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Lümmeln ist für den Rücken gut

Starre Haltung am Schreibtisch ist out. Besser für die Bandscheiben ist dynamisches Sitzen auf eigens entwickelten Bürostühlen.

Aufrecht sitzen, Rücken gerade. Der Drill aus Schultagen klingt noch in den Ohren.„Das ist falsch“, meint Orthopäde Michael Riedl. Denn die Bandscheibe, das haben Forschungen der letzten Jahre bestätigt, braucht Bewegung. „Stundenlanges, starres Sitzen ist Gift für den Rücken. Da ist es schon besser, am Schreibtisch zu lümmeln.“

Frau sitzt anders - Der Frauenstuhl auf Krankenkassen Rezept - Direkt vom Doktor oder Orthopäden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innovation 

Um einiges eleganter, dafür kostenintensiver sind rückenschonende Bürodrehstühle. ­Möbelhersteller Gernot Steifensand beschäftigt sich seit Jahren mit der Problematik des Sitzens im Büro. Und er fragte sich auch: Wieso sitzen Männer und Frauen – bei offensichtlich unterschiedlicher Anatomie – eigentlich auf den gleichen Bürostühlen? Um diese Lücke zu schließen, entwickelte Steifensand verschiedene bandscheibenfreundliche Sitzmodelle für Frauen und Männer.

Link zum Artikel auf OE24.at

Lümmeln ist für den Rücken gut

Ladys 
Der neue Bürostuhl für die Frau hat eine gerade und verkürzte Sitzfläche. Hinzu kommt eine flexible, höhenverstellbare Rückenlehne mit Lordosenstütze, die den Rücken im Bereich des zweiten und dritten Lendenwirbels besonders stützt, was für den zarteren Frauenrücken wichtig ist.

Und nicht zuletzt ist in diesen Bürostühlen ein System für dynamisches Sitzen eingebaut, das Muskeln und Wirbelsäule ständig in feiner Mikrobewegung hält und Stoffwechsel sowie Verdauung anregt. Wirbelsäule und Bandscheiben werden dadurch entlastet.

Für Männerrücken 
Der neue Bürodrehstuhl für Männer passt sich der männlichen Anatomie an. Die Rückenlehne mit Lordosenstütze ist flexibel und in der Höhe verstellbar und berücksichtigt, dass der Männerrücken muskulöser ist.

Auf diese Weise wird einem Bandscheibenvorfall vorgebeugt.

 

 

Die hodenfreundliche Sitzfläche ist etwas verkürzt und hat eine Vertiefung, die von der Rückenlehne bis nach vorne reicht.
Und: Die beim Sitzen auf diesen Stühlen ausgelösten Mikrobewegungen sollen nicht nur den Rücken, sondern auch die Potenz stärken. Info: www.sitwell.de oder Tel.: 09129 / 7668.

Das Produkt der Woche

Endlich wissen wir, was an der Kinderlosigkeit in diesem Lande schuld ist:

[…]Die Ursachen dafür [gemeint ist Unfruchtbarkeit] sind Medizinern längst bekannt. Es ist zum einen die mangelnde Durchblutung und zum anderen die Überwärmung der Hoden. […]Und das kann bereits bei zu langem Sitzen auf einem herkömmlichen Bürostuhl passieren.
Sind wir männlichen Akademiker nun zum Aussterben verurteilt?
Nein! Der Bürostuhl-Hersteller Gernot Steifensand hat mit Sitwell ein Sitzmöbel konstruiert, das unsere Manneskraft erhält:
Die hodenfreundliche Sitzfläche ist etwas verkürzt und hat eine Vertiefung […]. Dadurch werden die Hoden gut durchlüftet und bleiben schön kühl.
Der Buerostuhl fuer den Mann

Bürostuhl mit Hodenlüftung

Klar, wer Wert auf gutes Sperma legt, der trägt keine zu engen Unterhosen, dreht im Auto die Sitzheizung nicht auf volle Elle und ernährt sich spermienfreundlich.

Aber kauft er sich auch einen Bürostuhl mit Hodenlüftung? Die Antwort lautet wohl „ja“. Denn sonst hätte der Hersteller Sitwell wohl kaum einen eigens dafür entwickelten, speziell hodenfreundlichen Drehstuhl auf den Markt gebracht.

Link zum Artikel auf MENSCORE

Bürostuhl mit Hodenlüftung

LADY SITWELL ➽ FÜR SIE

Wohlbefinden bedeutet für Frau und Mann meist etwas ganz anderes – so auch im Büro. Wie sich die Frau an ihrem Arbeitsplatz rundum wohl und gesund fühlt, damit beschäftigt sich die 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL AG in Wendelstein bei Nürnberg.

Mit der Lady Workstation entwickelte das Unternehmen nun einen Arbeitsplatz, der speziell auf die weiblichen Bedürfnisse zugeschnitten ist – und das nicht nur in puncto Gesundheit.

Männer und Frauen unterscheiden sich in Körperbau und Stoffwechsel grundlegend. Dies hat in vielen Bereichen nicht zu unterschätzende Folgen, so zum Beispiel in der Entwicklung von Therapiekonzepten in der Medizin. Auch in der Arbeitswelt bringt der „kleine Unterschied“ große Gegensätze mit sich.

Mit der Geschlechterforschung in der Arbeitswelt, beschäftigt sich Gernot Steifensand bereits seit langem. Beobachtungen in der Praxis und wissenschaftliche Grundlagenforschung führten zu Erkenntnissen, die Steifensand in die Entwicklung des Bürostuhls für die Frau, den Lady Sitwell einsetzt:

Dieser entspricht in seiner Konstruktion und Polsterung den anatomischen Besonderheiten der Frau und wirkt unter anderem lästigem Leiden wie kalten Füßen vor. Doch nicht nur an ihren Bürostuhl, auch an ihren Schreibtisch und ihr gesamtes Büroumfeld stellt die Frau ihre individuellen Ansprüche.


Auf eben diese Bedürfnisse zugeschnitten ist die Lady Workstation – und das nicht nur in den reinen Gesundheitsaspekten. Im Fokus steht das Wohlgefühl in vielerlei Hinsicht: Der von der Sitwell Gernot Steifensand AG in Zusammenarbeit mit Tilman Shastri, Arbeitsplatzexperte der Raumvision GmbH in Göttingen, entwickelte Arbeitsplatz soll zum einen mehr Bewegung und ein dynamisches und damit gesundes Sitzen unterstützen und hat zum anderen einige Details integriert, die das Arbeiten an sich angenehmer machen.

Was Frauen wollen


So lässt sich die Lady Workstation als Hochsitz-Steh-Arbeitsplatz nutzen. Dieser ist mit einer weichen Oberfläche und zusätzlichen Elementen versehen, um das Karpaltunnel-Syndrom, die sogenannte Mauskrankheit, vorzubeugen.

Für noch mehr Wohlbefinden sollen außerdem eine integrierte „private Food-Area“, ein abschließbares Beauty Fach, eine „Secretbox“ sowie ein Schuhfach und viele weitere nützliche Details sorgen – welche das sind, ermittelte Tilman Shastri anhand einer Befragung einer repräsentativen Gruppe von Frauen.


Ebenfalls Bestandteil der Lady Workstation ist der speziell entwickelte Frauen- Drehstuhl. Dieser weist die typischen Merkmale des Lady Sitwell auf: verkürzte Sitzfläche, eine besonders weiche Polsterung im vorderem Sitzbereich sowie die flexible Rückenlehne mit Lordosenstütze, die besonders den Bereich des zweiten und dritten Lendenwirbels unterstützt. So werden Schultern und Nacken entlastet sowie Verspannungen
im Rücken vorgebeugt.



Die 3D-Bewegungsmechanik soll das dynamische Sitzen fördern und darüber hinaus die Atmung verbessern. Die Muskeln und die Wirbelsäule werden durch sensomotorische Bewegungsreize in der beweglichen Sitzfläche stimuliert, was wiederum die Venenpumpe aktiv unterstützt und einseitigen Fehlbelastungen entgegenwirkt.

Wohlbefinden auf Rezept – Sitzen auf Rezept

Der neue Drehstuhl für die Frau ist außerdem mit einem Sitwell-Vital-Polster ausgestattet, das die Sitzhaltung zusätzlich verbessern und für die optimale Ausbalancierung von Hüfte und Wirbelsäule sorgen soll. Darüber
hinaus lässt sich der Lady Sitwell unter bestimmten Bedingungen vom Arzt verschreiben.

Die Anschaffung des Stuhls kann dann von der Deutsche Rentenversicherung, der Berufsgenossenschaft oder den Arbeitsagenturen bezuschusst werden.

„Der Frauen-Arbeitsplatz stärkt das Wohlbefinden und damit Physis und Psyche der Frau“, bringt es Gernot Steifensand auf den Punkt.

„So verbessert die Lady Workstation durch häufigere Haltungswechsel und mehr Bewegung ganz allgemein das Wohlbefinden bei der Arbeit – und hält darüber hinaus noch eine Reihe nützlicher Zusatzfunktionen bereit, damit sich die Frau an ihrem persönlichen Arbeitsplatz rundum wohlfühlt.

“ Die Lady Workstation stellt Sitwell Gernot Steifensand erstmals auf der Orgatec in Köln vom 23. bis 27. Oktober vor. Mehr Informationen im Vorfeld gibt es unter www.ladysitwell.de (nh)

Hoch Hinaus : Die neuen Lady Sitwells sind als Hochsitze konzipiert und lassen sich bis in Stehhöhe bringen. Details der Lady Workstation gibt es zur Orgatec 2012.

Gender Seating – Was ist das?

Der Begriff Gender wurde 1955 von dem US-amerikanischen Forscher John Money eingeführt, um das Fühlen und Verhalten von Menschen zu beschreiben. Der Begriff Gender wird benutzt, um alle jene Dinge zu beschreiben, die eine Person sagt oder tut, um sich selbst auszuweisen als jemand, der oder die den Status als Mann oder Frau hat. – Money, 1955.

 

Zitat Dr. med. Michael SababiGender Medicine ist die internationale Fachbezeichnung für Humanmedizin unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten. Neben sozialen und psychologischen Unterschieden liegt der Schwerpunkt vor allem auf den biologischen Unterschieden zwischen Mann und Frau.

Gender Seating ist die internationale Fachbezeichnung für das geschlechtsspezifische Sitzen bei Frauen und Männer am Arbeitsplatz.

 

Gender Seating zeigt die anatomischen und biologischen Unterschiede von Männern und Frauen beim Sitzen auf und erforscht medizinisch und wissenschaftlich die Volkskrankheit Nr. 1. Rückenschmerzen und andere geschlechtsspezifischen Sitzkrankheiten des 21. Jahrhunderts.

Frauen sind auf Grund ihrer weiblichen Muskulatur, der anatomischen und biologischen Unterschiede beim statischen Dauersitzen am Arbeitsplatz stark benachteiligt. Diese „Sitz-Benachteiligungen“ sind oft die Ursache für Rückenverspannungen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Bandscheibenschäden.

Männer haben „Sitz-Stress“ in Genitalbereich. „O2 Mangel“ und zu viel Druck auf Arterien und Venen behindern die Sauerstoffversorgung und den normalen Blutfluss im Genitalbereich. Die Folgen des Genitaldrucks und der Überhitzung auf das Drüsensystem sind Unfruchtbarkeit und Gefühlsverlust.

 

Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz, sagt der Geschlechtsmediziner und Orthopäde Dr. med. Michael Sababi. Der muskulöse Männerrücken neigt meistens zum Rundrücken und der schwächere Damenrücken neigt zum Hohlkreuz.

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