Gesund im Büro in Köln und Aachen

Frauen sitzen anders als Männer

„Sitz gerade, sonst bekommst du einen schiefen Rücken“, mahnte schon Mama. Im Büro reicht man den Rat mit Überzeugung an die Kollegen weiter. Aber ist die Lümmelei wirklich so schädlich?
3720 Männern und 1412 Frauen aus der Whitehall II Studie wurden ausgewertet. Für die Untersuchung protokollieren Forscher seit 1985 die Lebensgewohnheiten und den Gesundheitszustand der zu Beginn der Studie 35 bis 55-Jährigen, die alle im öffentlichen Dienst in London arbeiten, aber unterschiedliche Aufgaben und Karrierestufen erreicht haben.
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In Deutschland bekommen im Schnitt acht von zehn Menschen mindestens einmal in ihrem Leben Rückenschmerzen. Das Volksleiden gehört zu den häufigsten Ursachen von Berufsunfähigkeit und kostet den Staat jährlich mehrere Milliarden Euro. Der Schmerz entsteht bei einem Großteil der Rückengeplagten (etwa 85 Prozent) gar nicht durch einen Schaden an der Wirbelsäule. Irgendwas machen wir falsch.

Die Sitzgewohnheiten wurden erstmals zwischen 1997 und 1999 erfasst und in den folgenden Jahren immer wieder überprüft. Die Forscher wollten jeweils von den Studienteilnehmern wissen, wie viele Stunden sie pro Woche beispielsweise auf der Arbeit sitzen, im Auto, vor dem Fernseher oder am heimischen Schreibtisch.

 

In die Studie wurden nur Probanden einbezogen, die zu Beginn keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten und ansonsten so gesund waren, dass sie normal zur Arbeit gehen konnten. Sonstige Einflussfaktoren auf das Sterberisiko wie Rauchen, Alkoholkonsum und Ernährungsweise wurden in der Berechnung berücksichtigt.
Fest steht: Wer viel sitzt, sollte seine Position regelmäßig verändern, um einseitige Belastung im Rücken zu vermeiden. Auch Aufstehen, Herumlaufen oder ein paar Treppen zu steigen, kann dabei helfen. Insgesamt gilt: Bewegung, ausgewogene Ernährung und ein normales Körpergewicht bleiben die wichtigsten Voraussetzungen für ein möglichst langes und gesundes Leben.

 Wohlbefinden im Gender_Medicine_Gender_Ergonomie_Gender_Seating_equal_rights_for_womenBüro! Büroarbeit und Gesundheit

›Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur des Freiseins von Krankheiten und Gebrechen.‹

Wohlbefinden im Büro? Ist das nicht ein bisschen viel verlangt? Reicht es nicht, wenn man gesund bleibt? Ja, wenn man unter Gesundheit mehr versteht als nicht krank zu sein.

Wer z.B. bei der Arbeit ständig unter Anspannung leidet, wer dauernd unter Zeitdruck arbeiten muss, wer wenig Anerkennung erfährt, fühlt sich zwar niedergeschlagen und unzufrieden – krank im medizinischen Sinne sind er oder sie aber nicht.

So richtig gesund allerdings auch nicht. Dazu bedarf es schon etwas mehr. Dieses ›mehr‹ lässt sich nicht immer und unbedingt mit Hilfe der Labormedizin bestimmen.

Gesundheit im umfassenden Sinne schließt vielmehr neben dem körperlichen auch das seelische und psychische Wohlbefinden des Menschen ein. Dieser ganzheitliche Gesundheitsbegriff wird nicht zuletzt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vertreten:

 

 

Wie lässt sich ›so viel‹ Gesundheit erreichen? Sicher nicht durch ein bisschen Sport am Wochenende. Erfolg versprechender ist es dagegen, sich dort der Gesundheit der Menschen umfassend anzunehmen, wo sie einen großen Teil des Tages bzw. ihres Lebens verbringen: am Arbeitsplatz. Neuere Ansätze der betrieblichen Gesundheitsförderung gehen davon aus, dass der Arbeitsplatz eben nicht ›nur‹ der Ort ist, wo es Unfälle zu verhüten und Krankheiten zu vermeiden gilt.

Eine gut gestaltete und inhaltlich befriedigende Arbeit kann vielmehr einen aktiven Beitrag zur Förderung der Gesundheit und der Persönlichkeit leisten. Wie eine solche Arbeit aussehen kann, welche Voraussetzungen sie erfüllen muss, damit sie den Menschen angemessen fordert und seine Gesundheit entsprechend fördert, dazu möchte diese Broschüre einige Anregungen geben. Manche werden fragen: Schön und gut, aber warum ausgerechnet eine Broschüre zur Büroarbeit?

Die Antwort lautet: Weil damit 17 Millionen Menschen ihren Arbeitstag verbringen. Und weil entgegen landläufiger Meinung Büroarbeit eben keine relativ belastungsarme Tätigkeit ist.

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