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Das Sitz-Konzept das Sie bewegt – Office in Balance
Muskeln halten den menschlichen Körper zusammen und nur die permanente Entspannung und Anspannung halten die Muskeln elastisch und gesund. Muskeln wollen dynamisch arbeiten – Bewegungsmangel, Zwangshaltungen und monotone Steriotype führen zu feinmotorischen Störungen und chronischen Erkrankungen des Organismus, besonders betroffen sind die Sehnenscheiden und Muskelansätze.
Die Folge sind Durchblutungsstörungen der Beine und Rückenschmerzen. Statisches Sitzen und einseitige Beanspruchung der Muskulatur ist Gift.
Die Sitwell-Sitzlösungen bieten Ihnen die Möglichkeit, zwischen einer bewegten und einer korrigierenden Sitzlösung zu wählen.

Vor diesem Hintergrund entwickelte Dr. Stehle das Konzept „Office in Balance“. Hauptbestandteil des Konzepts sind die so genannten Orthletic-Balance -Bewegungsprogramme. Deren Schwerpunkt stellen sensomotorische Trainings- und Übungsprogramme dar. „Unter Sensomotorik verstand man die Verbindung von sensorischen und motorischen Leistungen und meint damit die unmittelbare Steuerung und Kontrolle der Bewegungen aufgrund von Sinneseindrücken“.
Seine Formel stellt den Menschen wieder in den Mittelpunkt und berücksichtigt eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele. Krankheiten werden präventiv bekämpft, Lebensfreude, Vitalität, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen werden in den Fokus gerückt.
Nicht das Kurieren an den Symptomen, sondern das intensive Erleben von aktiver Bewegung und bewusster Entspannung bringen Körper und Geist in Einklang. Das Gefühl von Geborgenheit und Wohlempfinden (Wellness) fördern Kreativität und Ausgeglichenheit.
Sensomotorisch aktivierendes Sitzen nach Maß und innovative Sitzlösungen für Männer und Frauen, wie von der Firma SITWELL Gernot Steifensand angeboten, geben dem Thema Impulse für besseres und gesünderes Sitzen am Arbeitsplatz.
Doch in der Praxis zeigt sich zu wenig Einsicht dahingehend, dass man etwas für seine Gesundheit tun muss, solange man sie noch hat. Wer geht als Gesunder schon zum Arzt und zur Vorsorge, wenn sich keine Zipperlein bemerkbar machen? Viel zu wenige!
Das Thema Gesundheit wird trotz der Möglichkeit, präventive Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit umzusetzen, leider in seinem Stellenwert vernachlässigt. Gesundheitskonforme Arbeitsmittel und –bedingungen werden oftmals mehr als Kostenfaktor, aber nicht als Handlungs- und Entscheidungshilfen für unternehmens- und marktpolitisch relevante Aktivitäten auf dem Sektor der Arbeitsgestaltung gesehen.
Liebe, Lust und Leidenschaft für Gender Seating

Liebe zu seinen Mitmenschen, Lust auf verdiente Anerkennung und Leidenschaft für seine Arbeit sind für einen Unternehmer die besten Treiber auf dem Weg zum ersehnten Erfolg.
Diejenigen, die Gernot Steifensand gut kennen, wissen, dass die Achtung des natürlichen und vor allem des menschlichen Maßes kein Lippenbekenntnis ist und von Anfang an seine Handlungen bestimmte. Bei der Entwicklung von Bürostühlen für ein körpergerechtes und geschlechtsspezifisches Sitzen, die nicht nur ergonomische, sondern vor allem auch orthopädische Aspekte berücksichtigen, stand für ihn immer nur eins im Mittelpunkt: der Mensch. Diese Einstellung übernahm der Franke von seinem Vater, dessen Ziel es schon war, intelligente Sitzlösungen mit größtmöglichem Nutzen für seine Kunden zu konzipieren und zu produzieren.
„Die Entwicklung von Bürostühlen ist meine Berufung und mir sozusagen in die Wiege gelegt worden“, erklärt Gernot Steifensand, Geschäftsführer der 1000 Stühle Gernot M. Steifensand GmbH in Wendelstein. „Mein Vater, der Erfinder des sogenannten ,Bandscheibenstuhls‘, war auch der erste Sitzmöbelhersteller der 60er-Jahre, der die Anforderungen der neuen Normen und DIN-Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland professionell und in Beratung mit Doktoren und Professoren umgesetzt hat.“
Doch sind laut Gernot Steifensand Normen und Verordnungen inzwischen doch nur Mindeststandards, die Menschen nicht vor Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen am Arbeitsplatz schützen. Der Einheits-Bürostuhl ist der Hauptverursacher von Bewegungsmangel, Zwangshaltungen und chronischen Erkrankungen“, moniert der passionierte Ergonomie-Befürworter. „Sitzen macht sowieso krank und monotones und statisches Dauersitzen beschert Unternehmen erhebliche Kosten durch den Ausfall ihrer Mitarbeiter.“
Dieses Problem zu lösen und die Anforderungen eines modernen Arbeitsplatzes an Wellness und Gesundheitsschutz zu erfüllen, hat Gernot Steifensand zu seinem Hauptziel gemacht, das er beharrlich anstrebt und wofür er keine Mühe scheut; nachdem er im elterlichen Betrieb die nötige Erfahrung gesammelt hatte, ließ sich der gelernte Industriekaufmann mit einem an der University of California Berkeley erworbenen Master in Mass Customization nicht davon abhalten, fleißig und beharrlich Klinken zu putzen. Die One-Man- Show zahlte sich aus: Er bekam so die ersten Stammkunden, die als Basis für die heutige Unternehmensgruppe dienen sollten.
DER KLEINE UNTERSCHIED
Wohlwissend, dass jeder anders sitzt, machte sich Gernot Steifensand stark für die Ergonomie nach Maß und stürzte sich mit dem Elan, der ihm eigen ist, in die Marktlücke der individuellen Sitzlösungen von XS bis XXL, eine Strategie, der er seit der Firmengründung im Jahr 1998 treu geblieben ist. Seit er die Marke SITWELL mit dem bekannten Zukunftsforscher Karl Heinz Smola im Jahr 2000 entwickelt hat, lautet seine Botschaft: „Frauen sitzen anders“. „In der Tat atmen, sitzen und bewegen sich Frauen anders. Zudem unterscheiden sie sich von Männern anatomisch und biologisch in hohem Maße.
Dies berücksichtigt die Frauendrehstuhl-Kollektion und unterscheidet sich durch eine ganze Reihe technischer Details von herkömmlichen Bürodrehstühlen“, erläutert Gernot Steifensand und nennt als Beispiel die flexible Frauenrückenlehne und den extraweichen 7-Zonen- Frauensitz mit Taschenfederkern, der eine bessere Durchblutung der Beine bewirken und somit kalten Füßen und Cellulitis vorbeugen soll. Auch setzt die Frauenkollektion einen von Dr. med. Peter Stehle entwickelten Bandscheibensitz ein, der das weibliche Becken beim Sitzen korrigiert und das weibliche Hohlkreuz in die natürliche S-Form bringt und entlastet. Dies erlaube, die Ursache von Rücken- und Nackenschmerzen zu bekämpfen und Bandscheibenschäden vorzubeugen.
KOOPERATION MIT MEDIZINERN
„Überhaupt sind alle SITWELL-Sitzlösungen unter dem Aspekt des biomechanischen und bioenergetischen Sitzens entwickelt worden und das Ergebnis einer engen Kooperation mit Arbeitsmedizinern und Sportwissenschaftlern“, berichtet Gernot Steifensand, der den medizinischen Ansatz bei der Herstellung von Sitzlösungen als eine absolute Notwendigkeit betrachtet. „Neben der Plage Nummer eins, dem Rückenleiden, sind Venenprobleme ebenfalls eine verbreitete Krankheitsursache. Darüber klagt jeder achte Mensch in Deutschland. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer.“ Stühle, die ohne Rücksicht auf medizinische Aspekte entwickelt wurden, versäumen es zudem, wesentliche Punkte wie den Körperbau der Sitzenden zu beachten. Weder Größenverhältnisse noch die schon erwähnten geschlechtsspezifischen Unterschiede seien für sie ein Thema.
Doch ist es nicht so, dass Gernot Steifensand Männerbedürfnisse in Sachen Sitzen vernachlässigen würde. Seine Frauen- und Männerstühle haben auch etwas gemeinsam. „Beide unterstützen das sogenannte ,sensomotorische aktivierende‘ Sitzen, bei dem kontinuierliche Bewegungsreize alle Muskeln, insbesondere Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, trainieren“, schildert er seine Produkte. „Sowohl bei dem Damen- als auch bei dem Männerstuhl ist das Untergestell mit der Pending-Technologie versehen, was ein Sitzgefühl ähnlich wie auf dem Gymnastikball erzeugt – allerdings mit sicherem Halt.“
Um seine Vision zu realisieren und Sitzlösungen nach Maß zum Standard zu machen, hat Gernot Steifensand zusammen mit den mit ihm kooperierenden Medizinern und Arbeitswissenschaftlern eine SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG gegründet. Jeder Kauf eines SITWELL-Stuhls wird mit einer Aktienoption belohnt. „Ganze 50 Prozent der AG sollen Kunden und Händlern gehören, die mit uns die Zukunft durch innovatives Denken gestalten wollen“, verspricht der Vordenker aus Wendelstein. „Meine Motivation ist es schließlich, bei der Einrichtung eines Arbeitsplatzes den Leistungsträger Mensch in den Mittelpunkt zu stellen und nicht – wie allgemein praktiziert – die Gegenstände.“
Graziella Mimic
Die heimliche Macht der Düfte

Passend zur Frühlingsstimmung präsentiert Ihnen Steifensand Gesundheitsmanagement 2 Neuigkeiten aus der Welt der Düfte. Das Riechen beeinflusst unseren Geschmackssinn und greift sofort auf Emotionen und Erinnerungen zurück. Im Büro können wir diese Funktion nutzen um dem Kunden ein vollständiges Bild unserer Ziele zu vermitteln.
Dieses Thema ist auch in den Medien von Nord bis Süd ein Thema. In den nachfolgend genannten Links können Sie sich einen schönen Eindruck vermitteln.
laVita: Die heimliche Macht der Düfte
http://mediathek-video.br.de/B7Mediathek.html?bc=_161459320&bccode=bfs
NDR: Sinnesorgane: Geruchssinn und der Geschmack
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/sinnesorgane/geruchssinn101.html
Prof. Dr. Thomas Hummel, führender Toxikologe und Pharmakologe sowie Lehrstuhlinhaber an der Universität Dresden/HNO-Bereich „Riechen & Schmecken“, wurde in der NDR-Sendung „Visite“ vom 3.4.12 zu Riechstörungen interviewt. So wird u. a. vermutet, dass ein reduziertes Riechvermögen möglicherweise ein Hinweis auf eine Alzheimer-Erkrankung sein kann.
Der Artikel „Duft liegt in der Luft“ aus „Ratgeber Frau + Familie“ (4-12) steht exemplarisch für die bedauerlicherweise häufig praktizierte, bunt aneinander gereihte Mischung von synthetischen und natürlichen Duftstoffen, ohne diese bezüglich Ihrer Beschaffenheit und Wirkung näher zu unterscheiden (S. Seite 60: Putzmittel, Duftkerzen, Duft-Radiergummi etc.).
Bei Steifensand Gesundheitsmanagement steht die Gesundheit des Menschen stets im Mittelpunkt. Ihre optimale Arbeitsumgebung sowie das Wissen zu Problemlösungen sind uns ein wichtiges Anliegen. Durch Düfte kann Ihr Umfeld passend zur Ausrichtung Ihres Betriebs.
Sie wissen, welchen Effekt ein gut duftender Blumenstrauß auf dem Tisch des Empfangs zu Ihrer Firma bewirkt? Dann ist der Weg zu einer effektiven Beduftung Ihres Umfeldes nicht mehr weit.
PRIMAVERA und PROAIR – PIONIER DER AROMATHERAPIE
Seit über 25 Jahren unterhält PRIMAVERA faire Handelsbeziehungen mit Partnern weltweit, die umweltgerechten und nachhaltigen Pflanzenanbau betreiben. Die aktive Unterstützung dieser Bauern bei ihrem Umstieg vom konventionellen auf den biologischen Anbau ist fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Damit der hohee Qualitätsstandard sichergestellt werden konnte, kontrolliert Primavera die Ware lückenlos vom Anbau bis zur Verarbeitung nach den strengen Richtlinien.
Schon bald finden Sie bei STEIFENSAND Gesundheits-Management im Shop Produkte zu Ihrer individuellen „Beduftung“. Wir freuen uns auf weitere interessante Berichte zu diesem Thema von unserem Partner PRIMAVERA und PROAIR.
Bis der eigene Shop fertig ist greifen Sie bitte auf die Bestellmöglichkeiten im Amazon-Shop – diesen finden Sie oben in der Navigation – zurück.
Unser Berater für Vitales Leben – Gary Josef – steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.
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Informationen zu Aromazerstäubern und Aromazerstäuber-Tischgeräten
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Jenseits des Preiskampfs
Der Büromöbelfachhandel steckt in der Klemme: Die Produkte gleichen sich zunehmend und der Preis allein ist kein Verkaufsargument mehr. Welche Möglichkeiten sich den Händlern vor diesem Hintergrund bieten können, erläutert Gernot Steifensand, Inhaber von Sitwell Gernot Steifensand.

FACTS office: Die Marke Sitwell hat sich vor allem mit dem Thema „Gender-Seating“ einen Namen gemacht. Was ist das Besondere daran?
Gernot Steifensand: Frauen und Männer haben ein unterschiedliches Sitzverhalten, dem jedoch bei der Konstruktion von Bürostühlen ganz und gar nicht Rechnung getragen wird. Durch die an die anatomischen Besonderheiten angepasste Konstruktion der Sitwell- Frauen-Kollektion lässt sich typischen Frauenbeschwerden wie kalten Füßen und Bindegewebserkrankungen vorbeugen. Rücken, Schulter und Nacken werden besonders gestützt, um Rücken- und Kopfschmerzen oder dem Karpaltunnelsyndrom, dem sogenannten Mausarm, vorzubeugen.
FACTS office: Wie kommt die Drehstuhlkollektion für Frauen bei Händlern und Käufern an?

Gernot Steifensand: Der Blick auf die Verkaufszahlen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Aufmerksamkeit für die neue Ergonomie und das Thema „Gender-Seating“ am Arbeitsplatz ist in den vergangenen Jahren rapide angestiegen. So achten auch Unternehmen verstärkt darauf, dass ihre Mitarbeiter gesund und leistungsfähig bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass zukünftig nicht mehr gegen die Krankheit, sondern für die Gesundheit agiert wird. Für den Fachhandel ergeben sich durch das „Sitzen nach Maß“ neue und interessante Verkaufsmöglichkeiten jenseits des Produkt- und Preiskampfs.
FACTS office: Es geht also nicht mehr um das Produkt und dessen Preis, sondern um die Philosophie dahinter?
Gernot Steifensand: Richtig – Produkte verkaufen sich schon lange nicht mehr allein über den Preis. Und auch die Produkte selbst stehen nicht mehr im Vordergrund – schließlich gleichen sie sich verstärkt, echte Innovationen sind doch selten geworden. Überzeugende Verkaufsargumente sind daher in anderen Bereichen zu suchen. Der Gesundheitsprophylaxe und dem Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wird eine steigende Bedeutung zukommen. Die Fitnessund Wellnessbranche wächst weiter, hier liegt eine Menge Potenzial. Handelspartner und Kunden von Sitwell Gernot Steifensand sind Teil dieses Trends und profitieren davon.
FACTS office: Aber „gesunde“ Bürostühle hat doch im Grunde jeder Hersteller im Programm …
Gernot Steifensand: Das stimmt, aber das ist meist schon alles, was der Wettbewerb bieten kann. Wir gehen einen Schritt weiter, was sich zum Beispiel am Lady Sitwell zeigt, dem ersten Bürostuhl für die Frau, der speziell an die ergonomischen und orthopädischen Bedürfnisse seiner Nutzerinnen angepasst ist. Das ist mehr als „nur“ ergonomisch. In Kürze werden wir mit dem neuen, schlank machenden „Shape-up“- Chair ein weiteres Modell auf den Markt bringen, das es so zuvor nicht gab. Die Sitwell Gernot Steifensand-Händler haben also den Vorteil, Sitzlösungen im Programm zu haben, die kein anderer Hersteller hat. Außerdem werden wir mit „buy & own“ ein Fachhandelsmodell etablieren, das es in Deutschland noch nicht gegeben hat.
FACTS office: Das müssen Sie genauer erklären …
Gernot Steifensand: Sitwell Gernot Steifensand-Fachhändler werden mittelfristig über eine Aktienoption Teilhaber an der zukünftigen Sitwell Gernot Steifensand AG und damit ein Teil vom Wellness- und Gesundheitstrend. Alle Fachhändler, die eine Sitwell Gernot Steifensand- „Sitzlösung nach Maß“ verkaufen, erhalten eine Aktienoption in Höhe von 10 Euro. Diese können sie halten, bis wir an die Börse gehen, oder jederzeit bei uns zur Auszahlung bringen.
Ich würde aber jedem Fachhändler raten, die Option zwei Jahre zu halten, denn dann entsteht der steuerliche Vorteil. Verkauft ein Fachhändler für uns über die nächsten zwei Jahre 1.000 Stühle, erhält er Aktienoptionen in Höhe von 10.000 Euro. Ich möchte hier allerdings ganz klar sagen, dass wir kein Geld benötigen, sondern die Sitwell Gernot Steifensand AG als reine Marketing- und Vertriebsschiene gründen, um in Zeiten, in denen sich alle Wettbewerber im Preis- und Produktkrieg befinden, eines Tages sagen zu können: Wir haben den Kampf gewonnen. Wir möchten die Fachhändler mit ins Boot nehmen und sie mit ihrer Treue zu unseren „Neuen-Ergonomie und „Gender- Seating“-Lösungen mit Anteilen belohnen.
FACTS office: Wie ist das Feedback der Händler zu dieser Maßnahme?
Gernot Steifensand: Wir haben bis jetzt bei drei Sitwell Gernot Steifensand-Gründungsfeiern unser Konzept vorgestellt und es hat eingeschlagen wie eine Bombe. Die Fachhändler sind begeistert und schätzen es, dass nicht nur „Lippenbekenntnisse“ zugesagt werden, sondern dass Mitarbeiter eine zusätzliche steuerfreie Verkaufsmotivation an die Hand bekommen mit der Möglichkeit, Teilhaber und Teil einer ganzen Bewegung zu werden. Weitere Gründungsfeiern finden in ganz Deutschland statt, die nächste am 21. Mai im Rahmen des 1. Deutschen Gender-Seating Kongresses unter der Leitung von Dr. med. Peter Stehle.
Nadia Hamdan
Freuen Sie sich auf die nächsten Gender Seating Kongresse mit vielen spannenden Themem zum gesunden Sitzen. Hier sind einige spannende Termine in Vorbereitung. Weitere Meldungen folgen baldigst bei Steifensand Gesundheits-Management.
Die Mechanik im Bürostuhl – Ein Überblick
Bewegung hält fit, geistig aktiv und gesund – und welcher Chef wünscht sich nicht ebensolche Mitarbeiter? Kein Wunder also, dass die so dringend nötige Bewegung immer häufiger auch fürs Büro propagiert wird. Da dies bekanntlich im Arbeitsalltag leichter gesagt als getan ist, sollen es die Möbel richten: Unterstützten Bürostühle früher ihre Nutzer und sollten den Rücken möglichst entlasten, gewinnen sie seit einiger Zeit eine Funktion hinzu: Sie sollen die Bewegung im Sitzen ermöglichen und fördern.
Beweglich waren Bürostühle schon immer – spätestens mit dem Siegeszug der Synchronmechanik, die eine Bewegung nach vorne und hinten unterstützte. Neue Techniken gehen weiter, nämlich zur Seite. Und so mancher Hersteller perfektionierte die Bewegung nach vorn und machte sie nicht nur ausruh-, sondern auch arbeitstauglich. Der Nutzer sieht sich damit vor die Qual der Wahl gestellt: Was ist denn nun besser? Klassisch synchron, bewegte Sitzfläche oder doch die Glide-Tec-Mechanik, die eine besonders angenehme zurückgelehnte Sitzhaltung verspricht?
Ein Patentrezept gibt es nicht, entscheidend sind die persönlichen Vorlieben. Mancher mag es bewegt, ein anderer bevorzugt die klassische Synchronmechanik, der Nächste justiert diese lieber. Fest steht allerdings: Bewegung im Arbeitsalltag hält gesund – und wird selten genug praktiziert. Ein Bürostuhl, der die Bewegung fördert, gehört daher an jeden Arbeitsplatz. Die vorgestellten Mechaniken erledigen diese Aufgabe alle – jede auf ihre Weise.
Synchronmechanik

Der Klassiker: Die Synchronmechanik war lange Zeit das Nonplusultra unter den Bürostuhlmechaniken. Bis heute werden die meisten Stuhlmodelle mit dieser Technik ausgeliefert. Die Synchronmechanik soll den Körper in jeder Sitzhaltung unterstützen, den Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen und damit das sogenannte dynamische Sitzen erleichtern. Bei der Synchronmechanik sind Sitzfläche und Lehne miteinander verbunden. Beim Zurücklehnen bewegt sich die Rückenlehne mit dem Körper nach hinten, zur gleichen Zeit neigt sich die Sitzfläche. In der Regel ist die Neigung der Sitzfläche geringer als die der Lehne, üblich sind Verhältnisse von 3:1 oder 2:1. Korrekt justiert, bietet ein Stuhl mit Synchronmechanik einen hohen Komfort. Beim Zurücklehnen streckt sich der Körper, die Gelenke bewegen sich und die Durchblutung wird gefördert.
Die Bewegung wird allerdings nur nach vorn und hinten unterstützt, die seitliche Bewegung dagegen außer Acht gelassen. Die Synchronmechanik wird mitunter mit einer Sitzneigeautomatik kombiniert, die über minimale Gewichtsverlagerung des Nutzers nach vorne und hinten kippt. Der Körper gleicht diese Bewegung intuitiv aus, die Folge sind permanente – unbewusste − Bewegungen der Muskulatur. Der Hersteller Mauser Sitzkultur kombiniert eine solche Synchronmechanik zusätzlich mit einer Balance-Automatik, „Dynamic-Swing“ genannt: Die Sitzfläche ist dabei dynamisch mit der Synchronmechanik verbunden. Die Bewegung erfolgt bei diesem Prinzip vorwiegend klassisch, also nach vorne und hinten, und nur gering zu den Seiten.
Pending
Die Pending-Technik wurde bereits Anfang der 80er-Jahre entwickelt, lange bevor das Thema dreidimensionales Sitzen aktuell wurde. Seitdem wurde die Technik stetig weiterentwickelt und kommt heute in Bürostühlen verschiedener Hersteller zum Einsatz, so beim „Erfinder“, der Pending-Manufaktur, in den freework-Modellen von Rohde & Grahl und den Sitwell-Drehstühlen von 1000 Stühle Gernot Steifensand.
Die Pending-Technik orientiert sich an dem Prinzip des Gymnastikballs. Dabei ist die Sitzfläche vom Unterbau abgekoppelt und an sogenannten Pending- Elementen aufgehängt − bei den Pending-Stühlen von 1000 Stühle Gernot Steifensand zum Beispiel bestehen diese aus insgesamt acht Drahtseilen. Dadurch wird die gesamte Sitzfläche zu allen Seiten hin beweglich und lässt sich durch die Bewegungsimpulse des Nutzers in leichte Schwingungen versetzen.
Der Sitzende steuert unbewusst dagegen und nimmt so minimale Ausgleichsbewegungen vor. Durch diese permanente Bewegung werden die Muskeln gestärkt und die Wirbelsäule wird entlastet – auch wenn sich der Nutzer nicht merklich bewegt. Durch die Aufhängung der Sitzfläche bewegen sich die Muskeln auch bei scheinbar starrer Sitzhaltung. Rohde & Grahl kombiniert die Pending- Technik in seinen Duo-Back-Modellen zusätzlich mit einer geteilten Rückenlehne, deren Komponenten unabhängig voneinander beweglich sind.
FreeFloat
Die im Drehstuhl Kinnarps Plus 6 integrierte FreeFloat-Mechanik soll eine gesunde Sitzhaltung und dynamisches Sitzen fördern, indem sich Sitz und Rückenlehne voneinander unabhängig nach allen Seiten hin bewegen. So wird eine ständige Bewegung des Beckens ausgelöst, die wiederum einen Bewegungsimpuls der Füße und Beine auslöst. Gleichzeitig wird das Becken leicht nach vorn gekippt. Das Ergebnis: Der Brustkorb richtet sich auf, die Halswirbelsäule streckt sich. Durch die permanente Bewegung kommt der Kreislauf in Schwung, die wechselnden Sitzpositionen beugen einer einseitigen Belastung der Wirbelsäule vor.
Dondola
Das Thema dreidimensionale Bewegung stand noch am Anfang seiner Entwicklung, als Topstar die ersten Drehstühle mit Dondola-Technik auf den Markt brachte. Die Idee dahinter: Die Bandscheiben gewährleisten die Beweglichkeit des Menschen. Sie werden aber nicht, wie andere menschliche Organe, über den Blutkreislauf mit Nährstoffen versorgt, sondern müssen sich über die Körperbewegung selbst versorgen.
Ähnlich wie bei einem Schwamm sorgen somit abwechselnde Ent- und Belastung für Flüssigkeitszu- und -abfuhr. Eben dies soll im Sitzen das Dondola-Sitzgelenk gewährleisten: durch die permanente Bewegung beim aktiv-dynamischen Sitzen versorgen sich die Bandscheiben quasi selbst und es findet ein Stoffwechselaustausch statt. Das Dondola-Gelenk entlastet den Rücken, hält die Rückenmuskulatur permanent in Bewegung und fungiert als Stütze der Wirbelsäule und des Beckenbereichs. Dondola soll die Muskulatur somit den ganzen Tag über „beschäftigen“ und damit Haltungsschäden und Rückenschmerzen vorbeugen – und dazu steigert häufige Bewegung auch noch die Konzentration.
Topstar hat die Wirkung der Dondola-Technik im Rahmen einer Studie der Universität Regensburg wissenschaftlich erprobt. Unter Leitung von Prof. Dr. med. Joachim Grifka untersuchte Dr. Esther Dingeldey an 74 Probanden mit chronischen Schmerzen an der Lendenwirbelsäule die Wirksamkeit von dreidimensional beweglichen Bürostühlen: 37 Teilnehmer saßen auf einem Stuhl mit Dondola-Technik, weitere 37 auf einem baugleichen Exemplar ohne bewegliches Sitzgelenk − den Probanden wurde nicht mitgeteilt, zu welcher Gruppe sie gehören.
Nach Abschluss der achtmonatigen Studie verringerten sich bei der ersten Gruppe die Schmerzen um rund 66 Prozent, die durch die Rückenschmerzen bedingten Einschränkungen gingen um rund 50 Prozent zurück. Dabei ließ sich eine Steigerung des Wohlbefindens aller Probanden um 39 Prozent feststellen. Durch eine Druckverteilungsmessung ließ sich zudem nachweisen, dass mit dem Dondola-Sitzgelenk keine einseitigen Belastungen der Wirbelsäule auftreten. Insgesamt stellten rund 90 Prozent der Probanden in der Dondola- Gruppe nach Abschluss der Studie nur noch einen geringen Restschmerz fest, der sie nicht mehr oder nur noch gering einschränkte. Bei zehn Probanden verschwanden die Schmerzen sogar ganz.
Ergo-Balance
Auf Grundlage einer klassischen Synchronmechanik, die beim Zurücklehnen den Rücken streckt und die Bandscheibe entlastet, hat der Hersteller Rovo Chair die Ergo-Balance- Mechanik entwickelt. Unter der Sitzfläche der Ergo-Balance-Stühle hat Rovo Chair die sogenannte Flex-Ebene integriert.
Diese lässt sich durch ihren kompakten Aufbau direkt unter der Sitzfläche platzieren, wo sie mit dem Einsatz von zwei verschiedenen Elastomeren einen Effekt erzielt, der die Ergo- Balance-Technik ähnlich wie die menschliche Bandscheibe arbeiten lässt. So wird eine Rundum-Bewegung des Stuhls ermöglicht – Sitz und Rücken folgen jeder noch so kleinen Bewegung des Körpers in jede Richtung. Halt gibt dabei der dynamische Gegendruck, sodass der Nutzer sicher Platz nimmt und nicht, wie bei beweglichen Sitztechniken häufig befürchtet wird, das Gleichgewicht verliert. Der Nutzer bleibt zum einen durch die bewegliche Mechanik im Sitzen aktiv, zum anderen animiert die Ergo-Balance-Technik zu häufigen Haltungswechseln und aktiviert die Mikrobewegungen der Muskulatur.
„Mikrobewegungen haben einen großen Einfluss auf die körperliche Leistungsfähigkeit des Menschen, da so der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt werden“, erklärt Andreas Sperber, Physiotherapeut und Ergonomieberater. „Dies versorgt die Bandscheiben mit Nährstoffen, hält sie geschmeidig und entlastet sie. „In der Physiotherapie werden Mikrobewegungen mithilfe eines Balance-Kreisels ausgelöst, um die Rumpfmuskeln zu stabilisieren. Das Sitzen auf einem Stuhl mit Ergo Balance ist in der Wirkung vergleichbar mit dem Training auf einem Balance-Kreisel.“
Glide-Tec
Die beste Sitzposition ist immer die nächste. Der Druck auf die Bandscheiben in völlig gerader Position ist größer als im Rundrücken. Somit entlastet Sitzen im Rundrücken die Wirbelsäule – diese überraschenden Ergebnisse einer Studie erzielte der Biomechaniker Prof. Hans-Joachim Wilke von der Universität Ulm im Jahr 1998. Zu einem ähnlichen Ergebnis gelangte Dr.-Ing. Antonius Rohlmann von der Freien Universität Berlin. Er maß die Druckschwankung der Bandscheibe in unterschiedlichen Körperpositionen. Das Resultat: Bequemes, angelehntes Sitzen in leichter Kyphose (Rundrücken) entlastet die Wirbelsäule deutlich.
Die Forschungsergebnisse stellten die Hersteller von Bürostühlen vor ganz neue Herausforderungen. Doch damit nicht genug: „Der Körper hat eine Reihe von Komfortwinkeln, das heißt Positionen, in denen er die geringste Belastung erfährt und die somit für den Menschen unbewusst am bequemsten sind“, erklärt Marion Kurz, Marketingleiterin beim Sitzmöbelhersteller Sato (Grammer Office). „Der Mensch wählt instinktiv immer die für ihn bequemste Sitzposition und wechselt so auch häufig zwischen einer geraden Haltung und dem Rundrücken, was die Bandscheiben mit Nährstoffen versorgt.“
Um den Nutzer bei der Wahl der nächsten Sitzposition zu unterstützten, entwickelte Sato unter seiner Marke Grammer Office die Glide-Tec- Mechanik: Dabei gleitet die Sitzfläche nach vorne, wenn der Nutzer sich zurücklehnt, die Rückenlehne schwenkt gleichzeitig in einer natürlichen Bewegung nach hinten. Der Nutzer kann so seine Körpermotorik instinktiv und natürlich regeln. Die Technik lässt kaum kinematische Überschreitungen der natürlichen Komfortwinkel zu und so wird der als gesund geltende Wechsel von Rundrücken zur Doppel-S-Haltung gefördert. Das Besondere an der Glide-Tec- Mechanik zeigt sich im Arbeitsalltag schnell: Beim Zurücklehnen strecken sich in der Regel auch die Arme aus – das Weiterarbeiten in entspannter Position ist so kaum möglich. Mit Glide-Tec jedoch bleiben die Arme auch beim Zurücklehnen leicht angewinkelt. Das Ergebnis: entspannt weiterarbeiten.
Haider Bioswing
Bioswing entwickelte vor drei Jahrzehnten mit Ärzten, Sportwissenschaftlern und Ergonomen eine dreidimensional bewegliche, freischwebende Technologie auf Grundlage von biomechanischen Aspekten und der zuvor noch nicht berücksichtigten Neurophysiologie des Menschen. Basis des patentierten 3D-Sitzwerks von Bioswing ist die Entkoppelung der Sitz- und Rückenfläche vom Stuhluntergestell. Becken und Wirbelsäule bewegen sich auf einem Bioswing im Sitzen wie im Gehen, nämlich aufwärts pendelnd. Ein unphysiologisches Absinken des Becken-Lenden-Bereichs zur Seite wird verhindert. Der Nutzer sitzt körperzentriert im Gleichgewicht und schwingt im körpereigenen Rhythmus. Dies ermöglichen vier Schwingelemente, die auf kleinste Bewegungen reagieren. Diese Bewegungen entlasten die Rücken- und Beckenregion, gleichzeitig wirken die Impulse aus den Muskel- und Gelenkrezeptoren im Gehirn als funktionelle Reize. Die Bioswing- Wirkung bewies eine Doppelblindstudie des Instituts G.R.P. mit 320 Probanden im Alter von 18 bis 64 Jahren im Jahr 1991. In der unabhängigen und herstellerneutralen Studie „Ergonomische Untersuchung besonderer Büroarbeitsstühle“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erklärte das durchführende Institut für Arbeitsschutz Bioswing zum Testsieger.
celligence-system
Klöber hat in sein Modell „Moteo“ das sogenannte „celligence-system“ integriert. Dieses besteht aus vier Aktivzonen in Sitz und Rücken: für die Unterstützung der Schulterpartien, die Lordosenanpassung und somit gegen den Rundrücken und für die Beckenkammunterstützung und einen ausgeglichenen Halt. Im Sitz unterstützt der „intelligente“ Schaum durch individuell regulierbare Luftzufuhr oder -abfuhr die gesunde Sitzposition mit aufgerichteten Sitzbeinhöckern und verbesserter Durchblutung. Darüber hinaus fördert das „celligence-system“ die seitliche Beweglichkeit der Sitzfläche. Für optimalen Wärmehaushalt sorgt ein 3-D-Klima-Gewebe unter dem Formschaum. Das „celligence-system“ im Moteo hat auch das Ergonomie Institut München unter die Lupe genommen, und es kommt zu dem Schluss, dass „sich (…) die Lehnenkontur innerhalb eines gewissen Bereichs quasiautomatisch an die individuelle Rückenkontur anpassen kann und damit letztlich eine vergleichbare Wirkung wie bei einer einstellbaren Lordosenhöhe erreicht wird.“ Das Institut lobt außerdem die „positive, sitzdynamikunterstützende Wirkung der in seitlicher Richtung flexibel reagierenden Lehnenfläche.“
Balance Movement
Auch bei der von HÅG entwickelten Mechanik sind die Bewegungen von Sitzfläche und Lehne miteinander verknüpft: Die Vorderseite der Sitzfläche bewegt sich beim Anlehnen nach oben; neigt der Nutzer sich nach vorn, bewegt sich auch die Front der Sitzfläche nach vorne.
Die Drehachse der Bewegung ist hier allerdings genau über der Gasfeder angeordnet, sodass eine frei fließende Bewegung entsteht, die es dem Nutzer bei korrekter Einstellung des Stuhls ermöglicht, genau in Balance zu sitzen und sich immer in die beste Sitzposition zu bewegen.
Durch minimale Bewegungen des Körpers bewegt sich der Stuhl mit dem Nutzer, der sich so permanent in Balance halten muss – Aktivierung der Muskeln inklusive. Der Kontakt zur Rückenlehne bleibt im Lendenwirbelbereich ständig erhalten, sodass auch die Wirbelsäule abgestützt wird.
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