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Dauersitzen ist eine Höchststrafe für die Bandscheiben

Das statische Dauersitzen im Büro, im Auto und vor dem Fernseher ist eine Höchststrafe für Muskulatur, Gelenke und Bandscheiben.

In Zusammenarbeit mit führenden Medizinern und Arbeitswissenschaftlern hat Gernot Steifensand deshalb einen orthopädischen Bandscheiben-Drehstuhl entwickelt, der den sitzenden Menschen am Arbeitsplatz gesund und leistungsfähig halten soll. Dabei wurden viele aktuelle Aspekte und medizinische Erkenntnisse für gesundes Sitzen am Arbeitsplatz mit einbezogen.

Wenn ein Stuhl dem Benutzer eine gewisse Sitzposition aufdrängt, werden viele Muskelpartien nicht mehr genügend aktiviert und bilden sich zurück. Es kommt zu einer starken Überbiegung der Wirbelsäule. Die Bandscheiben werden erheblich belastet. Diese Dauerbelastung leistet der Bandscheibendegeneration und damit chronischen Rückenschmerzen Vorschub.

Gernot Steifensand, der Sohn des Bandscheiben-Drehstuhl-Pioniers F. M. Steifensand, beschäftigt sich seit Jahren mit der Problematik des Sitzens im Büro und mit der Entwicklung von sensomotorisch-aktivierenden Bürodrehstühlen.

Nach den geschlechtspezifischen Bürostühlen Lady und Mister Sitwell und der Entwicklung von Bürostühlen in verschiedenen Konfektionsgrößen wurde im Team mit führenden Arbeitswissenschaftler und Medizinern aus Deutschland und den USA die aktuelle Generation von orthopädischen Bürostühlen „Ortholetic Balance“ entwickelt.

Dabei steht das gesunde und angenehme Sitzgefühl im Vordergrund. Diese Weiterentwicklung berücksichtigt alle wesentlichen Komponenten eines Bürostuhls:

• Durch die medizinische Lumbosacral-Rückenlehne
nach Prof. Dr. med. habil. Peters,
Arbeitswissenschaftler und Mediziner aus
Düsseldorf, wird der Lumbo-Sacral-Übergang
zwischen der Lendenwirbelsäule und dem Kreuzbein
breit abgestützt und sichert den vollen Erhalt der
Schulterbeweglichkeit in alle Bewegungsrichtungen –
besonders auch seitlich.

• Mit dem orthopädischen Bandscheibensitz nach
Dr. med. Peter Stehle, Sportmediziner aus Bonn,
wird die Wirbelsäule in die natürliche Doppel-S-Form
gebracht. Zudem wird eine Beckenrückendrehung
durch Ausformung des Sitzkissens verhindert. Das
Becken ist dadurch in jeder Sitzhaltung gestützt und
gewährt eine optimale Entlastung der Bandscheiben

• Die sogenannte Hip-Move-Synchronmechanik mit
Gewichtseinstellung nach Dr. med Peter Taub richtet
das Becken auf und gibt einen Bewegungsimpuls an
die Wirbelsäule. Diese Bewegung erhöht die
Blutversorgung der Muskulatur und fördert die
Nährstoffversorgung der Bandscheiben.

• Die ergonomische Kopfstütze nach Dr. med. Michael
Sababi, Beverly Hills Health Care Center in Los
Angeles, ist höhenverstellbar, schwenkbar und
festigt die Halswirbelsäule. Damit wird Schulter-
und Nackenverspannung vorgebeugt.

Der Ortholetic Balance generiert permanente Bewegungsreize für alle Muskeln, besonders für die Rumpf-, Rücken- und Armmuskulatur. Diese Muskeln stützen und entlasten die Wirbelsäule und halten dadurch den ganzen Bewegungsapparat fit und gesund.

Die Bandscheiben und Gelenke bleiben durch die sanften Mikrobewegungen gesund und der Stoffwechsel wird zusätzlich angeregt. Das stärkt die Herz- und Lungenfunktion sowie die Sauerstoffaufnahme der Zellen. Kurzum: Das bewegte Sitzen erhöht die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

 

Ergonomische Sitzlösungen für Mann und Frau

Gernot Steifensand präsentiert Gender SeatingErgonomie und Anatomie kennen keine Gleichheit der Geschlechter. Was die kleinen Unterschiede im Alltag des sitzenden Menschen ausmachen, darüber sprach Chefredakteur Rolf Albrecht im Hinblick auf aktuelle Beurteilungen des Arbeitsmediziners Prof. Dr. Peters mit dem Hersteller Gernot-M. Steifensand. Hier eine Kurzfassung:

www.ed-pro.de: Herr Gernot-M. Steifensand, die ergonomische Familientradition reicht bei Ihnen vom Bandscheibendrehstuhl bis zu den aktuellen Konzepten für Frauen- und Männer-Stühle. Welche Erfahrungen und fachlichen Beurteilungen liegen über Ihr Geschlechter-spezifisches Stuhlprogramm inzwischen vor?

Gernot-M. Steifensand: Um den Kunden gute und ergonomisch ausgereifte Produkte zu bieten reicht es natürlich nicht, Idee und Notwendigkeit zu individuell passenden Stühlen aus Steinbildern der Antike abzuleiten. Die Königin Nofretete z. B. saß ca. 1300 v. Chr. mit einem Rundrücken auf einem Bandscheibensitz, auch Keilsitz genannt. Der Bandscheibendrehstuhl moderner Bauart war die bekannteste Entwicklung aus dem früheren Betrieb meiner Eltern. Durch die intensivierte Zusammenarbeit mit Arbeitsmedizinern und der genauen Beschäftigung mit der menschlichen Anatomie können wir verschiedene Formen von Sitzen und Rückenlehnen bieten, welche die anatomischen Unterschiede berücksichtigen. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Baugruppen können wir diese Unterschiede individuell umsetzen.

www.ed-pro.de: Die Unterlagen aus Ihrer Zusammenarbeit mit Prof. Peters habe ich für unsere Leser gesichtet. Lassen wir ihn in einigen Zitaten zu Wort kommen:

Prof. Peters: „Gute Arbeitsbedingungen erleichtern nicht nur das Sitzen, Sie beugen vor allem negativen Folgen überbetonter sitzender Lebens – und Arbeitsweisen vor. Dem modernen Menschen fehlt es zunehmend an Bewegung, dies muss unbedingt auch im Sitzen möglich gemacht und umgesetzt werden.“

Prof. Peters: „Rücken- und Nackenschmerzen können durch die medizinische Männer-Rückenlehne und den orthopädischen Bandscheibensitz gelindert werden. Die Wirbelsäule wird in die natürliche S-Form gebracht und entlastet. Muskeln werden mit der modernen Synchrontechnik mit Gewichtseinstellung trainiert und aufgebaut und damit auch deren Leistungsfähigkeit.“

Prof. Peters: „So wie es die … physiologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, gibt es solche auch auf dem Gebiet der Anatomie / Ergonomie und für das richtige und gesundheitserhaltende Sitzen relevanten Parameter, die sich das Haus … Steifensand mit Lady und Mister Sitwell – Collection zur Leitlinie der Produktentwicklungen und Geschäftspolitik gemacht hat.“

Lady Sitwell Claudia Pinkert

Prof. Peters: „Die für das richtige und gesundheitskonforme Sitzen relevanten anatomischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen betreffen sowohl Beckenform und Beckenstellung als auch die Beckenfunktion. Das männliche Becken ist schmaler insgesamt höher und enger. Der Winkel zwischen den Schambeinästen beträgt etwa 70 Grad. Schematisch hat das männliche Becken etwa die Form eines Dreiecks. Der innere Beckenring ist eher oval. Die Sitzlast wird über die Sitzbeinknochen auf die (Stuhl-)Sitzfläche in einem umschriebenen Bereich übertragen.“

www.ed-pro.de: In unserer Überschrift haben wir den Begriff der „Innovativen Ergonomie“ aufgegriffen, den auch Prof. Peters im Kontext Ihrer Sitzlösungen nutzt. Wie wollen Sie den Anspruch dieser Aussage erfüllen?

Gernot-M. Steifensand: Innerhalb weniger Jahre ist es uns gelungen, wesentliche Unterschiede im Sitzen von Frau und Mann in konkrete Stuhlserien, die sich spezifisch von der Technik bis zu den Polsterformen unterscheiden, umzusetzen. Dabei bieten wir auch nachvollziehbare Alleinstellungsmerkmale die den Besitzer(inne)n helfen gesund und fit zu bleiben. In der Zukunft wollen wir aber aus der Kommunikation mit Kunden und Wissenschaftlern weitere Aspekte individueller Sitzprobleme so konkretisieren, dass sich weiter verbesserte Stuhlkonzepte begründen und zu realisieren.

www.ed-pro.de: Vielen Dank, wir werden die Themen unseren Lesern gern noch näher bringen.

 

 

Ergonomisch Sitzen: Der steinige Weg der Evolution

In der Millionen Jahre alten Menschheitsgeschichte hat der Mensch es in den vergangenen sechs Jahrzehnten verstanden, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern.

Durch die rasante technologische Entwicklung wurde der Mensch vom körperlich arbeitenden „Muskelwesen“ über die letzten 200 Jahre immer mehr zum denkenden „Nervenwesen“.

Eine Anpassung erfolgte nicht oder nur unvollkommen, da wir auch heute noch denselben biologischen Gesetzen gehorchen wie der Mensch zu Beginn dieser Zeit.

Eine entscheidende Größe zur Entwicklung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Menschen und seiner Organe ist muskuläre Beanspruchung. Bleibt sie chronisch unterhalb eines Minimums, das die Natur erfordert, entstehen Bewegungsmangel-Erscheinungen.

Das kommt natürlich besonders im Büro zum Tragen, wo häufig alle Tätigkeiten nur noch im Sitzen vollzogen werden.

F. Martin Steifensand
F. Martin Steifensand

Noch nie klagten so viele Menschen über Rücken- und Kreuzschmerzen wie heute. Deutsche sitzen täglich bis zu 14 Stunden. Etwa 80 % der Deutschen leiden irgendwann an Rückenschmerzen, 25 % sind sogar chronisch davon betroffen. Besonders dramatisch zeigt sich die Entwicklung darin, dass immer mehr junge Leute zwischen 24 und 35 Jahren Opfer von Rückenerkrankungen werden.

Das statische und fixierte Dauersitzen im Büro, im Auto und vor dem Fernseher ist die härteste Strafe für die Bandscheiben. Die Folgen sind heftige Schmerzen im Nacken-, Schulter-, Rückenbereich und im Kreuz. Rückenschmerzen sind Deutschlands Volkskrankheit Nr. 1. Fast immer sind nicht nur die Knochen, Gelenke und Bänder, sondern auch die Muskeln des Rückens an den Schmerzen beteiligt.

Hauptursache für Rückenschmerzen sind neben Verschleißerscheinungen der Bandscheiben Muskelverspannungen – statisch oder stressbedingt. Und nur wer die Hauptursachen kennt, kann den Schmerz wirksam bekämpfen.

 

Wellness und Ergonomie

Der Weg zum gesunden Sitzen und Arbeiten liegt in den Schlagwörtern Wellness und Ergonomie. Der Begriff Wellness (well und fitness) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 kreiert und beschrieb den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele.

Das positive Lebensgefühl geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.

Der Begriff Ergonomie geht auf das Jahr 1857 zurück, in dem der polnische Wissenschaftler Wojciech Jastrzebowski dieses Kunstwort aus den Komponenten

•  Ergon = Arbeit
und
•  •Nomos = Gesetz

erstmals benutzte. Damit wurden schon damals die Ziele der Ergonomie definiert: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.

Dr. Theodor Peters  Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters

Die Berücksichtigung ergonomischer und arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen wurde erstmalig im Jahre 1968 gesetzlich vorgeschrieben. Nach dem Gesetz über technische Arbeitsmittel durften Hersteller von technischen Arbeitsmitteln, diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind. Von den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften durfte nur abgewichen werden, soweit die gleiche Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist.

Diese gesetzliche Regelung löste einen Boom in Sachen Ergonomie und Schaffung von arbeitswissenschaftlichen Grundlagen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen aus. Es zeigten sich schnell Neuentwicklungen und noch nie da gewesene Innovationen im Bereich Arbeitsplatzgestaltung und Sitzmöbel.

Vorneweg auch F.-Martin Steifensand, der Erfinder des Bandscheiben-Drehstuhls und Pionier der ersten Gesundheitsstühle der Neuzeit, der weltweit Innovationsimpulse Made in Germany ausgelöst hat.

Die in den 70er- und 80er-Jahren entstandene Begeisterung in Sachen Ergonomie wurde als modernes Marketingtool und Marketingkonzept zur Vermarktung neuer Sitzlösungen genutzt. Die ergonomische Synchrontechnik und ähnliche Sitztechniken allein brachten allerdings nicht den gewünschten Erfolg, da sie den Menschen offensichtlich nicht so gesund erhalten haben, wie es sich die Hersteller von den Neuentwicklungen erhofften.

 

Zivilisationskrankkeiten

Neue Wege und Perspektiven sind gefragt, um Rückenschmerzen und andere Zivilisationskrankheiten wie Burn-out und Stress in der modernen Arbeitswelt zu bekämpfen. Besonders die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Technisierung und Automatisierung. Hiermit verband sich zwangsläufig eine ständige Reduzierung der Muskelbeanspruchung bei gleichzeitiger Zunahme der geistigen Anforderungen.

Gesundheitliche Konsequenzen blieben nicht aus. Vermehrt zeigten sich

•  Herz-Kreislauf-Krankheiten,
•  Stoffwechselleiden,
•  Beschwerden am Halte- und Bewegungsapparat

infolge mangelnder Bewegung und zu langem und falschem Sitzen sowie vorzeitige körperliche und geistige Leistungseinbußen.

 

Der Mensch im Mittelpunkt

Dr. med. Peter Stehle

Dr. med. Peter Stehle

Abhilfe schafft das Konzept „Office in Balance“ entwickelt vom Arzt und Sportwissenschaftler Dr. med. Peter Stehle. Seine Formel stellt den Menschen wieder in den Mittelpunkt und berücksichtigt eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele. Krankheiten werden präventiv bekämpft, Lebensfreude, Vitalität, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen werden in den Fokus gerückt.

Nicht das Kurieren an den Symptomen, sondern das intensive Erleben von aktiver Bewegung und bewusster Entspannung bringen Körper und Geist in Einklang. Das Gefühl von Geborgenheit und Wohlempfinden (Wellness) fördern Kreativität und Ausgeglichenheit.

Sensomotorisch aktivierendes Sitzen nach Maß und innovative Sitzlösungen für Männer und Frauen, wie von der Firma Sitwell Gernot Steifensand angeboten,  geben dem Thema Impulse für besseres und gesünderes Sitzen am Arbeitsplatz.

Doch in der Praxis zeigt sich zu wenig Einsicht dahingehend, dass man etwas für seine Gesundheit tun muss, solange man sie noch hat. Wer geht als Gesunder schon zum Arzt und zur Vorsorge, wenn sich keine Zipperlein bemerkbar machen? Viel zu wenige!

Das Thema Gesundheit wird trotz der Möglichkeit, präventive Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit umzusetzen, leider in seinem Stellenwert vernachlässigt. Gesundheitskonforme Arbeitsmittel und –bedingungen werden oftmals mehr als Kostenfaktor, aber nicht als Handlungs- und Entscheidungshilfen für unternehmens- und marktpolitisch relevante Aktivitäten auf dem Sektor der Arbeitsgestaltung gesehen.

 

Kostenfaktor Gesundheit

Kostenminimierung ist angesagt. Dabei ist auch eine Gewinnmaximierung durch Kostendämpfung und Prävention durchaus möglich. Gerade Fehlzeiten durch Krankheit, vorzeitige Rente und Minderung der Erwerbsfähigkeit verursachen häufig unnötig hohe Kosten.

Kranke sind bis heute ein erheblicher volkswirtschaftlicher Nachteil. Das ist trotz aller Beschwichtigungs- und Bagatellisierungsversuche und Kostenverschiebung auf Dritte Realität. Nur eine gesunde Wirtschaft und gesunde Arbeitnehmer können Gewinne erwirtschaften.

Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters, leitender Gewerbemedizinaldirektor i. R. erklärt dazu: „Im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Kostendämpfung im Gesundheitswesen wird der Kostendämpfungsfaktor durch bessere Arbeitsbedingungen von den Politikern und ihren Beratern einerseits, aber auch von den betroffenen Bürgern und Entscheidungsträgern in Sachen Arbeitsplatzgestaltung andererseits zu wenig beachtet. Deshalb ist es sicher richtig, ein Gesetz vorzusehen, das zur Prävention und damit Kostendämpfung durch bessere Arbeitsbedingungen und durch psychisches, physisches und soziales Wohlbefinden beiträgt.“

Dr. med. Peter Stehle will sein Nachfolger im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten sein. „Office in Balance“ ist sein Weg für mehr Lebensfreude, Vitalität und Gesundheit in unserer modernen Arbeitswelt.

Sitzen für jede Körpergröße aus der SITWELL® STEIFENSAND AG

Gesundheit für alle aus der SITWELL® STEIFENSAND AG

FACTS 7/2008 Bequem zu sitzen ist nicht bei jeder Körpergröße eine einfache Sache.

Doch die Sitwell-Bürostühle der 1000 Stühle Gernot Steifensand Ergonomie- und Sitzmanufaktur sind in drei Größen erhältlich und daher für jede Körpergröße geeignet. Das neueste Modell „Feel“ hat darüber hinaus noch weitere äußerst angenehme Eigenschaften.

Der Arbeitsstuhl sollte weder einengen noch die Ausmaße eines Sofas annehmen – egal, ob besonders große, kleine oder ganz durchschnittlich gewachsene Mitarbeiter auf ihm Platz nehmen. Die meisten Stühle sind allerdings für den „Otto-Normal-Büroarbeiter“ konzipiert und erfüllen die Ansprüche sehr großer und sehr kleiner Menschen nicht vollständig.

FÜR GROSS UND KLEIN – Wie alle Sitwell-Modelle ist daher auch das Modell „Feel“ in den drei Größen S, M und L erhältlich. Die Größe S hat eine besonders kleine Sitzfläche und eine kleinere Lehne, in der Größe L spendierte 1000 Stühle Gernot Steifensand dem Modell eine Kopfstütze und eine größere Sitzfläche. Für einen harmonischen Bewegungsablauf ist außerdem die „Senso-Synchron-Mechanik“ integriert. Feel wurde von den Arbeitsmedizinern Dr. med. Peter Stehle und Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters entwickelt.

DIN- und ISO-Normen, die Mindestanforderungen an Bürostühle stellen, um zum Beispiel Unfälle zu verhüten, reichen ihrer Meinung nach nicht aus, Rückenleiden wirksam zu verhindern:

„Wir fordern, noch stärker auf das neue Arbeitsschutzgesetz einzugehen, um typische Bürokrankheiten zu vermeiden“, sagt Dr. med. Peter Stehle. „Feel wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Ergonomie und Prävention entwickelt, um sowohl die Ansprüche sehr großer als auch sehr kleiner Menschen zu erfüllen und Krankheitskosten zu verringern.“

In der Tat: Das Sitzen auf dem Feel ist entlastend und entspannend. Besonders auffällig sind die einfach erreichbaren Verstellmöglichkeiten – in wenigen Sekunden ist der Stuhl passend eingestellt und das Sitzvergnügen kann beginnen.

Die gesunde Wirkung merkt man dem Stuhl äußerlich allerdings nicht an – sein zeitloses Design passt sich dezent jeder Büroumgebung an. Ebenfalls sehr angenehm ist die Senso-Synchron-Mechanik, die einen harmonischen Bewegungsablauf und guten Halt in jeder Position bietet, egal, ob man sich bequem zurücklehnt oder aufrecht seiner Arbeit nachgeht. Nadia Hamdan

Ergonomisches Sitzen für Frauen – Frauen sitzen anders.

12/2009 – FACTS ➜ Test- und Wirtschaftsmagazin FrauensacheFrauen sitzen anders.

Eigentlich sitzen Männer und Frauen im Büro auf technisch identischen Stühlen. Der Hersteller Sitwell Gernot Steifensand bietet jedoch auch Stühle speziell für Frauen.

Männer und Frauen unterscheiden sich in ihrer Anatomie. Folglich gilt es auch bei der Entwicklung von Bürostühlen, auf diese doch sehr unterschiedlichen Bedürfnisse zu achten. Das sind neben Körpergröße und Skelettaufbau auch der Körperschwerpunkt sowie die Muskel- und Fettverteilung.

Das Unternehmen SITWELL STEIFENSAND AG hat sich dieser Problematik angenommen und einen speziellen Bürodrehstuhl für die Frau entwickelt – den Lady Sitwell.

Im Einzeltest ist dieser Stuhl von der FACTS-Redaktion bereits mit der Auszeichnung „sehr gut“ prämiert worden. FACTS wollte aber auch wissen, wie sich dieser spezielle Frauenstuhl im Langzeittest schlägt. Daher stellte sich Marlies Görres aus dem Verlagshaus VVA in Essen zur Verfügung und hat den „Lady Sitwell“ fünf Monate lang auf Herz und Nieren überprüft.

Der menschliche Körper verfügt über rund 640 Muskeln; zusammen machen sie fast die Hälfte unseres Körpergewichtes aus.

Die Zunge ist ein Muskel, das Herz ebenfalls. Selbst jedes einzelne Haar auf unserer Haut ist mit einem winzigen Muskel verbunden – Von 640 Muskeln in unserem Körper werden im Sitzen 100 nicht aktiviert!

Die Federkernpolsterung soll zudem bewirken, dass sich die Sitzfläche nicht übermäßig erwärmt. In die höhenverstellbare und flexible Rückenlehne ist eine Lordosenstütze integriert.

Die Wirbelsäule wird so automatisch in eine natürliche S-Form gebracht. Das entlastet die Bandscheiben und entspannt die Nacken- und Schultermuskulatur.

Damit „Frau“ auch dynamisch sitzt, hat der Hersteller im Stuhl die patentierte Pending-Technik eingesetzt und erzeugt damit ein dreidimensionales Sitzgefühl, vergleichbar mit einem Gymnastikball. Durch die Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und Ermüdungserscheinungen vorgebeugt.

„Der Lady Sitwell animiert ständig zu kleinen Bewegungen des Körpers“, berichtet Marlies Görres. „Anstatt in einer Sitzposition zu verharren, wird durch die Technik des Stuhls ein sehr dynamisches Sitzen unterstützt. Auch die bequeme Polsterung und die verkürzte Sitzfläche haben mir sehr gut gefallen. Lediglich die Positionierung der Verstellhebel sollte noch verbessert werden.

DYNAMISCHES SITZEN – Frauen sitzen anders.

Die Hebel für die Einstellung von Sitzhöhe und Rückenlehnenneigung sind relativ tief positioniert – es ist daher schwer, an sie heranzukommen, ohne sich tief nach unten zu beugen. Insgesamt bin ich aber mit dem Stuhl sehr zufrieden und eigentlich traurig, dass ich ihn schon bald wieder abgeben muss.“

Die Vorteile vom Frauenstuhl aus der SITWELLL® STEIFENSAND AG

  • Prävention und Linderung von Rückenbeschwerden
  • Fördert entspanntes und gesundes Arbeiten
  • Steigert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Aktiviert die Herz- und Kreislauftätigkeit
  • Reduziert Stress und Verspannungen
  • Mindert das Risiko eines Bandscheibenvorfalls
  • Verbesserte Nährstoffversorgung und Entlastung der Bandscheiben
  • Aufbau und Erhaltung der Gelenkschmiere
  • Entlastung der Wirbelsäule und Stärkung von Muskelgruppen
  • Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens

Dem ausführlichen Bericht von Marlies Görres gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Zudem stützt er das Ergebnis des FACTS-Tests. Obwohl es viele Mitbewerber gibt, die den reinen „Frauenstuhl“ etwas belächeln, sprechen doch die Fakten für sich. Timo Schrage

SITWELL® STEIFENSAND AG
Sperbersloher Str. 124
90530 Wendelstein bei Nürnberg
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Telefon: 09129-4040

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