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Bürowelt-Seidler – moderne, innovative Lösungen für das Büro

Bürowelt Seidler

Ein Schwerpunktthema von Bürowelt-Seidler ist die Ergonomie am Arbeitsplatz. Bei bis zu 80.000 Stunden, die wir in unserem Leben im Büro verbingen, ein besonders wichtiges Thema. So nimmt zum Beispiel die Zahl der Bandscheibenvorfälle von Jahr zu Jahr zu. Bürowelt Seidler engagiert sich durch persönliche Beratung, individuelle Lösungen für Ihr Büro und hierdurch eine effektive Umsetzung Ihrer Unternehmensziele. Bei Bürowelt Seidler haben Sie einen Ansprechpartner und somit geringen Verwaltungsaufwand, Zeit und somit auch bares Geld gespart. Mehr als nur ein Händler.

Neben Bürodrehstühlen, Bandscheibenstühlen, Gesundheitsbürostühlen, Chefsesseln, XXL-Stühlen und die Stühle zum geschlechterspeziefischen Sitzen bietet Bürowelt Seidler auch Bürobedarf (Büroverbrauchsmaterialien, Papier, Tinte, Toner u.v.m.), Bürotechnik (Drucker, Kopierer, Faxgeräte, Beamer, Bindegeräte …), Büroausstattung (Bürostühle, Gesundheitsbürostühlen, Büromöbel, Flipcharts, Whiteboards, …), Ergonomie (höhenverstellbare Schreibtische …), und vieles mehr.

In dem Gesund-im-Büro-Blog informiert Bürowelt Seidler über aktuelle Themen und gibt Tipps was Sie tun können, um Ihre Gesundheit am Arbeitsplatz zu erhalten. Steifensand Gesundheits-Management freut sich auf einen regen Austausch. Wir werden berichten.

Bürowelt Seidler ist in den sozialen Meden aktiv. Information zur Bürowelt finden Sie bei Facebook und Twitter. Zu den immer aktuellen Themen des gesunden Büros, dem gesunden Sitzen und den weiteren Informationen aus dem Blog, werden bei Facebook die Themen einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt.

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80.000 Stunden auf einem Bürostuhl
In Laufe seines Lebens sitzt man bis zu 80.000 Stunden auf einem Bürostuhl. Die richtige Investition in einen passenden Bürostuhl beugt Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und Bandscheibenprobleme vor. Mit den Bürostühle von Steifensand hat Bürowelt-Seidler die passende Lösung für Ihre Gesundheit. Lassen Sie sich von Bürowelt Seidler beraten.

Bewegtes und individuelles Sitzen für einen gesunden Rücken
Wir sind eine sitzende Gesellschaft. Zahlreiche Stunden verbringen wir täglich sitzend im Büro. Dabei ist der Mensch ein Bewegungstier. In der Evolution war es nicht vorgesehen, dass der Mensch so viele Stunden über viele, viele Jahre im Sitzen verbringt.

SitzenZahlreiche Studien belegen: Immer mehr Berufstätige leiden unter Rücken- und Nackenschmerzen, die Bandscheibenvorfälle nehmen zu. Krankheitsbedingte Ausfälle sind die Folge. Umso wichtiger ist ein Bürostuhl, der auf individuelle Bedürfnisse eingeht. Denn ein guter Bürostuhl ist wichtig für Ihre Gesundheit.

Kompetente Beratung ist wichtig. Ein passender Stuhl zum idealen Sitzen bedarf der Beratung. Probesitzen bei Bürowelt-Seidler und dann auch in Ihrem Betrieb, das ermöglicht Ihnen den optimalen Sitzplatz. Staatlichen Förderungen sind möglich, Bürowelt Seidler ist hier Ihr kompetenter Partner. Dies alles sind Vorteile, die Sie bei einer unpersönlichen Bestellung im Internet nicht erhalten.

Hier ist Bürowelt Seidler für Sie der Partner für kompetente Beratung zum Gesundheitsmanagement, für Sie und Ihre Mitarbeiter. Mit einer HD-Digitalkamera fotografiert Bürowelt Seidler Ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz und analysiert mit einer Software Ihre Sitzhaltung. Der passende Gesundheitsstuhl und das Know-how zu den entsprechenden Staatlichen Förderungen hilft Ihnen weiter um schnell ans Ziel zu kommen.

Auch Lösungen zur kostenfreien Rückenschule in Ihrem Unternehmen durch staatliche Förderung sind weiterführende Möglichkeiten, um die Arbeit im Dauersitzen verträglicher zu machen. Aus Freude am Büro.

Das Angebot von Bürowelt-Seidler richtet sich an Industrie, Handel und freie Berufe, zur Verwendung in der selbständigen, beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit. Hier betreibt Bürowelt Seidler zusätzlich zur Beratung vor Ort einen eigenen Online-Shop.

Büroausstattung – modern, individuell und innovativ
Je nach Arbeitsstelle und Aufgabengebiet verbringt man täglich bis zu acht Stunden im Büro – häufig auch mehr. Daher ist es wichtig, dass die Mitarbeiter sich nicht nur in ihrem Büro wohlfühlen, sondern auch effizient arbeiten können.
Die Bürowelt-Seidler ist der richtige Ansprechpartner für Ihre moderne und innovative Büroausstattung.

Breite Auswahl
Als Partner namhafter Büromöbelhersteller bietet  Bürowelt Seidler Ihnen eine breite Auswahl an Rollcontainern, Schreibtischen, Regalen und Schränken in verschiedenen Farben und Dekoren. Die Büroarbeitslandschaften von heute sollen keine Langeweile und Tristes verbreiten. Mit den richtigen Büromöbel vermitteln Sie Spaß und Freude im Büro. Gerne erhalten Sie ein individuelles Angebot zu Büromöbel. Wussten Sie, dass man Büromöbel auch leasen kann?

Nicht nur Büromöbel, auch das Drumherum
Aber nicht nur die richtigen Büromöbel sind wichtig. Auch das Drumherum erleichtert Ihnen das Arbeiten. Von solarbetriebenen Elektronikwaagen über Schreibtisch-Accessoires bis hin zu Whiteboards und Flipcharts bietet Bürowelt Seiderler das breite Sortiment des Familienunternehmens MAUL, die über 1.000 Produkte in Deutschland fertigen. Sie benötigen die moderne Lösung zur Büroaussattung?

Seit 20. August 2007 ist Bürowelt-Seidler Unterzeichner des PBS-Ehrenkodex. PBS steht für die Papier-, Büroartikel und Schreibwaren-Industrie. Der EHRENKODEX wendet sich an alle Markenartikelhersteller und Händler der PBS-Branche. Unterzeichner des EHRENKODEX werden vom Ehrenrat für Wirtschaftskonflikte in der PBS-Branche auf die Einhaltung des Wettbewerbsrechts verpflichtet.

Weitere Informationen finden Sie unter pbs-ehrenkodex.de.

 

Bürowelt Seidler
Rudolf-Diesel-Str. 49,
69190 Walldorf

Telefon: 06222 959101-0
Telefax: 06222 959101-9

info@buerowelt-seidler.de

 

SITWELL Model – jetzt in Folge bei „Mieten, kaufen, wohnen“

Claudia Pinkert "Mieten, kaufen, wohnen"

Claudia Pinkert in Serie! Das SITWELL Model verkauft Immobilien und präsentiert Franken! Die Aufnahmen zum dritten Teil der Staffel sind perfekt. Peter Althof, seit über 25 Jahren der Security Spezialist für Stars aus aller Welt, sucht ein neues Domizil. Sicher ist eins: Claudia findet die passenden Räume für den Kampfsport-Profi. Wir sind auf die Ausstrahlungen zu „Mieten. kaufen, wohnen“ im Februar gespannt. 

Die Abendzeitung Nürnberg berichtet:

 

Abendzeitung | 08.02.2012

Schöne Nürnbergerin macht jetzt TV-Karriere

Die ist die schönste Maklerin der Region: Ex-„Miss Franken“ Claudia Pinkert. Jetzt macht die Schöne, die unter anderem schon für Donatella Versace über den Laufsteg lief, auch noch TV-Karriere.

In der Vox-Sendung „mieten, kaufen, wohnen“ bringt die 31-Jährige Luxus- Immobilien an den Mann. Noch im Februar soll die erste Folge ausgestrahlt werden, in den vergangenen Tagen wurden weitere zwei Episoden in der Region abgedreht.

Und Claudia hatte schlagkräftige Kundschaft an Bord: Da sein Haus demnächst renoviert werden muss, sucht Promi- Bodyguard Peter Althof eine vorübergehende Bleibe. Eine standesgemäße, natürlich. „Daher haben wir uns zwei ganz tolle Objekte angesehen.

Ein Haus im Bauhaus-Stil und eine Villa, die auf einem parkähnlichen, 3000 Quadratmeter großen Grundstück steht“, erklärt Claudia Pinkert. Ob und wenn ja für welches Objekt sich Althof entscheidet, ist noch offen. „Aber“, so die schöne Maklerin augenzwinkernd, „ich glaube die Villa hat ihm besser gefallen.“

Claudia Pinkert und ihren Mitarbeiter Muhterem Öz werden Vox-Zuschauer künftig regelmäßig sehen. Nicht nur deshalb ist die 31-Jährige immer auf der Suche nach neuen Luxus-Objekten: „Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung gerne im TV anpreisen möchten: melden Sie sich!“

Kathrin Esberger 

Claudia Pinkert: Mieten, kaufen, wohnen - TEIL 3

Der Revoluzzer für Dynamik und Lebendigkeit am Arbeitsplatz

 

Dieter Messner auf dem Thron

Pharaonen, Caesaren, Könige, Bischöfe, Päpste und Kaiser haben ihre Autorität in dieser Haltung demonstriert. Sitzen war zu allen Zeiten das Privileg der mächtigen und müßigen Klasse. 

Diese Würdehaltung verriet, dass der Sitzende vornehm war und keine nützliche Arbeit leisten musste. Nach den großen Revolutionen hat das Bürgertum die Majestätshaltung begierig übernommen und zur Norm für alle gemacht.  Auch demokratisch gewählte Präsidenten lassen sich noch gern thronsitzend abbilden!

 

Quod licet Iovi nunc licet bovi.
Der Herrscherthron wird zum Gebrauchsstuhl.
Durch die tiefe Sitzposition auch zur Körperfalle.

In diesen Thronstühlen sitzen wir fest. Arbeiten und Thronen sind aber zwei grundverschiedene Paar Schuhe. Das Arbeiten in Majestätshaltung ist ein vollkommen unsinniger und tragischer gesundheitsschädlicher Brauch.

 

Gelernte SitzpositionAm schlimmsten trifft es die Kinder. Sie möchten sich bewegen und werden beim Schuleintritt zu qualvoller Immobilität gezwungen. Eingeklemmt in Knickmöbel dürfen sie nur zwischen Sitzen und Sitzen wählen. Sie sind verdammt zur Sitzlägerigkeit mit allen ihren Folgen.

In der Schule werden wir alle auf das Dauersitzen geprägt und damit auf eine lange Kette von schlechten Gewohnheiten und Krankheiten programmiert.

Im Büro ist die Situation nicht anders. Die Arbeitenden sind gezwungen, auf Dauer eine äußerst schädliche, dreifach geknickte Arbeitshaltung einzunehmen. Bürostühle imitieren immer noch Königsthrone und werden für alle Rangstufen angeboten. Komfort und Prestige bestimmen das Design.

 

So erzeugen wir Bewegungsarmut mit Millionen Patienten und eine profitable Therapierungsindustrie.
Ja, wir sind Kaiser, aber kranke Kaiser.

Die Bürostuhlindustrie erzeugt zumeist rollende und drehbare Thronsessel, unsere kulturelle Prägung auf die Majestätshaltung ist stärker als die medizinische Vernunft. Ergonomischen Sitzen, dynamischen Lösungen wie die Pending-Mechanik und geschlechterspezifische Lösungen gehen nicht weit genug.

Der Sitzrevoluzzer heisst Prof. Mag. Dieter Messner, geboren 1938 in Wien, Studium der Germanistik und Geschichte in Innsbruck und Wien, College-Instructor in der Schweiz und in den USA, Gymnasiallehrer in Österreich, heute Fachmann für die Ergonomie des Schreibtisch-Arbeitsplatzes, nachdem er sich zwanzig Jahre lang intensiv mit dem Thema „Arbeitshaltung in Büro und Schule“ beschäftigt hat.

 

Arbeitsplatzlösung von Dieter MessnerDie Motivation dafür waren eigene Schmerzen, Symptome und chirurgische Eingriffe, verursacht und „erbrütet“ durch jahrelange überlange Sitzzeiten in der Schule, beim Studium und bei Lektüre und Korrekturarbeiten am Schreibtisch, obwohl er immer „sportlich“ lebte. Dabei hat hat er gelernt, dass Bewegung das wichtigste „Vitamin“ für die menschliche Gesundheit ist und dass der Satz „Sitzen macht krank!“ richtig ist.

Wechselhaltung in Stehhöhe ist Dieter Messner das höchste Ziel. So konzipiert er für Städte und Gemeinden, für Firmen und innovative Projekte weiter gedachte Lösungen. Das oberste Ziel ist die Gestaltung des Arbeitsplatzes, dass den arbeitenden Menschen nicht behindert und immobilisiert und den häufigen Wechsel der Arbeitshaltungen und damit viel Bewegung ermöglicht.

Auf seiner Webseite zeigt er interessante, ergonomische, gesunde und weitergedachte Lösungen zur Vermeidung der Bewegungsarmut.

 

Prof. Mag. Dieter Messner berät Gernot Steifensand bei der Entwicklung neuer Sitzlösungen.
Dieter Messner ist im Aufsichtsrat der SITWELL Steifensand AG.

Geschlechtsspezifische Einflüsse beim Sitzen

Wenn sich jemand dazu bekennt, lt. Marke „Sitwell“ (sitzt gut) herzustellen, dann muss er diese selbstredend auch vermarkten. Sonst macht „das Ganze“ keinen Sinn. Wer dieser „jemand“ ist, ergibt sich aus dem Markenlogo, nämlich Herr Gernot M. Steifensand.

Herr Gernot M. Steifensand hat sich berechtigterweise Gedanken darüber gemacht, wie er die Sitwell-Stühle und Sitzlösungen (und auch mehr!) am besten bzw. ehesten vermarkten kann. Es musste ein Marketingkonzept gefunden werden, was nicht nur die klassischen anthropometrisch/ergonomischen und damit auch arbeitsmedizinischen/arbeitswissenschaftlichen sowie die designmäßigen und qualitativen Gesichtspunkte und Anforderungen an einen guten Bürostuhl berücksichtigt – was heute bei den meisten Bürostühlen „made in Germany“ fast flächendeckend im wahrsten Sinne des Wortes der Fall ist.

Es sollte bzw. musste ein zusätzlicher Gesichtspunkt sein, der eine Entscheidung für eine Produktlinie aus dem Hause Sitwell Gernot M. Steifensand anregen und erleichtern könnte bzw. sollte.

Dieser zusätzliche Gesichtspunkt war mit der Entscheidung für eine Differenzierung (Vermarktung) der Sitwell-Stühle aus dem Hause Gernot M. Steifensand in Richtung Mister und Lady Sitwell-Collection gefunden.

Die Frage war und ist nur, wie der Markt auf diese Differenzierung reagiert? Gibt es eindeutige und belegbare Gründe für diese Differenzierung, die gewollt und entschieden ist, nicht zuletzt durch die Erteilung eines Patentes/Gebrauchsmusterschutzes für die Produktlinien Lady Sitwell-Collection (roter Prospekt) und Mister Sitwell-Collection (blauer Prospekt). Vorgenannte Entwicklung blieb selbstredend nicht verborgen; das Konzept der Differenzierung von Bürostühlen bzw. des Angebotes nach geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten war zur Diskussion gestellt und musste einer ernsthaften Beurteilung (Analyse) zugeführt werden. Dies insbesondere deshalb, weil die marktpolitischen Gründe alleine nicht ausreichend gewesen wären, um der Lady und Mister Sitwell-Philosophie zum Durchbruch zu verhelfen und bei den Entscheidungsträgern (Beschaffern) ernstzunehmende Wettbewerbsvorteile erkennbar zu machen.

 

In einer Zeit, in der alle Überlegungen in Richtung auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung eher abgebaut als gefördert werden, muss man feststellen, dass eben die Evolution des Menschen über Jahrmillionen genau in die gegenteilige Richtung geführt hat, nämlich in Richtung auf Unterschiede bei Männern und Frauen. Welche das sind ergibt sich aus nachstehender Abbildung. Die dargestellten Aspekte (der Unterschiede) sind nicht vollständig. Sie zeigen aber eindeutige Unterschiede und rechtfertigen insofern auch die Mister und Lady Sitwell- Philosophie.

 

Geschlechterspezifische Unterschiede

Quelle: Apotheken Umschau Heft, 1. Juli 2005 A, S. 12-16

 

Neben den in der Abbildung dargestellten Gesichtspunkten darf man auch vor allem nicht die bei Entscheidungen für den oder gegen den oder einen bestimmten Bürostuhl wichtigen Gesichtspunkt der emotionalen Empfindungen außer Acht lassen. Gerade letzteres ist für die Entwicklung der Produktlinien (Collections) Lady und Mister Sitwell entscheidend gewesen und hat dazu geführt, dass heute von der Firma Sitwell Gernot M. Steifensand Bürostühle angeboten werden, die auch diesem Gesichtspunkt voll gerecht werden – die klassischen Aspekte sind und waren im Hause Sitwell Gernot M. Steifensand seit Generationen selbstverständlich (vgl. hierzu auch die auf den Rückseiten der Prospekte Lady und Mister Sitwell dokumentierten Zertifikate).

 

Eine stärker geschlechtsspezifische Sichtweise empfiehlt sich nicht nur auf dem Gebiet des Sitzens, d.h. schwerpunktmäßig auf dem Sektor der muskulo-skelletalen Problematik und –erkrankungen. Sie hat auch auf vielen anderen Gebieten eine Rechtfertigung, die bedeutender wird und immer mehr Beachtung findet (vgl. hierzu Schaubild 5 auf S. 14 des Gesundheitsberichts des Statistischen Bundesamtes 2004):

Doch zurück zum Thema Sitzen und zur Lady und Mister Sitwell-Philosophie des Hauses Gernot M. Steifensand. Hierzu liegt jetzt eine Studie von J.P. Callaghan vor, die geschlechtsspezifische Einflüsse auf Haltungsreaktionen beim Sitzen bestätigt. Autor: Jack P. Callaghan Ph.D., Kanadischer Forschungslehrstuhl für Wirbelsäulen-Biomechanik und Verletzungsprävention, Abteilung für Kinesiologie, Fakultät für Angewandte Gesundheitsmedizin, Universität Walterloo, Kanada N2L 3G1

Die Zusammenfassung (Executiv Summary) der Untersuchungsergebnisse lautet:

Bei 16 Personen (8 w, 8 m) wurden die physiologischen Reaktionen auf vier verschiedene Sitzanordnungen während 45-minütiger Sitzperioden unter simulierten Büro- Arbeitsbedingungen geprüft. Drei verschiedene Büroaufgaben wurden während jeder der vier Sitzperioden untersucht (Bedienung der Maus, der Tastatur, eine Kombination der beiden). Das Hauptaugenmerk der Studie war darauf gerichtet, geschlechtsspezifische Unterschiede in Haltungsreaktionen beim Sitzen zu beurteilen. Sekundäreffekte aufgrund von Faktoren aus dem Bereich Büro-Stuhl oder Büro-Aufgabe wurden nur berücksichtigt, wenn sie unterschiedlichen Einfluss auf beide Geschlechter hatten. Alle Daten wurden während der gesamten 45-minütigen Test-Sitzperiode über Monitor aufgenommen, und die aufgezeigten Ergebnisse sind aus diesem gesamten Datensatz abgeleitet, nicht aus repräsentativen Haltungen, die zu bestimmten Intervallen stichprobenhaft Daten lieferten.

Die Daten zeigen Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern in der Haltungsausrichtung und in der Sitzposition auf dem Stuhl auf. Die fortlaufenden Messungen am Rückgrat und Pelvis (Becken) während der ganzen Dauer der Teil-Sitzperioden deckten auf, dass die weiblichen Probanden

– mit einem stärker nach vorn gedrehten Becken,
– mit weniger lumbaler Biegung und
– sehr geringer Rumpfbeugung saßen. Dagegen saßen die männlichen Probanden
– mit einem nach hinten gedrehten Becken,
– mit größerer lumbaler Biegung und
– mit mehr nach vorne neigender Rumpfhaltung.

Diese Unterschiede in der Wirbelsäulenhaltung waren zwischen den Geschlechtern signifikant, unabhängig von den durchgeführten Büroaufgaben und von den benutzten Stühlen.

Abhängig von den benutzten Stühlen zeigte auch die Lokation der Person auf der Stuhlsitzfläche geschlechtsbasierte Unterschiede auf. Diese Reaktionen waren am stärksten ausgeprägt für den Bürodrehstuhl mit Rückenlehne. Die durchschnittlichen Lokationen sowohl des oberen Körpermassenzentrums (COM) als auch die des Hüftgelenks wurden für männliche Probanden hinter der Stuhlbasis, für weibliche Probanden vor der Stuhlbasis festgestellt. Darüber hinaus saßen die weiblichen Probanden mit ihrem oberen Körpermassenzentrum (COM) näher am Sitzflächen-Druckzentrum (COP) als die männlichen Probanden.

Die Sitzflächen-Druckprofile eines typischen weiblichen und eines typischen männlichen Probanden zeigten auf, dass die Frauen einen konzentrierteren Bereich von 10 Spitzendrücken aufwiesen im Gegensatz von den Männern, die diffuse Drücke in ihren Sitzprofilen zeigten. Ebenso war der Spitzendruck bei männlichen Probanden gegenüber den Frauen weiter hinter dem Druckzentrum (COP) angesiedelt.

Diese Druckprofile unterstützen die Beobachtungen, dass die männlichen gegenüber den weiblichen Teilnehmern eine krummere Haltung und ein stärker nach hinten gedrehtes Becken aufwiesen.

Die zu absolvierende Büroaufgabe hatte zwar einen Einfluss auf die Körperposition, aber dies war in der Hauptsache zwischen den Geschlechtern gleich. Im ganzen gesehen bestätigen die Ergebnisse, dass Frauen eine zu Männern unterschiedliche Haltungsausrichtung einnehmen, speziell bei der Untersuchung von Wirbelsäulen- und Becken-Haltung bei der Verrichtung von Büroarbeit im Sitzen. Die Frauen positionierten ihre Körper mit Bezug auf den Drehpunkt eines Bürodrehstuhls mit Rückenlehne auch unterschiedlich zu den Männern. Dies wird evident in den Unterschieden, die die Platzierung des oberen Körpermassenzentrums und Hüftgelenks mit Bezug auf den Drehpunkt eines Stuhles aufzeigen. Im ganzen gesehen zeigen diese Ergebnisse, dass Männer dazu tendieren, sich gegen die Rückenlehne zu „lümmeln“, während die Frauen sich aufrechter näher im vorderen Bereich der Sitzfläche setzten.

Unter der Gegebenheit, dass es zwischen den Geschlechtern Unterschiede in der Positionierung des Körpers über der Basis eines Bürostuhls gibt, sollte ein Bewegungsspielraum um den Drehpunkt in Betracht gezogen werden. Die Lokation des Hüftgelenks ist wahrscheinlich ein stabileres Maß für die Sitzposition (und ist die Basis für H-Punkt Sitzdesignkriterien in der Automobilindustrie). Um das Hüftgelenk direkt über dem Drehpunkt zu positionieren, würde die Einstellung auf beide Geschlechter und zwischenmenschliche Unterschiede, die wir in der Studie gesehen haben, erfordern. Um sich auf 90 % aller Personen einzustellen, wäre ein Bewegungsspielraum von ca. ± 5 cm um den Drehpunkt erforderlich.

Die vorgenannten Aussagen in der Studie werden mit den folgenden Abbildungen belegt. Da sie zum Verständnis der vorgenannten Interpretation der Studienergebnisse wesentlich beitragen, werden diese nachstehend abgebildet.

 

Professor Dr. med. habil. Theodor Peters
Leitender Gewerbemedizinaldirektor i.R.
Facharzt für Arbeitsmedizin/Sozialmedizin
An der Kaiserburg 12
40629 Düsseldor

 

Becken und Wirbelsäule

Wirbelsäule, Sitzen, Pressung

Gender Seating Studie - Stühle

FACHhändler brauchen mehr als FACHkompetenzen

FACTS office

Auf der Gewinnerseite

Auch wenn sie sich FACHhändler nennen, brauchen diese mehr als nur FACHkompetenzen, um einen Platz an der Sonne zu ergattern. Was dazu noch alles nötig ist, beschreibt Johannes Peter Martin, Geschäftsführer der Kaut-Bullinger-Holding und Fachhändler mit Leib und Seele.

Der heutige Fachhandel gerät zunehmend in eine verzwickte Lage. Er muss einerseits feststellen, dass die Zeiten, in denen das Verkaufen fast ein Selbstläufer war, schon längst der Vergangenheit angehören und dass die Kunden inzwischen viel anspruchsvoller und wählerischer geworden sind.

Neben dem in fast jeder Branche herrschenden Preisdruck spielen Service und vor allem eine kompetente fachliche Beratung eine stets wichtigere Rolle. Andererseits steht das Internet dem Handel nicht nur unterstützend zur Seite, sondern stellt eine Quelle des Wettbewerbs dar – Versandhändler machen ihm mit ihren Preisen das Leben schwer.

Also sind nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Innovationsfähigkeit gefragt. Händler, die darüber verfügen, werden auf der Gewinnerseite stehen. Dies hat die Kaut-Bullinger-Holding in Taufkirchen bei München schon längst verstanden. Die Kaut-Bullinger-Gruppe ist an 19 Standorten bundesweit vertreten und gehört somit zu einem der größten mittelständischen Betriebe Deutschlands.

 

Dieser setzt sich aus der KABUCO Büro Systemhaus GmbH, der KABUCO Bürobedarf GmbH und der KAUT-BULLINGER Einzelhandel GmbH zusammen. Letztere steuert bereits elf Läden bundesweit. Unter der Devise „Alles fürs Büro … alles aus einer Hand“ bietet die Gruppe alles für das Büroleben – von der gängigen Bürotechnik über Engineering/ CAD/LFP bis hin zu Büromöbeln. „Analyse, Projektierung, Beschaffung, Installation, Training, Service, Wartung und Finanzierung zeichnen uns aus“, beschreibt Franz Baumann, Geschäftsbereichsleiter Engineering/LFP/Büromöbel/Prokurist der Kaut-Bullinger-Holding das Full-Service-Konzept KABUCOs.

In den der Bürotechnik gewidmeten Ausstellungsräumen finden sich nicht nur Drucksysteme für das Druckmanagement, Diktierund Präsentationssysteme sowie komplette Konferenz- und Seminarraumausstattungen, sondern auch ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze mit Bürostühlen, die ein dynamisches Sitzen fördern – Kaut Bullinger, der 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand zu seinen Fabrikpartnern zählt, ist zudem die SITWELL-Generalvertretung in München und befasst sich somit intensiv mit den Themen Ergonomie und Sitzen nach Maß. „KABUCO leistet ständige Pionierarbeit, um die technischen Anforderungen am Arbeitsplatz den Menschen anzupassen“, berichtet Baumann.

In den vergangenen Jahren hat KABUCO einen Schwerpunkt auf das Fachgebiet Engineering/CAD/LFP gelegt und berät Anwender aus den Bereichen Architektur, Ingenieur- und Planungswesen, Dienstleistung für Reprografie sowie aus den Sektoren Großformatdruck und digitale Bildverarbeitung, Werbung und Grafik, Bauwirtschaft und Industrie.

„Wir sind hard- und softwaremäßig in der Lage, fast alle Marktsequenzen abzudecken. Für IT-Systeme bieten wir PC-, Server-, Speicher- und Netzwerklösungen inklusive Beratung, Installation, Support und Schulung“, schildert Baumann. „Als Apple-Partner verfügen wir ebenfalls über einen umfangreichen Service rund um die Mac-World. Unser eigener qualifizierter technischer Kundendienst betreut sämtliche Systeme.

Die Zeichentechnik wird durch ein vielfältiges Angebot an Zeichen- und Grafikbedarf abgedeckt.“ Im Bereich Büromöbel konzentriert sich KABUCO auf starke Marken wie zum Beispiel Haworth mit art.collection, castelli, comforto und dyes, um seinem Leistungsspektrum als Komplettanbieter gerecht zu werden. „Von Office- bis zu Management- und Chefbüroeinrichtungen, Empfangs-, Warte- und Konferenzbereichen, bis hin zu Arbeitsplatzbeleuchtungen, Raumtextilien, Raumbegrünungen und Accessoires bleiben wir den Werten Gesundheit, Lebensqualität und Effektivität treu“, lobt Baumann.

Ein professionell geschultes Beratungsteam bietet seine Unterstützung bei der Büroplanung, wenn erwünscht auch vor Ort. „Wir nehmen uns für jedes Projekt ausreichend Zeit, da wir wissen, dass Investitionen in gute Arbeitsbedingungen, Ergonomie und ansprechendes Design, die zudem erschwinglich bleiben, für Unternehmen heute von zentraler Bedeutung sind“, erläutert Baumann abschließend. „Kompetenz, Einsatzbereitschaft, Produktschulung und Personalentwicklung als Voraussetzung für unsere hohe Kundenorientierung gehören zur Kaut-Bullinger-Unternehmensphilosophie.“
(mim)

Um das Lebenswerk von Dr. Rudolf Egerer, einst geschäftsführender Gesellschafter der Kaut-Bullinger & Co. KG – er verstarb 1982 – zu würdigen, gründeten die Trägerverbände der Akademie Handel e.V. den Rudolf- Egerer-Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird.

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