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Gesund sitzen, gesund bleiben

SITWELL Gesund Sitzen

FACTS | INTERIEUR Prävention

Der Prävention von Rückenleiden kommt nach wie vor eine große Bedeutung zu, geht doch ein Großteil der Krankschreibungen auf ihr Konto. Kein Wunder, angesichts der Heerscharen von Büroarbeitern, die überwiegend im Sitzen arbeiten. Doch neue Ansätze bei der Entwicklung ergonomischer Bürostühle versprechen Abhilfe.

Jeder zehnte Fehltag in deutschen Unternehmen geht auf das Konto von Rückenleiden – das berichtet die Techniker Krankenkasse (TK) in ihrem aktuellen Gesundheitsreport. Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems sind damit die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2008. Allein für die Diagnose Rückenschmerzen fielen auf die bei der Techniker Krankenkasse versicherten Arbeitnehmer fast zwei Millionen Fehltage. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten: Rund 26 Milliarden Euro betrugen sie im Jahr 2006 – Tendenz steigend.

Nun sollte man meinen, dass diese Tatsache Grund genug für Unternehmen sei, in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu investieren. Doch Fehlanzeige: Betriebliches Gesundheitsmanagement nutzen gerade mal 37 Prozent der Unternehmen. Das jedenfalls ergab eine Untersuchung der Expertenorganisation für die Gesundheitsförderung Skolamed. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) investieren nicht oder nicht ausreichend in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, berichtet auch die Studie „Gesundheit in KMU“ des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU) in Kooperation mit der TK.

„Vor dem Hintergrund, dass in jedem Betrieb in Deutschland rund 35 Prozent der Mitarbeiter innerhalb der nächsten zehn Jahre über 50 Jahre alt sein werden, sind das Versäumnisse, die die Unternehmen früher oder später teuer zu stehen kommen werden“, warnt der Arzt und Sportwissenschaftler Dr. Peter Stehle, der dem Hersteller von Bürostühlen Sitwell Gernot M. Steifensand beratend zur Seite steht.

 

Dr. Peter Stehle: Office in Ballance

Prävention allerdings beginnt nicht erst bei sportlichen Maßnahmen – sie fängt bereits im Kleinen an, beispielsweise beim richtigen Sitzen. Dass langes Sitzen auf Dauer alles andere als gesund ist, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. „Deshalb sind Bürostühle so zu gestalten, dass sie ein ermüdungsfreies Sitzen ermöglichen“, erklärt Stehle. „Hierzu ist es notwendig, den Aspekt der Ergonomie um den Bereich der Orthopädie und Biomechanik zu erweitern. Dazu ist es zunächst wichtig, zu verstehen, wie das Muskel- und Skelettsystem im Bereich des Rumpfes überhaupt funktioniert.“ Hier rückt der Übergang vom Becken zur Wirbelsäule in den Mittelpunkt – „und zwar vor allem der Übergang der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein und die Verbindung des Kreuzbeins zum Becken, da sich die Stellung des Beckens auf die Stellung der Wirbelsäule auswirkt.“

 

GESUNDE WIRBELSÄULE
Die Bewegungen von Hüftgelenk und Becken übertragen sich auf die Wirbelsäule – damit damit wirkt sich die Stellung der des Beckens auch auf die Stellung der Wirbelsäule aus. Wird das Becken steiler gestellt, verkleinert sich der Lenden-Kreuzbeinwinkel, wodurch sich die natürlichen Krümmungen der Wirbelsäule (S-Form) einstellen können. Wird das Becken flacher gestellt (Becken kippt nach hinten) nimmt die Wirbelsäule die Stellung eines „Rundrückens“ ein. Dies beeinflusst auch die Halswirbelsäule, die Stellung des Kopfes und den Schultergürtel.

Eine Sitzhaltung, in der das Becken nach hinten gekippt ist, erhöht somit zum einen den Anspruch an die Lendenmuskeln, zum anderen beansprucht es auch die Nackenmuskulatur, erklärt Stehle: „Die Stellung des Beckens bestimmt die Ausrichtung der gesamten Wirbelsäule. Je mehr das Becken nach hinten kippt, umso mehr kommt es zu einer Umkehr der Lendenlordose, also zu einem sogenannten Rundrücken (Kyphose). Dies setzt sich bis zur Brustwirbelsäule fort.“ Die Folgen: Je mehr sich das Rückgrat krümmt, umso rascher ermüdet die Muskulatur, auch werden die Bandscheiben vermehrt belastet.

 

SITWELL SitzhaltungNEUE PRÄVENTIONSANSÄTZE
Was also tun, damit sich eine solche ungünstige Sitzhaltung erst gar nicht einschleicht? Dr. Stehle plädiert für einen neuen Ansatz bei der Entwicklung von Sitzmöbeln: „Der Konstruktion des Sitzkissens kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Denn nur darüber kann ein ermüdungsfreies und ergonomisch korrektes Sitzen gewährleistet werden. Lordosenstützen und andere Konstruktionsmerkmale können dies zwar unterstützen, jedoch nicht erzwingen. Auch der klassische Sitzkeil bewirkt nur, dass das Becken nach vorne hin abrutscht und gleichzeitig nach hinten kippt. Dadurch jedoch entstehen ein Rundrücken und eine Überstreckung im Nackenbereich. So lässt sich das angestrebte Ziel nicht erreichen.“

Anders funktionieren sollen die Orthletic-Balance-Sitzkissen, die ausschließlich in den Bürostühlen von Sitwell Gernot M. Steifensand zum Einsatz kommen. „Damit konnte erstmals ein entscheidender Fortschritt in der Prävention erzielt werden“, berichtet Stehle. „Eine korrekte Konstruktion des Sitzkissens ermöglicht ein Vorwärtskippen des Beckens und damit ein Aufrichten der Wirbelsäule.“ Die Folge: eine ermüdungsfreie Sitzhaltung. „Für den Arbeitgeber kann sich damit die Chance ergeben, einen aktiven Beitrag zur Gesunderhaltung seiner Mitarbeiter zu erreichen.“

(nh)

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Bundesgesundheitsministerium mit eigenem Auftritt für Smartphones

BundesgesundheitsministeriumWenn Sie viel unterwegs sind, aber stets über die wichtigsten  gesundheitspolitischen Themen informiert sein möchten: Das  Bundesgesundheitsministerium bietet ab dem heutigen 9. Januar 2012  Nutzern von Smartphones die Möglichkeit, sich laufend auf dem neuesten Stand zu halten.

Nachdem im Dezember 2011 bereits der eigene Youtube-Kanal erfolgreich gestartet wurde, erweitert das Bundesministerium für Gesundheit nun  erneut sein Online-Angebot:

 

Unter http://mobile.bundesgesundheitsministerium.de finden Sie im  modernen Corporate-Design der BMG-Homepage mobile Informationen zum  Gesundheits-system, zur Krankenversicherung, Prävention, aktuelle Pressemitteilungen und vieles mehr.

 

Hier ein kleiner Ausschnitt aus den aktuellen Informationen:

Unternehmen unternehmen Gesundheit 2011

Wir alle verbringen einen großen Teil unserer Zeit an unserem Arbeitsplatz. Was liegt also näher, als dafür zu sorgen, unser Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass es für den Erhalt unserer Gesundheit förderlich ist?

Viele Firmen haben dies für sich bereits erkannt. Sie haben die Gesundheitsförderung zu einer Managementaufgabe in ihren Betrieben gemacht. Häufig sind es die kleinen und mittleren Unternehmen, die die Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung noch nicht ausreichend nutzen. Der Grund ist ebenso einfach wie nachvollziehbar. Sie haben oft nur wenig Mitarbeiter und einen begrenzten Gestaltungsspielraum. Dennoch steht fest: Investitionen in die Gesundheitsförderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gerade auch von kleinen und mittleren Betrieben, sind immer Investitionen in die Zukunft unserer Gesellschaft.

Gesunde Beschäftigte in gesunden Unternehmen ist ein Ziel, an dem sich alle im Betrieb beteiligen können. Sowohl die Unternehmensleitung als auch die Beschäftigten, die Betriebs- und Personalräte sowie die Betriebs- und Werksärzte.

Wichtige Ansprechpartner sind die gesetzlichen Krankenkassen, denn sie verfügen über das Wissen und können Betrieben die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen, damit ihnen der Schritt zur Gesundheitsförderung in dem eigenen Unternehmen gelingt.

Die Kampagne „Unternehmen unternehmen Gesundheit“ des Bundesministeriums für Gesundheit belegt: Schon heute wird betriebliche Gesundheitsförderung in vielen Betrieben vorbildlich umgesetzt. Projektbeispiele aus den einzelnen Bundesländern zeigen, dass auch in kleineren Betrieben viel für die Gesundheit der Beschäftigten getan werden kann.

Sicherlich finden Sie auf dieser Seite regelmässig Informationen die Ihnen und Ihren Mitarbeitern helfen, dann Alltag gesund zu verleben.

 

Das Gesundheitswesen in der Zukunft

Dr. Frank Mosler, niedergelassener Neuroradiologe in der Gemeinschaftspraxis Henricistraße für Radiologie und Nuklearmedizin in Essen, äußert sich zu den künftigen Entwicklungen im Gesundheitswesen. Er unterstreicht die Notwendigkeit, das System radikal zu vereinfachen und mehr Kostenbewusstsein zu schaffen – sowohl bei den Ärzten als auch bei ihren Patienten.

FACTS: Wie sehen Sie die weitere Entwicklung im Gesundheitswesen, was die Patienten betrifft?

Mosler: Dreigeteilt: Die es sich wirklich leisten können, gehen ins Ausland um sich behandeln zu lassen. Privatversicherte und Selbstzahler werden einigermaßen versorgt, mit der natürlichen Gefahr vom System „überversorgt“ zu werden. Und bei gesetzlich Versicherten gilt: Wer am lautesten schreit, kriegt vielleicht das, was er braucht.

FACTS: Kommt es noch soweit, dass die Patienten von Spezialisten nicht mehr behandelt werden?

Mosler: Um vom Spezialisten behandelt zu werden, müssten Sie dort erst einmal landen. Ohne Eigeninitiative und Selbstinformation ist es schon jetzt schwierig, sich im Gesundheitsdschungel zu Recht zu finden. Tendenziell wird es nicht leichter werden.

FACTS: Und wie sieht es für die Ärzte aus? Werden die Honorare weiter gedrückt?

Mosler: Was man nicht für 30 Euro erledigen kann, kann man noch weniger für drei Euro machen. Ich bin mir aber sicher, dass die Politiker es trotzdem von uns Ärzten erwarten.

FACTS: Einige Experten warnen vor einem Kassensterben. Glauben Sie auch daran?

Mosler: Krankenkassen sind eigentlich „nur“ Verwalter der finanziellen Ressourcen ihrer Versicherten. Versicherungsmathematisch ist jeder „Schadensfall“ unerwünscht, weil kostenträchtig. Wie in der Real-Wirtschaft gilt der Grundsatz: je mehr Verwaltung – je mehr Kosten. Wenn sich die Krankenkassen in größere Verbünde zusammen schlössen und ihre Kräfte bündelten, könnte das Einsparpotenzial an die Versicherten ohne Leistungseinbußen direkt weitergegeben werden. Ob allerdings Einsicht und Bereitschaft der vielen „Verwalter“ ausreicht, sich selbst zum Wohle der Mitglieder weg zu rationalisieren, bezweifle ich doch sehr.

FACTS: Was wäre für Sie der Weg aus dem jetzigen Elend?

Mosler: Zunächst ist eine radikale Vereinfachung des Systems unabdingbar. Ferner brauchen wir Kostentransparenz auf allen Ebenen. Nur wenn jeder Patient und auch jeder Arzt exakt weiß, wie viel Kosten er gerade der Solidargemeinschaft abfordert, kann er diese Leistungen der Allgemeinheit auch wertschätzen. Mit dieser Erkenntnis kann der Umgang mit System-Ressourcen vernünftiger und bewusster werden. Und letztendlich halte ich einen Konsens über alle Parteien und Gesellschaftsschichten hinweg, darüber, was tatsächlich zu einem Basiskatalog an medizinischer Grundversorgung zählt, und vor allem was NICHT dazu zählt, für unbedingt erforderlich. Das ist hart aber fair.

FACTS: Ihr Schlusswort?

Mosler: Das Versäumnis, dass sowohl wir als Volk als auch unsere Politiker während der vergangenen 40 Jahre begangen haben, indem wir uns davor gedrückt haben, das unmittelbar „Notwendige“ zu definieren, bezahlen wir jetzt teuer mit politisch inkorrekten Verschleierungs-Reförmchen, die lediglich die Gemüter der Wähler beruhigen sollen, uns aber in der Sache keinen Schritt weiterbringen. Dieses Mal ist es allerdings anders: Auf einmal kann alles, aber auch wirklich alles in Frage gestellt werden: Unser Wirtschaftsystem, unser Finanzsystem, der globale Zusammenhalt. Warum nicht auch im Gesundheitssystem einen Neuanfang wagen?

Graziella Mimic

Die Historie 1000 Stühle Steifensand


Steifemsand Gesundheitsmanagement präsentiert: 1000 Stühle Gernot M. Steifensand. Gesundes Sitzen mit Tradition für Ergonomie.

Unternehmen:
Die 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH mit Sitz in Wendelstein ist der Weltmarktführer für ergonomische Sitzlösungen nach Maß. Das fränkische Traditions u.- Familienunternehmen mit Hauptsitz in Wendelstein bei Nürnberg ist international mit Handelspartnern und einer Schwesterfirma in Amerika vertreten.

 

Philosophie:
Die zentralen Werte der 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH sind Tradition, Qualität, Funktionalität und Ergonomie nach Maß unter dem Gesetz von „Gender – Medicine“ und „Gender- Seating“. Die Herstellung und der Vertrieb leben eine Kultur der Freundlichkeit, Wertschätzung des Individuums und Nächstenliebe. Die Grundpfeiler der der Entwicklung und Herstellung der Sitzlösungen nach Maß ist eine Harmonisierung von individuellen Sitzbedürfnissen und Sitzgewohnheiten unter Ökologischen, Ökonomischen und medizinischen Gesichtspunkten.

 

F-Martin Steifensand BandscheibenstuhlF-Martin Steifensand empfiehlt Chief SitwellF.-Martin Steifensand Ergonomie
im 20. Jahrhundert:

Seit 1956 erforschte F-Martin Steifensand die wandelnden Sitzbedürfnisse und seine Folgen am Arbeitsplatz und legte den Grundstein für die Ergonomie am Arbeitsplatz in der Nachkriegszeit. Diese frühen ergonomischen Innovationen gestützt von Prof. Dr. med. Schneider von der TU-München gingen in den 70er und 80er Jahren um die Welt und wurden in über 50 Ländern verkauft.

 

F.-Martin Steifensand Ergonomie
im 21. Jahrhundert:

Auch heute ist er der Ur-Vater vom weltweit ersten Bandscheiben Drehstuhl, „Ergonomie – Forscher“ der ersten Stunde. F.-Martin Steifensand ist noch jetzt der Hüter der zentralen Werte der 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand Ergonomie Philosophie und von dem neuen und innovativen „Gender-Seating“ Ansatz.

 

Geschichte im 20 Jahrhundert:
Im Jahre 1952 gründete der Schreiner F.-Martin Steifensand in Mölln bei Hamburg ein Einzelunternehmen mit dem Fokus auf die Herstellung und Vertrieb von Tee und TV – Wagen, sowie Klappstühle.

F-Martin SteifensandSteifensand Muehle Wendelstein 1967F-Martin Steifensand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Firmensitz wurde im Jahre 1962 von Mölln in das mittelfränkische Wendelstein verlegt, wo sich dann die Produktion auf Sitzmöbel konzentriert hat. 1967 war das Jahr der Erfindung vom weltweit ersten Bandscheiben Drehstuhls und das Geburtsjahr von Gernot-M. Steifensand, den jetzigen Geschäftsführer und Inhaber von 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH.

 

Gernot Steifensand BanscheibendrehstuhlF.-Martin Steifensand der Vater von Gernot-M. Steifensand verkauften 1989 das international sehr erfolgreiche Unternehmen mit damals 180 Mitarbeitern und ca. DM 60. Mio. Umsatz an die Skandinavisk Group nach Dänemark. Die Skandinavisk Group verabschiedete sich ende der 90er Jahre unrühmlich aus dem Markt und gab 2002 den Geschäftsbetrieb mit Herstellung in Wendelstein auf.

 

 

 

 

 

 

Geschichte im 21 Jahrhundert:
Gernot Steifensand SitzrevolutionGernot-M. Steifensand, der hochmotivierte Sportler, Jungunternehmer und Industriekaufmann, ausgerüstet mit Industriefachwirt Diplom, Abitur und Auslandsstudium auf der U.C. Berkeley in Kalifornien zum Master of Mass Customization gründete im Jahre 1998 die Firma 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand mit dem Ziel ergonomische Sitzlösungen nach Maß unter dem Gesetzt von Mass -Customization ,„Gender-Medicine“ und „Gender-Seating“ herzustellen und zu vertreiben.

Gernot Steifensand hat in jungen Jahren schon festgestellt, dass Frauen anders als Männer beim Dauersitzen erkranken und entwickelte mit Namhaften Orthopäden, Sportmedizineren und Arbeitswissenschaftler das „Gender-Seating“ für mehr individuelle Gesundheit und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz.

 

Marke:
1000 Stühle

Patente:
Deutsches, Europäisches und Amerikanisches Patent für Sitzlösungen nach Geschlecht ( Gattungspatent ) für Stühle, Arbeitsplätze und Beförderungssitze im Auto, Flugzeug und Bahn.

Internet Shop:
Im Jahr 1999 wurde mit der Internet Agentur Escatoo die Bürostuhl – Shops entwickelt. www.ProfiStuhl.de und www.1000-stuehle.de waren in der Europa die ersten Internet Bürostuhlshops und weit dem Trend voraus.

Produkte:
1000 Stühle produziert und verkauft eine große Auswahl an ergonomisch und orthopädisch optimierte Sitzlösungen nach Maß in den „Sitzkonfektions-Größen“ XS bis XXL für Frauen und Männer. Alle Sitzmöbel werden mit namhaften „Sitz-Experten“, Arbeitswissenschaftlern, Sportmedizineren und praktizierenden Doktoren und Professoren unter dem Gesetz von Mas – Customization und „Gender-Seating“ entwickelt. Robuste Materialien, hochwertige Verarbeitung und viel Liebe zum handwerklichen Detail gehören zum 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand Entwicklungs und Produktionsverständnis.

Die 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand Produkte überzeugt heute über hohe ergonomische Individualität, hohe Qualität in Design und Materialien sowie erstklassige handwerkliche Verarbeitung…..HandMade in Germany

Vision:
1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH hat die Vision wertvolle Sitzlösungen nach Maß zu produzieren und das Arbeitsgerät Bürostuhl stärker in das Corporate – Social – Responsibility Bewustsein der Entscheider und Firmen zu tragen. Das Gesetz von „Gender-Seating“ und „Gender-Medicine“ ist der erste Schritt und soll am Arbeitsplatz Lösungswege gegen die Volkskrankheit Rückenbrand und Rückenschmerzen aufzuzeigen.

….1000 Stühle und den richtige Sitz für Dich ist von Anfang an der Leitsatz und das ergonomische Herz des Unternehmens unter der Leitung von Gernot-M. Steifensand

Service:
Über 60 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Produktion von ergonomisch wertvollen Sitzlösungen und Zusammenarbeit mit Experten.

Über 800 internationale Vertriebspartner in Europa und Amerika

20 verschiedene Modellserien für Frauen, Männer Unisex in unterschiedlichen Sitz-Konfektionsgrößen im Baukastensystem

10 Jahre Teilegarantie 100 % HandMade in Germany

Firmenleitung:
1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH
ist eine unabhängige GmbH mit Gernot-M. Steifensand als Inhaber und Geschäftsführer.

Kontakt:
1000 Stühle Gernot-M. Steifensand
Sperbersloherstraße 118
90530 Wendelstein / Germany

Tel. +49-9129-4067-910

Fax +49-9129-270641

www.1000-stuehle.de

www.info@1000-stuehle.de

Steifensand Firma Zeichnung

Ergonomische Sitzlösungen – Der steinige Weg der Evolution

In der Millionen Jahre alten Menschheitsgeschichte hat der Mensch es in den vergangenen sechs Jahrzehnten verstanden, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern. 

Ergonomie am Arbeitsplatz im 21. Jahrhundert nach Gernot Steifensand und F.Martin SteifensandDurch die rasante technologische Entwicklung wurde der Mensch vom körperlich arbeitenden „Muskelwesen“ über die letzten 200 Jahre immer mehr zum denkenden „Nervenwesen“.

Eine Anpassung erfolgte nicht oder nur unvollkommen, da wir auch heute noch denselben biologischen Gesetzen gehorchen wie der Mensch zu Beginn dieser Zeit.

Eine entscheidende Größe zur Entwicklung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Menschen und seiner Organe ist muskuläre Beanspruchung. Bleibt sie chronisch unterhalb eines Minimums, das die Natur erfordert, entstehen Bewegungsmangel-Erscheinungen.

Das kommt natürlich besonders im Büro zum Tragen, wo häufig alle Tätigkeiten nur noch im Sitzen vollzogen werden.

Noch nie klagten so viele Menschen über Rücken- und Kreuzschmerzen wie heute. Deutsche sitzen täglich bis zu 14 Stunden. Etwa 80 % der Deutschen leiden irgendwann an Rückenschmerzen, 25 % sind sogar chronisch davon betroffen. Besonders dramatisch zeigt sich die Entwicklung darin, dass immer mehr junge Leute zwischen 24 und 35 Jahren Opfer von Rückenerkrankungen werden.

Das statische und fixierte Dauersitzen im Büro, im Auto und vor dem Fernseher ist die härteste Strafe für die Bandscheiben. Die Folgen sind heftige Schmerzen im Nacken-, Schulter-, Rückenbereich und im Kreuz. Rückenschmerzen sind Deutschlands Volkskrankheit Nr. 1. Fast immer sind nicht nur die Knochen, Gelenke und Bänder, sondern auch die Muskeln des Rückens an den Schmerzen beteiligt.

Hauptursache für Rückenschmerzen sind neben Verschleißerscheinungen der Bandscheiben Muskelverspannungen – statisch oder stressbedingt. Und nur wer die Hauptursachen kennt, kann den Schmerz wirksam bekämpfen.

Wellness und Ergonomie

Mister Sitwell von Gernot-M. Steifensand Der ergonomische Männer Bürostuhl Nr. 1Der Weg zum gesunden Sitzen und Arbeiten liegt in den Schlagwörtern Wellness und Ergonomie. Der Begriff Wellness (well und fitness) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 kreiert und beschrieb den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele.

Das positive Lebensgefühl geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.

 

Der Begriff Ergonomie geht auf das Jahr 1857 zurück, in dem der polnische Wissenschaftler Wojciech Jastrzebowski dieses Kunstwort aus den Komponenten

 

•  Ergon = Arbeit und

•  Nomos = Gesetz

erstmals benutzte. Damit wurden schon damals die Ziele der Ergonomie definiert: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.

Die Berücksichtigung ergonomischer und arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen wurde erstmalig im Jahre 1968 gesetzlich vorgeschrieben. Nach dem Gesetz über technische Arbeitsmittel durften Hersteller von technischen Arbeitsmitteln, diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind. Von den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften durfte nur abgewichen werden, soweit die gleiche Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist.

Diese gesetzliche Regelung löste einen Boom in Sachen Ergonomie und Schaffung von arbeitswissenschaftlichen Grundlagen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen aus. Es zeigten sich schnell Neuentwicklungen und noch nie da gewesene Innovationen im Bereich Arbeitsplatzgestaltung und Sitzmöbel.

Vorneweg auch F.-Martin Steifensand, der Erfinder des Bandscheiben-Drehstuhls und Pionier der ersten Gesundheitsstühle der Neuzeit, der weltweit Innovationsimpulse Made in Germany ausgelöst hat.

Die in den 70er- und 80er-Jahren entstandene Begeisterung in Sachen Ergonomie wurde als modernes Marketingtool und Marketingkonzept zur Vermarktung neuer Sitzlösungen genutzt. Die ergonomische Synchrontechnik und ähnliche Sitztechniken allein brachten allerdings nicht den gewünschten Erfolg, da sie den Menschen offensichtlich nicht so gesund erhalten haben, wie es sich die Hersteller von den Neuentwicklungen erhofften

 

Zivilisationskrankkeiten

Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gesundheit am Arbeitsplatz.Neue Wege und Perspektiven sind gefragt, um Rückenschmerzen und andere Zivilisationskrankheiten wie Burn-out und Stress in der modernen Arbeitswelt zu bekämpfen. Besonders die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Technisierung und Automatisierung. Hiermit verband sich zwangsläufig eine ständige Reduzierung der Muskelbeanspruchung bei gleichzeitiger Zunahme der geistigen Anforderungen.

Gesundheitliche Konsequenzen blieben nicht aus. Vermehrt zeigten sich

•  Herz-Kreislauf-Krankheiten,
•  Stoffwechselleiden,
•  Beschwerden am Halte- und Bewegungsapparat

 

infolge mangelnder Bewegung und zu langem und falschem Sitzen sowie vorzeitige körperliche und geistige Leistungseinbußen.

Der Mensch im Mittelpunkt

Abhilfe schafft das Konzept „Office in Balance“ entwickelt vom Arzt und Sportwissenschaftler Dr. med. Peter Stehle. Seine Formel stellt den Menschen wieder in den Mittelpunkt und berücksichtigt eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele. Krankheiten werden präventiv bekämpft, Lebensfreude, Vitalität, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen werden in den Fokus gerückt.

Nicht das Kurieren an den Symptomen, sondern das intensive Erleben von aktiver Bewegung und bewusster Entspannung bringen Körper und Geist in Einklang. Das Gefühl von Geborgenheit und Wohlempfinden (Wellness) fördern Kreativität und Ausgeglichenheit.

Sensomotorisch aktivierendes Sitzen nach Maß und innovative Sitzlösungen für Männer und Frauen, wie von der Firma Sitwell Gernot Steifensand angeboten,  geben dem Thema Impulse für besseres und gesünderes Sitzen am Arbeitsplatz.

Doch in der Praxis zeigt sich zu wenig Einsicht dahingehend, dass man etwas für seine Gesundheit tun muss, solange man sie noch hat. Wer geht als Gesunder schon zum Arzt und zur Vorsorge, wenn sich keine Zipperlein bemerkbar machen? Viel zu wenige!

 

Das Thema Gesundheit wird trotz der Möglichkeit, präventive Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit umzusetzen, leider in seinem Stellenwert vernachlässigt. Gesundheitskonforme Arbeitsmittel und –bedingungen werden oftmals mehr als Kostenfaktor, aber nicht als Handlungs- und Entscheidungshilfen für unternehmens- und marktpolitisch relevante Aktivitäten auf dem Sektor der Arbeitsgestaltung gesehen.

Kostenfaktor Gesundheit

Kostenminimierung ist angesagt. Dabei ist auch eine Gewinnmaximierung durch Kostendämpfung und Prävention durchaus möglich. Gerade Fehlzeiten durch Krankheit, vorzeitige Rente und Minderung der Erwerbsfähigkeit verursachen häufig unnötig hohe Kosten.

Kranke sind bis heute ein erheblicher volkswirtschaftlicher Nachteil. Das ist trotz aller Beschwichtigungs- und Bagatellisierungsversuche und Kostenverschiebung auf Dritte Realität. Nur eine gesunde Wirtschaft und gesunde Arbeitnehmer können Gewinne erwirtschaften.

Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters, leitender Gewerbemedizinaldirektor i. R. erklärt dazu: „Im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Kostendämpfung im Gesundheitswesen wird der Kostendämpfungsfaktor durch bessere Arbeitsbedingungen von den Politikern und ihren Beratern einerseits, aber auch von den betroffenen Bürgern und Entscheidungsträgern in Sachen Arbeitsplatzgestaltung andererseits zu wenig beachtet. Deshalb ist es sicher richtig, ein Gesetz vorzusehen, das zur Prävention und damit Kostendämpfung durch bessere Arbeitsbedingungen und durch psychisches, physisches und soziales Wohlbefinden beiträgt.“

Dr. med. Peter Stehle will sein Nachfolger im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten sein. „Office in Balance“ ist sein Weg für mehr Lebensfreude, Vitalität und Gesundheit in unserer modernen Arbeitswelt

Geschichte der Ergonomie

1850
Wellness ist das positive Lebensgefühl und geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.

1857
Ergonomie ist ein Kunstwort aus den Komponenten Ergon = Arbeit und Nomos = Gesetz und geht auf das Jahr 1857 zurück. Der Pole Jastrzebowski definierte damals Ergonomie so: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.

1866
Im Jahr 1866 gründete Wilhelm Adolf Lette in Berlin den „Verein zur Förderung der Erwerbstätigkeit des weiblichen Geschlechts“. Das Ziel war, junge Frauen auf hohem Niveau auszubilden und ihnen eine berufliche Orientierung und Selbstvertrauen und Unabhängigkeit in einer Männerarbeitswelt zu geben. Als erste Einrichtung dieser Art wurde der Lette-Verein vorbildlich für alle Berufsbildungsstätten für Frauen in Deutschland. Lette war im Kongress deutscher Volkswirte und bis 1868 dessen Vorstand.

1959
Der Begriff Wellness (well und fitness) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 geprägt, der damit den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele bezeichnete.

1968
Erstmalig wurde ein Gesetz zur Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen in Deutschland geschaffen. Das Ziel vom Maschinenschutzgesetz vom 24. Juni 1968 war nach § 3 Absatz 1, dass Hersteller und Einführer von technischen Arbeitsmitteln diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen dürfen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind. Dieses staatliche und berufsgenossenschaftliche Regelwerk wurde fortgeschrieben und findet sich heute im Arbeitsschutzgesetz vom 7. August 1996 wieder und in den EU-Regelungen.

1971
F.-Martin Steifensand und Dr. med. H.-J.Schneider, Haltungsforscher aus München, entwickelten den ersten Bandscheiben-Gesundheitsdrehstuhl. Bürositze nach DIN 4551 und mit Synchrontechnik. Geburtsjahr der Synchrontechnik für ein besseres dynamisches Sitzen am Arbeitsplatz unter allen Gesichtspunkten der Ergonomie und Regeln der Technik.

1980
Die gesetzlichen („Nomos“-)Regelungen DIN 4551 und 4552 lösen einen ersten Boom in Sachen Ergonomie und Schaffung arbeitswissenschaftlicher Grundlagen für technische Regeln der Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen aus. Viele Firmen und Hersteller nutzten das Modewort Ergonomie, ohne immer dessen Ziel gerecht zu werden.

1982
Siegfried Pürner stellt erstmalig die dreidimensionale Pending-Technik vor. Sitzen wie auf einem Medizinball für mehr Bewegung am Arbeitsplatz. Die Idee des AOK-Balls und des Petzi-Balls wurde in ein Sitzsystem integriert. Erstmalig wurde über aktive Bewegungstherapie im Sitzen gesprochen.

1999
Konfektioniertes Sitzen in S, M, L und XL wurde von Gernot-M. Steifensand nach dem Gesetz von „mass-customization“ mit führenden Arbeitswissenschaftlern entwickelt, um besser auf die individuellen Körpergrößen und Sitzanforderungen einzugehen.

2002
Lady Sitwell der patentierte Bürodrehstuhl für die Frau aus dem Hause Gernot-M. SteifensandLady Sitwell, der erste Bürodrehstuhl speziell für die Frau unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot-M. Steifensand dem Fachpublikum vorgestellt.

 

2004
Mister Sitwell, der erste Bürodrehstuhl speziell für den Mann unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot-M. Steifensand vorgestellt.

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