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Sitwell-News: Wellness-Sitzlösungen für Frauen und Männer

sitwell news 2009 Titel

 

 

TESTEN SIE DIE TESTSIEGER!

Gernot-M. Steifensand hat zusammen mit Professor Dr. med. habil. Theodor Peters und Dr. med. Peter Stehle die „Evolution im Büro“ weiter vorangetrieben. Jetzt gilt es sich zu entscheiden.

„ENT-SCHEIDUNG“ nennen die Forscher den regulatorischen Zwischenschritt: Ein kurzes Innehalten, ein Abwägen, eine Wahl, eine Rückkopplung oder eine Bewegung, bevor die eigentliche Handlung erfolgt, mit dem Ziel sich das Leben länger, besser und angenehmer zu gestalten.

Die ent-scheidende Frage lautet: Wollen Sie weiterhin auf Norm- und Einheitsstühlen sitzen bleiben oder sich für neue ergonomischen Wellness-Sitzlösungen für Frauen und Männer in den Konfektionsgrößen in XS bis XXL „ent-scheiden“. Viele Gesundheitsexperten fordern deshalb schon lange, stärker auf individuelle Sitzbedürfnisse im Büro einzugehen.

Ent-scheiden auch Sie sich für die neue „Ergonomie am Arbeitsplatz“ und testen Sie die Test-Sieger bei Ihrem Fachhändler.

 

 Sitwell LupeDAS SITWELL VERSPRECHEN:

1. Mehr Liebe & Emotion
2. Mehr Produkt-Nutzen
3. Mehr Identität
4. Mehr Unterscheidung

Lesen Sie dazu auch das Interview mit Gernot-M. Steifensand
Motto: Liebe Deine Produkte und die Menschen die mit Dir
arbeiten und das Leben macht Sinn.

 

 

 

Sitwell-News: Bessere Sitz-Lösungen

sitwell news 2009

Gernot Steifensand DaumenDer Büro-Mensch hat bessere
Sitz-Lösungen verdient

 

Dr. Peter Stehle: Herr Steifensand, was hat Sie bewegt eine Sitzmöbel Fabrik aufzubauen? Der gesunde Menschenverstand hätte doch gesagt, Finger weg von so einem schwierigen, umkämpften Markt.

Gernot-M. Steifensand: Mit Ihrer Markteinschätzung haben Sie nicht ganz unrecht. Deshalb ist mir die Entscheidung, 1998 eine Sitzmöbelfabrik neu aufzubauen, nicht leichtgefallen. Was mich vorantreibt ist meine Begeisterung für „bessere Sitz-Lösungen“.

Dr. Peter Stehle: Was hat zu dieser Begeisterung geführt?

Gernot-M. Steifensand: Ich habe schon als Kind im elterlichen Betrieb mein erstes Taschengeld in der Produktion verdient und mein Spielplatz in der kleinen Ortschaft Wendelstein war die Sitzmöbelfabrik. Als ich 1989 als Kommanditist und Assistent der Vertriebsleitung im elterlichen Betrieb Erfahrungen gesammelt habe, hat mir gerade diese Suche nach der besseren Sitz-Lösung, nach dem Sinn, gefehlt.

 

 

Gesund sitzen, gesund bleiben

SITWELL Gesund Sitzen

FACTS | INTERIEUR Prävention

Der Prävention von Rückenleiden kommt nach wie vor eine große Bedeutung zu, geht doch ein Großteil der Krankschreibungen auf ihr Konto. Kein Wunder, angesichts der Heerscharen von Büroarbeitern, die überwiegend im Sitzen arbeiten. Doch neue Ansätze bei der Entwicklung ergonomischer Bürostühle versprechen Abhilfe.

Jeder zehnte Fehltag in deutschen Unternehmen geht auf das Konto von Rückenleiden – das berichtet die Techniker Krankenkasse (TK) in ihrem aktuellen Gesundheitsreport. Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems sind damit die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2008. Allein für die Diagnose Rückenschmerzen fielen auf die bei der Techniker Krankenkasse versicherten Arbeitnehmer fast zwei Millionen Fehltage. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten: Rund 26 Milliarden Euro betrugen sie im Jahr 2006 – Tendenz steigend.

Nun sollte man meinen, dass diese Tatsache Grund genug für Unternehmen sei, in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu investieren. Doch Fehlanzeige: Betriebliches Gesundheitsmanagement nutzen gerade mal 37 Prozent der Unternehmen. Das jedenfalls ergab eine Untersuchung der Expertenorganisation für die Gesundheitsförderung Skolamed. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) investieren nicht oder nicht ausreichend in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, berichtet auch die Studie „Gesundheit in KMU“ des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU) in Kooperation mit der TK.

„Vor dem Hintergrund, dass in jedem Betrieb in Deutschland rund 35 Prozent der Mitarbeiter innerhalb der nächsten zehn Jahre über 50 Jahre alt sein werden, sind das Versäumnisse, die die Unternehmen früher oder später teuer zu stehen kommen werden“, warnt der Arzt und Sportwissenschaftler Dr. Peter Stehle, der dem Hersteller von Bürostühlen Sitwell Gernot M. Steifensand beratend zur Seite steht.

 

Dr. Peter Stehle: Office in Ballance

Prävention allerdings beginnt nicht erst bei sportlichen Maßnahmen – sie fängt bereits im Kleinen an, beispielsweise beim richtigen Sitzen. Dass langes Sitzen auf Dauer alles andere als gesund ist, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. „Deshalb sind Bürostühle so zu gestalten, dass sie ein ermüdungsfreies Sitzen ermöglichen“, erklärt Stehle. „Hierzu ist es notwendig, den Aspekt der Ergonomie um den Bereich der Orthopädie und Biomechanik zu erweitern. Dazu ist es zunächst wichtig, zu verstehen, wie das Muskel- und Skelettsystem im Bereich des Rumpfes überhaupt funktioniert.“ Hier rückt der Übergang vom Becken zur Wirbelsäule in den Mittelpunkt – „und zwar vor allem der Übergang der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein und die Verbindung des Kreuzbeins zum Becken, da sich die Stellung des Beckens auf die Stellung der Wirbelsäule auswirkt.“

 

GESUNDE WIRBELSÄULE
Die Bewegungen von Hüftgelenk und Becken übertragen sich auf die Wirbelsäule – damit damit wirkt sich die Stellung der des Beckens auch auf die Stellung der Wirbelsäule aus. Wird das Becken steiler gestellt, verkleinert sich der Lenden-Kreuzbeinwinkel, wodurch sich die natürlichen Krümmungen der Wirbelsäule (S-Form) einstellen können. Wird das Becken flacher gestellt (Becken kippt nach hinten) nimmt die Wirbelsäule die Stellung eines „Rundrückens“ ein. Dies beeinflusst auch die Halswirbelsäule, die Stellung des Kopfes und den Schultergürtel.

Eine Sitzhaltung, in der das Becken nach hinten gekippt ist, erhöht somit zum einen den Anspruch an die Lendenmuskeln, zum anderen beansprucht es auch die Nackenmuskulatur, erklärt Stehle: „Die Stellung des Beckens bestimmt die Ausrichtung der gesamten Wirbelsäule. Je mehr das Becken nach hinten kippt, umso mehr kommt es zu einer Umkehr der Lendenlordose, also zu einem sogenannten Rundrücken (Kyphose). Dies setzt sich bis zur Brustwirbelsäule fort.“ Die Folgen: Je mehr sich das Rückgrat krümmt, umso rascher ermüdet die Muskulatur, auch werden die Bandscheiben vermehrt belastet.

 

SITWELL SitzhaltungNEUE PRÄVENTIONSANSÄTZE
Was also tun, damit sich eine solche ungünstige Sitzhaltung erst gar nicht einschleicht? Dr. Stehle plädiert für einen neuen Ansatz bei der Entwicklung von Sitzmöbeln: „Der Konstruktion des Sitzkissens kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Denn nur darüber kann ein ermüdungsfreies und ergonomisch korrektes Sitzen gewährleistet werden. Lordosenstützen und andere Konstruktionsmerkmale können dies zwar unterstützen, jedoch nicht erzwingen. Auch der klassische Sitzkeil bewirkt nur, dass das Becken nach vorne hin abrutscht und gleichzeitig nach hinten kippt. Dadurch jedoch entstehen ein Rundrücken und eine Überstreckung im Nackenbereich. So lässt sich das angestrebte Ziel nicht erreichen.“

Anders funktionieren sollen die Orthletic-Balance-Sitzkissen, die ausschließlich in den Bürostühlen von Sitwell Gernot M. Steifensand zum Einsatz kommen. „Damit konnte erstmals ein entscheidender Fortschritt in der Prävention erzielt werden“, berichtet Stehle. „Eine korrekte Konstruktion des Sitzkissens ermöglicht ein Vorwärtskippen des Beckens und damit ein Aufrichten der Wirbelsäule.“ Die Folge: eine ermüdungsfreie Sitzhaltung. „Für den Arbeitgeber kann sich damit die Chance ergeben, einen aktiven Beitrag zur Gesunderhaltung seiner Mitarbeiter zu erreichen.“

(nh)

SITWELL Bürostühle erhalten Sie >hier<


 

Die Historie 1000 Stühle Steifensand


Steifemsand Gesundheitsmanagement präsentiert: 1000 Stühle Gernot M. Steifensand. Gesundes Sitzen mit Tradition für Ergonomie.

Unternehmen:
Die 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH mit Sitz in Wendelstein ist der Weltmarktführer für ergonomische Sitzlösungen nach Maß. Das fränkische Traditions u.- Familienunternehmen mit Hauptsitz in Wendelstein bei Nürnberg ist international mit Handelspartnern und einer Schwesterfirma in Amerika vertreten.

 

Philosophie:
Die zentralen Werte der 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH sind Tradition, Qualität, Funktionalität und Ergonomie nach Maß unter dem Gesetz von „Gender – Medicine“ und „Gender- Seating“. Die Herstellung und der Vertrieb leben eine Kultur der Freundlichkeit, Wertschätzung des Individuums und Nächstenliebe. Die Grundpfeiler der der Entwicklung und Herstellung der Sitzlösungen nach Maß ist eine Harmonisierung von individuellen Sitzbedürfnissen und Sitzgewohnheiten unter Ökologischen, Ökonomischen und medizinischen Gesichtspunkten.

 

F-Martin Steifensand BandscheibenstuhlF-Martin Steifensand empfiehlt Chief SitwellF.-Martin Steifensand Ergonomie
im 20. Jahrhundert:

Seit 1956 erforschte F-Martin Steifensand die wandelnden Sitzbedürfnisse und seine Folgen am Arbeitsplatz und legte den Grundstein für die Ergonomie am Arbeitsplatz in der Nachkriegszeit. Diese frühen ergonomischen Innovationen gestützt von Prof. Dr. med. Schneider von der TU-München gingen in den 70er und 80er Jahren um die Welt und wurden in über 50 Ländern verkauft.

 

F.-Martin Steifensand Ergonomie
im 21. Jahrhundert:

Auch heute ist er der Ur-Vater vom weltweit ersten Bandscheiben Drehstuhl, „Ergonomie – Forscher“ der ersten Stunde. F.-Martin Steifensand ist noch jetzt der Hüter der zentralen Werte der 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand Ergonomie Philosophie und von dem neuen und innovativen „Gender-Seating“ Ansatz.

 

Geschichte im 20 Jahrhundert:
Im Jahre 1952 gründete der Schreiner F.-Martin Steifensand in Mölln bei Hamburg ein Einzelunternehmen mit dem Fokus auf die Herstellung und Vertrieb von Tee und TV – Wagen, sowie Klappstühle.

F-Martin SteifensandSteifensand Muehle Wendelstein 1967F-Martin Steifensand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Firmensitz wurde im Jahre 1962 von Mölln in das mittelfränkische Wendelstein verlegt, wo sich dann die Produktion auf Sitzmöbel konzentriert hat. 1967 war das Jahr der Erfindung vom weltweit ersten Bandscheiben Drehstuhls und das Geburtsjahr von Gernot-M. Steifensand, den jetzigen Geschäftsführer und Inhaber von 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH.

 

Gernot Steifensand BanscheibendrehstuhlF.-Martin Steifensand der Vater von Gernot-M. Steifensand verkauften 1989 das international sehr erfolgreiche Unternehmen mit damals 180 Mitarbeitern und ca. DM 60. Mio. Umsatz an die Skandinavisk Group nach Dänemark. Die Skandinavisk Group verabschiedete sich ende der 90er Jahre unrühmlich aus dem Markt und gab 2002 den Geschäftsbetrieb mit Herstellung in Wendelstein auf.

 

 

 

 

 

 

Geschichte im 21 Jahrhundert:
Gernot Steifensand SitzrevolutionGernot-M. Steifensand, der hochmotivierte Sportler, Jungunternehmer und Industriekaufmann, ausgerüstet mit Industriefachwirt Diplom, Abitur und Auslandsstudium auf der U.C. Berkeley in Kalifornien zum Master of Mass Customization gründete im Jahre 1998 die Firma 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand mit dem Ziel ergonomische Sitzlösungen nach Maß unter dem Gesetzt von Mass -Customization ,„Gender-Medicine“ und „Gender-Seating“ herzustellen und zu vertreiben.

Gernot Steifensand hat in jungen Jahren schon festgestellt, dass Frauen anders als Männer beim Dauersitzen erkranken und entwickelte mit Namhaften Orthopäden, Sportmedizineren und Arbeitswissenschaftler das „Gender-Seating“ für mehr individuelle Gesundheit und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz.

 

Marke:
1000 Stühle

Patente:
Deutsches, Europäisches und Amerikanisches Patent für Sitzlösungen nach Geschlecht ( Gattungspatent ) für Stühle, Arbeitsplätze und Beförderungssitze im Auto, Flugzeug und Bahn.

Internet Shop:
Im Jahr 1999 wurde mit der Internet Agentur Escatoo die Bürostuhl – Shops entwickelt. www.ProfiStuhl.de und www.1000-stuehle.de waren in der Europa die ersten Internet Bürostuhlshops und weit dem Trend voraus.

Produkte:
1000 Stühle produziert und verkauft eine große Auswahl an ergonomisch und orthopädisch optimierte Sitzlösungen nach Maß in den „Sitzkonfektions-Größen“ XS bis XXL für Frauen und Männer. Alle Sitzmöbel werden mit namhaften „Sitz-Experten“, Arbeitswissenschaftlern, Sportmedizineren und praktizierenden Doktoren und Professoren unter dem Gesetz von Mas – Customization und „Gender-Seating“ entwickelt. Robuste Materialien, hochwertige Verarbeitung und viel Liebe zum handwerklichen Detail gehören zum 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand Entwicklungs und Produktionsverständnis.

Die 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand Produkte überzeugt heute über hohe ergonomische Individualität, hohe Qualität in Design und Materialien sowie erstklassige handwerkliche Verarbeitung…..HandMade in Germany

Vision:
1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH hat die Vision wertvolle Sitzlösungen nach Maß zu produzieren und das Arbeitsgerät Bürostuhl stärker in das Corporate – Social – Responsibility Bewustsein der Entscheider und Firmen zu tragen. Das Gesetz von „Gender-Seating“ und „Gender-Medicine“ ist der erste Schritt und soll am Arbeitsplatz Lösungswege gegen die Volkskrankheit Rückenbrand und Rückenschmerzen aufzuzeigen.

….1000 Stühle und den richtige Sitz für Dich ist von Anfang an der Leitsatz und das ergonomische Herz des Unternehmens unter der Leitung von Gernot-M. Steifensand

Service:
Über 60 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Produktion von ergonomisch wertvollen Sitzlösungen und Zusammenarbeit mit Experten.

Über 800 internationale Vertriebspartner in Europa und Amerika

20 verschiedene Modellserien für Frauen, Männer Unisex in unterschiedlichen Sitz-Konfektionsgrößen im Baukastensystem

10 Jahre Teilegarantie 100 % HandMade in Germany

Firmenleitung:
1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH
ist eine unabhängige GmbH mit Gernot-M. Steifensand als Inhaber und Geschäftsführer.

Kontakt:
1000 Stühle Gernot-M. Steifensand
Sperbersloherstraße 118
90530 Wendelstein / Germany

Tel. +49-9129-4067-910

Fax +49-9129-270641

www.1000-stuehle.de

www.info@1000-stuehle.de

Steifensand Firma Zeichnung

Ergonomische Sitzlösungen für Mann und Frau

Gernot Steifensand präsentiert Gender SeatingErgonomie und Anatomie kennen keine Gleichheit der Geschlechter. Was die kleinen Unterschiede im Alltag des sitzenden Menschen ausmachen, darüber sprach Chefredakteur Rolf Albrecht im Hinblick auf aktuelle Beurteilungen des Arbeitsmediziners Prof. Dr. Peters mit dem Hersteller Gernot-M. Steifensand. Hier eine Kurzfassung:

www.ed-pro.de: Herr Gernot-M. Steifensand, die ergonomische Familientradition reicht bei Ihnen vom Bandscheibendrehstuhl bis zu den aktuellen Konzepten für Frauen- und Männer-Stühle. Welche Erfahrungen und fachlichen Beurteilungen liegen über Ihr Geschlechter-spezifisches Stuhlprogramm inzwischen vor?

Gernot-M. Steifensand: Um den Kunden gute und ergonomisch ausgereifte Produkte zu bieten reicht es natürlich nicht, Idee und Notwendigkeit zu individuell passenden Stühlen aus Steinbildern der Antike abzuleiten. Die Königin Nofretete z. B. saß ca. 1300 v. Chr. mit einem Rundrücken auf einem Bandscheibensitz, auch Keilsitz genannt. Der Bandscheibendrehstuhl moderner Bauart war die bekannteste Entwicklung aus dem früheren Betrieb meiner Eltern. Durch die intensivierte Zusammenarbeit mit Arbeitsmedizinern und der genauen Beschäftigung mit der menschlichen Anatomie können wir verschiedene Formen von Sitzen und Rückenlehnen bieten, welche die anatomischen Unterschiede berücksichtigen. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Baugruppen können wir diese Unterschiede individuell umsetzen.

www.ed-pro.de: Die Unterlagen aus Ihrer Zusammenarbeit mit Prof. Peters habe ich für unsere Leser gesichtet. Lassen wir ihn in einigen Zitaten zu Wort kommen:

Prof. Peters: „Gute Arbeitsbedingungen erleichtern nicht nur das Sitzen, Sie beugen vor allem negativen Folgen überbetonter sitzender Lebens – und Arbeitsweisen vor. Dem modernen Menschen fehlt es zunehmend an Bewegung, dies muss unbedingt auch im Sitzen möglich gemacht und umgesetzt werden.“

Prof. Peters: „Rücken- und Nackenschmerzen können durch die medizinische Männer-Rückenlehne und den orthopädischen Bandscheibensitz gelindert werden. Die Wirbelsäule wird in die natürliche S-Form gebracht und entlastet. Muskeln werden mit der modernen Synchrontechnik mit Gewichtseinstellung trainiert und aufgebaut und damit auch deren Leistungsfähigkeit.“

Prof. Peters: „So wie es die … physiologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, gibt es solche auch auf dem Gebiet der Anatomie / Ergonomie und für das richtige und gesundheitserhaltende Sitzen relevanten Parameter, die sich das Haus … Steifensand mit Lady und Mister Sitwell – Collection zur Leitlinie der Produktentwicklungen und Geschäftspolitik gemacht hat.“

Lady Sitwell Claudia Pinkert

Prof. Peters: „Die für das richtige und gesundheitskonforme Sitzen relevanten anatomischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen betreffen sowohl Beckenform und Beckenstellung als auch die Beckenfunktion. Das männliche Becken ist schmaler insgesamt höher und enger. Der Winkel zwischen den Schambeinästen beträgt etwa 70 Grad. Schematisch hat das männliche Becken etwa die Form eines Dreiecks. Der innere Beckenring ist eher oval. Die Sitzlast wird über die Sitzbeinknochen auf die (Stuhl-)Sitzfläche in einem umschriebenen Bereich übertragen.“

www.ed-pro.de: In unserer Überschrift haben wir den Begriff der „Innovativen Ergonomie“ aufgegriffen, den auch Prof. Peters im Kontext Ihrer Sitzlösungen nutzt. Wie wollen Sie den Anspruch dieser Aussage erfüllen?

Gernot-M. Steifensand: Innerhalb weniger Jahre ist es uns gelungen, wesentliche Unterschiede im Sitzen von Frau und Mann in konkrete Stuhlserien, die sich spezifisch von der Technik bis zu den Polsterformen unterscheiden, umzusetzen. Dabei bieten wir auch nachvollziehbare Alleinstellungsmerkmale die den Besitzer(inne)n helfen gesund und fit zu bleiben. In der Zukunft wollen wir aber aus der Kommunikation mit Kunden und Wissenschaftlern weitere Aspekte individueller Sitzprobleme so konkretisieren, dass sich weiter verbesserte Stuhlkonzepte begründen und zu realisieren.

www.ed-pro.de: Vielen Dank, wir werden die Themen unseren Lesern gern noch näher bringen.

 

 

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