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Der Revoluzzer für Dynamik und Lebendigkeit am Arbeitsplatz

 

Dieter Messner auf dem Thron

Pharaonen, Caesaren, Könige, Bischöfe, Päpste und Kaiser haben ihre Autorität in dieser Haltung demonstriert. Sitzen war zu allen Zeiten das Privileg der mächtigen und müßigen Klasse. 

Diese Würdehaltung verriet, dass der Sitzende vornehm war und keine nützliche Arbeit leisten musste. Nach den großen Revolutionen hat das Bürgertum die Majestätshaltung begierig übernommen und zur Norm für alle gemacht.  Auch demokratisch gewählte Präsidenten lassen sich noch gern thronsitzend abbilden!

 

Quod licet Iovi nunc licet bovi.
Der Herrscherthron wird zum Gebrauchsstuhl.
Durch die tiefe Sitzposition auch zur Körperfalle.

In diesen Thronstühlen sitzen wir fest. Arbeiten und Thronen sind aber zwei grundverschiedene Paar Schuhe. Das Arbeiten in Majestätshaltung ist ein vollkommen unsinniger und tragischer gesundheitsschädlicher Brauch.

 

Gelernte SitzpositionAm schlimmsten trifft es die Kinder. Sie möchten sich bewegen und werden beim Schuleintritt zu qualvoller Immobilität gezwungen. Eingeklemmt in Knickmöbel dürfen sie nur zwischen Sitzen und Sitzen wählen. Sie sind verdammt zur Sitzlägerigkeit mit allen ihren Folgen.

In der Schule werden wir alle auf das Dauersitzen geprägt und damit auf eine lange Kette von schlechten Gewohnheiten und Krankheiten programmiert.

Im Büro ist die Situation nicht anders. Die Arbeitenden sind gezwungen, auf Dauer eine äußerst schädliche, dreifach geknickte Arbeitshaltung einzunehmen. Bürostühle imitieren immer noch Königsthrone und werden für alle Rangstufen angeboten. Komfort und Prestige bestimmen das Design.

 

So erzeugen wir Bewegungsarmut mit Millionen Patienten und eine profitable Therapierungsindustrie.
Ja, wir sind Kaiser, aber kranke Kaiser.

Die Bürostuhlindustrie erzeugt zumeist rollende und drehbare Thronsessel, unsere kulturelle Prägung auf die Majestätshaltung ist stärker als die medizinische Vernunft. Ergonomischen Sitzen, dynamischen Lösungen wie die Pending-Mechanik und geschlechterspezifische Lösungen gehen nicht weit genug.

Der Sitzrevoluzzer heisst Prof. Mag. Dieter Messner, geboren 1938 in Wien, Studium der Germanistik und Geschichte in Innsbruck und Wien, College-Instructor in der Schweiz und in den USA, Gymnasiallehrer in Österreich, heute Fachmann für die Ergonomie des Schreibtisch-Arbeitsplatzes, nachdem er sich zwanzig Jahre lang intensiv mit dem Thema „Arbeitshaltung in Büro und Schule“ beschäftigt hat.

 

Arbeitsplatzlösung von Dieter MessnerDie Motivation dafür waren eigene Schmerzen, Symptome und chirurgische Eingriffe, verursacht und „erbrütet“ durch jahrelange überlange Sitzzeiten in der Schule, beim Studium und bei Lektüre und Korrekturarbeiten am Schreibtisch, obwohl er immer „sportlich“ lebte. Dabei hat hat er gelernt, dass Bewegung das wichtigste „Vitamin“ für die menschliche Gesundheit ist und dass der Satz „Sitzen macht krank!“ richtig ist.

Wechselhaltung in Stehhöhe ist Dieter Messner das höchste Ziel. So konzipiert er für Städte und Gemeinden, für Firmen und innovative Projekte weiter gedachte Lösungen. Das oberste Ziel ist die Gestaltung des Arbeitsplatzes, dass den arbeitenden Menschen nicht behindert und immobilisiert und den häufigen Wechsel der Arbeitshaltungen und damit viel Bewegung ermöglicht.

Auf seiner Webseite zeigt er interessante, ergonomische, gesunde und weitergedachte Lösungen zur Vermeidung der Bewegungsarmut.

 

Prof. Mag. Dieter Messner berät Gernot Steifensand bei der Entwicklung neuer Sitzlösungen.
Dieter Messner ist im Aufsichtsrat der SITWELL Steifensand AG.

Geschlechtsspezifische Einflüsse beim Sitzen

Wenn sich jemand dazu bekennt, lt. Marke „Sitwell“ (sitzt gut) herzustellen, dann muss er diese selbstredend auch vermarkten. Sonst macht „das Ganze“ keinen Sinn. Wer dieser „jemand“ ist, ergibt sich aus dem Markenlogo, nämlich Herr Gernot M. Steifensand.

Herr Gernot M. Steifensand hat sich berechtigterweise Gedanken darüber gemacht, wie er die Sitwell-Stühle und Sitzlösungen (und auch mehr!) am besten bzw. ehesten vermarkten kann. Es musste ein Marketingkonzept gefunden werden, was nicht nur die klassischen anthropometrisch/ergonomischen und damit auch arbeitsmedizinischen/arbeitswissenschaftlichen sowie die designmäßigen und qualitativen Gesichtspunkte und Anforderungen an einen guten Bürostuhl berücksichtigt – was heute bei den meisten Bürostühlen „made in Germany“ fast flächendeckend im wahrsten Sinne des Wortes der Fall ist.

Es sollte bzw. musste ein zusätzlicher Gesichtspunkt sein, der eine Entscheidung für eine Produktlinie aus dem Hause Sitwell Gernot M. Steifensand anregen und erleichtern könnte bzw. sollte.

Dieser zusätzliche Gesichtspunkt war mit der Entscheidung für eine Differenzierung (Vermarktung) der Sitwell-Stühle aus dem Hause Gernot M. Steifensand in Richtung Mister und Lady Sitwell-Collection gefunden.

Die Frage war und ist nur, wie der Markt auf diese Differenzierung reagiert? Gibt es eindeutige und belegbare Gründe für diese Differenzierung, die gewollt und entschieden ist, nicht zuletzt durch die Erteilung eines Patentes/Gebrauchsmusterschutzes für die Produktlinien Lady Sitwell-Collection (roter Prospekt) und Mister Sitwell-Collection (blauer Prospekt). Vorgenannte Entwicklung blieb selbstredend nicht verborgen; das Konzept der Differenzierung von Bürostühlen bzw. des Angebotes nach geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten war zur Diskussion gestellt und musste einer ernsthaften Beurteilung (Analyse) zugeführt werden. Dies insbesondere deshalb, weil die marktpolitischen Gründe alleine nicht ausreichend gewesen wären, um der Lady und Mister Sitwell-Philosophie zum Durchbruch zu verhelfen und bei den Entscheidungsträgern (Beschaffern) ernstzunehmende Wettbewerbsvorteile erkennbar zu machen.

 

In einer Zeit, in der alle Überlegungen in Richtung auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung eher abgebaut als gefördert werden, muss man feststellen, dass eben die Evolution des Menschen über Jahrmillionen genau in die gegenteilige Richtung geführt hat, nämlich in Richtung auf Unterschiede bei Männern und Frauen. Welche das sind ergibt sich aus nachstehender Abbildung. Die dargestellten Aspekte (der Unterschiede) sind nicht vollständig. Sie zeigen aber eindeutige Unterschiede und rechtfertigen insofern auch die Mister und Lady Sitwell- Philosophie.

 

Geschlechterspezifische Unterschiede

Quelle: Apotheken Umschau Heft, 1. Juli 2005 A, S. 12-16

 

Neben den in der Abbildung dargestellten Gesichtspunkten darf man auch vor allem nicht die bei Entscheidungen für den oder gegen den oder einen bestimmten Bürostuhl wichtigen Gesichtspunkt der emotionalen Empfindungen außer Acht lassen. Gerade letzteres ist für die Entwicklung der Produktlinien (Collections) Lady und Mister Sitwell entscheidend gewesen und hat dazu geführt, dass heute von der Firma Sitwell Gernot M. Steifensand Bürostühle angeboten werden, die auch diesem Gesichtspunkt voll gerecht werden – die klassischen Aspekte sind und waren im Hause Sitwell Gernot M. Steifensand seit Generationen selbstverständlich (vgl. hierzu auch die auf den Rückseiten der Prospekte Lady und Mister Sitwell dokumentierten Zertifikate).

 

Eine stärker geschlechtsspezifische Sichtweise empfiehlt sich nicht nur auf dem Gebiet des Sitzens, d.h. schwerpunktmäßig auf dem Sektor der muskulo-skelletalen Problematik und –erkrankungen. Sie hat auch auf vielen anderen Gebieten eine Rechtfertigung, die bedeutender wird und immer mehr Beachtung findet (vgl. hierzu Schaubild 5 auf S. 14 des Gesundheitsberichts des Statistischen Bundesamtes 2004):

Doch zurück zum Thema Sitzen und zur Lady und Mister Sitwell-Philosophie des Hauses Gernot M. Steifensand. Hierzu liegt jetzt eine Studie von J.P. Callaghan vor, die geschlechtsspezifische Einflüsse auf Haltungsreaktionen beim Sitzen bestätigt. Autor: Jack P. Callaghan Ph.D., Kanadischer Forschungslehrstuhl für Wirbelsäulen-Biomechanik und Verletzungsprävention, Abteilung für Kinesiologie, Fakultät für Angewandte Gesundheitsmedizin, Universität Walterloo, Kanada N2L 3G1

Die Zusammenfassung (Executiv Summary) der Untersuchungsergebnisse lautet:

Bei 16 Personen (8 w, 8 m) wurden die physiologischen Reaktionen auf vier verschiedene Sitzanordnungen während 45-minütiger Sitzperioden unter simulierten Büro- Arbeitsbedingungen geprüft. Drei verschiedene Büroaufgaben wurden während jeder der vier Sitzperioden untersucht (Bedienung der Maus, der Tastatur, eine Kombination der beiden). Das Hauptaugenmerk der Studie war darauf gerichtet, geschlechtsspezifische Unterschiede in Haltungsreaktionen beim Sitzen zu beurteilen. Sekundäreffekte aufgrund von Faktoren aus dem Bereich Büro-Stuhl oder Büro-Aufgabe wurden nur berücksichtigt, wenn sie unterschiedlichen Einfluss auf beide Geschlechter hatten. Alle Daten wurden während der gesamten 45-minütigen Test-Sitzperiode über Monitor aufgenommen, und die aufgezeigten Ergebnisse sind aus diesem gesamten Datensatz abgeleitet, nicht aus repräsentativen Haltungen, die zu bestimmten Intervallen stichprobenhaft Daten lieferten.

Die Daten zeigen Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern in der Haltungsausrichtung und in der Sitzposition auf dem Stuhl auf. Die fortlaufenden Messungen am Rückgrat und Pelvis (Becken) während der ganzen Dauer der Teil-Sitzperioden deckten auf, dass die weiblichen Probanden

– mit einem stärker nach vorn gedrehten Becken,
– mit weniger lumbaler Biegung und
– sehr geringer Rumpfbeugung saßen. Dagegen saßen die männlichen Probanden
– mit einem nach hinten gedrehten Becken,
– mit größerer lumbaler Biegung und
– mit mehr nach vorne neigender Rumpfhaltung.

Diese Unterschiede in der Wirbelsäulenhaltung waren zwischen den Geschlechtern signifikant, unabhängig von den durchgeführten Büroaufgaben und von den benutzten Stühlen.

Abhängig von den benutzten Stühlen zeigte auch die Lokation der Person auf der Stuhlsitzfläche geschlechtsbasierte Unterschiede auf. Diese Reaktionen waren am stärksten ausgeprägt für den Bürodrehstuhl mit Rückenlehne. Die durchschnittlichen Lokationen sowohl des oberen Körpermassenzentrums (COM) als auch die des Hüftgelenks wurden für männliche Probanden hinter der Stuhlbasis, für weibliche Probanden vor der Stuhlbasis festgestellt. Darüber hinaus saßen die weiblichen Probanden mit ihrem oberen Körpermassenzentrum (COM) näher am Sitzflächen-Druckzentrum (COP) als die männlichen Probanden.

Die Sitzflächen-Druckprofile eines typischen weiblichen und eines typischen männlichen Probanden zeigten auf, dass die Frauen einen konzentrierteren Bereich von 10 Spitzendrücken aufwiesen im Gegensatz von den Männern, die diffuse Drücke in ihren Sitzprofilen zeigten. Ebenso war der Spitzendruck bei männlichen Probanden gegenüber den Frauen weiter hinter dem Druckzentrum (COP) angesiedelt.

Diese Druckprofile unterstützen die Beobachtungen, dass die männlichen gegenüber den weiblichen Teilnehmern eine krummere Haltung und ein stärker nach hinten gedrehtes Becken aufwiesen.

Die zu absolvierende Büroaufgabe hatte zwar einen Einfluss auf die Körperposition, aber dies war in der Hauptsache zwischen den Geschlechtern gleich. Im ganzen gesehen bestätigen die Ergebnisse, dass Frauen eine zu Männern unterschiedliche Haltungsausrichtung einnehmen, speziell bei der Untersuchung von Wirbelsäulen- und Becken-Haltung bei der Verrichtung von Büroarbeit im Sitzen. Die Frauen positionierten ihre Körper mit Bezug auf den Drehpunkt eines Bürodrehstuhls mit Rückenlehne auch unterschiedlich zu den Männern. Dies wird evident in den Unterschieden, die die Platzierung des oberen Körpermassenzentrums und Hüftgelenks mit Bezug auf den Drehpunkt eines Stuhles aufzeigen. Im ganzen gesehen zeigen diese Ergebnisse, dass Männer dazu tendieren, sich gegen die Rückenlehne zu „lümmeln“, während die Frauen sich aufrechter näher im vorderen Bereich der Sitzfläche setzten.

Unter der Gegebenheit, dass es zwischen den Geschlechtern Unterschiede in der Positionierung des Körpers über der Basis eines Bürostuhls gibt, sollte ein Bewegungsspielraum um den Drehpunkt in Betracht gezogen werden. Die Lokation des Hüftgelenks ist wahrscheinlich ein stabileres Maß für die Sitzposition (und ist die Basis für H-Punkt Sitzdesignkriterien in der Automobilindustrie). Um das Hüftgelenk direkt über dem Drehpunkt zu positionieren, würde die Einstellung auf beide Geschlechter und zwischenmenschliche Unterschiede, die wir in der Studie gesehen haben, erfordern. Um sich auf 90 % aller Personen einzustellen, wäre ein Bewegungsspielraum von ca. ± 5 cm um den Drehpunkt erforderlich.

Die vorgenannten Aussagen in der Studie werden mit den folgenden Abbildungen belegt. Da sie zum Verständnis der vorgenannten Interpretation der Studienergebnisse wesentlich beitragen, werden diese nachstehend abgebildet.

 

Professor Dr. med. habil. Theodor Peters
Leitender Gewerbemedizinaldirektor i.R.
Facharzt für Arbeitsmedizin/Sozialmedizin
An der Kaiserburg 12
40629 Düsseldor

 

Becken und Wirbelsäule

Wirbelsäule, Sitzen, Pressung

Gender Seating Studie - Stühle

2 x dreidimensionales Sitzen

Institut zur Erforschung neuer Therapieverfahren

Dr. Schleicher, Präsident des Instituts zur Erforschung neuer Therapieverfahren, chronischer Krankheiten und Immunologie, schreibt über die positiven Effekte des dreidimensionalen Sitzens mit dem Pending-System.

Dieses System wird erfolgreich von 1000 Stühle Gernot M. Steifensand und den Marken SITWELL und Sitmate eingesetzt.

 

I. Pathogenese degenerativer Wirbelsäulenveränderungen

Mehr als 60% aller atraumatischen degenerativen Wirbelsäulenveränderungen betreffen den Bereich der Lendenwirbelsäule. Bandscheibenvorfälle finden sich ganz überwiegend in den neurologischen Segmenten L 3 bis L 5.

Die besondere Anfälligkeit des menschlichen Bewegungsapparates für Schädigungen gerade in diesem Bereich erklärt sich im wesentlichen aus dem Zusammenspiel zweier Ursachen:

1.) Bei den meisten Menschen ist aufgrund von Bewegungsmangel in Höhe der Lendenwirbelsäule die paravertebrale Halte- und Stützmuskulatur nur schwach ausgebildet (sog. Muskelatrophie).

Die Muskulatur des Rumpfes:

Die Muskulatur des Rumpfes

Für die Stabilisation der Rückenmuskulatur ist Bewegung nötig.

2.) Im Bereich der Lendenwirbelsäule sind die anatomischen Gegebenheiten besonders beengt.

Die Schreib- und Aufstehhaltung

Über das Phänomen „Schmerz“ sind beide Ursachen zu einem sich selbst unterhaltenden, für den Betroffenen fatalen Kreislauf verbunden.

Muskelatrophie führt zu einer Fehlhaltung, die aufgrund der beengten anatomischen Verhältnisse Schmerz hervorruft. Dieser Schmerz aber verstärkt reflektorisch die ursprünglich atrophiebedingte Fehlhaltung.

Schmerz => Schonhaltung => Schmerz usw.

 

II. Positive Effekte des Bewegungsmoduls

Die positiven Effekte, die bei dem Versuch, diesen Kreislauf zu durchbrechen bzw. ihn gar nicht erst aufkommen zu lassen, von dem Bewegungsmodul ausgehen können, liegen auf der Hand.

1.) Seit vielen Jahren ist bekannt, daß ein 90-Grad-Winkel zwischen Lendenwirbelsäule und Oberschenkel den anatomischen Gegebenheiten im Bereich der Lendenwirbelsäule am besten gerecht wird.

Diese Erfahrung hat beispielsweise dazu geführt, daß im Rahmen der konservativen Therapie von Bandscheibenvorfällen die Patienten in einem Stufenbett gelagert werden.

Die optimierte Aufstehhaltung dank Pending-Mechanik

Das Bewegungsmodul sorgt dafür, daß auch bei Personen mit schwach ausgeprägter paravertebraler Muskulatur, unabhängig von den Bewegungen ihres Oberkörpers dieser physiologisch günstige 90-Grad-Winkel immer erhalten bleibt.

2.) Anders als alle statischen Systeme wirkt das Bewegungsmodul darüber hinaus auch dem Fortschreiten der muskulären Atrophie entgegen: Denn die stufenlosen passiven Veränderungen der Sitzflächenebene führen bei dem Benutzer zu einer reflektorischen Anspannung jeweils unterschiedlicher Haltemuskeln und damit zu einem muskulären Trainingseffekt.

Die Veränderung der Sitzflächenebene

Durch die seitliche Neigung reagiert der Gleichgewichtssinn => der Kopf richtet sich auf => die gefährlichen Drücke zwischen L3 und L5 treten nahezu nicht mehr auf.

3.) Im Gegensatz zu statischen Systemen, bei denen sich Fehlhaltungen rein mechanisch immer auf dasselbe Wirbelsäulenareal auswirken, bewirkt das Bewegungsmodul durch die häufige Lageveränderung der Sitzfläche die Verteilung eines eventuell vorhandenen schädlichen mechanischen Druckes auf jeweils unterschiedliche Punkte. Wegen des ständigen pulssynchronen Oszillierens der Sitzfläche gilt dies in abgeschwächter Form auch für die Phasen scheinbarer Bewegungslosigkeit.

Durch das Zusammenwirken zweier sich dreidimensional bewegender Pendelsysteme ergibt sich eine freie Beweglichkeit der Sitzfläche in allen denkbaren Ebenen. Dabei wird die konkrete Ausrichtung dem Benutzer nicht aufgezwungen, sondern sie ergibt sich jeweils als unmittelbare stufenlose passive Reaktion auf dessen Oberkörperbewegungen.

Der physiologisch günstige 90-Grad-Winkel zwischen der Lendenwirbelsäule des Benutzers und der Sitzfläche bleibt damit zu jeder Zeit erhalten. Hinzu kommt außerdem ein ständiges, mit bloßem Auge kaum sichtbares pulssynchrones Oszillieren der Sitzfläche um ihre jeweilige Lagerungsebene.

Die Lagerungsebene der Lendenwirbelsäule

1 x dreidimensionales Sitzen wie beim Ball (V-matic). Stufenlose Neigung der Sitzfläche, durch die Bewegung des Benutzers. Es entsteht keinerlei Zwangshaltung für den Körper, trotz einer stabilen Sitzlage.

Dreidimensionales Sitzen

 

1 x dreidimensionales Sitzen (Pending-System) – die Pendelaufhängung ermöglicht eine stufenlose freischwebende Bewegung des Sitzes bei stabilen Körperschwerpunkt.

Wir erhalten unser Bewegungsmodul sowohl hinsichtlich seiner therapeutischen Möglichkeiten als auch hinsichtlich seiner präventiven Eigenschaften bei degenerativen Wirbelsäulenveränderungen für einzigartig.

 

Institut zur Erforschung neuer Therapieverfahren

Dr. med. Peter Schleicher,
Ismaninger Str. 65 D-81675 München
Tel. 0049/089/419450-33

 

Die Geschichte von F. Martin Steifensand

Seine Heimat Pommern, die Vertreibung und der Neuanfang. Vom Schreiner, Klinkenputzer bis zum Bürostuhl-Fabrikanten mit internationalem Erfolg ist es ein langer und spannender Weg.

Das ganz persönliche Markenzeichen von
F.-Martin Steifensand war immer …just sit well und beim Sitzen ist das Beste gerade gut genug.

Einen kurzen, persönlichen Eindruck von F.-Martin Steifensand und seiner Geschichte sehen Sie in diesem Video:

F. Martin Steifensand schreibt in seinem Buch – Die Storry von F. Martin Steifensand, die lehrreichen und die spannenden Geschichten quer durch alle politischen und wirtschaftlichen Veränderungen.

F. Martin Steifensand schreibt in seinem Buch die lehrreiche und spannende Geschichte quer durch alle politischen und wirtschaftlichen Veränderungen. Seine Heimat, die Vertreibung und der Neuanfang. Vom Schreiner, Klinkenputzer bis zum Bürostuhl-Fabrikanten mit internationalem Erfolg ist es ein langer und spannender Weg.

Was hier mit ehrlicher Sprache und schnörkellos berichtet wird, kann sicherlich als beispielhaft gelten für eine ganze Generation, die sich von einem Tag zum anderen auf der Landstraße wiederfindet, ständig in Angst lebend vor den Übergriffen der Russen und Polen, vor Krankheit und Hunger.

Zum anderen ist dieser interessante Lebensbericht auch die Dokumentation eines ganz individuellen Schicksals, die Biographie eines Mannes, der sich mit einer bedrückenden Lebenssituation nicht abfinden will, sondern aus Not eine Tugend machend – sehr schnell unternehmerisch tätig wird und das Handwerk des Geschäftsmannes erlernt.

Dabei kann es in den wirren Nachkriegszeiten nicht immer ganz lupenrein solide zugehen, was der Lektüre ebenso informative wie vergnügliche Akzente verleiht.

Eine Familienstory von F.-Martin Steifensand mit dem exemplarischen Charakter.

F. Martin Steifensand zeichnet seinen beschwerlichen Weg vom heimatlosen halbwüchsigen zum erfolgreichen Möbelfabrikanten nach.

Mit Mut, Findigkeit und Fleiß behauptet sich ein Unternehmer, der aus dem Nichts ein Imperium schuf. Auch nach Jahrzehnten kehr er in Gedanken zurück nach Pommern, aufs elterliche Gut.

Die Entwicklung des weltweit ersten Bandscheibendrehstuhls und die Gesundheit im Berufsleben, die Ergonomie,  sind seine berufliche Lebensaufgabe – dieser widmet er sich als engagierter Berater und Ergonomie-Experte für seinen Sohn Gernot Steifensand noch heute.

Gernot Steifensand lebt die Tradition mit seinen individuellen und ergonomischen Bürodrehstühlen nach Maß für Frauen LADYSITWELL® und Männer MISTERSITWELL® mit der Marken SITWELL weiter.

Lesen sie die persönliche und unterhaltsame Lebensgeschichte von
F.-Martin Steifensand, eines Lebenskünstlers und erfahrenen Individualisten. Oft lernt man mehr aus diesen Erfahrungen und der Historie als in der Schule.

Erfolg im Sitzen – 1 000 Stühle Gernot-M. Steifensand

Über das gesunde Sitzen ist alles gesagt?

Weit gefehlt, sagt Bürodrehstuhl-Fabrikant Gernot-M. Steifensand. Sein in Wendelstein bei Nürnberg in Bayern ansässiges Unternehmen „1 000 Stühle“ ist für Überraschungen gut – zuletzt im Jahr 2004, als die neue Männerstuhl-Linie „Mister Sitwell“ mit eingebauter Hodenkühlung frischen Wind auf den Markt der normierten Bürodrehstühle brachte.

Das passende Gegenstück, die Kollektion „Lady Sitwell“ mit einer Venen schonenden Sitzauflage speziell für Frauen, gibt es schon einige Jahre länger.

IHK Nürnberg für Mittelfranken – Hauptmarkt 25/27 – 90331 Nürnberg

SITWELL STEIFENSAND AG

Sperbersloher Str. 124
90530 Wendelstein
Germany


Telefon: 09129-40679-0
Fax: 09129-270641
Website:

 www.1000-stuehle.de
E-Mail: info@1000-stuehle.de

Am Arbeitsplatz mit Sitzen gut durchkommen

Sitwell Strand

 

SITWELL ist das neue Sitz – Konzept des 21. Jahrhunderts, welches sich auf das wesentliche beim gesunden Sitzen besinnt. Schalten Sie Ihren Filter aus und nehmen Sie unsere Sitwell Sitzlösungen wahr wie sie sind, ganz persönlich, iondividuell, ehrlich und direkt: Es ist schon sehr viel, was da in den kleinen Wort sit well steckt.

 

Gernot Steifensand gibt mit seinen neuen Partnern und der gesamten Entwickler-Mannschaft die Energie und Innovation, motiviert das Individuum nach mehr Wellness und Gesundheit in der „Deutschen Büro-Kultur“.

Die Währung, mit der Sie bei SITWELL bezahlen heißt Vertrauen in neue Konzepte und patentierte Sitzlösungen. Schalten Sie den Filter aus und konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche im Leben. Und das erkären wir Ihnen sogar anhand der Kilo´s des Bürostuhls!

 

Gesünder Leben – Besser Sitzen – Geld verdienen
Unter einem Individuum (lat.: unteilbar, aber auch nicht zu Teilendes) versteht man etwas Einzelnes in seiner Gesamtheit mit allen Eigenheiten und Eigenarten, die in ihrem Gesamtgefüge wiederum bestimmend für seine Individualität sind. Es bezeichnet also das räumlich und qualitativ einmalige Einzelwesen

Im Allgemeinen ist ein Individuum ein Etwas, das denken kann,
und spezieller: Ein Ding mit einem Bewusstsein.

Gesünder Leben
Leben heißt: Athmen….mit jedem Athemzug, den wir machen …….
Anspannung und Entspannung hält den Menschen fit und Gesund..Muskeln…

Besser Sitzen
Im Allgemeinen gibt es drei Positionen in dem sich der Mensch jeden Tag aufhält, liegen, stehen und sitzen. Wir sind die Sitz – Experten und beschäftigen uns schon seit 2 Generationen nur und ausschließlich mit den guten und gesunden Sitzen und Ihrer Bandscheibe bei diesem mechanischen komplizierten Vorgang.

 

Richtig sitzen ist Vertrauenssache und bedarf ein gewisses Grundverständnis worum es beim Sitzen eigentlich geht. Sitzen ist ein motorischer und mechanischer Vorgang und ein lebendiges Wesen ( Mensch ), muss sich in aller Regel an einen toten Gegenstand ( Stuhl ) anpassen. Das kann im Grundsatz nicht funktionieren. Es hat aber bis jetzt für den unwissenden Büro-Mensch ausgereicht, da er nur schwer oder gar nicht an unsere Erfahrung und unser Wissen rund um das gesunde Sitzen ran gekommen ist.

 

Das Sitwell – Sitzkonzept gibt Ihnen die Möglichkeit den Sitz – Stecker zu ziehen, bevor bei Ihnen die Sicherungen durchbrennen und es zum „Burn-Out“ und Rückenschmerzen und vielen anderen Büro und Berufskrankheiten kommt, die das Dauersitzen mit sich bringt.

Der kollektive Sitz – Kompromiss für alle deutsche Büro-Sitzer ist der Deutsche Industrie Norm ( DIN und Einheitsdrehstuhl ) der weder auf Körpergröße noch auf Geschlecht rücksichtnimmt.

Das Sitwell – Verständnis für gesundes und bandscheibengerechtes Sitzen ist auf die Körpergröße und auf das Körpergewicht einzugehen und für jeden Benutzer die richtige Sitzlösung anzubieten. Unabhängig vom Geschlecht sitzt der XS oder S – Mensch anders als der XL oder XXL – Mensch, eigentlich logisch. Der XL – Mensch verschleißt in seinem Berufsleben faßt 3 mal so viel Sitzmöbel wie ein S –  Mensch. Der Deutsche DIN und Massenstuhl wiegt im Durchschnitt ca. 10 Kg und soll einen Menschen mit 80 kg bis 150 kg gesund und Leistungsfähig halten. Das kann nicht funktionieren, logisch. Wie soll so ein Sitz den Mann / Frau be – sitzt auch noch Gesund und Leistungsfähig halten und noch über Jahre funktionieren. Das kann nicht funktionieren.

 

Frauen Athmen anders, Frauen bewegen sich anders und sie sitzen anders.
Haben Sie als Mann schon mal einen Hula Hup Reifen in der Hand gehabt und sich gewundert, dass diese Hüftbewegung nichts für das Männliche wesen ist. Oder haben Sie schon mal beobachtet wie Frauen Fahrrad fahren ganz zu schweigen, wie sie absteigen. Frauen Sitzen anders, weil sie biologisch und anatomisch anders gebaut sind…. Und sollten auf keinen Fall auf einem harten, unbeweglichen sitzen. Prof. Dr. med. Peters Frauen sitzen sich auf unbeweglichen Stühlen krank ….DIN und Massenstuhl sitzen

Frauen neigen auf Grund Ihres Beckens fasst immer zum Hohlkreuz, da das Becken anders ist. Das Becken ist breiter und höher und dadurch ist eine Korrektur vom Becken im sitzen und Bewegung für Frauen viel Wichtiger als für Männer.

 

Denken Sie über ihre Ziele nach – viele Stunden in der Arbeit – ohne Schmerzen sitzen?
Hier haben wir die Lösung eines Herstellers der sich Gedanken macht um Ihr Wohlfühlen und Ihre Leistungsfähigkeit.

Sitwell Aktie

 

 

 

Gut Sitzen ist Vertauenssache, in der Praxis sieht für SITWELL so aus, dass jeder, der eine SITWELL Sitzlösung kauft gleichzeitig mit einer SITWELL Aktienoption im Wert von € 10,- belohnt wird und Teil unserer Unternehmensziele wird.

Die Einladung auf die jährliche Hauptversammlung und die damit verbundenen Gespräche mit den Sitz und Ergonomie Experten unserer Zeit und unserer Generation soll die traditionellen Werte sichern und die zukünftigen Unternehmensziele absichern.

 

 

>Hier< können Sie SITWELL Sitzlösungen bestellen.

 

 

 

 

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