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Jenseits des Preiskampfs
Der Büromöbelfachhandel steckt in der Klemme: Die Produkte gleichen sich zunehmend und der Preis allein ist kein Verkaufsargument mehr. Welche Möglichkeiten sich den Händlern vor diesem Hintergrund bieten können, erläutert Gernot Steifensand, Inhaber von Sitwell Gernot Steifensand.

FACTS office: Die Marke Sitwell hat sich vor allem mit dem Thema „Gender-Seating“ einen Namen gemacht. Was ist das Besondere daran?
Gernot Steifensand: Frauen und Männer haben ein unterschiedliches Sitzverhalten, dem jedoch bei der Konstruktion von Bürostühlen ganz und gar nicht Rechnung getragen wird. Durch die an die anatomischen Besonderheiten angepasste Konstruktion der Sitwell- Frauen-Kollektion lässt sich typischen Frauenbeschwerden wie kalten Füßen und Bindegewebserkrankungen vorbeugen. Rücken, Schulter und Nacken werden besonders gestützt, um Rücken- und Kopfschmerzen oder dem Karpaltunnelsyndrom, dem sogenannten Mausarm, vorzubeugen.
FACTS office: Wie kommt die Drehstuhlkollektion für Frauen bei Händlern und Käufern an?

Gernot Steifensand: Der Blick auf die Verkaufszahlen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Aufmerksamkeit für die neue Ergonomie und das Thema „Gender-Seating“ am Arbeitsplatz ist in den vergangenen Jahren rapide angestiegen. So achten auch Unternehmen verstärkt darauf, dass ihre Mitarbeiter gesund und leistungsfähig bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass zukünftig nicht mehr gegen die Krankheit, sondern für die Gesundheit agiert wird. Für den Fachhandel ergeben sich durch das „Sitzen nach Maß“ neue und interessante Verkaufsmöglichkeiten jenseits des Produkt- und Preiskampfs.
FACTS office: Es geht also nicht mehr um das Produkt und dessen Preis, sondern um die Philosophie dahinter?
Gernot Steifensand: Richtig – Produkte verkaufen sich schon lange nicht mehr allein über den Preis. Und auch die Produkte selbst stehen nicht mehr im Vordergrund – schließlich gleichen sie sich verstärkt, echte Innovationen sind doch selten geworden. Überzeugende Verkaufsargumente sind daher in anderen Bereichen zu suchen. Der Gesundheitsprophylaxe und dem Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wird eine steigende Bedeutung zukommen. Die Fitnessund Wellnessbranche wächst weiter, hier liegt eine Menge Potenzial. Handelspartner und Kunden von Sitwell Gernot Steifensand sind Teil dieses Trends und profitieren davon.
FACTS office: Aber „gesunde“ Bürostühle hat doch im Grunde jeder Hersteller im Programm …
Gernot Steifensand: Das stimmt, aber das ist meist schon alles, was der Wettbewerb bieten kann. Wir gehen einen Schritt weiter, was sich zum Beispiel am Lady Sitwell zeigt, dem ersten Bürostuhl für die Frau, der speziell an die ergonomischen und orthopädischen Bedürfnisse seiner Nutzerinnen angepasst ist. Das ist mehr als „nur“ ergonomisch. In Kürze werden wir mit dem neuen, schlank machenden „Shape-up“- Chair ein weiteres Modell auf den Markt bringen, das es so zuvor nicht gab. Die Sitwell Gernot Steifensand-Händler haben also den Vorteil, Sitzlösungen im Programm zu haben, die kein anderer Hersteller hat. Außerdem werden wir mit „buy & own“ ein Fachhandelsmodell etablieren, das es in Deutschland noch nicht gegeben hat.
FACTS office: Das müssen Sie genauer erklären …
Gernot Steifensand: Sitwell Gernot Steifensand-Fachhändler werden mittelfristig über eine Aktienoption Teilhaber an der zukünftigen Sitwell Gernot Steifensand AG und damit ein Teil vom Wellness- und Gesundheitstrend. Alle Fachhändler, die eine Sitwell Gernot Steifensand- „Sitzlösung nach Maß“ verkaufen, erhalten eine Aktienoption in Höhe von 10 Euro. Diese können sie halten, bis wir an die Börse gehen, oder jederzeit bei uns zur Auszahlung bringen.
Ich würde aber jedem Fachhändler raten, die Option zwei Jahre zu halten, denn dann entsteht der steuerliche Vorteil. Verkauft ein Fachhändler für uns über die nächsten zwei Jahre 1.000 Stühle, erhält er Aktienoptionen in Höhe von 10.000 Euro. Ich möchte hier allerdings ganz klar sagen, dass wir kein Geld benötigen, sondern die Sitwell Gernot Steifensand AG als reine Marketing- und Vertriebsschiene gründen, um in Zeiten, in denen sich alle Wettbewerber im Preis- und Produktkrieg befinden, eines Tages sagen zu können: Wir haben den Kampf gewonnen. Wir möchten die Fachhändler mit ins Boot nehmen und sie mit ihrer Treue zu unseren „Neuen-Ergonomie und „Gender- Seating“-Lösungen mit Anteilen belohnen.
FACTS office: Wie ist das Feedback der Händler zu dieser Maßnahme?
Gernot Steifensand: Wir haben bis jetzt bei drei Sitwell Gernot Steifensand-Gründungsfeiern unser Konzept vorgestellt und es hat eingeschlagen wie eine Bombe. Die Fachhändler sind begeistert und schätzen es, dass nicht nur „Lippenbekenntnisse“ zugesagt werden, sondern dass Mitarbeiter eine zusätzliche steuerfreie Verkaufsmotivation an die Hand bekommen mit der Möglichkeit, Teilhaber und Teil einer ganzen Bewegung zu werden. Weitere Gründungsfeiern finden in ganz Deutschland statt, die nächste am 21. Mai im Rahmen des 1. Deutschen Gender-Seating Kongresses unter der Leitung von Dr. med. Peter Stehle.
Nadia Hamdan
Freuen Sie sich auf die nächsten Gender Seating Kongresse mit vielen spannenden Themem zum gesunden Sitzen. Hier sind einige spannende Termine in Vorbereitung. Weitere Meldungen folgen baldigst bei Steifensand Gesundheits-Management.
Ergonomie am Arbeitsplatz – zweidimensional oder dreidimensional?
Ergonomie am Arbeitsplatz ist mittlerweile zu einem der wichtigsten Bestandteile der Büroeinrichtung geworden, da sich so Krankheiten vorbeugen lassen und sie darüber hinaus zur Mitarbeitermotivation beitragen kann. Während ein großer Teil der Bürostuhlanbieter auf das dreidimensionale Sitzen schwört, gibt es auch Hersteller, die auf das genaue Gegenteil setzen. Nur Mitarbeiter, die gut Sitzen, können auch hervorragende Leistungen bringen.
Darüber sind sich Arbeitsmediziner und Orthopäden einig. Trotzdem klagen immer mehr Arbeitnehmer über Rückenschmerzen, Verspannungen und Kopfschmerzen. Darüber hinaus sind sie müde und abgespannt – an eine hochproduktive Leistung ist oftmals gar nicht zu denken. Eigentlich sollte es für Unternehmer klar sein: Ein neuer, ergonomischer Bürodrehstuhl könnte kleine Wunder wirken. Die Gesundheit der Mitarbeiter hängt zwar nicht ausschließlich vom richtigen Sitzen ab,
Aber den ein oder anderen Krankentag könnte ein moderner Bürodrehstuhl sicherlich verhindern. Immerhin sind es mehrere Milliarden Euro, die die Unternehmen für die Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall aufbringen müssen. Aber Achtung: Mit dem billigen Bürodrehstuhl vom Discounter nebenan, der hier und da sogar weniger als 50 Euro kostet, ist es nicht getan. Ein solcher Drehstuhl ist unbequem und schadet bei längerer Nutzung sogar der Gesundheit. Die verwendeten Materialien wie Stoff und Leder sind minderwertig und gehören zum geringsten Qualitätsstandard.
FACTS empfiehlt, sich in jedem Fall vor einer Kaufentscheidung von einem qualifizierten Fachhändler beraten zu lassen. Unterschiede in der Technik „Gesundes Sitzen“ ist auch das Kriterium, wonach die FACTS-Redaktion die Stühle für diesen Leistungsvergleich ausgesucht hat. Als die Redakteure im Juli mit der Planung begonnen hatten und die Stühle für einen Test anforderten, wurde schnell klar, dass sich die Hersteller in Sachen „gesundes Sitzen“ nicht einig sind und die unterschiedlichsten Technikansätze verfolgen. Während sich die eine Fraktion dem zweidimensionalen Sitzen verschrieben hat, bevorzugt die andere das Sitzen in der dritten Dimension.
Ein Beispiel für die zweidimensionale Technik ist die schon seit Jahren bewährte Synchronmechanik, bei der eine Rückwärtsbewegung der Rückenlehne mit einer darauf abgestimmten, aber geringeren Neigung der Sitzfläche kombiniert wird, sodass in jeder Position der einmal gewählte Abstützpunkt für das Becken erhalten bleibt. Aber auch wenn grundsätzlich eine Synchronmechanik angeboten wird, weisen die einzelnen Hersteller von Bürodrehstühlen immer auf ihre individuellen Abweichungen, Verbesserungen und Alleinstellungsmerkmale hin.
Das dreidimensionale Sitzen ist noch schwieriger zu vergleichen. Auch bei diesen Techniken verfolgt fast jeder Hersteller seine eigene Philosophie und setzt auf eine andere Mechanik. Grundsätzlich wird die dreidimensionale Bewegung über ein bewegliches Sitzgelenk realisiert, das die starre Verbindung der Sitzfläche mit dem Stuhlunterteil auflöst. Das Prinzip ist im Großen und Ganzen dem Sitzball nachempfunden.
Wie man auf einem Stuhl sitzt, ist nur schwerlich zu beschreiben, es muss ausprobiert werden. Der Anwender kommt daher nicht um eine Sitzprobe beim Hersteller oder besser noch um eine Leihstellung für mehrere Tage herum. Zu unterschiedlich sind doch die einzelnen Stühle im Vergleich. Jeder sitzt anders gut – das war auch das Ergebnis des FACTS-Tests.
TIPPS DER REDAKTION
Zum Schluss ein paar goldene Regeln, die den Rücken stärken: Wechseln Sie möglichst oft zwischen Stehen und Sitzen am Arbeitsplatz. Legen Sie Dinge, die Sie regelmäßig benötigen, bewusst nicht in Reichweite, sondern so, dass Sie aufstehen müssen, um sie zu erreichen. Nutzen Sie öfter mal wieder die Treppe statt den Aufzug oder fahren Sie mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit. Telefonate lassen sich zudem prima im Stehen erledigen und ein paar Bewegungsübungen am Arbeitsplatz tun dem Rücken richtig gut.
Nadia Hamdan / Klaus Leifeld
Die neue Freiheit beim Sitzen – SITWELL

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels nehmen Themen wie Gesundheitsprophylaxe und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz einen zentralen Platz ein. Daher sind neue Ideen und Konzepte bei der Entwicklung von ergonomischen Büroeinrichtungen gefragt. Stühle spielen dabei eine wichtige Rolle.
FACTS office
Der Arbeitswelt steht ein tief greifender Wandel bevor: aufgrund der demografischen Entwicklung steigt das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer, der Anteil der unter 30-Jährigen nimmt rapide ab, der Anteil der weiblichen Beschäftigten wird steigen – genauso wie das Renteneintrittsalter.
Vor diesem Hintergrund werden Arbeitsbedingungen, die einen Beitrag dazu leisten, Menschen vor Krankheiten und Arbeitsausfällen zu schützen, stärker noch als heute zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Schließlich gilt es, die Leistungsfähigkeit der Leistungsträger in den Unternehmen zu erhalten und zu fördern. „In den nächsten zehn Jahren bleibt in deutschen Büros kein Stein mehr auf dem anderen. Es liegt an den Unternehmen selbst, für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu sorgen“, sagt Gernot M. Steifensand, Vorstand des Bürodrehstuhlherstellers SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG. „Ich bin davon überzeugt, dass verantwortungsbewusste Unternehmen künftig nicht gegen Krankheiten, sondern für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter agieren werden, damit diese fit und motiviert bleiben.“
Angesichts dieser Entwicklungen wird nach Einschätzung von Gernot M. Steifensand die Aufmerksamkeit vor allem seitens der Arbeitgeber für Themen wie neue Ergonomie oder Gender-Seating zunehmen. „Gender-Seating“ beziehungsweise „Gender-Medicine“ ist die Fachbezeichnung für Humanmedizin unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten und für das geschlechtsspezifische Sitzen. Die „Gender-Seating“-Forschung, die in Nordamerika bereits einen hohen Stellenwert besitzt, beschäftigt sich hauptsächlich mit den Sitz- und Bürokrankheiten von Frauen und Männern. Das Ziel: neue Präventions- und Therapiewege aufzeigen, die die durch statisches Dauersitzen verursachten Krankheiten im Muskel- und Skelettsystem der Geschlechter verhindern.
GENDER-SEATING
Bei der Entwicklung von neuen Sitzlösungen hat das Thema Gender-Seating für Gernot M. Steifensand große Bedeutung. Ziel der SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG ist es, „Büromenschen“ vom kollektiven Einheitssitzen zu befreien: „Frauen und Männer haben aufgrund ihrer jeweiligen anatomischen Besonderheiten ein unterschiedliches Sitzverhalten.“ Frauen haben einen anderen Stoffwechsel, empfinden Schmerzen anders und werden vielfach von anderen Krankheiten geplagt als Männer, so zum Beispiel durch eine trägere Verdauung.
Deshalb fordern Ärzte, Orthopäden und Gesundheitsexperten, stärker auf die individuellen Sitzbedürfnisse einzugehen, denn die geltenden Vorschriften und Normen für die Entwicklung von Bürostühlen berücksichtigen diese Unterschiede völlig unzureichend und beschreiben in vielen Fällen zumeist Mindestanforderungen. „Die meisten Bürostühle werden nach Mindeststandards wie DIN-Normen oder CEN oder ISO gefertigt. So gibt die DIN 4551 eine Sitzhöhe von 42 bis 53 Zentimeter vor, was häufig für Frauen nicht ausreicht.“ Auch die existierenden Gesetze, wie zum Beispiel das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), geltende Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften seien nicht viel mehr als Orientierungshilfen. „Ein typischer DIN-Stuhl ist für viele Sitzkrankheiten mitverantwortlich, denn er wird für einen anonymen Nutzer produziert, ohne individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen“, sagt Gernot M. Steifensand.
Seine Vorstellungen von gesund erhaltenden Bürostühlen gehen weit über ergonomische und gesetzliche Mindestanforderungen hinaus. Um etwa den geschlechtsspezifischen Benachteiligungen von Frauen entgegenzuwirken, wurde mit dem „Lady Sitwell“ ein Bürodrehstuhl für Frauen entwickelt, der die speziellen ergonomischen und orthopädischen Bedürfnisse von Frauen berücksichtigt.
Bei der Entwicklung seiner Produkte arbeitet Gernot M. Steifensand eng mit anerkannten Gesundheitsexperten wie zum Beispiel Prof. Dieter Messner von Alpen Ergonomics Austria und den beiden Medizinern Dr. Peter Stehle und Dr. Frank Mosler zusammen. Mittlerweile wurde mithilfe des „Sitz-Forschungs- Teams“ die neueste Version des speziellen Frauenstuhls „Lady Sitwell“ auf den Markt gebracht. Ein wichtiger Bestandteil des Bürodrehstuhls ist die sogenannte 3D-Sitwell-Mechanik, durch die Rücklehne und Sitzfläche frei beweglich sind. Dieser „Gymnastikballeffekt“ löst permanent Bewegungsanreize aus, wodurch diejenigen Muskelgruppen, die die Wirbelsäule stützen und entlasten, also Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, stimuliert und trainiert werden. Darüber hinaus werden Venenpumpe und Venenklappen aktiviert und sorgen für eine bessere Durchblutung und eine bessere Versorgung der Bandscheiben mit Nährstoffen.
Damit leistet der Bürostuhl einen Beitrag, um gegen die Folgeerscheinungen mangelnder Bewegung am Arbeitsplatz anzugehen. „Eine entscheidende Größe zur Entwicklung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit unserer Organe ist die muskuläre Beanspruchung“, bestätigt Dr. Peter Stehle, Mediziner und Aufsichtsratsmitglied der SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG. „Bewegung ist Anspannung und Entspannung und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers.“
Bewegungsmangel, Zwangshaltungen und monotone Stereotype dagegen können zu feinmotorischen Störungen und chronischen Erkrankungen des Organismus führen wie etwa Durchblutungsstörungen der Beine, Rücken- und Nackenschmerzen.
FITNESS AM ARBEITSPLATZ
„Statisches Dauersitzen und eine einseitige Beanspruchung der Muskulatur sind Gift für den Körper. Die neue Generation der intelligenten Sitwell-Sitzlösungen sorgt dagegen für eine muskulär entspannte Sitzhaltung und verbessert das seelische und physische Wohlergehen“, erklärt Gernot M. Steifensand. Damit ist ein wichtiger Beitrag zur präventiven Förderung von Gesundheit und Fitness am Arbeitsplatz und zur Erhöhung des Leistungspotenzials der Mitarbeiter, der eigentlichen und wertvollsten Leistungsträger jedes Unternehmens, geleistet.
(dam)
http://alpenoffice.at/
Bürowelt-Seidler – moderne, innovative Lösungen für das Büro

Ein Schwerpunktthema von Bürowelt-Seidler ist die Ergonomie am Arbeitsplatz. Bei bis zu 80.000 Stunden, die wir in unserem Leben im Büro verbingen, ein besonders wichtiges Thema. So nimmt zum Beispiel die Zahl der Bandscheibenvorfälle von Jahr zu Jahr zu. Bürowelt Seidler engagiert sich durch persönliche Beratung, individuelle Lösungen für Ihr Büro und hierdurch eine effektive Umsetzung Ihrer Unternehmensziele. Bei Bürowelt Seidler haben Sie einen Ansprechpartner und somit geringen Verwaltungsaufwand, Zeit und somit auch bares Geld gespart. Mehr als nur ein Händler.
Neben Bürodrehstühlen, Bandscheibenstühlen, Gesundheitsbürostühlen, Chefsesseln, XXL-Stühlen und die Stühle zum geschlechterspeziefischen Sitzen bietet Bürowelt Seidler auch Bürobedarf (Büroverbrauchsmaterialien, Papier, Tinte, Toner u.v.m.), Bürotechnik (Drucker, Kopierer, Faxgeräte, Beamer, Bindegeräte …), Büroausstattung (Bürostühle, Gesundheitsbürostühlen, Büromöbel, Flipcharts, Whiteboards, …), Ergonomie (höhenverstellbare Schreibtische …), und vieles mehr.
In dem Gesund-im-Büro-Blog informiert Bürowelt Seidler über aktuelle Themen und gibt Tipps was Sie tun können, um Ihre Gesundheit am Arbeitsplatz zu erhalten. Steifensand Gesundheits-Management freut sich auf einen regen Austausch. Wir werden berichten.
Bürowelt Seidler ist in den sozialen Meden aktiv. Information zur Bürowelt finden Sie bei Facebook und Twitter. Zu den immer aktuellen Themen des gesunden Büros, dem gesunden Sitzen und den weiteren Informationen aus dem Blog, werden bei Facebook die Themen einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt.
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80.000 Stunden auf einem Bürostuhl
In Laufe seines Lebens sitzt man bis zu 80.000 Stunden auf einem Bürostuhl. Die richtige Investition in einen passenden Bürostuhl beugt Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und Bandscheibenprobleme vor. Mit den Bürostühle von Steifensand hat Bürowelt-Seidler die passende Lösung für Ihre Gesundheit. Lassen Sie sich von Bürowelt Seidler beraten.
Bewegtes und individuelles Sitzen für einen gesunden Rücken
Wir sind eine sitzende Gesellschaft. Zahlreiche Stunden verbringen wir täglich sitzend im Büro. Dabei ist der Mensch ein Bewegungstier. In der Evolution war es nicht vorgesehen, dass der Mensch so viele Stunden über viele, viele Jahre im Sitzen verbringt.
Zahlreiche Studien belegen: Immer mehr Berufstätige leiden unter Rücken- und Nackenschmerzen, die Bandscheibenvorfälle nehmen zu. Krankheitsbedingte Ausfälle sind die Folge. Umso wichtiger ist ein Bürostuhl, der auf individuelle Bedürfnisse eingeht. Denn ein guter Bürostuhl ist wichtig für Ihre Gesundheit.
Kompetente Beratung ist wichtig. Ein passender Stuhl zum idealen Sitzen bedarf der Beratung. Probesitzen bei Bürowelt-Seidler und dann auch in Ihrem Betrieb, das ermöglicht Ihnen den optimalen Sitzplatz. Staatlichen Förderungen sind möglich, Bürowelt Seidler ist hier Ihr kompetenter Partner. Dies alles sind Vorteile, die Sie bei einer unpersönlichen Bestellung im Internet nicht erhalten.
Hier ist Bürowelt Seidler für Sie der Partner für kompetente Beratung zum Gesundheitsmanagement, für Sie und Ihre Mitarbeiter. Mit einer HD-Digitalkamera fotografiert Bürowelt Seidler Ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz und analysiert mit einer Software Ihre Sitzhaltung. Der passende Gesundheitsstuhl und das Know-how zu den entsprechenden Staatlichen Förderungen hilft Ihnen weiter um schnell ans Ziel zu kommen.
Auch Lösungen zur kostenfreien Rückenschule in Ihrem Unternehmen durch staatliche Förderung sind weiterführende Möglichkeiten, um die Arbeit im Dauersitzen verträglicher zu machen. Aus Freude am Büro.
Das Angebot von Bürowelt-Seidler richtet sich an Industrie, Handel und freie Berufe, zur Verwendung in der selbständigen, beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit. Hier betreibt Bürowelt Seidler zusätzlich zur Beratung vor Ort einen eigenen Online-Shop.

Büroausstattung – modern, individuell und innovativ
Je nach Arbeitsstelle und Aufgabengebiet verbringt man täglich bis zu acht Stunden im Büro – häufig auch mehr. Daher ist es wichtig, dass die Mitarbeiter sich nicht nur in ihrem Büro wohlfühlen, sondern auch effizient arbeiten können.
Die Bürowelt-Seidler ist der richtige Ansprechpartner für Ihre moderne und innovative Büroausstattung.
Breite Auswahl
Als Partner namhafter Büromöbelhersteller bietet Bürowelt Seidler Ihnen eine breite Auswahl an Rollcontainern, Schreibtischen, Regalen und Schränken in verschiedenen Farben und Dekoren. Die Büroarbeitslandschaften von heute sollen keine Langeweile und Tristes verbreiten. Mit den richtigen Büromöbel vermitteln Sie Spaß und Freude im Büro. Gerne erhalten Sie ein individuelles Angebot zu Büromöbel. Wussten Sie, dass man Büromöbel auch leasen kann?
Nicht nur Büromöbel, auch das Drumherum
Aber nicht nur die richtigen Büromöbel sind wichtig. Auch das Drumherum erleichtert Ihnen das Arbeiten. Von solarbetriebenen Elektronikwaagen über Schreibtisch-Accessoires bis hin zu Whiteboards und Flipcharts bietet Bürowelt Seiderler das breite Sortiment des Familienunternehmens MAUL, die über 1.000 Produkte in Deutschland fertigen. Sie benötigen die moderne Lösung zur Büroaussattung?
Seit 20. August 2007 ist Bürowelt-Seidler Unterzeichner des PBS-Ehrenkodex. PBS steht für die Papier-, Büroartikel und Schreibwaren-Industrie. Der EHRENKODEX wendet sich an alle Markenartikelhersteller und Händler der PBS-Branche. Unterzeichner des EHRENKODEX werden vom Ehrenrat für Wirtschaftskonflikte in der PBS-Branche auf die Einhaltung des Wettbewerbsrechts verpflichtet.
Weitere Informationen finden Sie unter pbs-ehrenkodex.de.
Bürowelt Seidler
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Telefon: 06222 959101-0
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Stehen-Sitzen-Messner
Sitzen ist Historie. Sitzen ist eine gute und brauchbare Erholungshaltung, allerdings nur in Intervallen, nicht auf Dauer. Jetzt diskutieren Prof. Mag. Dieter Messner und Gernot M. Steifensand über lebendige Ergonomie. Ein Gespräch zwischen zwei Revoluzzern aus Leidenschaft. Ist Stehen am Arbeitsplatz ein neuer Ausdruck von Gesundheit und Freiheit? Willkommen in „Le Bureau“.
Prof. Mag. Dieter Messner: Lieber Gernot Steifensand! Die Binsenweisheit „Sitzen macht krank“ wird zwar allgemein anerkannt, aber kaum beachtet. Woher nimmst du als Sitzmöbelfabrikant die Verwegenheit, das geheiligte Sitzen am Schreibtisch in Frage zu stellen? Damit schießt du dir doch ins eigene Knie!
Gernot M. Steifensand: „Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab!“ Lautet eine Weisheit der Dakota-Indianer. Ich stelle keineswegs das Sitzen in Frage, sondern nur das ausschließliche Sitzen, das Dauersitzen, das mittlerweile unseren Lebensstil beherrscht. Die neuesten Ergebnisse der medizinischen Sitzforschung haben auch mich derart alarmiert, dass ich eine Reform unserer Sitzgewohnheiten für unausweichlich halte. Wir Sitzmöbelhersteller haben hier eine große Verantwortung. Wir haben den Bürostuhl in gut hundert Jahren ‚zu Tode geritten’ und dabei unsere Gesundheit gefährdet. Wir müssen uns jetzt etwas ganz Neues einfallen lassen! Deshalb sehe ich deinen Vorschlag , vom Dauersitzen zur „Wechselhaltung in Stehhöhe“ (WHS) überzugehen, als Chance für die ganze Branche. Das ist eine Haltungsrevolution, hinter der ich auch persönlich stehe (nicht sitze)!
Prof. Mag. Dieter Messner: Das ist freut mich natürlich, aber du wirst deine Händler und Kunden vor den Kopf stoßen, wenn du Sitzrevolution machst und etwas völlig Unübliches propagierst!
Gernot M. Steifensand: Das habe ich auch nicht vor. Wer weiterhin so sitzen bleiben möchte, wie er es gewöhnt ist, wird unsere Qualitätsstühle weiterhin zum besten Preis kaufen können. Wer aber mit der heutigen Situation unzufrieden ist und unter dem vielen Sitzen leidet, dem werden wir die gesündere Lösung anbieten: Die Wechselhaltung in Stehhöhe (WHS), von der auch ich überzeugt bin, dass sie die beste und modernste Lösung des Sitzproblems darstellt! Aus diesem Grund widme ich die nächste Ausgabe unseres Magazins „Gender Seating“ ganz dem Thema „Stehen-Sitzen-Wechselhaltung“.
Prof. Mag. Dieter Messner: Ich betrachte das Sitzen als eine von vielen möglichen Arbeitshaltungen. Ganz neu ist das Konzept der Wechselhaltung ja nicht. Im Männerbüro des 19. Jahrhunderts, dem Kontor, wurde fast ausschließlich in Stehhöhe an Pulten gearbeitet, dazu gab es auch hohe Hocker zum Hochsitzen und sogar Fußschemel. Französisch ‚le bureau’ ist ursprünglich das Stehpult, als Verlängerung der Werkbank war es Teil der Männerwelt.
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