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Gender Seating & Gender Medicine ➜ SITWELL STEIFENSAND AG

Anders jedoch das neue Incentive-Programm des Büromöbelherstellers
SITWELL STEIFENSAND AG.

FACTS office 11/2010 / Steifensand.eu Geld- und Sachprämien, Veranstaltungen oder Reisen, die von Herstellern als Motivationsinstrument für ihre Fachhändler eingesetzt werden, sind nichts Außergewöhnliches.

Der Vorstand Gernot-M. Steifensand liebt es, mit ungewöhnlichen Ideen und Konzepten gegen den Strom zu schwimmen und in Branchenkreisen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ein Beispiel dafür war die Markteinführung des „Lady Sitwell“, eines Bürodrehstuhls, der auf die geschlechterspezifischen Sitzbedürfnisse von Frauen abgestimmt ist.

Überhaupt hat sich Steifensand Themen wie der neuen Ergonomie und dem sogenannten Gender-Seating verschrieben, wie er erläutert:

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Gender-Seating beziehungsweise Gender-Medicine ist die Fachbezeichnung für Humanmedizin und beschäftigt sich hauptsächlich mit den Sitz- und Bürokrankheiten von Frauen und Männern.“

Hierzulande noch nahezu unbekannt, hat das Thema „Gender-Seating“ in Nordamerika einen hohen Stellenwert. Das Ziel ist stets, neue Präventions- und Therapiewege zu erforschen, um die durch statisches Dauersitzen verursachten Krankheiten im Muskel- und Skelettsystem beider Geschlechter zu verhindern.

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„Ärzte, Orthopäden und Gesundheitsexperten fordern bereits seit Längerem, stärker auf die individuellen Sitzbedürfnisse von Frauen und Männern einzugehen, denn sie haben aufgrund ihrer jeweiligen anatomischen Besonderheiten ein unterschiedliches Sitzverhalten“, sagt Steifensand.

Neueste Entwicklung aus dem Hause SITWELL STEIFENSAND AG ist die überarbeitete Version des Frauenstuhls „Lady Sitwell“.

„Frauen atmen etwa flacher als Männer und haben ein geringeres Herzminutenvolumen, was sich auf die Nährstoffversorgung der Bandscheiben auswirkt.“ Die geltenden Vorschriften und Normen für die Entwicklung von Bürostühlen berücksichtigen seiner Meinung nach das unterschiedliche Sitzverhalten von Frauen und Männern jedoch nur unzureichend.

Die Besonderheit des Stuhls besteht in der sogenannten 3-D-Sitwell-Mechanik, durch die Rücklehne und Sitzfläche frei beweglich sind.


Dieser „Gymnastikballeffekt“ löst permanent Bewegungsanreize aus, wodurch diejenigen Muskelgruppen, die die Wirbelsäule stützen und entlasten, also Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, stimuliert und trainiert werden. Darüber hinaus werden Venenpumpe und Venenklappen aktiviert und sorgen für eine bessere Durchblutung und eine bessere Versorgung der Bandscheiben mit Nährstoffen

Um den Absatz der individuellen Sitzlösungen über den Fachhandel zusätzlich zu fördern, hat Steifensand das „SITWELL Health und Wellness-Sponsoring-Programm 2020“ konzipiert, das sich an den innovative und kompetente Händler richtet, die nicht nur Stühle abverkaufen, sondern ihre Kunden über das individuelle Sitzen und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz informieren. Reif für die Insel!

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Frauen sitzen anders – Der Bürostuhl für die Frau

Der kleine UnterschiedDer Bürostuhl für die Frau.

Frauen sind anders – eine Binsenweisheit, doch wird diesem Umstand mitunter nur wenig Bedeutung beigemessen. So sitzen Frauen im Büro häufig auf Stühlen, die ihrer Gesundheit mehr schaden als nützen. Dem will der Bürostuhl Experte Gernot Steifensand mit dem Bürostuhl speziell für die Frau ein Ende bereiten. FACTS fragte nach, was das Besondere am Lady Sitwell ist.

  FACTS 3/2010 – FACTS: Warum ein Bürostuhl speziell für Frauen?

Gernot Steifensand: Der Körperbau der Frau unterscheidet sich grundlegend von dem der Männer.

Dem wird allerdings nur wenig Beachtung geschenkt. Bürostühle werden in Deutschland nach der deutschen DIN 4551 hergestellt, die bestimmte Normen für die Sitzhöhe und -tiefe vorgibt, zum Beispiel eine Sitzhöhe von 42 bis 53 Zentimeter.

Das reicht aber für Frauen oft nicht aus. Um dieser Benachteiligung entgegenzuwirken, wird in verschiedenen Fachkreisen über eine Frauen-Drehstuhl-Norm diskutiert, die präventiv stärker auf die „Geschlechtsunterschiede“ beim Sitzen eingehen soll.

 

FACTS: Mann und Frau unterscheiden sich anatomisch, das ist klar. Doch gibt es wirklich ein unterschiedliches „Sitzverhalten“? 

Gernot Steifensand: Frauen haben spezifische Sitzgewohnheiten, die sich von denen der Männer unterscheiden. Plakativ gesagt: Frauen sitzen aufrecht und Männer lümmeln. Die Dame im Büro sollte beim Sitzen am Arbeitsplatz unbedingt auf die biologischen und anatomischen Unterschiede des Körperbaus achten, um präventiv den „frauenspezifischen“ Problemen wie kalten Füßen und Bindegewebserkrankungen entgegenzuwirken.

Viele „Frauen-Sitz-Krankheiten“ können durch einen geeigneten „Frauenstuhl“, der die orthopädischen und medizinischen Geschlechtsunterschiede  berücksichtigt, vermieden werden.

FACTS: Welche durch zu langes und starres Sitzen verursachten Beschwerden sind denn typisch für Frauen? 

Gernot Steifensand: Frauen haben einen stärkeren Bewegungsdrang und häufiger kalte Füße als Männer und sie neigen aufgrund ihres Körperschwerpunkts zu einem Hohlkreuz. Somit sollten Rücken, Schultern und Nacken besonders geschützt und gestützt werden. Frauen leiden häufig unter Rückenschmerzen, Beschwerden in der Ischiasregion, wie Schmerzen, Taubheit und Muskelschwäche, Kopfschmerzen, Schmerzen im Kniegelenk oder unter dem Karpaltunnelsyndrom, starken Schmerzen in den Händen, die durch eingeklemmte Nerven in der Nackenregion verursacht werden.

FACTS: Und was kann frau dagegen tun?

Gernot Steifensand: Auch ohne Medikamente oder chirurgische Maßnahmen eine ganze Menge. Natürlich kann viel Bewegung Linderung bringen, doch die Büroarbeit ist nun mal dadurch gekennzeichnet, dass sie in der Regel am Schreibtisch stattfindet. Auf dem Lady Sitwell trainiert die Frau durch permanente Bewegungsreize der Pending-Technik alle Muskeln, insbesondere die Rumpf-, Rücken-, Schulter und Armmuskulatur, die die Wirbelsäule stützen und entlasten.

Bandscheiben und Gelenke werden durch die sanften Mikrobewegungen gesund erhalten, der Stoffwechsel angeregt, Herz-und Lungenfunktion sowie die Sauerstoffaufnahme in jeder Zelle werden gestärkt. Kurz gesagt: Es erhöht die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden.

FACTS: Ist denn in den Unternehmen ein Bewusstsein für diese geschlechtsspezifischen Unterschiede vorhanden?

Gernot Steifensand: Die sogenannte Gender-Medicine erfährt immer mehr Aufmerksamkeit und auch die Frauen-und Geschlechtsforschung der TU Berlin hat gezeigt, dass die Unterschiede und Besonderheiten der Frauengesundheit eine wesentliche Voraussetzung für eine bedarfsgerechte und qualitätsgesicherte Gesundheitsvorsorge von Krankheiten sind.

Die typischen Stressfaktoren – ein hohes Arbeitstempo, Zeitdruck, Unter-sowie Überforderung im Job – wirken sich bei vielen Frauen gesundheitlich anders negativ aus als bei Männern. Frauen haben zum Beispiel weniger Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten, werden aber eher frühverrentet.

Diese Aspekte sollten Arbeitgeber beachten, wenn es darum geht, Bürostühle für die Frau anzuschaffen, und sie tun dies auch vermehrt. Ein Blick auf die Verkaufszahlen des Lady Sitwell zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nadia Hamdan

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Ergonomisches Sitzen für Frauen – Frauen sitzen anders.

12/2009 – FACTS ➜ Test- und Wirtschaftsmagazin FrauensacheFrauen sitzen anders.

Eigentlich sitzen Männer und Frauen im Büro auf technisch identischen Stühlen. Der Hersteller Sitwell Gernot Steifensand bietet jedoch auch Stühle speziell für Frauen.

Männer und Frauen unterscheiden sich in ihrer Anatomie. Folglich gilt es auch bei der Entwicklung von Bürostühlen, auf diese doch sehr unterschiedlichen Bedürfnisse zu achten. Das sind neben Körpergröße und Skelettaufbau auch der Körperschwerpunkt sowie die Muskel- und Fettverteilung.

Das Unternehmen SITWELL STEIFENSAND AG hat sich dieser Problematik angenommen und einen speziellen Bürodrehstuhl für die Frau entwickelt – den Lady Sitwell.

Im Einzeltest ist dieser Stuhl von der FACTS-Redaktion bereits mit der Auszeichnung „sehr gut“ prämiert worden. FACTS wollte aber auch wissen, wie sich dieser spezielle Frauenstuhl im Langzeittest schlägt. Daher stellte sich Marlies Görres aus dem Verlagshaus VVA in Essen zur Verfügung und hat den „Lady Sitwell“ fünf Monate lang auf Herz und Nieren überprüft.

Der menschliche Körper verfügt über rund 640 Muskeln; zusammen machen sie fast die Hälfte unseres Körpergewichtes aus.

Die Zunge ist ein Muskel, das Herz ebenfalls. Selbst jedes einzelne Haar auf unserer Haut ist mit einem winzigen Muskel verbunden – Von 640 Muskeln in unserem Körper werden im Sitzen 100 nicht aktiviert!

Die Federkernpolsterung soll zudem bewirken, dass sich die Sitzfläche nicht übermäßig erwärmt. In die höhenverstellbare und flexible Rückenlehne ist eine Lordosenstütze integriert.

Die Wirbelsäule wird so automatisch in eine natürliche S-Form gebracht. Das entlastet die Bandscheiben und entspannt die Nacken- und Schultermuskulatur.

Damit „Frau“ auch dynamisch sitzt, hat der Hersteller im Stuhl die patentierte Pending-Technik eingesetzt und erzeugt damit ein dreidimensionales Sitzgefühl, vergleichbar mit einem Gymnastikball. Durch die Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und Ermüdungserscheinungen vorgebeugt.

„Der Lady Sitwell animiert ständig zu kleinen Bewegungen des Körpers“, berichtet Marlies Görres. „Anstatt in einer Sitzposition zu verharren, wird durch die Technik des Stuhls ein sehr dynamisches Sitzen unterstützt. Auch die bequeme Polsterung und die verkürzte Sitzfläche haben mir sehr gut gefallen. Lediglich die Positionierung der Verstellhebel sollte noch verbessert werden.

DYNAMISCHES SITZEN – Frauen sitzen anders.

Die Hebel für die Einstellung von Sitzhöhe und Rückenlehnenneigung sind relativ tief positioniert – es ist daher schwer, an sie heranzukommen, ohne sich tief nach unten zu beugen. Insgesamt bin ich aber mit dem Stuhl sehr zufrieden und eigentlich traurig, dass ich ihn schon bald wieder abgeben muss.“

Die Vorteile vom Frauenstuhl aus der SITWELLL® STEIFENSAND AG

  • Prävention und Linderung von Rückenbeschwerden
  • Fördert entspanntes und gesundes Arbeiten
  • Steigert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Aktiviert die Herz- und Kreislauftätigkeit
  • Reduziert Stress und Verspannungen
  • Mindert das Risiko eines Bandscheibenvorfalls
  • Verbesserte Nährstoffversorgung und Entlastung der Bandscheiben
  • Aufbau und Erhaltung der Gelenkschmiere
  • Entlastung der Wirbelsäule und Stärkung von Muskelgruppen
  • Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens

Dem ausführlichen Bericht von Marlies Görres gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Zudem stützt er das Ergebnis des FACTS-Tests. Obwohl es viele Mitbewerber gibt, die den reinen „Frauenstuhl“ etwas belächeln, sprechen doch die Fakten für sich. Timo Schrage

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SITWELL® STEIFENSAND AG ▶ Bürokrankheit Rückenschmerz

Wenn es darum geht, Rückenschmerzen aus Büros zu verbannen, spielen Bewegung und Aktivität spielt in Köln eine entscheidende Rolle. Diese Einsicht gilt es, auch bei der Arbeitsplatzgestaltung und der Entwicklung von Bürostühlen zu berücksichtigen – fordert der Arzt und Sportwissenschaftler Dr. Peter Stehle aus Bonn.

Seelisches und physisches Wohlergehen der Mitarbeiter nehmen in der modernen Arbeitsgesellschaft immer mehr an Bedeutung zu. Dass nur gesunde Mitarbeiter kreativ und produktiv sein können, erschließt sich auf den ersten Blick.

Aus diesem Grunde sollte sich die betriebliche Gesundheitsförderung der Mitarbeiter auch nicht nur auf Zeiten des wirtschaftlichen Wachstums beschränken: „Gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass die Mitarbeiter ihre physische und psychische Leistungsfähigkeit voll entfalten können“, sagt Dr. med. Peter Stehle, Arzt und Sportwissenschaftler.

Schmerzen durch ständiges Sitzen? Gernot-M. Steifensand ➜ Der Fachmann für gesundes Sitzen ➜ SITWELL.at

Denn vor allem in konjunkturell angespannten Zeiten sollten Unternehmen auf die Ressource Mensch bauen – nicht zuletzt mit Blick auf die Zeit nach der Krise, wenn es wieder darum geht, für gut qualifizierte Arbeitnehmer als ein attraktiver Arbeitgeber zu gelten.

KOMPLEXES ZUSAMMENSPIEL – Nach Meinung Stehles müsse man sich bei der Auseinandersetzung mit Themen, die sich mit der Gesundheit des Menschen beschäftigen, die Bedeutung des Menschen als „biopsychosoziales Wesen“ stets vor Augen halten.

Was damit gemeint ist? „Biologische, psychologische und soziale Einflussfaktoren stehen bei der Entstehung von Krankheiten und deren Verlauf sowie in der Schmerzsymptomatik in einem komplexen Zusammenspiel“, erklärt der Mediziner, der sein Wissen für die Entwicklung neuer Bürodrehstühle einsetzt und dem Hersteller von Bürodrehstühlen Gernot-M. Steifensand GmbH beratend zur Seite steht.

In Prävention, Therapie und Rehabilitation von Krankheiten habe man schon lange erkannt, dass sich frühzeitige Förderungen von Aktivität und Bewegung des Menschen positiv auswirken. Dieses Denken, so die Ansicht von Dr. Stehle, müsse auch in den Bereichen Arbeitsplatzgestaltung und -Ausstattung Berücksichtigung finden – ganz besonders auch beim Thema „Sitzen am Arbeitsplatz“, schließlich erledigen Büroarbeiter ihre Tätigkeitüberwiegend im Sitzen.

„Ein guter Bürostuhl ermöglicht funktionell richtiges Sitzen, ohne dabei negativ manipulierend auf die Sitzhaltung einzuwirken“, sagt Dr. Stehle. Dabei müsse man die individuellen Unterschiede eines Menschen wie Körpergröße und Geschlecht berücksichtigen. Hintergrund: Frauen und Männer sind unterschiedlich gebaut, sodass Frauen zum Beispiel eher zum Hohlkreuz neigen und beim Sitzen flacher atmen. Bei der Beurteilung von Bürositzmöbeln auf ihren Beitrag zur Gesunderhaltung seien ergonomische Aspekte wie etwa die Handhabung von Bedienungselementen am Bürostuhl sicherlich wichtig. Doch nach Meinung des Wissenschaftlers sollten zukünftig bei der Konstruktion und Bewertung von Bürostühlen auch orthopädisch-biomechanische Aspekte federführend sein.

HOHE FOLGEKOSTEN – Im Vordergrund dieser orthopädisch-biomechanischen Überlegungen steht der Rumpf. Rückenbeschwerden gelten als Hauptverursacher von Arbeitsunfähigkeit, und zwar noch vor allen anderen Symptomen. Neueste Untersuchungen, die am Rande des Forums „Fortschritt und Fortbildung“ der Bundesärztekammer in Berlin bekannt gegeben wurden, belegen: Fast fünf Prozent der deutschen Bevölkerung leiden unter Rückenschmerzen mit hoher Beeinträchtigung. Dadurch entstehen jährlich Kosten in Höhe von über 7.000 Euro – und zwar pro Patient.

Auch in der Rehabilitationsbehandlung stellen Rückenschmerzen den größten Kostenfaktor dar: Die Mehrheit der europäischen Bevölkerung (60 bis 85 Prozent) hatte irgendwann schon einmal muskulär bedingte Rückenbeschwerden. Diese lokalisieren sich nicht nur im Bereich der Lendenwirbelsäule, sondern zunehmend auch im Bereich der Halswirbelsäule sowie im Schulter-Arm-Bereich. „Die Hauptursachen für derlei Beschwerden werden heute in Fehlfunktionen und Verspannungen der Muskulatur gesehen und sind häufig auf Bewegungsarmut oder falsches Sitzen am Arbeitsplatz zurückzuführen“, erläutert Stehle.

Bei der Konstruktion eines modernen und gesunden Bürostuhls komme es ganz wesentlich auf die Berücksichtigung einiger anatomischer und biomechanischer Grundlagen an.

Im Hinblick auf die anatomischen Aspekte des menschlichen Körperbaus seien nach Meinung Stehles die Übergänge zwischen oberen und unteren Extremitäten des Rumpfs, nämlich Schulter- und Hüftgelenke, Kreuzbein und Becken, die neuralgischen Punkte. Das Entscheidende: „Bewegungseinschränkungen in diesen Bereichen haben Auswirkungen auf den Rumpf, und umgekehrt“, erklärt Stehle. Deshalb müsse bei der Thematik des richtigen Sitzens der Übergang von der Wirbelsäule zum Becken zentrale Bedeutung haben. Denn: „Unterschiedliche Stellungen des Beckens wirken sich biomechanisch auf die Stellung der Wirbelsäule und somit auf die Gesamthaltung eines Menschen aus.

Dies gilt es bei der Konstruktion eines wirklich gesunden Bürostuhls zu bedenken.“ Das Problem: Je weiter die Wirbelsäule von der Idealhaltung abweicht, desto ungünstiger wirken sich die mechanischen Einflüsse aus. Ein weit verbreitetes Problem ist etwa der so genannte Rundrücken. „Diese Haltung entsteht, wenn beim Sitzen das Becken nach hinten kippt.“ Die Folge: Im Gegensatz zur idealen Sitzhaltung, bei der nur ein Minimum von Energie benötigt wird, ohne Muskulatur, Bänder und Bewegungsapparat zu über Ansprüchen, wird die Nackenmuskulatur bei dieser ungünstigen Sitzhaltung gezwungen, eine aufrechte Kopfhaltung sicherzustellen. Infolgedessen wird sie überlastet.

Weiteres Problem: Je mehr sich das Rückgrat krümmt, umso rascher ermüdet die Muskulatur und auf der Bandscheibe ruht eine vermehrte Last. Die schlechte Konsequenz nach Meinung Stehles: „Das ist leider der ideale Nährboden für die verschiedensten Rückenbeschwerden.“ der ideale Bürostuhl. Deshalb müsse es bei der Konstruktion von Bürostühlen oberstes Ziel sein, durch wirbelsäulengerechtes Sitzen Einflüsse mit allzu groben und langandauernden Abweichungen zu vermeiden oder durch Haltungs- und Bewegungswechsel abzumildern.

„Am Büroarbeitsplatz muss zwingend eine physiologische Sitzhaltung angestrebt werden.“ Damit eine solche gewahrt bleibt, sind folgende Kriterien einzuhalten: die Wahrung der natürlichen „S-Form“ der Wirbelsäule, ein nach vorn gekipptes Becken, eine muskulär entspannte Sitzhaltung sowie ein frei beweglicher Schulter-Nacken-Bereich. „Ein Bürostuhl, der diese Kriterien erfüllt, unterstützt funktionell richtiges Sitzen“, fasst Stehle zusammen. Und durch gesundes Sitzen am Arbeitsplatz kann ein großer Beitrag dazu geleistet werden, der „Bürokrankheit“ Rückenschmerzen endlich den Garaus zu machen.

Daniel Müller – FACTS 6/2009 – Kampf dem Rückenschmerz!

SITWELL® STEIFENSAND AG ➽ Ergonomie Branchentreff am Chiemsee

Der Bürostuhlhersteller Gernot Steifensand lädt ein: Beim Sitwell Steifensand Branchen Meeting stehen neben Medizin- und Gesundheitsthemen auch neue Impulse für Marketing und Vertrieb im Vordergrund. Angesprochen sind alle „Freunde des gesunden Sitzens“.

Bereits zum dritten Mal veranstaltet Gernot Steifensand, geschäftsführender Inhaber des Unternehmens, zusammen mit dem Arzt und Wissenschaftler Dr. med. Peter Stehle sowie Marketing und Vertriebsexperten das so genannte „Sitwell Branchen Meeting“.

„Natürlich sind aber auch alle Freunde des gesunden Sitzens herzlich eingeladen“, ergänzt der Veranstalter Gernot Steifensand.

Das Produkt- und Marketing-Meeting findet in der Zeit vom 22. bis zum 28. Juni in Felden am Chiemsee statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Entschleunigen Sie mit uns und entdecken Sie neue Wege aus der Krise.“ Zielgruppen der Veranstaltung sind Geschäftsführer, Entscheider und Betriebsärzte
genauso wie Büromöbel-Händler.


Inhaltlich stehen neben medizinischen Themen wie Ergonomie und Orthopädie auch Marketing und Vertriebsthemen wie etwa Online-Marketing im Vordergrund.


Aus aktuellem Anlass wird auch über die staatliche Förderung bei der Anschaffung von Bandscheibendrehstühlen informiert. Darüber hinaus hält der Persönlichkeits- und Erfolgscoach Alexander S. Kaufmann einen Vortrag zum Thema „Profi-Fair-Käufer – mit Innovation und Stil zum Erfolg“. Auch im Hinblick auf Konzepte und Strategien sollen sich die Teilnehmer untereinander
austauschen können.

Ergonomische Möbel und Bürostühle aus der SITWELL STEIFENSAND AG für gesundes Arbeiten
Auf steifensand.de finden Sie alle notwendigen Informationen und Produkte für die Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes.

Bei der SITWELL STEIFENSAND AG finden Sie ergonomischen Sitzmöbeln, über höhenverstellbare Tische bis hin zu speziellen ergonomischen Tastaturen und Mäusen zur Vermeidung des schmerzhaften RSI-Syndroms bieten wir Produkte aus allen Bereichen der Arbeitsplatzergonomie.

Die SITWELL STEIFENAND AG legt wert auf Qualität, Langlebigkeit und Nutzerfreundlichkeit mit dem Ziel bye bye Rückenschmerzen und ein gesundes Sitzvergnügen.

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