Melatonin – Das Schlafhormon


Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das in der
 Zirbeldrüse, einem winzigen Teil des Zwischenhirns, produziert  wird. Dabei liegt die Ausschüttung nachts um ein Zehnfaches höher als tagsüber. Melatonin fördert den tiefen Schlaf, wirkt als Einschlaf- und  Durchschlafhilfe, und erfüllt noch viele weitere wichtige Aufgaben  im Körper.  

Ein Buch zum Thema Melatonin von Steven J. Bock und Michael Boyett heißt  „Wunderhormon Melatonin – die Quelle von Jugend und Gesundheit“ .

Die Menge der täglichen Produktion der Zirbeldrüse bestimmt den Rhythmus unserer Organe, des Gewebes und der einzelnen Zelle. Melatonin wird in die Gruppe der Radikalfänger eingeordnet und so soll es gegen unterschiedliche Erkrankungen wie Krebs oder Arteriosklerose wirken. Melatonin vermeidet Zellschäden durch Neutralisierung freier Radikale und stärkt das Immunsystem.

In einer wissenschaftlichen Studie stellten die Forscher Russel J. Reiter und Jo Robinson >bestellen< fest, dass Melatonin die Zellen weit besser schützt als jedes andere Antioxidantien. Melatonin als Radikalenfänger verhindert die Oxydation und damit Zellschädigung, wodurch auch der Arteriosklerose vorgebeugt wird, die u.a. Ursache von Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall ist. Ein niedriger Melatoninspiegel kann eine Immunschwäche begünstigen.

Dadurch können wir anfällig für die Entstehung von Krebs werden; denn Krebszellen entstehen täglich in uns Menschen. Diese werden durch ein intaktes Immunsystem wieder unschädlich gemacht.

Dr. Ulrich Warnke schreibt in seinem Buch „Risiko Wohlstandsleiden“:
„In unserem Organismus gibt es ein Hormon, das als Boss aller anderen Hormonefungiert: das Melatonin. Wird viel Melatonin ausgeschüttet, dann trauen sich viele deranderen Hormone im Körper nicht, aktiv zu werden. Das brauchen sie normalerweise auch nicht, denn Melatonin wird nur nachts während des Schlafes ausgeschüttet.

Der Auslösereiz ist die Dunkelheit, das fehlende Tageslicht. Aber bereits bei Tageslicht mit geringer Intensität oder bei künstlicher Beleuchtung, die nie an die Intensität des Tageslichtes herankommt, wird Melatonin produziert.“ Weiter heißt es dort: „Melatonin hat als Bosshormon eine Reihe entscheidender Aufgaben: es unterhält die Schlafstadien, und – besonders wichtig – es hemmt wirkungsvoll das Krebswachstum.

Wird die Ausschüttung von Melatonin nachts reduziert oder sogar gestoppt, dann wird Krebswachstum forciert. Das ist deshalb ein wichtiger Punkt, weil Melatonin nicht nur durch Licht gehemmt werden kann, sondern auch durch elektromagnetische Felder, wie sie im technischen Bereich vorkommen.“ „Nur wenn der Körper nachts genügend Melatonin produzieren kann, sind Tiefschlafphasen möglich, die zur Regeneration der Organe dienen.

Denn nur in der Tiefschlafphase kann das Wachstumshormon Somatropin in der Hypophyse produziert werden, das die aufbauenden und regenerierenden Prozesse einleitet. Wenn diese Vorgänge ungestört ablaufen können, sind körperliche und psychische Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden, Kreativität und Lebensfreude möglich.

Auch die Immunabwehr wird in der Tiefschlafphase gestärkt, so dass Krebszellen erfolgreich bekämpft werden können (Antitumor-Effekt).“ (so Barbara Simonsohn in „Natur und Heilen“ Ausgabe 2/2006). Weitere Bücher von Barbara Simonsohn finden Sie >hier<

Melatonin ist auch in Form von Kapseln erhältlich.

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Diese Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen
oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar.

at-home baubiologie
Institut für ganzheitliche Gesundheitsstudien
Annemarie Heuer

www.at-home.de

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