlichen Körpers und haben in dem hochsensiblen Bereich von 0 bis 30 Hz Einfluss auf den Körper. Sie sind fester Bestandteil der Gehirnwellen und stehen in Verbindung mit Stoffwechsel, Nervensignalen, Wasserhaushalt und anderen Zellfunktionen. Insofern wirken sich Störzonen in den Magnetfeldern, die etwa durch Funk-, EDV oder Elektrotechnik – oder eben auch die magnetisierend wirkenden Stahlteile in Bürodrehstühlen – hervorgerufen werden können, negativ aus. So wiesen Neurologen an der medizinischen Universität Vanderbilt (USA) 1995 nach, dass magnetische Störzellen (Gradienten) bei Nervenzellen die Signalübertragung blockieren können. (FACTS berichtete ausführlich in Ausgabe 04/2010).

STÖRUNGEN VERMEIDEN

„In der Forschung besteht heute kein Zweifel mehr, dass technisch ausgelöste Störzonen in den natürlichen Magnetfeldern eine potenzielle Gesundheitsgefahr darstellen.“ Darauf weist unter anderem eine umfangreiche Studie der WHO hin, weshalb die deutsche Gesellschaft für Prävention (GPeV) bereits seit längerem eine Reduktion der technischen Störzonen fordert. Aus diesem Grund sind die neuen Lady-Shape-up-Stühle standardmäßig mit einer Technologie ausgestattet, mit der sich technisch ausgelöste Störzonen in den natürlichen Magnetfeldern verhindern beziehungsweise reduzieren lassen.

Bei dem Wirkungsträger AlphaPrevent handelt es sich um einen intelligenten Kunststoff von wenigen Zentimetern Größe, der über die Luftfeuchtigkeit wirkt und einen Magnetfeldausgleich bewirkt. Der Wirkträger selbst ist weder magnetisch, noch benötigt er externe Energie. „Die neue Technologie beeinträchtigt nicht die technischen Funktionen der im Büro vorhandenen Geräte und ist durch die staatliche Versuchsanstalt tgm technisch geprüft und bestätigt“, sagt Dr. Mosler. „Der Wirkträger wird direkt in die Sitzfläche des Lady Shape up integriert und bewirkt die wichtige Stabilisierung der natürlichen Magnetfelder im Sitzbereich. Diese richtungsweisende Präventionsmaßnahme für Bürodrehstühle bringt eine aktiv verbesserte Arbeitsqualität.“

(dam)

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