Artikel Tags Orthopädie

SITBACK-SITWELL: Günstig ergonomisch Aufrüsten

 

Rückenschmerzen sind sehr häufig und immer wiederkehrend im Leben eines jeden einzelnen Menschen. Dadurch verursachte Behandlungskosten spielen volkswirtschaftlich, aber auch für jeden einzelnen eine bedeutende Rolle.

 

 

Zivilisationsbedingte Haltungs- und Verhaltensänderungen stellen hohe Anforderungen an das Achsorgan, die Wirbelsäule mit Bandscheiben und Wirbelgelenken. Mit steigender Tendenz gehen die modernen Menschen einer sitzenden beruflichen Tätigkeit nach. In ihrer Freizeit sitzen sie vor dem Fernseher oder im Auto, im Berufsleben sitzen Sie lange auf Bürodrehstühlen die nicht optimal sind.

Die Belastungs- und Bewegungsschuld durch Sport außerhalb des Alltags auszugleichen, bleibt für viele ein nicht erfüllter Wunsch. Die moderne Industriegesellschaft fordert von jedem Einzelnen ein hohes Maß an physischer, wie auch psychischer Belastbarkeit. Jeder sollte uneingeschränkt mobil sein und auch den Arbeitsalltag ohne Belastung sitzend ausüben können.

Arbeiten und Mobilität heißt das Leben im Sitzen zu bewältigen, um allen beruflichen, gesellschaftlichen und persönlichen Anforderungen genügen zu können. Im Büroalltag sitzen wir oft auf Bürodrehstühlen, die unseren Anforderungen nicht genügen.

Bürostühle und moderne Automobile haben mittlerweile ansatzweise ergonomisch ausgeformter Sitze, manchmal auch mit veränderbarer Stütze der LWS und HWS. Jüngere Menschen können muskulär ihren Körper beim Sitzen vorhandenen Gegebenheiten anpassen. Am Büroarbeitsplatz verbringen wir einen großen Teil unserer Zeit. Mit zunehmendem Alter ändern sich aber die körperlichen Voraussetzungen des Fahrens, wir werden durch die Dauerbelstung des Sitzens anfällig für Rückenleiden.

Das stellt dann wiederum andere Anforderungen an die Sitzposition. Sitzlösungen müssen eine gewisse Universalität aufweisen und können nicht allen speziellen Anforderungen an die Sitzposition genügen. Deshalb wird gerade für ältere Menschen, aber eigentlich für jeden eine Zusatzausstattung zum ergonomischen Sitzen sinnvoll und erforderlich.

Am Arbeitsplatz sitzen Sie auf einem Standardstuhl, der auf Ihre Bedürfnisse nicht eingeht. Besondere Sitzzurichtungen und ergonomische Bürodrehstühle haben ihren Preis. Solange Ihr Chef am Arbeitsplatz und auch die Autoindustrie aus Kostengründen nicht jedes Auto mit universell anpassungsfähigen ergonomisch ausgeformten Sitzen ausstatten kann, wird eine individuelle Zusatzausrüstung nötig. Gerade hier setzt die Firma SITBACK mit ihrer Produktpalette für ergonomisches und bequemes Sitzen an.

Mit dem Gebrauch der Produktpalette SITBACK wird jeder in die Lage versetzt, die eigene Sitzposition ergonomisch anzupassen. Der Vielsitzer wird dank dieser Wirbelsäulenstützen in die Lage versetzt, länger ohne Beschwerden fahren zu können. Die Fehlbelastung der Wirbelsäule wird erheblich eingeschränkt. Nach Testen in der chirurgisch, unfallchirurgisch orthopädischen und neurochirurgischen Privatklinik – Loretto Klinik Tübingen – können die Produkte der Firma SITBACK zum Gebrauch sehr empfohlen werden.

Die Lösungen von SITBACK-SITWELL sind kein Ersatz für einen guten ergonomischen Bürodrehstuhl, einen Bandscheibendrehstuhl kann diese Lösung nicht ersetzen. Jedoch verspricht diese günstige Lösung die Verbesserung Ihres Alltags. So haben Sie die Möglichkeit nach Verbesserung Ihres Allgemeinbefindens auf eine weitere Verbesserung ihres Arbeitsplatzes einzuwirken.

 

Die Lösungen von SITBACK erhalten Sie auch von Steifensand Gesundheits-Management. Bitte nutzen Sie hierzu das Formular.

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht

Die neue Freiheit beim Sitzen – SITWELL

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels nehmen Themen wie Gesundheitsprophylaxe und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz einen zentralen Platz ein. Daher sind neue Ideen und Konzepte bei der Entwicklung von ergonomischen Büroeinrichtungen gefragt. Stühle spielen dabei eine wichtige Rolle.

FACTS office

Der Arbeitswelt steht ein tief greifender Wandel bevor: aufgrund der demografischen Entwicklung steigt das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer, der Anteil der unter 30-Jährigen nimmt rapide ab, der Anteil der weiblichen Beschäftigten wird steigen – genauso wie das Renteneintrittsalter.

Vor diesem Hintergrund werden Arbeitsbedingungen, die einen Beitrag dazu leisten, Menschen vor Krankheiten und Arbeitsausfällen zu schützen, stärker noch als heute zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Schließlich gilt es, die Leistungsfähigkeit der Leistungsträger in den Unternehmen zu erhalten und zu fördern. „In den nächsten zehn Jahren bleibt in deutschen Büros kein Stein mehr auf dem anderen. Es liegt an den Unternehmen selbst, für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu sorgen“, sagt Gernot M. Steifensand, Vorstand des Bürodrehstuhlherstellers SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG. „Ich bin davon überzeugt, dass verantwortungsbewusste Unternehmen künftig nicht gegen Krankheiten, sondern für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter agieren werden, damit diese fit und motiviert bleiben.“

Angesichts dieser Entwicklungen wird nach Einschätzung von Gernot M. Steifensand die Aufmerksamkeit vor allem seitens der Arbeitgeber für Themen wie neue Ergonomie oder Gender-Seating zunehmen. „Gender-Seating“ beziehungsweise „Gender-Medicine“ ist die Fachbezeichnung für Humanmedizin unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten und für das geschlechtsspezifische Sitzen. Die „Gender-Seating“-Forschung, die in Nordamerika bereits einen hohen Stellenwert besitzt, beschäftigt sich hauptsächlich mit den Sitz- und Bürokrankheiten von Frauen und Männern. Das Ziel: neue Präventions- und Therapiewege aufzeigen, die die durch statisches Dauersitzen verursachten Krankheiten im Muskel- und Skelettsystem der Geschlechter verhindern.

GENDER-SEATING
Bei der Entwicklung von neuen Sitzlösungen hat das Thema Gender-Seating für Gernot M. Steifensand große Bedeutung. Ziel der SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG ist es, „Büromenschen“ vom kollektiven Einheitssitzen zu befreien: „Frauen und Männer haben aufgrund ihrer jeweiligen anatomischen Besonderheiten ein unterschiedliches Sitzverhalten.“ Frauen haben einen anderen Stoffwechsel, empfinden Schmerzen anders und werden vielfach von anderen Krankheiten geplagt als Männer, so zum Beispiel durch eine trägere Verdauung.

Deshalb fordern Ärzte, Orthopäden und Gesundheitsexperten, stärker auf die individuellen Sitzbedürfnisse einzugehen, denn die geltenden Vorschriften und Normen für die Entwicklung von Bürostühlen berücksichtigen diese Unterschiede völlig unzureichend und beschreiben in vielen Fällen zumeist Mindestanforderungen. „Die meisten Bürostühle werden nach Mindeststandards wie DIN-Normen oder CEN oder ISO gefertigt. So gibt die DIN 4551 eine Sitzhöhe von 42 bis 53 Zentimeter vor, was häufig für Frauen nicht ausreicht.“ Auch die existierenden Gesetze, wie zum Beispiel das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), geltende Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften seien nicht viel mehr als Orientierungshilfen. „Ein typischer DIN-Stuhl ist für viele Sitzkrankheiten mitverantwortlich, denn er wird für einen anonymen Nutzer produziert, ohne individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen“, sagt Gernot M. Steifensand.

Seine Vorstellungen von gesund erhaltenden Bürostühlen gehen weit über ergonomische und gesetzliche Mindestanforderungen hinaus. Um etwa den geschlechtsspezifischen Benachteiligungen von Frauen entgegenzuwirken, wurde mit dem „Lady Sitwell“ ein Bürodrehstuhl für Frauen entwickelt, der die speziellen ergonomischen und orthopädischen Bedürfnisse von Frauen berücksichtigt.

Bei der Entwicklung seiner Produkte arbeitet Gernot M. Steifensand eng mit anerkannten Gesundheitsexperten wie zum Beispiel Prof. Dieter Messner von Alpen Ergonomics Austria und den beiden Medizinern Dr. Peter Stehle und Dr. Frank Mosler zusammen. Mittlerweile wurde mithilfe des „Sitz-Forschungs- Teams“ die neueste Version des speziellen Frauenstuhls „Lady Sitwell“ auf den Markt gebracht. Ein wichtiger Bestandteil des Bürodrehstuhls ist die sogenannte 3D-Sitwell-Mechanik, durch die Rücklehne und Sitzfläche frei beweglich sind. Dieser „Gymnastikballeffekt“ löst permanent Bewegungsanreize aus, wodurch diejenigen Muskelgruppen, die die Wirbelsäule stützen und entlasten, also Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, stimuliert und trainiert werden. Darüber hinaus werden Venenpumpe und Venenklappen aktiviert und sorgen für eine bessere Durchblutung und eine bessere Versorgung der Bandscheiben mit Nährstoffen.

Damit leistet der Bürostuhl einen Beitrag, um gegen die Folgeerscheinungen mangelnder Bewegung am Arbeitsplatz anzugehen. „Eine entscheidende Größe zur Entwicklung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit unserer Organe ist die muskuläre Beanspruchung“, bestätigt Dr. Peter Stehle, Mediziner und Aufsichtsratsmitglied der SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG. „Bewegung ist Anspannung und Entspannung und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers.“

Bewegungsmangel, Zwangshaltungen und monotone Stereotype dagegen können zu feinmotorischen Störungen und chronischen Erkrankungen des Organismus führen wie etwa Durchblutungsstörungen der Beine, Rücken- und Nackenschmerzen.

FITNESS AM ARBEITSPLATZ
„Statisches Dauersitzen und eine einseitige Beanspruchung der Muskulatur sind Gift für den Körper. Die neue Generation der intelligenten Sitwell-Sitzlösungen sorgt dagegen für eine muskulär entspannte Sitzhaltung und verbessert das seelische und physische Wohlergehen“, erklärt Gernot M. Steifensand. Damit ist ein wichtiger Beitrag zur präventiven Förderung von Gesundheit und Fitness am Arbeitsplatz und zur Erhöhung des Leistungspotenzials der Mitarbeiter, der eigentlichen und wertvollsten Leistungsträger jedes Unternehmens, geleistet.

(dam)

Gesund Sitzen – ein Firmenname?

Gesund Sitzen – hier nicht nur ein Firmenname – es ist eine Überzeugung. Das in der Arbeitsmedizin, Ergonomie, und besonders in der Systemergonomie und arbeitsmedizinisch orientierten Orthopädie für richtig und wichtig gehaltene dynamische Sitzen ist heute unverzichtbar. Gesund Sitzen – seit Jahren ein Partner von Gernot M. Steifensand mit seinen Produkten.

Hier hat Gernot M. Steifensand mit seinen Produkten den Ansatz und liefert an Gesund-Sitzen die Lösungen für Bürodrehstühle, ergonomische Stühle, Bandscheibenstühle und alle Stühle die Ihnen das Sitzen im Büro leichter machen.

LadyChair PendingSitzen und die daraus resultierenden Folgen werden überwiegend als statisches Problem gesehen, hier versuchte man durch die Entlastung des Körpers von statischer Haltearbeit dem entgegen zu wirken. Als Lösung betrachtete man eine Verlagerung dieser statischen Haltearbeit auf den Stuhl. Das sollte durch immer perfektere Anpassung von Sitz- und Rückenlehnenflächen und -formen und immer perfektere Verstellungsmöglichkeiten erreicht werden. Es ging das Schlagwort der Verstelleritis um, weil die Verstellmimiken immer komplexer und schwieriger zu verstehen und noch schwieriger zu beherschen waren.

Seit fast 30 Jahren ist PENDING das Synonym für freies, dynamisches Sitzen.
Als Herr Siegfried Pürner 1982 den ersten Stuhl mit einer 3-dimensional beweglichen Sitzfläche patentieren ließ, wurde das noch belächelt. Heute kann kein Hersteller darüber hinwegsehen, dass das „bewegte“ Sitzen von der Medizin empfohlen und vom Kunden bevorzugt gekauft wird. Ob in Bürostühlen, Arbeitsstühlen für Zahnärzte, Arbeitshockern, Relaxsesseln, oder in Betten, das PENDING-System hat sich in allen Bereichen bewährt. Die stete Weiterentwicklung des PENDING-Systems hat bewirkt, daß unsere Technik auch heute noch weltweit einzigartig ist und entsprechende Patente 2007 erteilt wurden. Hier ist Gesund Siten ständig bemüht um die Produkte neuesten Erkenntnissen über gesundes Sitzen anzupassen.

„Schweben“ auf Pending-Stühlen
Die Pending-Stühle erfüllen nicht nur die Vorgaben des dynamischen Sitzens, sondern geben diesem Prinzip sogar neue Dimensionen! Sobald man sich auf den Pending-Stuhl gesetzt hat, merkt man nicht die sonst übliche und gewohnte „Versteifung“, sondern genau das Gegenteil. Man sitzt nicht nur, sondern man „schwingt“, ja „schwebt“ geradezu. Das reizt sofort zum Stillen des Dranges nach Bewegung und zum Ausprobieren, wie weit der Stuhl das alles mitmacht. Und siehe da, der Stuhl kommt dem Bewegungsdrang entgegen und animiert gleichsam dazu, sich trotz Sitzens ständig zu bewegen – eine vollendete Form des dynamischen Sitzens.

Gernot M. Steifensand hat hier mit seinen Marken 1000 Stühle Gernot M. Steifensand, SITWELL und Sitmate die passende Lösung, die Sie beim Pending-Vertieb von Gesund Sitzen erfahren können.

PENDING Stühle vom Deutschen Institut für Präventivmedizinv empfohlen!

Als führender präventivmedizinischer Dienstleister in Deutschland zertifiziert das Deutsche Zentrum für Präventivmedizin ausgesuchte, hochwertige Produkte, die dem präventivmedizinischem Gedanken Rechnung tragen.

Nach gründlicher, fachärztlicher Prüfung durch das Zentrum erhält das jeweilige Produkt bei positiver Beurteilung bezüglich gesundheitsfördernder Wirkung eine Zertifizierung durch das Qualitätssiegel.

Gesundheitsprodukt Präventivmedizin

„Empfohlen vom Deutschen Zentrum für Präventivmedizin“

Steifensand Gesundheitsmanagement und 1000 Stühle Gernot M. Steifensand freuen sich über die Jahre lange Zusammenarbeit mit dieser engagierten Firma, die immer wieder mit neuen Ideen und Innovationen für das Büroleben einen gesunden Vorschub leistet.
Gesundheitsmanagement und Ergonomie in purer Form!

Pending-Vertrieb Sigrun Eschert
Haydnstr. 13
63179 Obertshausen

Telefon: 0 61 04 – 49 04 56
Telefax: 0 61 04 – 94 34 48

info@pending-vertrieb-eschert.de

Ausführliche Prospekt-Unterlagen erhalten Sie auch über die oben genannte E-Mail Adresse.

www.gesund-sitzen.de

www.pending.de

 

Rainer Calmund sitzt auf dem Turbo von Gernot Steifensand

Rainer Calmund CALIPAGE

1000 Stühle Gernot M. Steifensand TURBOCALIPAGE setzt in der neuen Werbung auf gewichtige Qualitität. Hier muss der Wohlfühl Sessel Turbo von 1000 Stühle Gernot Steifensand zeigen was er kann.

Wir freuen uns über die neueste Präsentation von CALIPAGE mit Rainer Calmund. Hier darf der Hochlehner mit XXL Mechanik zeigen was er kann.

Massive Werbung mit massiven Argumenten und der massiven Qualität von 1000 Stühle Gernot M. Steifensand. Hier präsentiert man ergonomische Sitzlösung zum XXL Sitzen. CALIPAGE zeigt in dem Werbespot wie Dynamik am Arbeitsplatz funktioniert. Die richtige Ausstattung am Platz schafft sportliche Ergebnisse.

So rollt der Rubel – Turbo-Bandscheibensitz – die Speziallösung für ermüdungsfreies Sitzen – für gewichtige Geschäfte die passende Sitzlösung in XXL von 1000 Stühle Gernot M. Steifensand.

 

Den Spezial Komfortsessel Hochlehner mit XXL-Mechanik können Sie HIER bestellen.

 

 

 

 

 

2 x dreidimensionales Sitzen

Institut zur Erforschung neuer Therapieverfahren

Dr. Schleicher, Präsident des Instituts zur Erforschung neuer Therapieverfahren, chronischer Krankheiten und Immunologie, schreibt über die positiven Effekte des dreidimensionalen Sitzens mit dem Pending-System.

Dieses System wird erfolgreich von 1000 Stühle Gernot M. Steifensand und den Marken SITWELL und Sitmate eingesetzt.

 

I. Pathogenese degenerativer Wirbelsäulenveränderungen

Mehr als 60% aller atraumatischen degenerativen Wirbelsäulenveränderungen betreffen den Bereich der Lendenwirbelsäule. Bandscheibenvorfälle finden sich ganz überwiegend in den neurologischen Segmenten L 3 bis L 5.

Die besondere Anfälligkeit des menschlichen Bewegungsapparates für Schädigungen gerade in diesem Bereich erklärt sich im wesentlichen aus dem Zusammenspiel zweier Ursachen:

1.) Bei den meisten Menschen ist aufgrund von Bewegungsmangel in Höhe der Lendenwirbelsäule die paravertebrale Halte- und Stützmuskulatur nur schwach ausgebildet (sog. Muskelatrophie).

Die Muskulatur des Rumpfes:

Die Muskulatur des Rumpfes

Für die Stabilisation der Rückenmuskulatur ist Bewegung nötig.

2.) Im Bereich der Lendenwirbelsäule sind die anatomischen Gegebenheiten besonders beengt.

Die Schreib- und Aufstehhaltung

Über das Phänomen „Schmerz“ sind beide Ursachen zu einem sich selbst unterhaltenden, für den Betroffenen fatalen Kreislauf verbunden.

Muskelatrophie führt zu einer Fehlhaltung, die aufgrund der beengten anatomischen Verhältnisse Schmerz hervorruft. Dieser Schmerz aber verstärkt reflektorisch die ursprünglich atrophiebedingte Fehlhaltung.

Schmerz => Schonhaltung => Schmerz usw.

 

II. Positive Effekte des Bewegungsmoduls

Die positiven Effekte, die bei dem Versuch, diesen Kreislauf zu durchbrechen bzw. ihn gar nicht erst aufkommen zu lassen, von dem Bewegungsmodul ausgehen können, liegen auf der Hand.

1.) Seit vielen Jahren ist bekannt, daß ein 90-Grad-Winkel zwischen Lendenwirbelsäule und Oberschenkel den anatomischen Gegebenheiten im Bereich der Lendenwirbelsäule am besten gerecht wird.

Diese Erfahrung hat beispielsweise dazu geführt, daß im Rahmen der konservativen Therapie von Bandscheibenvorfällen die Patienten in einem Stufenbett gelagert werden.

Die optimierte Aufstehhaltung dank Pending-Mechanik

Das Bewegungsmodul sorgt dafür, daß auch bei Personen mit schwach ausgeprägter paravertebraler Muskulatur, unabhängig von den Bewegungen ihres Oberkörpers dieser physiologisch günstige 90-Grad-Winkel immer erhalten bleibt.

2.) Anders als alle statischen Systeme wirkt das Bewegungsmodul darüber hinaus auch dem Fortschreiten der muskulären Atrophie entgegen: Denn die stufenlosen passiven Veränderungen der Sitzflächenebene führen bei dem Benutzer zu einer reflektorischen Anspannung jeweils unterschiedlicher Haltemuskeln und damit zu einem muskulären Trainingseffekt.

Die Veränderung der Sitzflächenebene

Durch die seitliche Neigung reagiert der Gleichgewichtssinn => der Kopf richtet sich auf => die gefährlichen Drücke zwischen L3 und L5 treten nahezu nicht mehr auf.

3.) Im Gegensatz zu statischen Systemen, bei denen sich Fehlhaltungen rein mechanisch immer auf dasselbe Wirbelsäulenareal auswirken, bewirkt das Bewegungsmodul durch die häufige Lageveränderung der Sitzfläche die Verteilung eines eventuell vorhandenen schädlichen mechanischen Druckes auf jeweils unterschiedliche Punkte. Wegen des ständigen pulssynchronen Oszillierens der Sitzfläche gilt dies in abgeschwächter Form auch für die Phasen scheinbarer Bewegungslosigkeit.

Durch das Zusammenwirken zweier sich dreidimensional bewegender Pendelsysteme ergibt sich eine freie Beweglichkeit der Sitzfläche in allen denkbaren Ebenen. Dabei wird die konkrete Ausrichtung dem Benutzer nicht aufgezwungen, sondern sie ergibt sich jeweils als unmittelbare stufenlose passive Reaktion auf dessen Oberkörperbewegungen.

Der physiologisch günstige 90-Grad-Winkel zwischen der Lendenwirbelsäule des Benutzers und der Sitzfläche bleibt damit zu jeder Zeit erhalten. Hinzu kommt außerdem ein ständiges, mit bloßem Auge kaum sichtbares pulssynchrones Oszillieren der Sitzfläche um ihre jeweilige Lagerungsebene.

Die Lagerungsebene der Lendenwirbelsäule

1 x dreidimensionales Sitzen wie beim Ball (V-matic). Stufenlose Neigung der Sitzfläche, durch die Bewegung des Benutzers. Es entsteht keinerlei Zwangshaltung für den Körper, trotz einer stabilen Sitzlage.

Dreidimensionales Sitzen

 

1 x dreidimensionales Sitzen (Pending-System) – die Pendelaufhängung ermöglicht eine stufenlose freischwebende Bewegung des Sitzes bei stabilen Körperschwerpunkt.

Wir erhalten unser Bewegungsmodul sowohl hinsichtlich seiner therapeutischen Möglichkeiten als auch hinsichtlich seiner präventiven Eigenschaften bei degenerativen Wirbelsäulenveränderungen für einzigartig.

 

Institut zur Erforschung neuer Therapieverfahren

Dr. med. Peter Schleicher,
Ismaninger Str. 65 D-81675 München
Tel. 0049/089/419450-33

 

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 Next
Tags