Archiv der Kategorie Success

Rückenschmerzen – Schmerz, lass nach!

Wenn es um Ergonomie am Arbeitsplatz geht, sollte der Mensch mit seinen individuellen Sitzbedürfnissen und körperlichen Gegebenheiten im Mittelpunkt stehen. Mit seinem Konzept „Sitzen auf Rezept“ hat der Sitzforscher und Gender-Ergonomie-Entwickler Gernot Steifensand intelligente Sitz- und Therapielösungen entwickelt, die dies berücksichtigen – und die es auf Rezept gibt.

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Neben chronischen Erkrankungen, sind Bewegungsmangel durch zu langes Sitzen im Büro sowie „Zwangshaltungen“, die häufig durch Einheitsbürostühle hervorgerufen werden können, Schuld für Rückenbeschwerden.

Das Sitz- und Bürostuhl-Problem:

Viele Büro-Drehstühle sind nach DIN, ENNorm und ISO hergestellt. Doch Normen und Verordnungen sind nur Mindeststandards, die nicht vor Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen am Arbeitsplatz schützen.

Individuelle und vor allem ergonomische Sitzbedürfnisse sind deshalb mehr als nur ein Schlagwort, denn Sitzen und Sitzlösungen nach Maß haben direkte Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit.

Gernot Steifensand, Sitzforscher und Gender-Ergonomie-Entwickler, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Problematik des Sitzens im Büro.

Seine Beobachtungen in der Praxis sowie eine Reihe wissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse durch die Zusammenarbeit mit Experten, setzte Steifensand Gernot mit der Entwicklung seines Sitwell-Ergonomie-Konzepts „Sitzen auf Rezept“ um. Unter anderem arbeitet Steifensand Gernot mit dem leitenden deutschen gewerbemedizinischen Direktor und Facharzt für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin Prof. Dr. med. Peters, dem Arzt- und Sportmediziner Dr. med. Peter Stehle und der bekannten deutschen Gender Medizin Forscherin Prof. Dr. rer. nat. Michaela Döll zusammen.

STEIFENSAND SITWELL SITZKISSEN-KOLLEKTION

Das Konzept stellt das Verhalten des Menschen sowie seine individuellen Sitzbedürfnisse, Körpergröße und Geschlecht in den Mittelpunkt. Es beruht auf einem Baukastensystem, welches sowohl großen Unternehmen als auch kleinen Firmen gleichermaßen die Chance gibt, sich auf einen DIN- und Einheitsbürostuhl festzulegen und zugleich die Sitzbedürfnisse eines jeden
Mitarbeiters zu berücksichtigen.

RICHTIG SITZEN: Die genderorientierten Bürodrehstühle sowie weitere Sitzlösungen von Sitwell gehen auf die individuellen Sitzbedürfnisse der Menschen ein.

Die genderorientierten Sitzlösungen, die Sitwell seit einigen Jahren anbietet, können – genauso wie alle anderen Bürostühle aus dem Hause Steifensand Gernot sowie andere Fabrikate zertifizierter Fachhändler und FabrikPartner – jetzt zusätzlich mit den neuen Bandscheiben- und Therapiesitzkissen der Sitwell Sitzkissen Kollektion für ein gesundes,
dauerhaftes und ermüdungsfreies Sitzen aufgewertet werden.

MEDIZINISCHES HILFSMITTEL FÜR STEIFENSAND GERNOT BÜROSTUHL-SITZKISSEN

Das Sitwell – Schmerz Akut Sitzkissen ist auf Kassenrezept erhältlich: Er wurde als medizinisches Hilfsmittel zugelassen und im Hilfsmittelverzeichnis nach § 128 SGBV (mit der Hilfsmittelnummer 26.46.01.0002) aufgenommen. „Die Sattelform des Therapie-Sitzkissens vereinigt die Vorteile eines Sattel- und Keilkissens in einer einzigartigen Weise.

Die besondere Form öffnet die Knie beim Sitzen hüftbreit. Das ermöglicht dem Anwender ohne Anstrengung viele Stunden aufrecht und orthopädisch richtig zu sitzen. Dabei wird das Becken leicht nach vorne geschoben, wodurch sich die natürliche Doppel-S-Form der Wirbelsäule aufrichtet und die Bandscheiben besser mit Nährstoffen versorgt werden“, erläutert Gernot Steifensand.

Im Gegensatz zu einem einseitig abfallenden Arthrodesenkissen bietet das Sitwell – Schmerz Akut Sitzkissen nicht nur auf einer, sondern auf beiden
Seiten eine vorteilhafte Sitzposition. So wird auch das Becken ausbalanciert und die Gefahr werden. Bei einem Mitarbeiterwechsel im Unternehmen kann die Sitzoberfläche, beziehungsweise das Wechselpolster, ohne Werkzeug in wenigen Sekunden ausgetauscht werden.

In der Praxis lässt sich das Konzept „Sitzen auf Rezept“ leicht umsetzen: Ein Unternehmen legt einen Preis, die Optik und Ausstattung für eine Sitzlösung fest.

Sitwell liefert mit seinen zertifizierten Fabrik-Partnern und Händlern vor Ort die Lösung auf Wunsch an jeden einzelnen Arbeitsplatz und führt zudem eine individuelle Sitzveredelung mit Sitzanpassung durch. Übrigens lassen sich neben dem Sitwell – Schmerz Akut Sitzkissen auch alle anderen Sitz- und Therapiekissen der Sitwell Sitzkissen Kollektion in die

STEIFENSAND GERNOT – Bürodrehstühle integrieren.

Wenn es um Ergonomie am Arbeitsplatz geht, sollte der Mensch mit seinen individuellen Sitzbedürfnissen und körperlichen Gegebenheiten im Mittelpunkt stehen. Mit seinem Konzept „Sitzen auf Rezept“ hat der Sitzforscher und Gender-Ergonomie-Entwickler Gernot Steifensand intelligente Sitz- und Therapielösungen entwickelt, die
dies berücksichtigen – und die es auf Rezept gibt.

eines Beckenschiefstands reduziert. Außerdem soll das Sitzkissen das Hinsetzen und Aufstehen deutlich erleichtern, wodurch Schmerzen vermieden werden können. Der Sitz wurde vor Markteinführung bundesweit in Kliniken sowie Ergo- und PhysiotherapiePraxen erfolgreich getestet und kann jetzt am Arbeitsplatz eingesetzt werden.

Laut Hersteller kann das Sitzkissen, das für Bürostühle und Bürosessel geeignet ist, Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Hüftschmerzen, Bandscheibenvorfall und Rückenbrand vorbeugen. Der Sitwell-Sitz kann über die Akutphase hinaus als Schmerzprävention und Prophylaxe auf allen normalen DIN-und Einheitsdrehstühlen verwendet

Die genderorientierten Bürodrehstühle sowie weitere Sitzlösungen von Sitwell gehen auf die individuellen Sitzbedürfnisse der Menschen ein.

SITZEN AUF REZEPT ERHÄLTLICH:

Die unterschiedlichen Sitz- und Therapiekissen lassen sich in alle Bürostühle aus dem Hause STEIFENSAND GERNOT integrieren und tragen zu gesundem Sitzen bei.


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Testurteil sehr gut – Relax-Sessel – Entspannung pur für dein Zuhause

Die schönste Zeit des Tages Nach Feierabend schnell nach Hause? Besitzer des Relax-Sessels aus der „Metropol“-Reihe antworten auf diese Frage wahrscheinlich: „kommt darauf an … wo der Sessel steht“ − zu Hause im HomeOffice, oder am Arbeitsplatz im Büro.

Im Büro lädt er in der Mittagspause zum relaxen oder auch zu kurzen Besprechungen ein, zu Hause findet er seinen Platz im Wohnzimmer: Der aus dem Hause Sitwell Gernot Steifensand stammende Relax-Sessel „Metropol“, eines der Nachfolgemodelle des „Sitwell Relax“, der bereits 2011 einen FACTS Test mit „sehr gut“ bestanden hat.

Die „Metropol“-Kollektion wurde formal und funktional überarbeitet und zeigt sich in einem ganz neuen Erscheinungsbild: weiches Leder in Braun, Schwarz, Creme oder Rot, Holzelemente an den Seiten und ein Fußkreuz aus Chrom, wahlweise in den Varianten glänzend, gebürstet und Nickel. Dazu passend liefert Sitwell einen Fußhocker im passenden Design. Sessel und Hocker erfreuten sich sogleich nach ihrem Eintreffen in den Verlagsräumen großer Beliebtheit: jeder wollte „mal zur Probe“ sitzen.

Das ist auch kein Wunder: so bequem wie er ist, will man den Relax-Sessel so schnell nicht wieder verlassen. Zu diesem Schluss kamen alle Tester, ob groß oder klein, denn der Metropol-Sessel lässt sich mit zahlreichen Funktionen individuell auf seinen Nutzer einstellen.


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Dazu ist die Nackenstütze in der Tiefe und in der Höhe verstellbar und mit einem Zug an dem unauffälligem Riemen an der Sitzfläche und leichtem Druck auf die Sitzfläche lässt sich auch diese verstellen, von der aufrechten Sitz- bis fast zu einer liegenden Position. Darüber hinaus ist der Sessel rundum drehbar und der Fußhocker ergonomisch geformt. Auffällig sind auch die gute Verarbeitung aller Komponenten und die hochwertigen

Materialien. So gibt Sitwell zehn Jahre Garantie auf die Stahlkonstruktion und die Mechanik, fünf Jahre auf den Polsterschaum und das Holzgestell sowie zwei Jahre auf den Lederbezug. Auf die Mittagspausen freuten sich die Tester während der Testphase ganz besonders: eine halbe Stunde Zeitung lesen oder entspannen erwies sich auf dem Metropol-Sessel als besonders angenehm und war eine willkommene Abwechslung zum aufrechten „Sitzmarathon“ auf dem Bürostuhl. Hinsetzen, einstellen, Füße hochlegen – und dann am liebsten nicht mehr aufstehen: das Szenario wiederholte sich von Tester zu Tester.


Positiv zu werten ist darüber hinaus auch die Funktionalität: Lehne und Kopfstütze sind leichtgängig einzustellen, sodass jeder Nutzer in wenigen Sekunden auf dem genau für ihn passenden Relax-Sessel entspannen kann. Für besonders große Menschen ist optional ein Höhenadapter erhältlich, mit dem sich bis zu fünf Zentimeter in der Höhe gewinnen lassen.
Nadia Hamdan

Der Relax-Sessel erwies sich im Test schnell als Favorit, der aufgrund seiner stilvollen Optik im Büro ebenso wie zu Hause im Wohnzimmer seinen Platz und seine Freunde finden dürfte. Bequem, aber nicht zu weich, aufgrund seiner leichtgängigen Einstellungsmöglichkeiten für alle Körpergrößen passend und sichtbar hochwertig verarbeitet ist auch in puncto Komfort nichts an ihm auszusetzen.
Produkt: Sitwell Relax Metropol Beschreibung: Relax-Sessel Anbieter: Sitwell Gernot Steifensand / Furnitrend Preis: 2.008 Euro exkl. MwSt. Kontakt: www.sitwell.de

www.Bürostuhl-Dresden.de
Meißner Straße 511
01445 Radebeul bei Dresden
Germany

Telefon: +49 351 / 8328630
Fax: +49 351 / 83286679

Website: www.Buerostuhl-Dresden.de

President Trump Delivers Remarks from the White House – Voller Wahlkampfmodus – trotz Corona

President Trump delivered remarks from the White House, in his first in-person event since being treated at Walter Reed Medical Center after testing positive for COVID-19.

Nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus ist US-Präsident Trump wieder voll im Wahlkampfmodus: Er lädt 2000 Gäste ins Weiße Haus ein und will in Florida auftreten. Kritiker warnen vor neuen Ansteckungsgefahren.

Nach der Absage des für kommende Woche geplanten TV-Duells mit seinem Herausforderer Joe Biden hat US-Präsident Donald Trump rund 2000 Gäste in den Garten des Weißen Hauses zu einer Wahlkampfveranstaltung eingeladen. Der Präsident will von einem Balkon aus zu ihnen sprechen.

Nachdem sich eine Veranstaltung in seinem Amtssitz vor rund zwei Wochen zu einem „Superspreader-Event“ entwickelt hatte, bei der sich zahlreiche Personen mit Covid-19 ansteckten, müssen diesmal alle Besucher eine Maske tragen, einen Fragebogen ausfüllen und ihre Temperatur messen lassen. Der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Joe Biden, bezeichnete Trumps schnelle Rückkehr zu öffentlichen Auftritten als „rücksichtlos“.

Dr. med. Peter Stehle, der führende Arzt- und Sportmediziner in Deutschland hat mit Gernot-M. Steifensand die neuen STEIFENSND SITZ- und Popperskissen- gegen die
Corona-Sitzkrise 2020 entwickelt.

Steifensand Gernot-M. Bürostühle Qualität Made by Gernot-M. Steifensand ist der Leitsatz vom Gründer und CEO Gernot-M. Steifensand, welches sich in der Bürostuhl-Branche nachhaltig etabliert hat. Steifensand Gernot-M. Bürostühle unterstützen das gesunde Sitzen von Anfang an. Steifensand Gernot-M. Bürostühle gibt es in vielen verschiedenen Modellen, Farben und Ausführungen. Alle verbindet das ergonomische und orthopädische Ziel, gesundes und schmerzfreies Sitzen zu fördern.

Monotones und starres Sitzen ist die am häufigsten eingenommene Körperhaltung im Laufe eines Arbeitstags. Das ist Grund genug, sich bei der Auswahl von Bürositzmöbeln für Bürostühle zu entscheiden, die den Körper bestmöglich unterstützen und somit Leistungsfähigkeit und Wohlgefühl erhalten. 

Die 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL AG ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen, welches Ihnen mit den Gernot-M. Steifensand Sitzlösungen Ihnen eine perfekte Sitzlösung aus Funktion, Innovation und Mechaniken.

Das ist Qualität „made by GERNOT-M. STEIFENSAND“!


Schnell, flexibel und mit viel Raum für die Erfüllung Ihrer individuellen „Sitz-Wünsche“ arbeitet das Steifensand Gernot-M. Bürostuhl-Team in Wendelstein bei Nürnberg jeden Tag aufs Neue für die Zufriedenheit der Kunden. Entdecken Sie den Unterschied beim ersten Hineinsetzen in einen Steifensand Gernot-M. Bürostuhl. Ergonomisch und modern – Sitzlösungen von 
Gernot-M. Steifensand.


F.-Martin Steifensand, der Erfinder und Produzent vom weltweit ersten Bandscheiben-Bürostuhl Nr. 1 und Vater von Gernot-M. Steifensand legte 1971 als Pionier des gesunden Sitzens in Wendelstein bei Nürnberg den Grundstein zum gesunden und ergonomischenSITWELL® GERNOT-M. STEIFENSAND Sitzen von heute.

Das statische und fixierte Dauersitzen im Büro auf DIN und Einheitsstühlen, im Auto und vor dem Fernseher ist die härteste Strafe für die Bandscheiben. Die Folgen sind heftige Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich sowie im Kreuz. Rückenschmerzen sind Deutschlands Volkskrankheit Nr. 1. Fast immer sind nicht nur die Knochen, Gelenke und Bänder, sondern auch die Muskeln des Rückens an den Schmerzen beteiligt.

Pendeln war gestern – das Steifensand Sitzkissen und das Sitwell HomeOffice (Heimbüro) in Deutschland ist heute‎! Warum jeden Tag ins Büro, wenn die Arbeit auch von Zuhause im HomeOffice in Deutschland erledigt werden kann?

Der Arzt, Orthopäde und Sportwissenschaftler Dr. med. Peter Stehle teilt sein medizinisches Fachwissen mit Rückenpatienten und Menschen, die auf der Suche nach einem Rücken ohne Schmerz in der Coronavirus
(COVID-19) Sitz-Krise sind.

Dr. med. Peter Stehle weiß mehr über die neue Coronavirus Sitzkrise als die meisten Verbände und Fachändler, die nach wie vor nur den DIN- und Einheitsbürostuhl als die Rückenmedizin gegen Schulter, Nacken und Rückenschmerzen in der Sitzkrise empfehlen.

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Alle 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL Bürostühle und Büromöbel werden natürlich schnell …direkt ab ab Fabrik geliefert, oder können bei Ihrem Werks- und Fabrikpartner vor Ort abgeholt werden.

1000 STÜHLE STEIFENSAND SITWELL AG
Sperbersloher Str. 118
90530 Wendelstein
Germany

Telefon: 09129-40679-0
Fax: 09129-270641

Website: www.1000-stuehle.de
E-Mail: info@1000-stuehle.de

Gender-Medicine und SITWELL Gender-Seating

Typisch mann – typisch Frau!
Frauen sind kränker als Männer. Oder doch nicht? Was ist dran an einer geschlechtsspezifischen Medizin? Gibt es mehr geschlechtsspezifische Erkrankungen als Brust- und Prostatakrebs?

Sterben tatsächlich mehr Frauen an einem Herzinfarkt als Männer? Ist Sucht ein typisch männliches Problem? Und wer hat häufiger Übergewicht? Spannende Fragen, die in den letzten Jahren mehr und mehr an Brisanz gewonnen haben.

Der Begriff Gender wurde 1955 von dem US-amerikanischen Forscher John Money eingeführt, um das Fühlen und Verhalten von Menschen zu beschreiben. „Der Begriff Geschlechtsrolle wird benutzt, um all jene Dinge zu beschreiben, die eine Person sagt oder tut, um sich selbst auszuweisen als jemand, der oder die den Status als Mann oder Junge, als Frau oder Mädchen hat.“ – Money, 1955


Gender-Medicine ist die internationale Fachbezeichnung für Humanmedizin unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten. Neben sozialen und psychologischen Unterschieden liegt der Schwerpunkt vor allem auf den biologischen Unterschieden der Geschlechter.

Gender-Seating ist die internationale Fachbezeichnung für geschlechtsspezifisches Sitzen um die körperlichen Unterschiede von Mann und Frau wissenschaftlich beim Sitzen zu hinterfragen. Das Ziel von Gender-Seating ist es Lösungswege aufzuzeigen, um die unterschiedlichen Sitzkrankheiten von Mann und Frau an der Ursache zu bekämpfen. – Steifensand, 2012

Frauen sitzen anders: Während Männer öfter auf dem Stuhl lümmeln, sitzen sie meist aufrecht.

Foto: Sitwell Bild (8).jpg

BU: Der Lady Sitwell von der Firma 1000 Stühle sorgt u. a. für eine bessere Atmung und Durchblutung.

Gender Seating

Für besondere Bürostühle für Frauen

Vorspann

Frauen und Männer kennzeichnet aufgrund ihrer verschiedenen Anatomie ein unterschiedliches Sitzverhalten. Dies sollten insbesondere Frauen bei der Wahl des Bürostuhls unbedingt berücksichtigen. So genannte „Frauen-Stühle“ können hier eine Alternative darstellen.

Haupttext

Frauen sind anatomisch und biologisch grundlegend anders konstituiert als Männer. Der Körperbau, der Stoffwechsel, sogar viele Organfunktionen unterscheiden sich von denen der männlichen Zeitgenossen deutlich. So ist beispielsweise die Verdauung bei Frauen träger. Dafür ist das Herz aktiver. Frauenherzen schlagen schneller und arbeiten bei einem niedrigeren Blutdruck. Das Becken der Frau ist weiter und weniger hoch als beim Mann. Auch ihr Körperschwerpunkt liegt aufgrund des unterschiedlichen Schulter- und Hüftskeletts tiefer. Daher neigen Frauen eher zum Hohlkreuz. Außerdem sind Herz und Lunge bei der Frau kleiner, das Atemvolumen ist daher geringer.

Frauen-Medizin

Gender Medicine ist die internationale Fachbezeichnung für Humanmedizin unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten, eine neue Präventionsform gegen Rückenschmerzen und andere Bürokrankheiten wie Burn-out oder Schulter- und Nackenverspannungen. In ihr wird davon ausgegangen, dass die Berücksichtigung von Unterschieden und Besonderheiten bei Frauen und Männern eine wesentliche Voraussetzung für eine bedarfsgerechte und qualitätsgesicherte Gesundheitsvorsorge für Krankheiten ist.

Frauen-Stühle

Eine wichtige Erkenntnis der Gender Medicine wird als Gender Seating bezeichnet: der Umstand, dass Frauen andere spezifische Sitzgewohnheiten haben als Männer. Vereinfacht könnte man sagen: „Frauen sitzen aufrecht und Männer lümmeln.“

Aus diesem Zusammenhang ergibt sich, dass die Dame im Büro beim Sitzen am Arbeitsplatz unbedingt auf die biologischen und anatomischen Merkmale des weiblichen Körperbaus achten sollte. Denn Experten gehen davon aus, dass „frauenspezifische“ Probleme wie kalte Füße und Bindegewebserkrankungen auf diese Weise weitgehend vermieden werden können. 

Eine hilfreiche Lösung stellen hier geeignete „Frauen-Stühle“ dar, die die orthopädischen und medizinischen Geschlechtsunterschiede berücksichtigen.

Mit ihnen können viele „Frauen-Sitz-Krankheiten“ vorbeugend vermieden werden.

Benachteiligung der Frau

Bürostühle werden in Deutschland für Menschen mit einer Körpergröße von 165 bis 178 cm nach der DIN 4551 hergestellt. Die deutsche Frau ist laut Statistischem Bundesamt im Durchschnitt aber nur 165 cm groß.

Um der resultierenden Benachteiligung der sitzenden Frauen entgegenzuwirken, wird in verschiedenen Fachkreisen zu Recht über eine Frauen-Drehstuhl-Norm (DFN) diskutiert, die präventiv stärker auf die „Geschlechtsunterschiede“ beim Sitzen eingehen soll.

Auf Stühlen, die der weiblichen Anatomie und Biologie entsprechen, können Frauen von einer besseren Atmung und Blutzirkulation profitieren. Das ist wichtig für die Gesundheit. Zusätzlich wirkt sich das oftmals bessere Sitzgefühl auf solchen Modellen auch direkt positiv auf Wohlbefinden und Produktivität aus.

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern und Frauen unterscheidet sich bis heute. Ein männlicher Säugling des Jahrgangs 2004 wird nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Durchschnitt 75,9 Jahre, ein weiblicher Säugling hingegen 81,6 Jahre alt werden. Das höhere durchschnittliche Lebensalter von Frauen ist eine der Ursachen, wegen der Frauen mehr Krankheitskosten verursachen als Männer.
XX ist Trumpf Sind Frauen dennoch gesünder als Männer? Eine Theorie besagt, dass durch die beiden X-Chromosomen Frauen bessere Voraussetzungen haben als Männer. Beispielsweise ist bei männlichen Feten und in den ersten Lebensjahren die Sterblichkeit von Jungen stärker ausgeprägt als die von Mädchen. Während der prä- und postnatalen Phase werden zahlreiche Lebensprozesse x-chromosomal gesteuert. Arbeitet ein X-Chromosom nicht einwandfrei, so kann im weiblichen Organismus dies meist durch das zweite X-Chromosom übernommen werden. Die X-Chromosomen sind zudem im Weiteren verantwortlich für die hormonelle Entwicklung. Die körpereigene Bildung von Estrogenen schützt den weiblichen Organismus bis in die Wechseljahre hinein vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlaganfall. Galt der Herzinfarkt bis weit in die 1980er-Jahre

als typisch männliches Risiko, weiß man heute, dass mehr Frauen als Männer daran versterben. Sie erleiden einen Herzinfarkt allerdings deutlich später als Männer.
Leberwerte und Harnsäurespiegel Dass die Leberwerte von Frauen im Allgemeinen besser ausfallen als bei Männern, wird in über 90 Prozent der Fälle auf den durchschnittlich niedrigeren Alkoholkonsum zurückgeführt. Bei 20 Prozent der Männer und 13 Prozent der Frauen sind die Leberwerte erhöht. 31 Prozent der Männer trinken regelmäßig mehr als 20 Gramm Alkohol, während nur 16 Prozent der Frauen mehr als die für ihr Geschlecht tolerablen zehn Gramm Alkohol regelmäßig zu sich nehmen. Erhöhte Harnsäurewerte werden lediglich bei drei Prozent der Frauen, jedoch bei 20 Prozent der Männer festgestellt. Dies spiegelt sich auch in der geschlechtsspezifischen Verteilung der Gichtpatienten wider, die zu 90 Prozent männlich sind.
Geschlechtsspezifische Pharmakologie Das Vorhandensein der Geschlechtshormone hat einen Einfluss auf die Wasser-Muskel-Fett-Verteilung und die Enzymausstattung der Leber sowie die Aktivität des P-Glykoproteins. Traditionell wird die testosterongesteuerte Ausstattung der Leber als normal und die durch Estrogen beeinflusste als die

abweichende dargestellt. Alkoholdehydrogenase und P-Glykoprotein sind bei Männern stärker ausgeprägt als bei Frauen. Die geringere Ausstattung mit Alkoholdehydrogenase ist neben der im Vergleich zu Männern geringeren Körperwassermenge einer der Hauptgründe für die bei Frauen schneller und stärker einsetzende Wirkung des Alkohols. Sehr deutlich zeigt sich ein Unterschied bei CYP 3A4, einem Leberenzym, das am Abbau zahlreicher Arzneistoffe beteiligt ist. Typische Beispiele sind Makrolidantibiotika, Azolantimykotika oder auch Verapamil, Nifedipin oder Methylprednisolon. In der weiblichen Leber ist CYP 3A4 doppelt so häufig anzutreffen wie in einer männlichen Leber. Für CYP 2C19 und CYP 2D6 sind eindeutige geschlechtsspezifische Unterschiede bekannt. Bislang spiegelt sich dies allerdings nicht in den Beipackzetteln der über diese Enzyme verstoffwechselten Arzneistoffe wider. Vermutlich sind die therapeutischen Breiten dieser Substanzen ausreichend, so dass es kaum zu massiven Neben- oder Fehlwirkungen kommt. Erst seit etwa drei Jahren wird in Deutschland bei Arzneimittelstudien der Aspekt Geschlecht stärker berücksichtigt, wobei Untersuchungen der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA belegen, dass zwar pharmakologisch unterschiedliche Ergebnisse ermittelt werden, aber nicht unbedingt daraus geschlechtsspezifische Dosierungen abgeleitet werden.

Je nach Fettlöslichkeit des Arzneistoffes kommt es bei Männern und Frauen zu einer unterschiedlichen Verteilung. Der Abbau der fettlöslichen Arzneistoffe erfolgt bei Frauen wegen der notwendigen Mobilisierung aus dem Fettgewebe zeitverzögert. Die Wirkung und leider auch die Nebenwirkungen sind also meist länger anhaltend. Männer haben im Vergleich zu Frauen einen geringeren Körperfettanteil. Dafür verfügen sie über einen größeren Wasseranteil, weshalb wasserlösliche Substanzen bei Männern einen niedrigeren Blutspiegel verursachen.
KHK und metabolisches Syndrom
Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt regelmäßig Daten zur Gesundheit der Bevölkerung. Die letzte große Erhebung stammt aus dem Jahr 2003. Derzufolge ist die häufigste Todesursache bei Männern und Frauen die chronische ischämische Herzkrankheit. Bei Männern steht an zweiter Stelle der akute Myokardinfarkt, bei Frauen die Herzinsuffizienz. Die Entwicklung einer Herzinsuffizienz wird vor allem mit Estrogenrezeptoren der Herzmuskelzellen in Verbindung gebracht. Weibliche Herzmuskelzellen zeigen nach den Wechseljahren häufiger hypertrophe Veränderungen und damit eine Verdickung. Diese begünstigen die Entwicklung einer Herzinsuffizienz. Für Frauen stellt der akute Myokardinfarkt die dritthäufigste Todesursache dar, gefolgt vom Schlaganfall, der bei Männern erst auf Platz fünf rangiert.

Die weibliche Symptomatik des Herzinfarktes ist von allgemeinem Unwohlsein, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit, Wirbelsäulen- und Bauchschmerzen geprägt. Wegen der untypischen Symptome wird er besonders bei älteren Frauen häufig zu spät erkannt.

Herzinfarkt Nach Lebensalter aufgeschlüsselt stirbt jede zweite Frau über 50 Jahre an einem Herzinfarkt. Die Todesrate ist damit höher als bei Männern. Da das Ereignis etwa zehn bis 15 Jahre später als bei Männern auftritt, spielen zusätzlich altersbedingte Faktoren eine Rolle. Außerdem wird wegen der untypischen Symptome bei Frauen ein Herzinfarkt meist später, insbesondere bei älteren Frauen zu spät erkannt. Jede dritte Frau über 65 Jahre, die einen Herzinfarkt erleidet, verstirbt bereits vor dem Eintreffen im Krankenhaus. Die männliche Symptomatik des Herzinfarkts zeichnet sich durch retrosternal ausgeprägte Schmerzen aus, die unter Belastung deutlich zunehmen. Zudem wird oft das Ausstrahlen der Schmerzen in den linken Arm beschrieben. Frauen hingegen klagen über allgemeines Unwohlsein, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit, Wirbelsäulen- und Bauchschmerzen.
Risikofaktoren Betrachtet man die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (KHK), so zeigt sich, dass im Durchschnitt 72 Prozent der Männer einen BMI von über 25 haben und damit unter Übergewicht leiden, hingegen nur 53 Prozent der Frauen. Starkes Übergewicht mit einem BMI über 30 wurde bei 14 Prozent der Männer und zwölf Prozent der Frauen ermittelt. Als weiterer Risikofaktor gilt der Blutdruck. Knapp 50 Prozent der Männer haben einen normalen Blutdruck. Auch hier haben Frauen mit einem Anteil von 57,9 Prozent einen besseren Gesundheitsstatus.
Rauchen, ein Risikofaktor, der natürlich nicht nur bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle spielt, wird ebenfalls häufiger bei Männern (33 Prozent) als bei Frauen (22 Prozent) beobachtet. Interessant ist dabei, dass unter den Nichtrauchern jeder vierte ehemals ein Tabakkonsument war. Lediglich knapp 54 Prozent der Bevölkerung gaben an, niemals geraucht zu haben. Leider ist allerdings die Tendenz festzustellen, dass immer mehr Jugendliche zur Zigarette greifen
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und darunter der Anteil der Frauen stark zunimmt. Obgleich Frauen weniger Übergewicht und zu einem geringeren Teil Bluthochdruck haben, ist die Prävalenz, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, für Frauen mit 5,6 Prozent höher als für Männer mit 4,7 Prozent. Die Verteilung der Prävalenz für eine Diabetes-Typ-I-Erkrankung ist übrigens geschlechtsunabhängig. Auch wenn die Risikofaktoren für das Entstehen kardiovaskulärer Erkrankungen identisch sind, ist die Empfindlichkeit
unterschiedlich ausgeprägt. Der weibliche Organismus toleriert in weitaus geringerem Umfang Rauchen, einen zu hohen Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, bestimmte Formen des Übergewichts oder Typ-2-Diabetes. Raucher haben nur ein 140-prozentig höheres Risiko als Nichtraucher, Raucherinnen ein 250-prozentig höheres als Nichtraucherinnen, eine kardiovaskuläre Erkrankung zu entwickeln. Übergewicht steigert bei Männern und Frauen gleichermaßen das kardiovaskuläre Risiko, überdurchschnittlich gefährdet sind jedoch Frauen mit androgenem Fettverteilungsmuster, also Übergewicht vom Apfeltyp. Steigt der Blutspiegel an Low-Density-Lipoproteinen (LDL) bei Frauen über 65 Jahre von 140 mg/dl auf 160 mg/dl,
so steigt das kardiovaskuläre Risiko um den Faktor drei.
Bei Männern ist der Effekt deutlich stärker ausgeprägt. Dafür spielen erhöhte Triglyzeridwerte und ein niedriger HDLSpiegel (High-Density-Lipoproteine) bei Frauen eine größere Rolle bei der Entstehung von Herzinfarktrisiken. Besonders deutlich ist der Unterschied bei Diabetikern. Für Männer mit

Typ-2-Diabetes steigt das Risiko um das Zwei- bis Dreifache für einen Herzinfarkt. Bei Diabetikerinnen sind je nach Studie Risikozuwächse bis zum Achtfachen gegenüber Frauen ohne Diabetes beschrieben worden.
Unerwünschte Nebenwirkungen auf das Herz In einigen Fällen können auch Arzneimittelnebenwirkungen zu einem Anstieg des Risikos führen. Dies ist vor allem bei Substanzen der Fall, die den Herzrhythmus beeinflussen. Manche davon können im EKG dargestellt werden, wie eine Kammeranarchie, die als „Torsade de pointes“ (französisch: Zopf aus Spitzen) sichtbar ist, oder eine QT-Zeit-Verlängerung. Die QT-Zeit ist abhängig von der Herzfrequenz und

» Pimozid, ein Antipsychotikum » Sotalol, ein Antiarrhythmikum.
Der Einsatz von Betablockern scheint nach Lage der Studien bei Frauen und Männern gleich erfolgreich und sinnvoll zu sein. Allerdings variiert aufgrund der unterschiedlichen Enzymausstattung von Männern und Frauen die Blutkonzentration einiger Betablocker und Antiarrhythmika. Grund dafür ist die Konzentration des für den Abbau dieser Wirkstoffe verantwortlichen Enzyms CYP 2D6. Diese ist bei Frauen estrogenbedingt niedriger. Für Metoprolol ist bekannt, dass bei Frauen der Blutspiegel um bis zu 50 Prozent höher liegt als bei Männern. Deshalb ist bei gleicher Dosierung die blutdrucksenkende Wirkung des Metoprolols bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern. Für Propranolol sind bis zu 80 Prozent höhere Blutspiegel beschrieben. Ein ähnlich vergleichbarer Effekt für beide Geschlechter ist bei der Einnahme des Lipidsenkers Simvastatin durch Studien belegt. Bei der Anwendung von ACE-Hemmern klagen überwiegend Frauen häufig über Nebenwirkungen wie Husten, Hautaus

Metoprolol, Simvastatin oder Digitalispräparate sind nur einige Beispiele für Arzneimittel, die bei Männern und Frauen unterschiedlich stark wirken

bildet den gesamten intraventrikulären Erregungszeitraum ab. Ist die QT-Zeit im Verhältnis zur Kammererregung überdurchschnittlich lang, können Herzrhythmusstörungen und Aussetzer in der Herzleistung die Folge sein. In einigen Fällen führt dies zum Tod. Für folgende Arzneimittel sind ein häufigeres Auftreten von Torsades de pointes und QT-Zeit-Verlängerungen insbesondere bei Frauen schon bei normaler Dosierung beschrieben. Als weitere Risikofaktoren neben dem weiblichen Geschlecht werden Störungen im Kaliumhaushalt und bereits bestehende Herzerkrankungen wie zum Beispiel Vorhofflimmern oder Herzinsuffizienz genannt: » Chinidin, ein Antiarrhythmikum » Chlorpromazin, ein Neuroleptikum » Chloroquin, ein Malariamittel » Erythromycin, ein Antibiotikum » Methadon, ein Analgetikum, Substitutionsmittel » Pentamidin, ein Antiprotozoenmittel

schläge, Störungen im Geschmacksempfinden oder sogar renale Störungen. Betrachtet man die Studien über die Anwendung von ACE-Hemmern, scheinen Männer ohnehin in größerem Umfang von dieser Substanzklasse zu profitieren als Frauen. Ähnliches gilt auch für die Behandlung mit Digitalispräparaten. Während bei Männern eindeutig eine positive Wirkung und eine Verringerung der Mortalität beobachtet werden, ist

es bei Frauen umgekehrt. Placebobehandelte Probandinnen haben ein niedrigeres Mortalitätsrisiko als Frauen, die mit Digitalispräparaten therapiert wurden. Vermutlich kommt es wegen eines verzögerten Abbaus bei Frauen eher zu Intoxikationen. So fällt auf, dass Frauen überdurchschnittlich häufig wegen Intoxikationen durch Digitalisglykoside im Krankenhaus stationär behandelt werden müssen. Acetylsalicylsäure zur Blutverdünnung ist ein häufig eingesetztes Arzneimittel. Allerdings wird nur unzureichend daran gedacht, dass die Anwendung als Herzinfarktprophylaxe für Männer wegen des Synergismus mit Testosteron, das ebenfalls antithrombotisch wirkt, größere Erfolge verspricht als für Frauen. Estrogene begünstigen die Thrombusbildung, und die vorbeugende Einnahme von ASS in kleinen Dosen ist als
unzureichend einzustufen. Wird ASS jedoch vorbeugend gegen Schlaganfall eingesetzt, zeigen neuere Studien, dass hier Frauen einen besseren Schutz für sich verbuchen können als Männer.
Schlaganfall Das Schlaganfallrisiko ist allerdings bei Frauen insgesamt niedriger. Hierbei werden vor allem der geringere Alkoholkonsum, weniger Rauchen und ein estrogenbedingter Schutz als Ursachen angenommen. Dennoch sind sowohl das Risiko, am Schlaganfall zu versterben als auch die Folgeschäden bei Frauen häufig stärker ausgeprägt als bei Männern. Hier können das durchschnittlich höhere Alter der betroffenen Frauen und der damit verbundene schlechtere Gesamtgesundheitszustand natürlich eine Rolle spielen. Charakteristische Unterschiede sind zudem in der Anamnese festzustellen. Der Mann ist zum Zeitpunkt des Schlaganfalls im Durchschnitt 69 Jahre alt, hat bereits einen Myokardinfarkt hinter sich und leidet häufig unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Frauen sind durchschnittlich 75 Jahre und haben überwiegend Bluthochdruck und Vorhofflimmern in ihrer Vorgeschichte.
Psyche, Sucht und Schmerzen
Die Häufigkeit psychischer Erkrankungen nimmt nach den Statistiken der Krankenkassen in den vergangenen Jahren sowohl bei Männern als auch Frauen stetig zu. Insgesamt sind Frauen jedoch häufiger davon betroffen als Männer. Zum Teil wird die Ursache in der Doppelbelastung Beruf und Kinder oder Versorgung von pflegebedürftigen Angehörigen gesehen. Diese Situation erzeugt verstärkt Stress, der zum Teil nur unzureichend kompensiert wird und deshalb zu Störungen im seelischen Gleichgewicht führt. Burn-out-Syndrome entwickeln ebenfalls überdurchschnittlich häufig Frauen. Besonders gefährdet für einen Burn-out sind die Ausübenden von Pflegeberufen. Und dies sind wiederum überwiegend Frauen.
Depressionen Frauen leiden fast doppelt so häufig wie Männer unter Depressionen. Der Auslöser dafür ist ein Serotoninmangel im Gehirn. Der männliche Organismus produziert deutlich mehr Serotonin als der weibliche. Außerdem verfügt das männliche Gehirn über eine geringere Anzahl an Serotoninrezeptoren, so dass seltener ein Serotonindefizit auftritt. Prinzipiell stimmt Serotonin friedfertig und glücklich. Kommt es aber zu einem Mangel, entsteht eine Depression. Zahlreiche depressive Patienten unternehmen Suizidversuche. Dafür greifen Männer eher zu einer Schusswaffe oder einem Strick. Frauen bevorzugen hingegen eine Überdosis Tabletten, oft in Kombination mit Alkohol. Wegen der unterschiedlichen „Erfolgsaussichten“ dieser Methoden sind die Gesamtzahlen an erfolgten Suiziden bei Männern höher. Zur Behandlung von Depressionen eignen sich bei prämenopausalen Frauen SSRI (Serotoninwiederaufnahmehemmer) wie Sertalin, Paroxetin oder Fluvoxamin. Frauen nach den Wechseljahren sprechen hingegen besser auf trizyklische Antidepressiva an, wie Imipramin, Doxepin oder Amitriptylin. Bei Männern werden solche Unterschiede nicht beobachtet.
Sucht Aus den Daten der Gesetzlichen Krankenkassen lässt sich ablesen, dass insbesondere Frauen ab 45 Jahren häufiger als Männer Arzneimittel wegen psychischer Störungen verordnet bekommen. Dazu zählen Tranquilizer, Antidepressiva, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Viele dieser Arzneimittel zeichnen sich durch ein hohes Suchtpotenzial aus. Dies ist mit ein Grund für den hohen Anteil von tablettensüchtigen Frauen. Sehr häufig werden den Betroffenen Benzodiazepine verordnet. Die Arznei
Metoprolol

stoffgruppe wird nur für die kurzfristige Anwendung empfohlen. Für einige der Benzodiazepine ist eine geschlechtsabhängige Verstoffwechslungsrate mit abweichender Clearance beschrieben. So sollte die Dosierung von Chlordiazepoxid, Oxazepam und Temazepam wegen verlangsamten Abbaus bei Frauen abgesenkt werden. Für Diazepam und Midazolam sollte die Dosis wegen höherer Verstoffwechslungsraten bei Frauen im Vergleich zu Männern angehoben werden. Benzodiazepine können einen Hang-over-Effekt verursachen und erhöhen das Sturzrisiko beim nächtlichen Aufstehen. Oberschenkelhalsbrüche als Folge einer Schlafmitteleinnahme werden vor allem bei älteren Frauen beobachtet und sind einer der häufigsten Gründe für die Notwendigkeit einer stationären Pflege. Oft ist eine zusätzliche Dosisanpassung wegen nachlassender Stoffwechselleistungen im Alter notwendig. Während die Tablettensucht zu zwei Dritteln bei Frauen auftritt, fallen bei Männern überwiegend Alkohol- und Drogenmissbrauch ins Gewicht. Nur ein Drittel der Abhängigen von illegalen Drogen und Alkohol sind Frauen. Typisch weiblich sind Essstörungen, die lediglich zehn Prozent der Männer betreffen. Spielsucht hingegen ist männlich, der Anteil der Frauen liegt bei etwa zehn Prozent.
Schmerzen Männer kennen keinen Schmerz – zumindest ist ihr Schmerzempfinden weniger ausgeprägt als bei Frauen. Als ein möglicher Grund für die stärkere weibliche Sensibilität wird die unterschiedliche Verarbeitung von Schmerzreizen gesehen. Bei Frauen erfolgt die Verarbeitung der eintreffenden Schmerzreize im limbischen System, bei Männern im kognitiven Bereich des Gehirns. Dennoch können Frauen, weil sie über Schmerzen sprechen und auch therapeutischen Maßnahmen gegenüber offener sind, mit chronischen Schmerzen besser umgehen als Männer. Diese neigen eher dazu, sich zurückzuziehen und oftmals Alkohol als Schmerzkiller einzusetzen. In Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass beispielsweise das Hitzeempfinden von Männern und Frauen unterschiedlich ist. Frauen empfinden Temperaturen um die 47 °C als maxi
mal erträglich, während Männer dies erst bei etwa 50 °C äußern. Auch bei der Druckempfindlichkeit klagen Frauen früher über Schmerzen als Männer. Die Schmerzempfindlichkeit von Frauen ist zudem zyklusabhängig. Ist der Estrogenspiegel hoch, zum Beispiel nach dem Eisprung oder ab der 33. Schwangerschaftswoche, so nimmt das Schmerzempfinden ab. Beide Geschlechter profitieren oder leiden gleichermaßen unter dem zirkadianen Einfluss der Hormone auf das Schmerzgeschehen. Zahnschmerzen plagen in der Nacht am stärksten, während sie nachmittags dann fast verschwunden sind. Deshalb sollten schmerzhafte Zahnbehandlungen möglichst am Nachmittag durchgeführt werden. Neben dem hormonellen Einfluss spielen genetische Faktoren eine Rolle. Die Fähigkeit, körpereigene schmerzstillende Substanzen (Endorphine) zu bilden, ist genetisch fixiert. Je nach genetischer Disposition produziert der Körper mehr oder weniger dieser opiatähnlichen Substanzen.
Verträglichkeit von Schmerzmitteln Bei der Therapie von Schmerzen mit Opioiden im Bereich der Intensivmedizin zeigt sich, dass zum Erreichen der Schmerzfreiheit Männer bis zu 40 Prozent höhere Dosen ohne weitreichende Nebenwirkungen tolerieren. Bis zu 50 Prozent der Frauen zeigen bei gleicher Dosierung bereits eine deutliche Atemdepression. Nicht nur bei den Opiaten sind unterschiedliche Wirkstärken festzustellen. Acetylsalicylsäure wird zum Beispiel von Frauen deutlich langsamer abgebaut als von Männern. Der Grund liegt in der geschlechtsspezifischen Enzymausstattung der Leber. Für den Abbau der ASS ist eine Glycintransferase von besonderer Bedeutung, die in der männlichen Leber in höherer Konzentration vorhanden ist. Ähnliches gilt auch für Paracetamol. Typisch für Frauen sind hier höhere Plasmaspiegel und eine verlangsamte Clearance.
Ein

Rheumatische Erkrankungen Betrachtet man die drei Rheumagruppen, nämlich die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, zu denen die rheumatoide Arthritis zählt, die degenerativen rheumatischen Krankheiten – hier seien Arthrose und Osteoporose genannt – sowie die unter Weichteilrheumatismus zusammengefassten Krankheitsbilder wie Myopathie und Fibromyalgie, so zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede in der Häufigkeit des Auftretens. Bei den genannten rheumatischen Erkrankungen sind durchweg Frauen häufiger betroffen als Männer, so zum Beispiel bei der rheumatoiden Arthritis, die dreimal häufiger bei Frauen auftritt. Zudem verläuft die Erkrankung bei Männern im Allgemeinen weniger aggressiv. Ein Manifestationsgipfel ist rund um das Klimakterium festzustellen, jedoch sind auch jüngere und ältere Frauen betroffen. Bei Männern haben Studien gezeigt, dass Rauchen das Auftreten einer rheumatoiden Arthritis begünstigt. Für Frauen ist bislang kein solcher Zusammenhang belegt. Am Knie konnte im Zusammenhang mit der Arthroseentstehung nachgewiesen werden, dass Jungen im Alter zwischen neun und 18 Jahren eine größere Knorpeldicke aufweisen als Mädchen. Dies ist eine mögliche Erklärung für das gehäufte Auftreten der Kniegelenksarthrosen bei Frauen. Osteoporose gilt als typische Alterserkrankung der Frau. Die Ursachen liegen zum einen in der von Jugend an geringeren Knochendichte, den hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren und in der deutlich höheren Lebenserwartung. Mit zunehmendem Alter steigt zudem das Frakturrisiko insgesamt um das Achtfache bis zum 80. Lebensjahr und das Risiko für einen Oberschenkelhalsbruch um das bis zu 23-Fache.
Kommentar
Es geht nicht nur um das Geschlecht. In den vergangenen Jahren wird zunehmend über die genetischen Komponenten der Krankheitsentstehung diskutiert. Soziale Ungleichheit, nicht vorhandene oder unzugängliche Ressourcen für den Einzelnen im Bereich Prävention und Versorgung werden im Rahmen dieser Diskussion als zweitrangig in den Hintergrund geschoben. Diese Denkweise wäre nicht nur für jeden Einzelnen, sondern vor allem für die Politiker eine einfache Lösung. Präventionsmaßnahmen, um Gesundheit und Eigenverantwortlichkeit zu stärken, wären völlig unnötig. Selbst die folgenden vorbeugenden Maßnahmen wären fraglich: » Sonnenschutz als Maßnahme gegen Hautkrebs » Bewegung und ausgewogene Ernährung, um übermäßiges Übergewicht zu vermeiden

Alle genannten Maßnahmen sind sinnvoll zur Stärkung und Erhaltung der Gesundheit des Einzelnen – unabhängig ob Mann oder Frau – und der Gesellschaft. Gerade vor dem Hintergrund leerer Kassen der Sozialsysteme müssen insbesondere diese individuellen Ressourcen gestärkt werden. Ein besonderes Augenmerk auf die Thematik wirft der soziologische Begriff „Gender“, der sich auf die soziale Geschlechtsrolle bezieht und der neben dem Geschlecht das soziale Umfeld, Alter, Bildungsschicht, Einkommen, religiöse und ethnische Zugehörigkeit berücksichtigt. Durch diesen Begriff werden die Ressourcen und Kompetenzen verdeutlicht, die jedem Men
schen nach Abhängigkeit von sozialem und geschlechtsspezifischem Status zur Verfügung stehen und die ihm ermöglichen, Eigenverantwortung für seine Gesundheit zu übernehmen. Es sollte für die Gesellschaft ein allgemeingültiges Ziel sein, diesen Aspekt in der Gesundheitspolitik und -erziehung fair umzusetzen. Als Teil des Gesundheitswesens kommt PTA und Apotheker die Verantwortung zu, sich auf solche Weise zu
engagieren, dass Gesundheit für alle erreichbar ist und bleibt. Eine kompetente Präventionsberatung in der Apotheke im Sinne einer gerechten und genderorientierten Medizin ist ein Stein in diesem Puzzle.

SITWELL STEIFENSAND Feng-Shui-Arbeitsplätze für Körper, Geist und Seele

Rund 72.000 Stunden verbrigt der moderne Mitarbeiter während seines Berufslebens am Arbeitsplatz. Die Zahl der Büro- und Berufskrankheiten nehmen stark zu, die Kosten für Arbeitgeber und Krankenkassen steigen.

Neue Well- und Vital-Sitz- und Steh-Arbeitsplatzlösungen sollen durch eine Kombination aus ergonomischer Büroplanung und Möbeldesign, moderner Baubiologie und Feng Shui Arbeitnehmer gesund und leistungsfähig und zu halten und die Kosten der Ausfallzeiten für Unternehmen zu reduzieren.

Um den hohen Anforderungen im Berufsleben gerecht zu werden, müssen Arbeitnehmer gesund, leistungsfähig und konzentriert sein. Langes Sitzen im Büro bedeutet jedoch, dass sie vielfältigen Belastungen ausgesetzt sind, die zu Unwohlsein und Rückenschmerzen führen können. Die Qualität der Arbeit kann dadurch leiden. „Doch ein ergonomisches Möbelstück allein genügt zur Prävention nicht. Erst wenn alles gut zusammenpasst – der Mensch selbst, die Objekte, die er benutzt und die Umgebung, in der er sich aufhält – kann Stress reduziert, und die Arbeit schneller und fehlerfreier erledigt werden“, erläutert Peter Jordan, Geschäftsführer ergonomische Büroarbeitsplätze unter allen Well- und Vital-Aspekten zu entwickeln und zu produzieren, um den Mitarbeitern im Büro die optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu ermöglichen.


Ganzheitliche Gestaltung – Das ergonomische Well- und Vital-Konzept deckt grundlegende Fehler einer konventionellen Büroplanung auf und bietet praktische Lösungen für eine Optimierung von Flächen, Effizienzsteigerung sowie für die Stimulation der sozialen Intelligenz: „Büroarbeitsplätze bergen eine Vielzahl an physischen und psychischen Herausforderungen für die Mitarbeiter.


Bei nicht-ergonomischen Möbeln, bei der Vital-Office GmbH, die Ergonomie- Philosophie zur Kooperation von Sitwell Steifensand und Vital-Office.

Gernot Steifensand entwickelt und produziert bereits seit zwei Generationen ergonomische Sitzlösungen für alle Arbeitsplätze, um die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiteer zu erhalten. Die neue Sitwell-Kollektion 2014 wurde nit Spezialisten aus den USA entwickelt und designed. „Die Modelle Fire, Water, Air, Sun und Earth haben eine ganz besondere Handschrift: Jeder Benutzer kann sofort die ergonomischen Eigenschaften spüren“, erklärt Gernot Steifensand.

Seit der ORGATEC 2012 kooperiert Steifensand mit der Vital-Office GmbH. Gemeinsam haben sie ein Ziel: Moderne und einer schlechten Raumaufteilung, und fehlender Privatsphäre sind gesundheitliche Belastungen und schlechte Arbeitsergebnisse vorprogrammiert“, schildert Peter Jordan die Problematik, die er immer wieder in Büros vorfindet. „Das Well- und Vital-Arbeitsplatz- und Office-Konzept setzt daher auf die Strategie der ganzheitlichen Gestaltung von Arbeitswelten. Alle ineinander verzahnten Bereiche werden von uns analysiert und auf die Bedürfnisse des jeweiligen Mitarbeiters angepasst oder verbessert.

Das fördert das Wohlbefinden und die Persönlichkeit und lässt die Kreativität und Leistungsfähigkeit voll zur Geltung kommen.

“Die ergonomischen Sitzlösungen von Sitwell und die Vital-Office-Büromöbel sowie das Verschmelzen von Ergonomie, Bürodesign, moderner Raumpsychologie und dem Know-how von Baubiologen und der Feng-Shui-Lehre führen zu mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit an allen Arbeitsplätzen. „Feng Shui wird schon längst nicht mehr als asiatische „Hokuspokus-Philosophie“ belächelt, sondern hat Einzug in die moderne Architektur und Raumplanung gehalten“, weiß Jordan. „Deshalb setzen sich das „Asian Institute of Intelligent Buildings“ (AIIB) und das „Department of Building & Construction“ der Hongkonger City University jetzt wissenschaftlich damit auseinander.

Namhafte Referenten aus der ganzen Welt sind zur „4th International Conference on Scientific Feng Shui & Build Environment” gekommen.“

Flächeneffizienz: Dank der abgerundeten Tischform sind durch eine Körperdrehung alle Arbeitsmittel schnell zu erreichen

Flächeneffizienz: Dank der abgerundeten Tischform sind durch eine Körperdrehung alle Arbeitsmittel schnell zu erreichen Feng Shui Im Büro.

Das Konzept setzt bei der Konzipierung von Büroumgebungen auf die positiven psychologischen und ergonomischen Wirkungen von Feng Shui und stellt dabei Inspiration und Kreativität in den Vordergrund: So etwa in einer zur Bewegung inspirierenden Büroplanung. „Das ist vergleichbar mit dem Yin und Yang, dem Symbol für ständige Dynamik und Veränderung“, schildert Jordan.

„Die neuen Steh- und Arbeitsplatzlösungen mit ergonomisch-geometrischen Strukturen – ob beim einzelnen Schreibtisch oder im gesamten Büroraum – assoziieren Fülle und Freiraum innerhalb einer Raum gebenden Ordnung.“ Bei der Planung von ergonomischen Arbeitsplätzen und Büroflächen, die den Menschen gesund erhalten sollen, steht immer der Mensch und seine Privatsphäre im Mittelpunkt: „Ausreichend Privatsphäre bedeutet Raum für Individualität.


Eine sichere Rückendeckung, ein freier Blick nach vorne sowie organisch runde Formen fördern Bewegung und Kommunikation. Der positive Nebeneffekt: Produktivität und Innovationsfähigkeit steigen – eine Win-Win- Situation für Mitarbeiter und Unternehmen“, weiß Peter Jordan und ergänzt: „Die Wertigkeit der Well- und Vital-Arbeitsplätze wird durch

Nachhaltigkeit und ökologische Materialien unterstrichen.“ Doch wie macht sich das Konzept in der Praxis bemerkbar? Unter anderem sind die Tischflächen zum Benutzer hin so erweitert, dass die Arbeitsmittel im Kreis durch eine Körperdrehung erreichbar sind und gleichzeitig nicht mehr Stellfläche benötigt wird. Die Vor-Peter Jordan freut sich über die positiven Rückmeldungen der Kunden, wie beispielswiese vom Unternehmen Jungheinrich: „Erste Erfahrungen bei rund 100 Arbeitsplätzen in der Firma bestätigen den ergonomischen, sowie praktischen Nutzen der anthropometrischen Stuhl-/ Tischkombination. Eine entspannte Armauflage, ein gleicher Sicht- und Greifabstand zu den Arbeitsmitteln,
eine größere Tischfläche bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf.

Außerdem sollten die Ecken der Tische abgerundet sein, damit sie in Winkeln im Raum platziert werden können und auf diese Weise mehr Flexibilität in der Anordnung der Tische schaffen.

INTERVIEW
Inwiefern neben der Möblierung auch Farbe, Licht und Akustik eine Rolle für eine optimale Büroumgebung spielen erläutert Peter Jordan, Geschäftsführer bei der Vital-Office GmbH, und erklärt, welchen positiven Einfluss Feng Shui auf Büromitarbeiter haben kann.

FACTS: Sie haben an der „4th International Conference on Scientific Feng Shui & Build Environment” in Hongkong teilgenommen und auch einen Vortrag zu Feng Shui als „Tuning fürs Büro“ gehalten. Welche aktuellen Erkenntnisse und Entwicklungen bezogen auf eine optimale Büroumgebung haben Sie von dieser Konferenz mitgenommen?


Peter Jordan: Sehr interessant fand ich, dass Feng Shui wissenschaftlich
an der Universität Hongkong behandelt wird. Verglichen mit den eher dogmatischen Lehrweisen der bekannten Feng Shui Meister waren die Beiträge der Akademiker von Universitäten, beispielsweise aus Tokio, Australien und Amerika, sachlich orientiert. Besonders aufgefallen ist mir eine Studie von Dr. Michael John Paton (School of Economics at the University of Sydney) über „Good Fortune or Environmental Harmony“.

Anhand einer historischen Analyse über mehrere Dynastien fand er heraus, dass das originäre Feng Shui, basierend auf gewissenhafter Beobachtung und Analyse der Umgebung zugunsten langfristig guter Lebensbedingungen für Familien und Siedlungsgemeinschaften, im Laufe der Zeit der kurzfristigen Vorteilsgewinnung weichen musste.


Das passte sehr gut zu meinem Vortrag, in dem ich die Bedeutung und Wertigkeit unserer Lebenszeit, die wir im Büro sind, herausgestellt habe und die Einflüsse auf unsere Lebensentwicklung und Leistungsfähigkeit, genauer analysierte. Eine gute Büroumgebung sollte den menschlichen Bedürfnissen entsprechen und langfristig motivierend sein. In meinem Buch „Das Vital-Office Konzept“ habe ich das detaillierter beschrieben.


FACTS: Welche positiven Folgen hat der Einsatz von Feng Shui Ihrem Vital- Office-Konzept auf die Mitarbeiter in einem Büro? Welchen Nutzen hat das Unternehmen davon?

Jordan: Die positiven Folgen sind unter anderem: mehr Gemeinschaft und Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern, eine gute Kommunikation
direkt am Arbeitsplatz, Identifikation mit der Gruppe, ein angenehmes und stressfreies Arbeiten, ein gesteigerter Wohlfühlfaktor, mehr Effizienz und Motivation, sowie eine optimale Flächeneffizienz und Flexibilität in der Neugruppierung von Arbeitsplätzen. Testimonials und Rückmeldungen unserer Kunden bestätigen dies seit nunmehr 12 Jahren, in denen wir dieses Konzept eingeführt und stetig an den jeweiligen Projekten weiter entwickelt haben.

FACTS: Welche Rolle spielt die Wahl der Farbe, des Lichts und der Akustik im Vital-Office-Konzept?

Jordan: Farben sind wichtig für Stimulation und Motivation. Nach C.G. Jung (Schweizer Psychiater und der Begründer der analytischen Psychologie) sind wir archetypisch (unbewusst) gesteuert. Analogien zur Natur stecken tief in uns drin. So ist eine graue farblose Umgebung vergleichbar mit einer Steinwüste, wogegen eine farbenfrohe Umgebung nahrungsreicher Wald- und Wiesen-Landschaft entspricht.


Wo wollen Sie lieber sein?


Genauso verhält es sich mit Licht. Bei schönem Wetter ist der Himmel hell und wenn ein Sturm aufzieht ist er grau. Wenn dann noch zwischendurch Blitze auftauchen wird’s gefährlich. So erzeugt die Beleuchtung mit nach unten strahlenden Leuchten eine graue Decke und indirekte Beleuchtung eine helle Decke. Die Tendenz, Stehleuchten an den einzelnen Arbeitsplätzen einzusetzen, ist angesichts des Energiesparkomplexes der Einzelnen mit Vorsicht zu planen. Wenn, dann sollten die Leuchten vernetzt im ganzen Raum geregelt werden. Oder fühlen Sie sich beim Arbeiten wohl, wenn Sie im Scheinwerferlicht stehen und rundum alles dunkler ist? Für die Akustik gilt: Total gedämmte Räume sind genauso ungemütlich wie hallende.

FACTS: Wo finden Unternehmen Unterstützung, wenn sie sich mit Feng- Shui und dem Vital-Office-Konzept fürs Büro auseinandersetzen möchten und ihre Büroräume entsprechend einrichten möchten?


Jordan: Direkt bei uns. Unser Team bietet bereichsübergreifendes Know-how und viel Erfahrung bei der ganzheitlichen Gestaltung von Büros. Wir planen und beraten, so dass alles zusammen passt. Die einzelnen Produkte sind bei lokalen Partnern verfügbar. Im Internet finden Sie unter www.vital-office.de weitere Informationen.

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