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Der Revoluzzer für Dynamik und Lebendigkeit am Arbeitsplatz

 

Dieter Messner auf dem Thron

Pharaonen, Caesaren, Könige, Bischöfe, Päpste und Kaiser haben ihre Autorität in dieser Haltung demonstriert. Sitzen war zu allen Zeiten das Privileg der mächtigen und müßigen Klasse. 

Diese Würdehaltung verriet, dass der Sitzende vornehm war und keine nützliche Arbeit leisten musste. Nach den großen Revolutionen hat das Bürgertum die Majestätshaltung begierig übernommen und zur Norm für alle gemacht.  Auch demokratisch gewählte Präsidenten lassen sich noch gern thronsitzend abbilden!

 

Quod licet Iovi nunc licet bovi.
Der Herrscherthron wird zum Gebrauchsstuhl.
Durch die tiefe Sitzposition auch zur Körperfalle.

In diesen Thronstühlen sitzen wir fest. Arbeiten und Thronen sind aber zwei grundverschiedene Paar Schuhe. Das Arbeiten in Majestätshaltung ist ein vollkommen unsinniger und tragischer gesundheitsschädlicher Brauch.

 

Gelernte SitzpositionAm schlimmsten trifft es die Kinder. Sie möchten sich bewegen und werden beim Schuleintritt zu qualvoller Immobilität gezwungen. Eingeklemmt in Knickmöbel dürfen sie nur zwischen Sitzen und Sitzen wählen. Sie sind verdammt zur Sitzlägerigkeit mit allen ihren Folgen.

In der Schule werden wir alle auf das Dauersitzen geprägt und damit auf eine lange Kette von schlechten Gewohnheiten und Krankheiten programmiert.

Im Büro ist die Situation nicht anders. Die Arbeitenden sind gezwungen, auf Dauer eine äußerst schädliche, dreifach geknickte Arbeitshaltung einzunehmen. Bürostühle imitieren immer noch Königsthrone und werden für alle Rangstufen angeboten. Komfort und Prestige bestimmen das Design.

 

So erzeugen wir Bewegungsarmut mit Millionen Patienten und eine profitable Therapierungsindustrie.
Ja, wir sind Kaiser, aber kranke Kaiser.

Die Bürostuhlindustrie erzeugt zumeist rollende und drehbare Thronsessel, unsere kulturelle Prägung auf die Majestätshaltung ist stärker als die medizinische Vernunft. Ergonomischen Sitzen, dynamischen Lösungen wie die Pending-Mechanik und geschlechterspezifische Lösungen gehen nicht weit genug.

Der Sitzrevoluzzer heisst Prof. Mag. Dieter Messner, geboren 1938 in Wien, Studium der Germanistik und Geschichte in Innsbruck und Wien, College-Instructor in der Schweiz und in den USA, Gymnasiallehrer in Österreich, heute Fachmann für die Ergonomie des Schreibtisch-Arbeitsplatzes, nachdem er sich zwanzig Jahre lang intensiv mit dem Thema „Arbeitshaltung in Büro und Schule“ beschäftigt hat.

 

Arbeitsplatzlösung von Dieter MessnerDie Motivation dafür waren eigene Schmerzen, Symptome und chirurgische Eingriffe, verursacht und „erbrütet“ durch jahrelange überlange Sitzzeiten in der Schule, beim Studium und bei Lektüre und Korrekturarbeiten am Schreibtisch, obwohl er immer „sportlich“ lebte. Dabei hat hat er gelernt, dass Bewegung das wichtigste „Vitamin“ für die menschliche Gesundheit ist und dass der Satz „Sitzen macht krank!“ richtig ist.

Wechselhaltung in Stehhöhe ist Dieter Messner das höchste Ziel. So konzipiert er für Städte und Gemeinden, für Firmen und innovative Projekte weiter gedachte Lösungen. Das oberste Ziel ist die Gestaltung des Arbeitsplatzes, dass den arbeitenden Menschen nicht behindert und immobilisiert und den häufigen Wechsel der Arbeitshaltungen und damit viel Bewegung ermöglicht.

Auf seiner Webseite zeigt er interessante, ergonomische, gesunde und weitergedachte Lösungen zur Vermeidung der Bewegungsarmut.

 

Prof. Mag. Dieter Messner berät Gernot Steifensand bei der Entwicklung neuer Sitzlösungen.
Dieter Messner ist im Aufsichtsrat der SITWELL Steifensand AG.

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Geschlechtsspezifische Einflüsse beim Sitzen

Wenn sich jemand dazu bekennt, lt. Marke „Sitwell“ (sitzt gut) herzustellen, dann muss er diese selbstredend auch vermarkten. Sonst macht „das Ganze“ keinen Sinn. Wer dieser „jemand“ ist, ergibt sich aus dem Markenlogo, nämlich Herr Gernot M. Steifensand.

Herr Gernot M. Steifensand hat sich berechtigterweise Gedanken darüber gemacht, wie er die Sitwell-Stühle und Sitzlösungen (und auch mehr!) am besten bzw. ehesten vermarkten kann. Es musste ein Marketingkonzept gefunden werden, was nicht nur die klassischen anthropometrisch/ergonomischen und damit auch arbeitsmedizinischen/arbeitswissenschaftlichen sowie die designmäßigen und qualitativen Gesichtspunkte und Anforderungen an einen guten Bürostuhl berücksichtigt – was heute bei den meisten Bürostühlen „made in Germany“ fast flächendeckend im wahrsten Sinne des Wortes der Fall ist.

Es sollte bzw. musste ein zusätzlicher Gesichtspunkt sein, der eine Entscheidung für eine Produktlinie aus dem Hause Sitwell Gernot M. Steifensand anregen und erleichtern könnte bzw. sollte.

Dieser zusätzliche Gesichtspunkt war mit der Entscheidung für eine Differenzierung (Vermarktung) der Sitwell-Stühle aus dem Hause Gernot M. Steifensand in Richtung Mister und Lady Sitwell-Collection gefunden.

Die Frage war und ist nur, wie der Markt auf diese Differenzierung reagiert? Gibt es eindeutige und belegbare Gründe für diese Differenzierung, die gewollt und entschieden ist, nicht zuletzt durch die Erteilung eines Patentes/Gebrauchsmusterschutzes für die Produktlinien Lady Sitwell-Collection (roter Prospekt) und Mister Sitwell-Collection (blauer Prospekt). Vorgenannte Entwicklung blieb selbstredend nicht verborgen; das Konzept der Differenzierung von Bürostühlen bzw. des Angebotes nach geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten war zur Diskussion gestellt und musste einer ernsthaften Beurteilung (Analyse) zugeführt werden. Dies insbesondere deshalb, weil die marktpolitischen Gründe alleine nicht ausreichend gewesen wären, um der Lady und Mister Sitwell-Philosophie zum Durchbruch zu verhelfen und bei den Entscheidungsträgern (Beschaffern) ernstzunehmende Wettbewerbsvorteile erkennbar zu machen.

 

In einer Zeit, in der alle Überlegungen in Richtung auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung eher abgebaut als gefördert werden, muss man feststellen, dass eben die Evolution des Menschen über Jahrmillionen genau in die gegenteilige Richtung geführt hat, nämlich in Richtung auf Unterschiede bei Männern und Frauen. Welche das sind ergibt sich aus nachstehender Abbildung. Die dargestellten Aspekte (der Unterschiede) sind nicht vollständig. Sie zeigen aber eindeutige Unterschiede und rechtfertigen insofern auch die Mister und Lady Sitwell- Philosophie.

 

Geschlechterspezifische Unterschiede

Quelle: Apotheken Umschau Heft, 1. Juli 2005 A, S. 12-16

 

Neben den in der Abbildung dargestellten Gesichtspunkten darf man auch vor allem nicht die bei Entscheidungen für den oder gegen den oder einen bestimmten Bürostuhl wichtigen Gesichtspunkt der emotionalen Empfindungen außer Acht lassen. Gerade letzteres ist für die Entwicklung der Produktlinien (Collections) Lady und Mister Sitwell entscheidend gewesen und hat dazu geführt, dass heute von der Firma Sitwell Gernot M. Steifensand Bürostühle angeboten werden, die auch diesem Gesichtspunkt voll gerecht werden – die klassischen Aspekte sind und waren im Hause Sitwell Gernot M. Steifensand seit Generationen selbstverständlich (vgl. hierzu auch die auf den Rückseiten der Prospekte Lady und Mister Sitwell dokumentierten Zertifikate).

 

Eine stärker geschlechtsspezifische Sichtweise empfiehlt sich nicht nur auf dem Gebiet des Sitzens, d.h. schwerpunktmäßig auf dem Sektor der muskulo-skelletalen Problematik und –erkrankungen. Sie hat auch auf vielen anderen Gebieten eine Rechtfertigung, die bedeutender wird und immer mehr Beachtung findet (vgl. hierzu Schaubild 5 auf S. 14 des Gesundheitsberichts des Statistischen Bundesamtes 2004):

Doch zurück zum Thema Sitzen und zur Lady und Mister Sitwell-Philosophie des Hauses Gernot M. Steifensand. Hierzu liegt jetzt eine Studie von J.P. Callaghan vor, die geschlechtsspezifische Einflüsse auf Haltungsreaktionen beim Sitzen bestätigt. Autor: Jack P. Callaghan Ph.D., Kanadischer Forschungslehrstuhl für Wirbelsäulen-Biomechanik und Verletzungsprävention, Abteilung für Kinesiologie, Fakultät für Angewandte Gesundheitsmedizin, Universität Walterloo, Kanada N2L 3G1

Die Zusammenfassung (Executiv Summary) der Untersuchungsergebnisse lautet:

Bei 16 Personen (8 w, 8 m) wurden die physiologischen Reaktionen auf vier verschiedene Sitzanordnungen während 45-minütiger Sitzperioden unter simulierten Büro- Arbeitsbedingungen geprüft. Drei verschiedene Büroaufgaben wurden während jeder der vier Sitzperioden untersucht (Bedienung der Maus, der Tastatur, eine Kombination der beiden). Das Hauptaugenmerk der Studie war darauf gerichtet, geschlechtsspezifische Unterschiede in Haltungsreaktionen beim Sitzen zu beurteilen. Sekundäreffekte aufgrund von Faktoren aus dem Bereich Büro-Stuhl oder Büro-Aufgabe wurden nur berücksichtigt, wenn sie unterschiedlichen Einfluss auf beide Geschlechter hatten. Alle Daten wurden während der gesamten 45-minütigen Test-Sitzperiode über Monitor aufgenommen, und die aufgezeigten Ergebnisse sind aus diesem gesamten Datensatz abgeleitet, nicht aus repräsentativen Haltungen, die zu bestimmten Intervallen stichprobenhaft Daten lieferten.

Die Daten zeigen Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern in der Haltungsausrichtung und in der Sitzposition auf dem Stuhl auf. Die fortlaufenden Messungen am Rückgrat und Pelvis (Becken) während der ganzen Dauer der Teil-Sitzperioden deckten auf, dass die weiblichen Probanden

– mit einem stärker nach vorn gedrehten Becken,
– mit weniger lumbaler Biegung und
– sehr geringer Rumpfbeugung saßen. Dagegen saßen die männlichen Probanden
– mit einem nach hinten gedrehten Becken,
– mit größerer lumbaler Biegung und
– mit mehr nach vorne neigender Rumpfhaltung.

Diese Unterschiede in der Wirbelsäulenhaltung waren zwischen den Geschlechtern signifikant, unabhängig von den durchgeführten Büroaufgaben und von den benutzten Stühlen.

Abhängig von den benutzten Stühlen zeigte auch die Lokation der Person auf der Stuhlsitzfläche geschlechtsbasierte Unterschiede auf. Diese Reaktionen waren am stärksten ausgeprägt für den Bürodrehstuhl mit Rückenlehne. Die durchschnittlichen Lokationen sowohl des oberen Körpermassenzentrums (COM) als auch die des Hüftgelenks wurden für männliche Probanden hinter der Stuhlbasis, für weibliche Probanden vor der Stuhlbasis festgestellt. Darüber hinaus saßen die weiblichen Probanden mit ihrem oberen Körpermassenzentrum (COM) näher am Sitzflächen-Druckzentrum (COP) als die männlichen Probanden.

Die Sitzflächen-Druckprofile eines typischen weiblichen und eines typischen männlichen Probanden zeigten auf, dass die Frauen einen konzentrierteren Bereich von 10 Spitzendrücken aufwiesen im Gegensatz von den Männern, die diffuse Drücke in ihren Sitzprofilen zeigten. Ebenso war der Spitzendruck bei männlichen Probanden gegenüber den Frauen weiter hinter dem Druckzentrum (COP) angesiedelt.

Diese Druckprofile unterstützen die Beobachtungen, dass die männlichen gegenüber den weiblichen Teilnehmern eine krummere Haltung und ein stärker nach hinten gedrehtes Becken aufwiesen.

Die zu absolvierende Büroaufgabe hatte zwar einen Einfluss auf die Körperposition, aber dies war in der Hauptsache zwischen den Geschlechtern gleich. Im ganzen gesehen bestätigen die Ergebnisse, dass Frauen eine zu Männern unterschiedliche Haltungsausrichtung einnehmen, speziell bei der Untersuchung von Wirbelsäulen- und Becken-Haltung bei der Verrichtung von Büroarbeit im Sitzen. Die Frauen positionierten ihre Körper mit Bezug auf den Drehpunkt eines Bürodrehstuhls mit Rückenlehne auch unterschiedlich zu den Männern. Dies wird evident in den Unterschieden, die die Platzierung des oberen Körpermassenzentrums und Hüftgelenks mit Bezug auf den Drehpunkt eines Stuhles aufzeigen. Im ganzen gesehen zeigen diese Ergebnisse, dass Männer dazu tendieren, sich gegen die Rückenlehne zu „lümmeln“, während die Frauen sich aufrechter näher im vorderen Bereich der Sitzfläche setzten.

Unter der Gegebenheit, dass es zwischen den Geschlechtern Unterschiede in der Positionierung des Körpers über der Basis eines Bürostuhls gibt, sollte ein Bewegungsspielraum um den Drehpunkt in Betracht gezogen werden. Die Lokation des Hüftgelenks ist wahrscheinlich ein stabileres Maß für die Sitzposition (und ist die Basis für H-Punkt Sitzdesignkriterien in der Automobilindustrie). Um das Hüftgelenk direkt über dem Drehpunkt zu positionieren, würde die Einstellung auf beide Geschlechter und zwischenmenschliche Unterschiede, die wir in der Studie gesehen haben, erfordern. Um sich auf 90 % aller Personen einzustellen, wäre ein Bewegungsspielraum von ca. ± 5 cm um den Drehpunkt erforderlich.

Die vorgenannten Aussagen in der Studie werden mit den folgenden Abbildungen belegt. Da sie zum Verständnis der vorgenannten Interpretation der Studienergebnisse wesentlich beitragen, werden diese nachstehend abgebildet.

 

Professor Dr. med. habil. Theodor Peters
Leitender Gewerbemedizinaldirektor i.R.
Facharzt für Arbeitsmedizin/Sozialmedizin
An der Kaiserburg 12
40629 Düsseldor

 

Becken und Wirbelsäule

Wirbelsäule, Sitzen, Pressung

Gender Seating Studie - Stühle

FACHhändler brauchen mehr als FACHkompetenzen

FACTS office

Auf der Gewinnerseite

Auch wenn sie sich FACHhändler nennen, brauchen diese mehr als nur FACHkompetenzen, um einen Platz an der Sonne zu ergattern. Was dazu noch alles nötig ist, beschreibt Johannes Peter Martin, Geschäftsführer der Kaut-Bullinger-Holding und Fachhändler mit Leib und Seele.

Der heutige Fachhandel gerät zunehmend in eine verzwickte Lage. Er muss einerseits feststellen, dass die Zeiten, in denen das Verkaufen fast ein Selbstläufer war, schon längst der Vergangenheit angehören und dass die Kunden inzwischen viel anspruchsvoller und wählerischer geworden sind.

Neben dem in fast jeder Branche herrschenden Preisdruck spielen Service und vor allem eine kompetente fachliche Beratung eine stets wichtigere Rolle. Andererseits steht das Internet dem Handel nicht nur unterstützend zur Seite, sondern stellt eine Quelle des Wettbewerbs dar – Versandhändler machen ihm mit ihren Preisen das Leben schwer.

Also sind nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Innovationsfähigkeit gefragt. Händler, die darüber verfügen, werden auf der Gewinnerseite stehen. Dies hat die Kaut-Bullinger-Holding in Taufkirchen bei München schon längst verstanden. Die Kaut-Bullinger-Gruppe ist an 19 Standorten bundesweit vertreten und gehört somit zu einem der größten mittelständischen Betriebe Deutschlands.

 

Dieser setzt sich aus der KABUCO Büro Systemhaus GmbH, der KABUCO Bürobedarf GmbH und der KAUT-BULLINGER Einzelhandel GmbH zusammen. Letztere steuert bereits elf Läden bundesweit. Unter der Devise „Alles fürs Büro … alles aus einer Hand“ bietet die Gruppe alles für das Büroleben – von der gängigen Bürotechnik über Engineering/ CAD/LFP bis hin zu Büromöbeln. „Analyse, Projektierung, Beschaffung, Installation, Training, Service, Wartung und Finanzierung zeichnen uns aus“, beschreibt Franz Baumann, Geschäftsbereichsleiter Engineering/LFP/Büromöbel/Prokurist der Kaut-Bullinger-Holding das Full-Service-Konzept KABUCOs.

In den der Bürotechnik gewidmeten Ausstellungsräumen finden sich nicht nur Drucksysteme für das Druckmanagement, Diktierund Präsentationssysteme sowie komplette Konferenz- und Seminarraumausstattungen, sondern auch ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze mit Bürostühlen, die ein dynamisches Sitzen fördern – Kaut Bullinger, der 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand zu seinen Fabrikpartnern zählt, ist zudem die SITWELL-Generalvertretung in München und befasst sich somit intensiv mit den Themen Ergonomie und Sitzen nach Maß. „KABUCO leistet ständige Pionierarbeit, um die technischen Anforderungen am Arbeitsplatz den Menschen anzupassen“, berichtet Baumann.

In den vergangenen Jahren hat KABUCO einen Schwerpunkt auf das Fachgebiet Engineering/CAD/LFP gelegt und berät Anwender aus den Bereichen Architektur, Ingenieur- und Planungswesen, Dienstleistung für Reprografie sowie aus den Sektoren Großformatdruck und digitale Bildverarbeitung, Werbung und Grafik, Bauwirtschaft und Industrie.

„Wir sind hard- und softwaremäßig in der Lage, fast alle Marktsequenzen abzudecken. Für IT-Systeme bieten wir PC-, Server-, Speicher- und Netzwerklösungen inklusive Beratung, Installation, Support und Schulung“, schildert Baumann. „Als Apple-Partner verfügen wir ebenfalls über einen umfangreichen Service rund um die Mac-World. Unser eigener qualifizierter technischer Kundendienst betreut sämtliche Systeme.

Die Zeichentechnik wird durch ein vielfältiges Angebot an Zeichen- und Grafikbedarf abgedeckt.“ Im Bereich Büromöbel konzentriert sich KABUCO auf starke Marken wie zum Beispiel Haworth mit art.collection, castelli, comforto und dyes, um seinem Leistungsspektrum als Komplettanbieter gerecht zu werden. „Von Office- bis zu Management- und Chefbüroeinrichtungen, Empfangs-, Warte- und Konferenzbereichen, bis hin zu Arbeitsplatzbeleuchtungen, Raumtextilien, Raumbegrünungen und Accessoires bleiben wir den Werten Gesundheit, Lebensqualität und Effektivität treu“, lobt Baumann.

Ein professionell geschultes Beratungsteam bietet seine Unterstützung bei der Büroplanung, wenn erwünscht auch vor Ort. „Wir nehmen uns für jedes Projekt ausreichend Zeit, da wir wissen, dass Investitionen in gute Arbeitsbedingungen, Ergonomie und ansprechendes Design, die zudem erschwinglich bleiben, für Unternehmen heute von zentraler Bedeutung sind“, erläutert Baumann abschließend. „Kompetenz, Einsatzbereitschaft, Produktschulung und Personalentwicklung als Voraussetzung für unsere hohe Kundenorientierung gehören zur Kaut-Bullinger-Unternehmensphilosophie.“
(mim)

Um das Lebenswerk von Dr. Rudolf Egerer, einst geschäftsführender Gesellschafter der Kaut-Bullinger & Co. KG – er verstarb 1982 – zu würdigen, gründeten die Trägerverbände der Akademie Handel e.V. den Rudolf- Egerer-Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird.

Fachhändler ist nicht gleich Fachhändler

FACTS office

Kampf um die Besten

In stets schwieriger werdenden Märkten sind Hersteller mehr denn je auf gute Absatzmittler angewiesen. Doch ist Fachhändler nicht gleich Fachhändler. Was macht denn einen erfolgreichen Händler aus? 

Die Vorteile des indirekten Vertriebs sind jedem Hersteller bekannt. Neben einem kundennahen Vertriebsnetz und einem hohen Distributionsgrad stellen auch niedrigere Vertriebskosten und eine geringe Kapitalbindung entscheidende Vorzüge dar. Die Tatsache, dass die Händler meist auch die Servicefunktion übernehmen, bedeutet zudem eine erhebliche Entlastung des Managements. Hinzu kommen spezifische Kenntnisse des Handels in Sachen Absatz und die Nutzung vorhandener Geschäftsbeziehungen. Last, not least spielt der sogenannte Sortimentseffekt eine positive Rolle: Innerhalb eines breiten, gemischten Angebots steigt die Attraktivität der eigenen Produkte.

Natürlich gibt es auch Nachteile: Die Erträge fallen dünner aus aufgrund der Handelsspanne, auch erschwert sich die Einflussnahme auf den eigenen Marktauftritt, etwa in den Bereichen der Preise, der Produktpräsentation oder Werbung oder der Dienstleistungen am Kunden. Und schließlich gestaltet sich das Sammeln von Informationen über Kundenmeinungen und -verhalten etwas aufwendiger.

Aus diesem Grunde entscheiden sich viele Hersteller für eine Mischform und setzen sowohl auf direkte als auch auf indirekte Vertriebswege. Manche besinnen sich sogar plötzlich wieder auf den Direktvertrieb. Doch spielen die Fachhändler in vielen Märkten nach wie vor eine vordergründige Rolle und auch hier tobt inzwischen der Kampf um die besten.

SPEZIELLES PORTFOLIO
Doch wie sehen die „Besten“ aus? „Flexibilität, Schnelligkeit, Kundennähe, vor allem aber ganzheitliches Denken und das Festhalten an geprüfter Qualität sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Fachhändler auf dem Weg zum Erfolg braucht“, sind sich Dirk Steinhage und Arne Kriemelmann, beide geschäftsführende Gesellschafter der moebelshop24 GmbH & Co. KG, absolut sicher. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Schwerpunkt Logistik sammelten die beiden fundierte Kenntnisse bei einem namhaften deutschen Kastenmöbelhersteller. Kurz darauf wurde die Idee geboren, Büromöbel via Internet bundesweit zu vertrieben.

Bereits Ende 1999 wurde die Plattform www.moebelshop24.de ins Leben gerufen und gehört somit zu den Vorreitern des deutschen Online-Büromöbelvertriebs. Als Kleinstfirma, anfangs mit einer Lagerkapazität wie etwa die einer Garage, avancierte das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren zu einem der führenden Online-Büromöbelvertriebe. Von der CAD-gestützten Planung bis hin zur Vor- Ort-Montage bietet moebelshop24 das gesamte Servicespektrum des Fachhandels, bei gleichzeitigen enormen Preisvorteilen aufgrund großer Einkaufsvolumina und schlanker Vertriebsstrukturen.

Um seinen Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität und kürzeste Lieferzeiten zu sichern, hält das inzwischen dezentral organisierte Unternehmen ständig 30.000 Artikel vor. „Die ansonsten so problematische Anonymität des Internets wollen wir durch stets erreichbares, kompetentes Fachpersonal sowie Ausstellungsflächen und Kompetenzzentren wettmachen“, schildern Steinhage und Kriemelmann. Neben deutschlandweiter frachtfreier Lieferung bietet das Unternehmen seinen Kunden ebenfalls die Möglichkeit, Warenmuster kostenlos und unverbindlich zu testen.

Das Produktportfolio, zu dem Markenprodukte wie unter anderem Produkte von Topstar, 1000 Stühle Gernot M. Steifensand, SITWELL oder GERNOT-M. STEIFENSAND gehören, umfasst das gesamte Büromöbelsortiment, angefangen vom klassischen Seminarraum über das ergonomische Teambüro bis hin zum stilvollen Chefzimmer. Seit einem Jahr wurde das Thema Büromöbel durch umfangreiche Lounge- und Wartemöbel- Produktserien erweitert.


2011 will moebelshop24 erneut Akzente setzen und den Online-Büromöbelvertrieb der „zweiten Generation“ einläuten. „Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern konzentrieren wir uns verstärkt auf einen wesentlichen Aspekt beim Büromöbelkauf: Ergonomie und Wohlgefühl am Arbeitsplatz“, berichten Steinhage und Kriemelmann, die gerne durch die FACTS-Testurteile, aber auch durch GS Zeichen geprüfte Produkte in ihrem Sortiment aufnehmen. „Statt eines unübersichtlichen Pools an Büromöbeln, deren Ausstattungsmerkmale selbst für die Profis nicht immer verständlich sind, steht bei moebelshop24 der zufriedene und bestmöglich beratene Kunde an oberster Stelle. Dies erreichen wird durch ein spezielles Portfolio an Büromöbeln, das den aktuellen Erkenntnissen der Ergonomie sowie der Orthopädie Rechnung trägt.“

EIGENES KONZEPT
So wurde in Kooperation mit der Firma 1000 Stühle Gernot M. Steifensand im Bereich der Bürodrehstühle ein eigenes Konzept entwickelt: „Wir stehen für individuelle Sitzlösungen statt Massenproduktion. Mit SITWELL bieten wir Stühle speziell für Frauen und für Männer, Sitzlösungen für kleine und sehr große Personen (XS–XXL), für Tiefsitzer und Hochsitzer sowie für ‚Leichtgewichte‘ (50 kg) und ‚Schwergewichte‘ (200 kg)“, erläutern die begeisterten Händler.

„Alle Stühle der Marke SITWELL werden auf Wunsch und Bedarf durch einen speziell geschulten Ergonomieberater oder zertifizierten SITWELL Fachhändler ausgeliefert, der beim Probesitzen vor Ort dafür sorgt, dass der Kunde entsprechend den Kriterien der Experten für Gesundheitam Arbeitsplatz Prof. Dieter Messner und Dr. med. Peter Stehle das perfekte Sitzgefühl erlebt“, beschreiben Steinhage und Kriemelmann die Vorteile einer fachmännischen Kundenberatung. „Diesen Ergonomie-Gedanken dehnen wir auf komplette Workstations und Teamarbeitsplätze aus“, bringen es Steinhage und Kriemelmann auf den Punkt. „Wir lassen es uns nicht nehmen – angefangen bei mechanisch oder elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen und optimalen Monitorhalterungen über den optimalen Bürostuhl bis hin zur richtigen Schreibtischbeleuchtung –, die gesamte Büroeinrichtung auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen.“

Graziella Mimic

Die Geschichte von F. Martin Steifensand

Seine Heimat Pommern, die Vertreibung und der Neuanfang. Vom Schreiner, Klinkenputzer bis zum Bürostuhl-Fabrikanten mit internationalem Erfolg ist es ein langer und spannender Weg.

Das ganz persönliche Markenzeichen von
F.-Martin Steifensand war immer …just sit well und beim Sitzen ist das Beste gerade gut genug.

Einen kurzen, persönlichen Eindruck von F.-Martin Steifensand und seiner Geschichte sehen Sie in diesem Video:

F. Martin Steifensand schreibt in seinem Buch – Die Storry von F. Martin Steifensand, die lehrreichen und die spannenden Geschichten quer durch alle politischen und wirtschaftlichen Veränderungen.

F. Martin Steifensand schreibt in seinem Buch die lehrreiche und spannende Geschichte quer durch alle politischen und wirtschaftlichen Veränderungen. Seine Heimat, die Vertreibung und der Neuanfang. Vom Schreiner, Klinkenputzer bis zum Bürostuhl-Fabrikanten mit internationalem Erfolg ist es ein langer und spannender Weg.

Was hier mit ehrlicher Sprache und schnörkellos berichtet wird, kann sicherlich als beispielhaft gelten für eine ganze Generation, die sich von einem Tag zum anderen auf der Landstraße wiederfindet, ständig in Angst lebend vor den Übergriffen der Russen und Polen, vor Krankheit und Hunger.

Zum anderen ist dieser interessante Lebensbericht auch die Dokumentation eines ganz individuellen Schicksals, die Biographie eines Mannes, der sich mit einer bedrückenden Lebenssituation nicht abfinden will, sondern aus Not eine Tugend machend – sehr schnell unternehmerisch tätig wird und das Handwerk des Geschäftsmannes erlernt.

Dabei kann es in den wirren Nachkriegszeiten nicht immer ganz lupenrein solide zugehen, was der Lektüre ebenso informative wie vergnügliche Akzente verleiht.

Eine Familienstory von F.-Martin Steifensand mit dem exemplarischen Charakter.

F. Martin Steifensand zeichnet seinen beschwerlichen Weg vom heimatlosen halbwüchsigen zum erfolgreichen Möbelfabrikanten nach.

Mit Mut, Findigkeit und Fleiß behauptet sich ein Unternehmer, der aus dem Nichts ein Imperium schuf. Auch nach Jahrzehnten kehr er in Gedanken zurück nach Pommern, aufs elterliche Gut.

Die Entwicklung des weltweit ersten Bandscheibendrehstuhls und die Gesundheit im Berufsleben, die Ergonomie,  sind seine berufliche Lebensaufgabe – dieser widmet er sich als engagierter Berater und Ergonomie-Experte für seinen Sohn Gernot Steifensand noch heute.

Gernot Steifensand lebt die Tradition mit seinen individuellen und ergonomischen Bürodrehstühlen nach Maß für Frauen LADYSITWELL® und Männer MISTERSITWELL® mit der Marken SITWELL weiter.

Lesen sie die persönliche und unterhaltsame Lebensgeschichte von
F.-Martin Steifensand, eines Lebenskünstlers und erfahrenen Individualisten. Oft lernt man mehr aus diesen Erfahrungen und der Historie als in der Schule.

Erfolg im Sitzen – 1 000 Stühle Gernot-M. Steifensand

Über das gesunde Sitzen ist alles gesagt?

Weit gefehlt, sagt Bürodrehstuhl-Fabrikant Gernot-M. Steifensand. Sein in Wendelstein bei Nürnberg in Bayern ansässiges Unternehmen „1 000 Stühle“ ist für Überraschungen gut – zuletzt im Jahr 2004, als die neue Männerstuhl-Linie „Mister Sitwell“ mit eingebauter Hodenkühlung frischen Wind auf den Markt der normierten Bürodrehstühle brachte.

Das passende Gegenstück, die Kollektion „Lady Sitwell“ mit einer Venen schonenden Sitzauflage speziell für Frauen, gibt es schon einige Jahre länger.

IHK Nürnberg für Mittelfranken – Hauptmarkt 25/27 – 90331 Nürnberg

SITWELL STEIFENSAND AG

Sperbersloher Str. 124
90530 Wendelstein
Germany


Telefon: 09129-40679-0
Fax: 09129-270641
Website:

 www.1000-stuehle.de
E-Mail: info@1000-stuehle.de

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