Artikel Tags Ergonomie
Am Arbeitsplatz mit Sitzen gut durchkommen

SITWELL ist das neue Sitz – Konzept des 21. Jahrhunderts, welches sich auf das wesentliche beim gesunden Sitzen besinnt. Schalten Sie Ihren Filter aus und nehmen Sie unsere Sitwell Sitzlösungen wahr wie sie sind, ganz persönlich, iondividuell, ehrlich und direkt: Es ist schon sehr viel, was da in den kleinen Wort sit well steckt.
Gernot Steifensand gibt mit seinen neuen Partnern und der gesamten Entwickler-Mannschaft die Energie und Innovation, motiviert das Individuum nach mehr Wellness und Gesundheit in der „Deutschen Büro-Kultur“.
Die Währung, mit der Sie bei SITWELL bezahlen heißt Vertrauen in neue Konzepte und patentierte Sitzlösungen. Schalten Sie den Filter aus und konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche im Leben. Und das erkären wir Ihnen sogar anhand der Kilo´s des Bürostuhls!
Gesünder Leben – Besser Sitzen – Geld verdienen
Unter einem Individuum (lat.: unteilbar, aber auch nicht zu Teilendes) versteht man etwas Einzelnes in seiner Gesamtheit mit allen Eigenheiten und Eigenarten, die in ihrem Gesamtgefüge wiederum bestimmend für seine Individualität sind. Es bezeichnet also das räumlich und qualitativ einmalige Einzelwesen
Im Allgemeinen ist ein Individuum ein Etwas, das denken kann,
und spezieller: Ein Ding mit einem Bewusstsein.
Gesünder Leben
Leben heißt: Athmen….mit jedem Athemzug, den wir machen …….
Anspannung und Entspannung hält den Menschen fit und Gesund..Muskeln…
Besser Sitzen
Im Allgemeinen gibt es drei Positionen in dem sich der Mensch jeden Tag aufhält, liegen, stehen und sitzen. Wir sind die Sitz – Experten und beschäftigen uns schon seit 2 Generationen nur und ausschließlich mit den guten und gesunden Sitzen und Ihrer Bandscheibe bei diesem mechanischen komplizierten Vorgang.
Richtig sitzen ist Vertrauenssache und bedarf ein gewisses Grundverständnis worum es beim Sitzen eigentlich geht. Sitzen ist ein motorischer und mechanischer Vorgang und ein lebendiges Wesen ( Mensch ), muss sich in aller Regel an einen toten Gegenstand ( Stuhl ) anpassen. Das kann im Grundsatz nicht funktionieren. Es hat aber bis jetzt für den unwissenden Büro-Mensch ausgereicht, da er nur schwer oder gar nicht an unsere Erfahrung und unser Wissen rund um das gesunde Sitzen ran gekommen ist.
Das Sitwell – Sitzkonzept gibt Ihnen die Möglichkeit den Sitz – Stecker zu ziehen, bevor bei Ihnen die Sicherungen durchbrennen und es zum „Burn-Out“ und Rückenschmerzen und vielen anderen Büro und Berufskrankheiten kommt, die das Dauersitzen mit sich bringt.
Der kollektive Sitz – Kompromiss für alle deutsche Büro-Sitzer ist der Deutsche Industrie Norm ( DIN und Einheitsdrehstuhl ) der weder auf Körpergröße noch auf Geschlecht rücksichtnimmt.
Das Sitwell – Verständnis für gesundes und bandscheibengerechtes Sitzen ist auf die Körpergröße und auf das Körpergewicht einzugehen und für jeden Benutzer die richtige Sitzlösung anzubieten. Unabhängig vom Geschlecht sitzt der XS oder S – Mensch anders als der XL oder XXL – Mensch, eigentlich logisch. Der XL – Mensch verschleißt in seinem Berufsleben faßt 3 mal so viel Sitzmöbel wie ein S – Mensch. Der Deutsche DIN und Massenstuhl wiegt im Durchschnitt ca. 10 Kg und soll einen Menschen mit 80 kg bis 150 kg gesund und Leistungsfähig halten. Das kann nicht funktionieren, logisch. Wie soll so ein Sitz den Mann / Frau be – sitzt auch noch Gesund und Leistungsfähig halten und noch über Jahre funktionieren. Das kann nicht funktionieren.
Frauen Athmen anders, Frauen bewegen sich anders und sie sitzen anders.
Haben Sie als Mann schon mal einen Hula Hup Reifen in der Hand gehabt und sich gewundert, dass diese Hüftbewegung nichts für das Männliche wesen ist. Oder haben Sie schon mal beobachtet wie Frauen Fahrrad fahren ganz zu schweigen, wie sie absteigen. Frauen Sitzen anders, weil sie biologisch und anatomisch anders gebaut sind…. Und sollten auf keinen Fall auf einem harten, unbeweglichen sitzen. Prof. Dr. med. Peters Frauen sitzen sich auf unbeweglichen Stühlen krank ….DIN und Massenstuhl sitzen
Frauen neigen auf Grund Ihres Beckens fasst immer zum Hohlkreuz, da das Becken anders ist. Das Becken ist breiter und höher und dadurch ist eine Korrektur vom Becken im sitzen und Bewegung für Frauen viel Wichtiger als für Männer.
Denken Sie über ihre Ziele nach – viele Stunden in der Arbeit – ohne Schmerzen sitzen?
Hier haben wir die Lösung eines Herstellers der sich Gedanken macht um Ihr Wohlfühlen und Ihre Leistungsfähigkeit.
Gut Sitzen ist Vertauenssache, in der Praxis sieht für SITWELL so aus, dass jeder, der eine SITWELL Sitzlösung kauft gleichzeitig mit einer SITWELL Aktienoption im Wert von € 10,- belohnt wird und Teil unserer Unternehmensziele wird.
Die Einladung auf die jährliche Hauptversammlung und die damit verbundenen Gespräche mit den Sitz und Ergonomie Experten unserer Zeit und unserer Generation soll die traditionellen Werte sichern und die zukünftigen Unternehmensziele absichern.
SITWELL: Die Philosophie zu gesundem Sitzen
Steifensand Gesundheitsmanagement präsentiert: SITWELL – Die Philosophie zu gesundem Sitzen.
F. Martin Steifensand, der Erfinder des Bandscheibendrehstuhls, legte den Grundstein zu dieser Historie. Gernot Seifensand entwickelt in Zusammenarbeit mit Fachärzten flexible Sitzlösungen mit Innovation und Style zum Wohle der Vielsitzer.
SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG
Wendelstein (Deutschland), Dezember 2011
–
Unternehmen
Die SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG mit Sitz in Wendelstein bei Nürnberg ist einer der führenden Hersteller für ergonomisch korrigierte und orthopädisch optimierte Sitzlösungen für den Professionellen Arbeitsplatz.
–
Philosophie
sit well = sitz gesund

Der Name ist Schwingung und löst immer mehr Wellness- und Wohlfühl-Effekte aus. Sitwell ist ein Kunstwort und wurde von dem bekannten Zukunftsforscher Karl Heinz Smola aus dem Trendwort Wellness und Sitzen im Jahre 2001 entwickelt.
Die Werte der SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG basieren in allen Unternehmensbereichen auf CSR (Corporate Social Responsibility).
Die SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG lebt eine Kultur der guten Schwingung, der Freundlichkeit und Nächstenliebe in allen ökonomischen und ökologischen Fragen. Der Mensch, der Arbeitsplatz und die Unternehmensziele werden partnerschaftlich mit Kunden und Lieferanten zum Wohl aller beteiligten in energetisch in Einklang gebracht.
Die SITWELL Sitzlösungen nach Maß und Geschlecht basieren auf neueste Erkenntnisse aus der „Gender-Medicine“ Forschung aus Amerika und von der „Gender-Seating“ Forschung aus Deutschland.
Die SITWELL Ergonomie Philosophie setzt auf Tradition und Innovation, ohne Herkunft kann auch keine Zukunft gestaltet werden. Das ergonomische und medizinische Wissen rund um den Arbeitsplatz, welches in den letzten 60 Jahren gewonnen wurde sind heute die zentralen Werte wenn es um nachhaltige Unternehmensentscheidungen geht.
Social Responsebility fängt bei SITWELL immer zuerst bei dem Leistungsträger Mensch an und an seinem Arbeitsplatz wo präventiv Schmerzen und Arbeitsausfälle vorgebeugt und verhindert werden können. SITWELL Sitzlösungen nach Maß lindern Schmerzen und bekämpfen die Ursache von Rückenbrand. Lieber tun Unternehmen jetzt etwas für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter als später gegen die Krankheiten und Arbeitsausfälle.
Die SITWELL Philosophie, wurde mit dem bekannten Arbeitsmediziner Prof. Dr. habil. Theodor Peters über viele Jahre entwickelt und hat das Ziel den Mitarbeiter fit, fröhlich und Leistungsfähig zu halten. Social Responsebility als Unternehmensziel und Mitarbeiterzufriedenheit ist der Grundpfeiler aller Produktentwicklungen und Unternehmensentscheidungen.
Social Responsibility in der Praxis sieht für SITWELL so aus, dass jeder, der eine SITWELL Sitzlösung kauft gleichzeitig mit einer SITWELL Aktienoption im Wert von € 10,- belohnt wird und Teil unserer Unternehmensziele wird.
Die Einladung auf die jährliche Hauptversammlung und die damit verbundenen Gespräche mit den Sitz und Ergonomie Experten unserer Zeit und unserer Generation soll die traditionellen Werte sichern und die zukünftigen Unternehmensziele absichern.

Geschichte
Der Schreiner F.-Martin Steifensand war im Jahr 1956 einer der aller ersten in der Branche, die die Sitzgewohnheiten und die Risiken vom statischen Dauersitzen am Arbeitsplatz studiert hat.
Diese frühen ergonomischen Ansätze wurden damals vom Prof. Dr. med. Schneider von der TU-München gestützt. Diese neuen und revolutionären ergonomischen Erkenntnisse führten zur Entwicklung vom weltweiten ersten Bandscheiben Drehstuhl, der in den 70er und 80er Jahren um die Welt ging und in über 50 Ländern Millionenfach verkauft wurde.
F.-Martin Steifensand der Vater von Gernot M. Steifensand verkauften 1989 das international sehr erfolgreiche Unternehmen mit damals 180 Mitarbeitern und ca. DM 60. Mio. Umsatz an die Skandinavisk Group nach Dänemark. Die Skandinavisk Group verabschiedete sich Ende der 90er Jahre unrühmlich aus dem Markt und gab 2002 den Geschäftsbetrieb mit Herstellung in Wendelstein auf.
Gernot-M. Steifensand, der hochmotivierte Sportler und Industriekaufmann, ausgerüstet mit Industriefachwirt Diplom, Abitur und Auslandsstudium auf der U.C. Berkeley in Kalifornien zum Master of Mass Customization.

Gernot-M. Steifensand, der hochmotivierte Sportler und Industriekaufmann, ausgerüstet mit Industriefachwirt Diplom, Abitur und Auslandsstudium auf der U.C. Berkeley in Kalifornien zum Master of Mass Customization , gründete im Jahre 1998 die Produktionsfirma 1000 Stühle Gernot-M. Steifensand GmbH mit dem Ziel, ergonomische Sitzlösungen nach Maß unter dem Gesetzt von Mass-Customization „Gender-Medicine“ und „Gender-Seating“ herzustellen und zu vertreiben.
Unter der Marke 1000 Stühle war kein eindringen in den umkämpften Markt über den Fachhandel möglich. Diese Erkenntnis war die Geburtsstunde der Marke SITWELL, die exklusiv für den Bürofachhandel mit dem Zukunftsforscher Smola und mit namhaften Arbeitswissenschaftlern entwickelt wurde.
Die neue Europa Marken SITWELL, LadySitwell und MisterSitwell wurden im Jahre 2002 eingetragen und war zugleich der Urknall von der neuen „Gender-Seating“ Ergonomie Philosophie des 21. Jahrhunderts.
LadySitwell, der weltweit erste Bürostuhl für die Frau, wurde auf der Fachmesse ORGATEC 2002 weltweit erstmalig vorgestellt.
LadySitwell und MisterSitwell wurden dem internationalen Fachpublikum auf der Büro-Fachmesse NeoCon in Chicago U.S.A. im Jahr 2006 vorgestellt.
MisterSitwell, der weltweit erste Bürostuhl für den Mann wurde auf der Fachmesse ORGATEC 2006 vorgestellt.

Marke SITWELL, LadySitwell, MisterSitwell
Patente
Deutsches, Europäisches und Amerikanisches Patent für Sitzlösungen nach Geschlecht (Gattungspatent) für Stühle, Arbeitsplätze und Beförderungssitze im Auto, Flugzeug und Bahn.
Produkte
Die SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG produziert und verkauft eine große Auswahl an ergonomisch und orthopädisch optimierte Sitzlösungen nach Maß in den „Sitzkonfektions-Größen“ XS bis XXL für Frauen und Männer. Alle Sitzmöbel werden mit namhaften „Sitz-Experten“, Arbeitswissenschaftlern, Sportmedizineren und praktizierenden Doktoren und Professoren unter dem Gesetz von Mass-Customization und „Gender-Seating“ entwickelt. Robuste Materialien, hochwertige Verarbeitung und viel Liebe zum handwerklichen Detail gehören zum Entwicklungs und Produktionsverständnis.
Die SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG Produkte überzeugt heute über hohe ergonomische Individualität, hohe Qualität in Design und Materialien sowie erstklassige handwerkliche Verarbeitung…..HandMade in Germany
Vision
Die SITWELL GERNOT STEIFENSAND hat die Vision wertvolle Sitzlösungen nach Maß zu produzieren und das Arbeitsgerät Bürostuhl stärker in das Corporate-Social-Responsibility Bewustsein der Entscheider und Firmen zu tragen. Das Gesetz von „Gender-Seating“ und „Gender-Medicine“ ist der erste Schritt und soll am Arbeitsplatz Lösungswege gegen die Volkskrankheit Rückenbrand und Rückenschmerzen aufzuzeigen.
…just sit well ist von Anfang an der Leitsatz und das ergonomische Herz des Unternehmens unter der Leitung von Gernot-M. Steifensand
Service
Über 60 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Produktion von ergonomisch wertvollen Sitzlösungen und Zusammenarbeit mit Experten.
- Internationale Vertriebspartner in Europa und Amerika.
- 4 verschiedene Modellserien für Frauen, Männer Unisex in unterschiedlichen Sitz-Konfektionsgrößen im Baukastensystem.
- 10 Jahre Teilegarantie 100 % HandMade in Germany
Firmenleitung
SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG
ist eine unabhängige AG
Vorstand
Gernot-M. Steifensand
Aufsichtsrat
Dr. med. Peter Stehle
Dr. med. Frank Mosler
Prof. Mag. Dieter Messner
Kontakt
SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG
Mühlstraße 25
90530 Wendelstein / Germany
Tel. +49-9129-285440
Fax +49-9129-285441
www.sitwell.de
www.info@sitwell.de
Gesund sitzen, gesund bleiben

FACTS | INTERIEUR Prävention
Der Prävention von Rückenleiden kommt nach wie vor eine große Bedeutung zu, geht doch ein Großteil der Krankschreibungen auf ihr Konto. Kein Wunder, angesichts der Heerscharen von Büroarbeitern, die überwiegend im Sitzen arbeiten. Doch neue Ansätze bei der Entwicklung ergonomischer Bürostühle versprechen Abhilfe.
Jeder zehnte Fehltag in deutschen Unternehmen geht auf das Konto von Rückenleiden – das berichtet die Techniker Krankenkasse (TK) in ihrem aktuellen Gesundheitsreport. Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems sind damit die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2008. Allein für die Diagnose Rückenschmerzen fielen auf die bei der Techniker Krankenkasse versicherten Arbeitnehmer fast zwei Millionen Fehltage. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten: Rund 26 Milliarden Euro betrugen sie im Jahr 2006 – Tendenz steigend.
Nun sollte man meinen, dass diese Tatsache Grund genug für Unternehmen sei, in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu investieren. Doch Fehlanzeige: Betriebliches Gesundheitsmanagement nutzen gerade mal 37 Prozent der Unternehmen. Das jedenfalls ergab eine Untersuchung der Expertenorganisation für die Gesundheitsförderung Skolamed. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) investieren nicht oder nicht ausreichend in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, berichtet auch die Studie „Gesundheit in KMU“ des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU) in Kooperation mit der TK.
„Vor dem Hintergrund, dass in jedem Betrieb in Deutschland rund 35 Prozent der Mitarbeiter innerhalb der nächsten zehn Jahre über 50 Jahre alt sein werden, sind das Versäumnisse, die die Unternehmen früher oder später teuer zu stehen kommen werden“, warnt der Arzt und Sportwissenschaftler Dr. Peter Stehle, der dem Hersteller von Bürostühlen Sitwell Gernot M. Steifensand beratend zur Seite steht.

Prävention allerdings beginnt nicht erst bei sportlichen Maßnahmen – sie fängt bereits im Kleinen an, beispielsweise beim richtigen Sitzen. Dass langes Sitzen auf Dauer alles andere als gesund ist, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. „Deshalb sind Bürostühle so zu gestalten, dass sie ein ermüdungsfreies Sitzen ermöglichen“, erklärt Stehle. „Hierzu ist es notwendig, den Aspekt der Ergonomie um den Bereich der Orthopädie und Biomechanik zu erweitern. Dazu ist es zunächst wichtig, zu verstehen, wie das Muskel- und Skelettsystem im Bereich des Rumpfes überhaupt funktioniert.“ Hier rückt der Übergang vom Becken zur Wirbelsäule in den Mittelpunkt – „und zwar vor allem der Übergang der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein und die Verbindung des Kreuzbeins zum Becken, da sich die Stellung des Beckens auf die Stellung der Wirbelsäule auswirkt.“
GESUNDE WIRBELSÄULE
Die Bewegungen von Hüftgelenk und Becken übertragen sich auf die Wirbelsäule – damit damit wirkt sich die Stellung der des Beckens auch auf die Stellung der Wirbelsäule aus. Wird das Becken steiler gestellt, verkleinert sich der Lenden-Kreuzbeinwinkel, wodurch sich die natürlichen Krümmungen der Wirbelsäule (S-Form) einstellen können. Wird das Becken flacher gestellt (Becken kippt nach hinten) nimmt die Wirbelsäule die Stellung eines „Rundrückens“ ein. Dies beeinflusst auch die Halswirbelsäule, die Stellung des Kopfes und den Schultergürtel.
Eine Sitzhaltung, in der das Becken nach hinten gekippt ist, erhöht somit zum einen den Anspruch an die Lendenmuskeln, zum anderen beansprucht es auch die Nackenmuskulatur, erklärt Stehle: „Die Stellung des Beckens bestimmt die Ausrichtung der gesamten Wirbelsäule. Je mehr das Becken nach hinten kippt, umso mehr kommt es zu einer Umkehr der Lendenlordose, also zu einem sogenannten Rundrücken (Kyphose). Dies setzt sich bis zur Brustwirbelsäule fort.“ Die Folgen: Je mehr sich das Rückgrat krümmt, umso rascher ermüdet die Muskulatur, auch werden die Bandscheiben vermehrt belastet.
NEUE PRÄVENTIONSANSÄTZE
Was also tun, damit sich eine solche ungünstige Sitzhaltung erst gar nicht einschleicht? Dr. Stehle plädiert für einen neuen Ansatz bei der Entwicklung von Sitzmöbeln: „Der Konstruktion des Sitzkissens kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Denn nur darüber kann ein ermüdungsfreies und ergonomisch korrektes Sitzen gewährleistet werden. Lordosenstützen und andere Konstruktionsmerkmale können dies zwar unterstützen, jedoch nicht erzwingen. Auch der klassische Sitzkeil bewirkt nur, dass das Becken nach vorne hin abrutscht und gleichzeitig nach hinten kippt. Dadurch jedoch entstehen ein Rundrücken und eine Überstreckung im Nackenbereich. So lässt sich das angestrebte Ziel nicht erreichen.“
Anders funktionieren sollen die Orthletic-Balance-Sitzkissen, die ausschließlich in den Bürostühlen von Sitwell Gernot M. Steifensand zum Einsatz kommen. „Damit konnte erstmals ein entscheidender Fortschritt in der Prävention erzielt werden“, berichtet Stehle. „Eine korrekte Konstruktion des Sitzkissens ermöglicht ein Vorwärtskippen des Beckens und damit ein Aufrichten der Wirbelsäule.“ Die Folge: eine ermüdungsfreie Sitzhaltung. „Für den Arbeitgeber kann sich damit die Chance ergeben, einen aktiven Beitrag zur Gesunderhaltung seiner Mitarbeiter zu erreichen.“
(nh)
SITWELL Bürostühle erhalten Sie >hier<
Bundesgesundheitsministerium mit eigenem Auftritt für Smartphones
Wenn Sie viel unterwegs sind, aber stets über die wichtigsten gesundheitspolitischen Themen informiert sein möchten: Das Bundesgesundheitsministerium bietet ab dem heutigen 9. Januar 2012 Nutzern von Smartphones die Möglichkeit, sich laufend auf dem neuesten Stand zu halten.
Nachdem im Dezember 2011 bereits der eigene Youtube-Kanal erfolgreich gestartet wurde, erweitert das Bundesministerium für Gesundheit nun erneut sein Online-Angebot:
Unter http://mobile.bundesgesundheitsministerium.de finden Sie im modernen Corporate-Design der BMG-Homepage mobile Informationen zum Gesundheits-system, zur Krankenversicherung, Prävention, aktuelle Pressemitteilungen und vieles mehr.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus den aktuellen Informationen:
Unternehmen unternehmen Gesundheit 2011
Wir alle verbringen einen großen Teil unserer Zeit an unserem Arbeitsplatz. Was liegt also näher, als dafür zu sorgen, unser Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass es für den Erhalt unserer Gesundheit förderlich ist?
Viele Firmen haben dies für sich bereits erkannt. Sie haben die Gesundheitsförderung zu einer Managementaufgabe in ihren Betrieben gemacht. Häufig sind es die kleinen und mittleren Unternehmen, die die Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung noch nicht ausreichend nutzen. Der Grund ist ebenso einfach wie nachvollziehbar. Sie haben oft nur wenig Mitarbeiter und einen begrenzten Gestaltungsspielraum. Dennoch steht fest: Investitionen in die Gesundheitsförderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gerade auch von kleinen und mittleren Betrieben, sind immer Investitionen in die Zukunft unserer Gesellschaft.
Gesunde Beschäftigte in gesunden Unternehmen ist ein Ziel, an dem sich alle im Betrieb beteiligen können. Sowohl die Unternehmensleitung als auch die Beschäftigten, die Betriebs- und Personalräte sowie die Betriebs- und Werksärzte.
Wichtige Ansprechpartner sind die gesetzlichen Krankenkassen, denn sie verfügen über das Wissen und können Betrieben die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen, damit ihnen der Schritt zur Gesundheitsförderung in dem eigenen Unternehmen gelingt.
Die Kampagne „Unternehmen unternehmen Gesundheit“ des Bundesministeriums für Gesundheit belegt: Schon heute wird betriebliche Gesundheitsförderung in vielen Betrieben vorbildlich umgesetzt. Projektbeispiele aus den einzelnen Bundesländern zeigen, dass auch in kleineren Betrieben viel für die Gesundheit der Beschäftigten getan werden kann.
Sicherlich finden Sie auf dieser Seite regelmässig Informationen die Ihnen und Ihren Mitarbeitern helfen, dann Alltag gesund zu verleben.
Das Gesundheitswesen in der Zukunft
Dr. Frank Mosler, niedergelassener Neuroradiologe in der Gemeinschaftspraxis Henricistraße für Radiologie und Nuklearmedizin in Essen, äußert sich zu den künftigen Entwicklungen im Gesundheitswesen. Er unterstreicht die Notwendigkeit, das System radikal zu vereinfachen und mehr Kostenbewusstsein zu schaffen – sowohl bei den Ärzten als auch bei ihren Patienten.
FACTS: Wie sehen Sie die weitere Entwicklung im Gesundheitswesen, was die Patienten betrifft?
Mosler: Dreigeteilt: Die es sich wirklich leisten können, gehen ins Ausland um sich behandeln zu lassen. Privatversicherte und Selbstzahler werden einigermaßen versorgt, mit der natürlichen Gefahr vom System „überversorgt“ zu werden. Und bei gesetzlich Versicherten gilt: Wer am lautesten schreit, kriegt vielleicht das, was er braucht.
FACTS: Kommt es noch soweit, dass die Patienten von Spezialisten nicht mehr behandelt werden?
Mosler: Um vom Spezialisten behandelt zu werden, müssten Sie dort erst einmal landen. Ohne Eigeninitiative und Selbstinformation ist es schon jetzt schwierig, sich im Gesundheitsdschungel zu Recht zu finden. Tendenziell wird es nicht leichter werden.
FACTS: Und wie sieht es für die Ärzte aus? Werden die Honorare weiter gedrückt?
Mosler: Was man nicht für 30 Euro erledigen kann, kann man noch weniger für drei Euro machen. Ich bin mir aber sicher, dass die Politiker es trotzdem von uns Ärzten erwarten.
FACTS: Einige Experten warnen vor einem Kassensterben. Glauben Sie auch daran?
Mosler: Krankenkassen sind eigentlich „nur“ Verwalter der finanziellen Ressourcen ihrer Versicherten. Versicherungsmathematisch ist jeder „Schadensfall“ unerwünscht, weil kostenträchtig. Wie in der Real-Wirtschaft gilt der Grundsatz: je mehr Verwaltung – je mehr Kosten. Wenn sich die Krankenkassen in größere Verbünde zusammen schlössen und ihre Kräfte bündelten, könnte das Einsparpotenzial an die Versicherten ohne Leistungseinbußen direkt weitergegeben werden. Ob allerdings Einsicht und Bereitschaft der vielen „Verwalter“ ausreicht, sich selbst zum Wohle der Mitglieder weg zu rationalisieren, bezweifle ich doch sehr.
FACTS: Was wäre für Sie der Weg aus dem jetzigen Elend?
Mosler: Zunächst ist eine radikale Vereinfachung des Systems unabdingbar. Ferner brauchen wir Kostentransparenz auf allen Ebenen. Nur wenn jeder Patient und auch jeder Arzt exakt weiß, wie viel Kosten er gerade der Solidargemeinschaft abfordert, kann er diese Leistungen der Allgemeinheit auch wertschätzen. Mit dieser Erkenntnis kann der Umgang mit System-Ressourcen vernünftiger und bewusster werden. Und letztendlich halte ich einen Konsens über alle Parteien und Gesellschaftsschichten hinweg, darüber, was tatsächlich zu einem Basiskatalog an medizinischer Grundversorgung zählt, und vor allem was NICHT dazu zählt, für unbedingt erforderlich. Das ist hart aber fair.
FACTS: Ihr Schlusswort?
Mosler: Das Versäumnis, dass sowohl wir als Volk als auch unsere Politiker während der vergangenen 40 Jahre begangen haben, indem wir uns davor gedrückt haben, das unmittelbar „Notwendige“ zu definieren, bezahlen wir jetzt teuer mit politisch inkorrekten Verschleierungs-Reförmchen, die lediglich die Gemüter der Wähler beruhigen sollen, uns aber in der Sache keinen Schritt weiterbringen. Dieses Mal ist es allerdings anders: Auf einmal kann alles, aber auch wirklich alles in Frage gestellt werden: Unser Wirtschaftsystem, unser Finanzsystem, der globale Zusammenhalt. Warum nicht auch im Gesundheitssystem einen Neuanfang wagen?
Graziella Mimic
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