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Corona Baden Württemberg

Das Coronavirus legt Bad Württemberg lahm und sorgt dafür, dass Tausende bis Zehntausende Menschen im HomeOffice in Baden Württemberg von Zuhause arbeiten müssen.
Pendeln war gestern – HomeOffice (Heimbüro) in Baden Württemberg ist heute! Warum jeden Tag ins Büro, wenn die Arbeit auch von Zuhause im HomeOffice in Baden Württemberg erledigt werden kann?
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Die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) ist eine Infektionskrankheit, die durch ein neuartiges Virus verursacht wird.
Die Erkrankung führt zu einer Atemwegserkrankung (vergleichbar mit der Grippe) mit Symptomen wie Husten und Fieber. In schwereren Fällen kann es zu Atembeschwerden kommen.
Sie können sich schützen, indem Sie sich häufig die Hände waschen und es vermeiden, sich ins Gesicht zu fassen. Halten Sie außerdem Abstand (1 Meter) zu Menschen, die sich unwohl fühlen.
ÜBERTRAGUNG
Die Coronavirus-Erkrankung wird hauptsächlich von infizierten Personen beim Husten oder Niesen übertragen.
Man kann sich außerdem infizieren, indem man Oberflächen oder Dinge berührt, auf denen sich der Virus befindet, und sich danach an die Augen, die Nase oder den Mund fasst.
Einschätzung der aktuellen Lage für Baden-Württemberg
Weitreichende Maßnahmen in Baden Württemberg Das Corona-Virus breitet sich auch in Baden-Württemberg schnell weiter aus. Daher hat die Landesregierung weitreichende Maßnahmen beschlossen, die die Ausbreitung des Virus verlangsamen sollen
Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Ministerium für Soziales und Integration auf die Bewertung des Robert Koch-Institutes. Danach wird das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt.
Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein.
Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Am 11. März 2020 wurde die weltweite Ausbreitung von COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Pandemie erklärt.
In Baden-Württemberg wurde – wie in weiteren deutschen Bundesländern auch – bei einigen Reiserückkehrern vorsorglich eine Diagnostik veranlasst. Bisher gibt es in Baden-Württemberg 2.184 bestätigte Fälle mit positivem Testergebnis und acht Todesfälle.
Wichtige Hinweise zu Karte und Tabelle: Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt, welches die Fälle aus ganz Baden-Württemberg gebündelt an das Ministerium für Soziales und Integration meldet, kann es mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen sowie zeitliche Verzögerungen geben. Dafür bitten wir um Verständnis.
Informationen für Bürgerinnen
und Bürger in Baden Württemberg
Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen finden Sie auf der Website des Kultusministeriums.
Informationen für Unternehmen und Arbeitnehmer finden Sie auf der Website des Wirtschaftsministeriums.
Die von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bzw. die entsprechende Rechtsverordnung: Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17. März 2020 (PDF)
Wie wird das Coronavirus in Baden Württemberg übertragen? Wie kann man sich schützen?
Eine Übertragung über importierte Lebensmittel und andere importierte Waren wie beispielsweise Spielzeug ist bisher nicht dokumentiert. Das für diese Frage zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung kommt zu der Auffassung: Nach derzeitigem Wissensstand ist es unwahrscheinlich, dass importierte Waren Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft kann das Coronavirus auch nicht von Haustieren auf Menschen oder umgekehrt von Menschen auf Haustieren übertragen werden.
Welche Krankheitszeichen löst das neuartige Virus in Baden Württemberg aus?
Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber: Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann – wie bei anderen Atemwegserkrankungen auch – zu diesen Krankheitszeichen führen. Einige Betroffene klagen auch über Durchfall. Bei einem Teil der Patienten geht das Virus mit einem schwereren Verlauf einher und kann zu Atemproblemen und Lungenentzündung führen.
Für welche Personengruppen ist eine Infektion mit dem Virus in Baden Württemberg besonders gefährlich?
Auch in Baden-Württemberg verlaufen die Krankheitsverläufe bislang weit überwiegend mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus aber zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Wie groß der Anteil derjenigen ist, die aufgrund des Virus sterben werden, lässt sich derzeit nicht eindeutig prognostizieren.
Welche Personen zählen zu den Risikogruppen in Baden Württemberg für einen schweren Krankheitsverlauf?
Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) besteht für Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Das Risiko an der Krankheit zu versterben steigt ebenfalls mit dem Alter. Besonders betroffen sind Menschen, die 80 Jahre und älter sind. Hintergrund hierfür ist, dass das Immunsystem mit zunehmendem Alter auf Infektionen weniger gut reagiert als bei Jüngeren.
Unabhängig vom Alter besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Menschen mit Grunderkrankungen in Baden Württemberg
Dazu zählen vor allem:
- Chronische Atemwegserkrankungen
- Bluthochdruck
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Diabetes
- Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
- Krebs
Wie können sich Risikopersonen in Baden Württemberg schützen?
Die allgemeinen Hygienemaßnahmen gelten für Risikopersonen in besonderem Maße:
- Gute Händehygiene: häufiges Händewaschen mit Seife
- Abstand halten zu Menschen, die niesen oder husten
- Einwegtaschentücher benutzen
- Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen
- Auf Händeschütteln und engen Körperkontakt wie Umarmung zur Begrüßung verzichten
Bei Auftreten einer durch Viren verursachten Lungenentzündung können zusätzliche Infektionen durch Bakterien begünstigt werden, daher gilt für Personen die 60 Jahre oder älter sind und für Personen die an bestimmten Grunderkrankungen leiden:
- Sprechen Sie Ihren Arzt auf eine Pneumokokken-Impfung an, sofern Sie nicht schon einen Impfschutz haben.
Im Alltag sollten soziale Kontakte so weit als möglich in Baden Württemberg reduziert werden. Dabei sollten folgende Tipps beachtet werden:
- Einkäufe außerhalb der Haupteinkaufszeiten erledigen oder Einkäufe vor die Wohnungstür liefern lassen (zum Beispiel von Familienangehörigen, Nachbarn)
- Öffentliche Nahverkehrsmittel möglichst außerhalb der Stoßzeiten nutzen und Handschuhe tragen, um Erregerübertragung über die Hände zu vermeiden
- Geschäftliche und private Treffen meiden, die nicht unbedingt notwendig sind
- Auf Familienfeiern verzichten, Einzelbesuche bevorzugen
- Größere Menschenansammlungen vermeiden
- Besuche in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern sind nur noch in Ausnahmen gestattet (Kinder, im Notfall oder in der Versorgung von Sterbenden)
Welche Aktivitäten sind ohne Risiko in Baden Württemberg möglich?
Freizeit- oder Sportaktivitäten an der frischen Luft, sofern man dabei keinen engen Kontakt zu anderen Personen hat (zum Beispiel Spaziergang, Fahrradfahren)
Welche speziellen Maßnahmen gelten für Kinder und/oder Schwangere in Baden Württemberg?
Jüngere Menschen unter 20 Jahren können sich mit SARS-CoV-2 infizieren, entwickeln aber im Vergleich zu Erwachsenen häufig nur schwache Symptome einer milden Erkältungskrankheit. Inwieweit jüngere Menschen als schwach symptomatische Virusausscheider möglicherweise eine besondere Rolle im Infektionsgeschehen spielen, ist noch nicht abschließend geklärt.
Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich, bisher gibt es jedoch keine Nachweise von SARS-CoV-2 in der Muttermilch. Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.
Was muss im Umgang miteinander grundsätzlich Baden Württemberg beachtet werden?
Aufgrund des starken Anstieges der Fallzahlen und der zunehmenden Zahl von COVID Erkrankten in Deutschland ist es sehr wichtig, die sozialen Kontakte deutlich zu reduzieren, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Es wird zu einer gesamtgesellschaftlichen, gemeinsamen Aufgabe, die Weiterverbreitung des SARS-CoV-2 zu verlangsamen. In der Praxis heißt dies, dass jeder Bürger und jede Bürgerin seine Kontakte zu Mitmenschen, insbesondere zu besonders gefährdeten Personen mit Immunschwäche und Grundleiden, deutlich reduzieren sollte. Daher wurde nun auch die Empfehlung ausgesprochen, dass Reiserückkehrer aus Frankreich, Österreich und Schweiz auch dann freiwillig 14 Tage daheimbleiben sollen, wenn es sich nicht um durch das RKI ausgewiesene Risikogebiete handelt.
Beschwerdefreie Kontaktpersonen können Tätigkeiten ausüben, bei denen kein oder sehr wenig direkter Personenkontakt zustande kommt. Grundsätzlich wäre auch spazieren gehen möglich, größere Menschengruppen sind jedoch zu meiden, vor allem, in geschlossenen Räumen (Stichwort soziale Distanz). Notwendige Einkäufe sollten, wenn möglich, von Bekannten oder Hilfssystemen übernommen werden. Wenn das nicht möglich ist, sollten allerdings die Kontakte während des Einkaufs minimiert werden.
Gesunde Kontaktpersonen, die in Berufen arbeiten, die für die Versorgungssicherheit wichtig sind, können in der Regel mit Auflagen weiterarbeiten, solange keine Symptome auftreten und keine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.
Enger Körperkontakt, beispielsweise mit Familienangehörigen, sollte vermieden werden. Wichtig ist es auch, für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu sorgen und auf regelmäßige Händehygiene zu achten. Kontaktoberflächen wie Tisch oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.
Was muss bei einer häuslichen Quarantäne in Baden Württemberg beachtet werden?
Wenn ein begründeter Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, ist die Anordnung einer Quarantäne möglich. Das ist bei Menschen möglich, die engen Kontakt zu einem mit dem Virus Infizierten hatten oder die aus einer Risikoregion zurückkehren. Die Quarantäne anordnen dürfen die Gesundheitsämter für Einzelpersonen oder für Gruppen.
Auch wenn keine Symptome spürbar sind, muss man bei amtlich angeordneter Quarantäne 14 Tage lang zu Hause bleiben. In dieser Zeit dürfen Betroffene auf keinen Fall die Wohnung verlassen oder Besuch empfangen. Soweit es geht, muss der Kontakt zu anderen im Haushalt lebenden Personen verhindert werden. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall, ob auch diese Personen unter Quarantäne gestellt werden.
Wer sich nicht an die Auflagen des Gesundheitsamtes hält, kann laut Infektionsschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder einer Geldbuße belegt werden.
Wie verhalte ich mich in Baden Württemberg nach einer Auslandsreise, beispielsweise nach der Rückkehr aus dem Skiurlaub?
Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben oder in Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, sollten unnötige Kontakte vermeiden und wenn möglich zu Hause bleiben. Entwickeln sich innerhalb von 14 Tagen Symptome, sollte – nach telefonischer Anmeldung – ein Arzt aufgesucht werden.
Besonders Reisende und Ski-Urlauber, die aus der Schweiz, Italien und Österreich zurückkehren, sollten soweit möglich bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben, auch ohne Symptome. Wer arbeiten muss, kann durch einfache und bekannte Verhaltensweisen das Risiko reduzieren. Man sollte sich im Alltag so verhalten, als wolle man sich und andere vor einer Grippeansteckung schützen.
Was ist beim Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen in Baden Württemberg zu beachten?
Alle Besuche in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind ab sofort bis auf Weiteres verboten. Ausnahmen sind nur bei erkrankten Kindern, in Teilen der Psychiatrie und zur Sterbebegleitung unter Auflagen erlaubt.
Welche Regeln gelten für Veranstaltungen in Baden Württemberg?
- Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen.
- Untersagt sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.
- Auch alle sonstigen Veranstaltungen sind untersagt.
Wie sieht es mit privaten Veranstaltungen wie Hochzeiten, Beerdigungen, Trauerfeiern oder Geburtstagen in Baden Württemberg aus?
Auch private Veranstaltungen, Feste und Treffen mit über 100 Teilnehmenden sind verboten. Auch kleinere private Veranstaltungen und Treffen sollten abgesagt werden. Alle nicht notwendigen sozialen Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden. Grundsätzlich gilt: Nur noch das unternehmen, was unbedingt notwendig ist. Ziehen Sie sich in den kommenden Wochen zurück. Verschaffen Sie sich räumliche Distanz, halten Sie Abstand zu Mitmenschen.
Auch bei Bestattungen und Trauerfeiern sollten die üblichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie Abstandsregeln eingehalten werden. Verzichten Sie auf Umarmungen und Handschläge.
Welche Regeln gelten für
öffentliche Verkehrsmittel in Baden Württemberg?
Hinweise dazu finden Sie auf der Website des Verkehrsministeriums: Verhalten bei Fahrten mit Bussen und Bahnen zur Verringerung des Infektionsrisikos
Welche Einrichtungen des öffentlichen Lebens werden in Baden-Württemberg geschlossen?
- Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater, Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen.
- Kinos.
- Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen.
- alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, und ähnliche Einrichtungen.
- Volkshochschulen und Jugendhäuser.
- öffentliche Bibliotheken.
- Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen.
- Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.
- Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen.
- Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte.
- Öffentliche Spiel- und Bolzplätze.
- Beabsichtigt ist, dass für Altenpflege-, Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschulen sowie Schulen zur Ausbildung von medizinisch-technischen Assistenten und pharmazeutisch-technischen Assistenten eine Ausnahme von der Schließung erfolgt, soweit dort Schülerinnen und Schüler geprüft und unterrichtet werden, deren Abschluss bis spätestens 30. Mai 2020 erfolgen soll.
Das bedeutet, dass die anstehenden entsprechenden Prüfungen grundsätzlich stattfinden könnten. Entsprechenden Infektionsschutzmaßnahmen müssen dabei eingehalten werden.
Kann ich weiter Gaststätten und
Restaurants in Baden Württemberg besuchen?
Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Vom diesem Verbot ausgenommen sind Schank- und Speisegaststätten sowie Mensen, wenn sichergestellt ist, dass
- die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist.
- Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist.
- Schank- und Speisegaststätten frühestens ab sechs Uhr geöffnet haben dürfen und spätestens ab 18 Uhr geschlossen werden müssen.
Muss ich mit leichten Atemwegserkrankungen für eine Krankschreibung in die Arztpraxis in Baden Württemberg gehen?
Ab sofort können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Diese Vereinbarung gilt seit 9. März 2020 und zunächst für vier Wochen.
Werden in Baden-Württemberg ganze Orte abgeriegelt?
Das ist bislang keine Überlegung der Bundesregierung. Bisher werden die Infizierten in Deutschland isoliert und behandelt. Ihre Kontaktpersonen werden so weit möglich identifiziert und in häuslicher Quarantäne betreut. Dieses Vorgehen bleibt weiterhin das Ziel der Bundesregierung.
Wie viele Intensivbetten stehen aktuell in Baden-Württemberg zur Verfügung?
In Baden-Württemberg stehen etwa 3.246 Intensivbetten zur Verfügung. Davon haben rund 2.000 Betten eine Beatmungsmöglichkeit. Darüber hinaus hat der Bund 10.000 Beatmungsgeräte bestellt, die nach und nach an die Länder ausgeliefert werden sollen.
Ist die Lebensmittelversorgung in Baden-Württemberg gefährdet?
Auch wenn in dem ein oder anderen Fall ein Produkt in den Lebensmittelgeschäften vergriffen ist: Die Handelsketten versichern, dass dies an noch nicht angepassten logistischen Abläufen liegt. Es liegen explizit keine Versorgungsprobleme vor, die Versorgung mit Lebensmitteln ist weiterhin gesichert. Der Handel hat zugesichert, auf die verstärkte Nachfrage zu reagieren und das Sortiment aufzustocken.
Wie sieht es bei geplanten Reisen in Baden Württemberg aus?
Wer jetzt zwingend ins Ausland reisen muss, sollte sich unbedingt vorab informieren, ob wegen der Ausbreitung des Coronavirus Einreisesperren oder Sonderkontrollen für das Reiseziel gelten. Das Auswärtige Amt hat eine eigene Webseite zum Coronavirus eingerichtet, auf der sich alle wichtigen Informationen finden lassen. Kundig machen kann man sich vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat des Reiselandes in Deutschland. Das Auswärtige Amt hat auf seiner Website Reise- und Sicherheitshinweise zu allen Ländern. Wer vereisen muss, kann hier aktuelle und zuverlässige Informationen zur Situation im Zielland finden – Länderinfos genauso wie beispielsweise Sicherheitshinweise, Zollbestimmungen oder Impfempfehlungen.
Informationen darüber, welche Rechte Urlauber haben, die ihre Reise nicht antreten oder abbrechen wollen, finden sich auf den Seiten der Verbraucherzentrale und des Europäisches Verbraucherszentrums Deutschland.
Weitreichende Maßnahmen in Baden-Württemberg
Die Landesregierung hatte am Freitag (13. März) weitreichende Maßnahmen beschlossen, die die Ausbreitung des Virus verlangsamen sollen. Die Maßnahmen gelten zunächst bis einschließlich 19. April 2020.
Gesundheitsminister Manne Lucha: „Aufgrund des sehr dynamischen Geschehens haben wir in Absprache mit Virologen und Infektionsschutzexperten einen grundlegenden Strategiewechsel eingeleitet. Die Krankheitsfälle werden weiter zunehmen, unser wichtigstes Ziel muss es deshalb jetzt sein, unsere medizinische Infrastruktur und unser Gesundheitswesen in die Lage zu versetzen, eine große Zahl an schwer Erkrankten adäquat zu versorgen. Konkret heißt das: Wir werden das öffentliche Leben auf ein Minimum beschränken, um unserem Gesundheitssystem die Zeit zu geben, sich bestmöglich für die Behandlung einer höheren Zahl von schwer erkrankten Personen einzustellen.“
Zu den wichtigsten Maßnahmen, um diese Ziel zu erreichen, gehören:
- Kindergärten, Kindertagespflege und Schulen sollen bis zu den Osterferien geschlossen werden (Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website des hierfür zuständigen Kultusministeriums.)
- Keine Besuche in Krankenhäusern bis auf unabdingbare Ausnahmen / Besuche in Alten- und Pflegeheimen werden auf ein Mindestmaß heruntergefahren und limitiert
- Öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen werden untersagt. Darüber hinaus gilt die Empfehlung alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen
- Alle nicht notwendigen sozialen Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden / Wenn jeder nur die Hälfte seiner sonst üblichen Kontakte pflegt, ist schon viel erreicht
- Großeltern sollten nicht zur Kinderbetreuung herangezogen werden, da Kinder häufig Überträger des Virus sind, auch wenn sie selbst nur selten Symptome haben
- Arbeitgeber sollen ihren Mitarbeitenden Homeoffice bzw. Überstundenabbau ermöglichen
- Grundsätzlich gilt: Nur noch das unternehmen, was unbedingt notwendig ist. Ziehen Sie sich in den kommenden Wochen zurück.
Lucha appellierte in diesem Zusammenhang an die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger. „Organisieren Sie Nachbarschaftshilfen, unterstützen Sie die Menschen in Ihrem Viertel, die Hilfe brauchen, gehen Sie für sie einkaufen.“ Tipps, wie jeder vor Ort einfach Hilfe für besonders betroffene Personen organisieren kann, haben wir in einer kurzen Liste zusammengefasst.
Telefon-Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Baden Württemberg
Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die vom Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium fachlich unterstützt wird. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.
Informationen in Leichter Sprache
Das Bundesgesundheitsministerium stellt Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache bereit.
Informationen zum Coronavirus in Gebärdensprache hat der Norddeutscher Rundfunk (NDR) zusammengestellt.
In Eigeninitiative hat die Grafikern Annette Kitzinger aus Schleswig-Holstein – vielen bekannt durch die von ihr entwickelten Metacom-Symbole für unterstützte Kommunikation – grafische Materialien zum Infektionsschutz gestaltet und diese kostenlos zum Download bereitgestellt.
Informationen in mehreren Sprachen
Das Bundesgesundheitsministerium hat den Handzettel „Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?“ auf seiner Website auch in Englisch und Türkisch zum Download bereitgestellt.
Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus für Bildungseinrichtungen können in Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch heruntergeladen werden.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet auf der Internetseite infektionsschutz.de mehrere Publikationen in verschiedenen Sprachen zum Download an: zum Beispiel das Merkblatt „Virusinfektionen – Hygiene schützt!“ in Englisch und Türkisch und das Plakat „Die 10 wichtigsten Hygienetipps“ in Englisch, Türkisch, Russisch, Spanisch, Arabisch.
Hinweise für Reiserückkehrer aus Risikogebieten
Personen, die sich in Risikogebieten (Liste auf Website des Robert Koch-Instituts) aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen. Nehmen Sie unter Hinweis auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst auf. Aus Vorsichtsgründen sollten Erkrankte die Kontakte zu Mitmenschen so weit wie möglich einschränken.
Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Einreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln,
- vermeiden Sie unnötige Kontakte.
- bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.
- halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen (Husten- und Niesetiquette).
- waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife, vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene).
- suchen Sie nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise, einen Arzt auf.
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Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen Infektionsschutzgesetz – IfSG § 56 Entschädigung
PresseTeam24.de
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Historie der Hüft- und Sattelstühle und des Hoch-Sitzens mit offenen Winkel
Die Geschichte des aufrechten Sitzens in offenem Winkel leitet sich von einer chinesischen Tradition ab:
„In der buddhistischen Tradition wird eine Bank oder ein Kissen dazu genutzt eine kniend-ähnliche Position einzunehmen, die über längere Zeiträume für z.B. Zen Meditation, aufrechterhalten werden kann.
Der nach vorne kippbare Sitz öffnet den Winkel zwischen Rumpf und Oberschenkel und führt dazu, dass die Woirbelsäule sich in ihrer natürlichen S-Form aufrichtet.“… Drei norwegische Designer Oddvin Rykken, Peter Opsvik und Prof. Svein Gusrud entwickelten Stühle basieren auf diesem Prinzip.
Siehe: Bettany-Saltikov, J.; Warren, J.; Jobson, M. (2008). „Ergonomically designed kneeling chairs are they worth it? : Comparison of sagittal lumbar curvature in two different seating postures“.
Studies in health technology and informatics 140: 103–106. PMID 18810008
Die neuen Gender-Seating SITWELL G. STEIFENSAND Sitzkonzepte nach Dr. med. Peter Stehle
In einem herkömmlichen Stuhl befinden sich Rücken und Oberschenkel sowie Ober- und Unterschenkel normalerweise in einem 90-Grad-Winkel, wohingegen der sogenannte Sattelstuhl einen Winkel von etwa 135 Grad ermöglicht. Der deutsche Orthopäde Hannes Schoberth bewies mit Röntgenaufnahmen bereits im Jahr 1962, dass sich das Hüftgelenk nur ca. 60 Grad beugen kann. Demnach wird ein Winkel von 90 Grad im Hüftgelenk nur erreicht, indem das Becken nach hinten gelehnt wird.
In einer Studie in 2006 wurde anhand von Magnetresonanztomographie-Aufnahmen gezeigt, dass der heute empfohlene Hüftwinkel von 90 Grad zu unnatürlichen Belastungen in den Bandscheiben führt und somit nicht empfehlenswert ist.
Aktiv-dynamisches Sitzen auf dem neuen Hüft- und Sattelstühlen aus der 1000 Stühle STEIFENSANED SITWELL Ergonomie- und Sitzmanufaktur in Wendelstein bei Nbg.
Um Rückenschmerzen, die durch nicht entspanntes, statisches Sitzen ausgelöst werden, zu lindern oder sogar zu beheben, empfehlen Mediziner als einfachste Maßnahme das aktiv-dynamische Sitzen. Dabei ist die Sitzposition nicht starr, sondern wird ständig geändert. Dies wird durch bewegliche Sitzflächen und Rückenlehnen ermöglicht.
Zum einen trainiert dadurch ein Benutzer die Stützmuskulatur seiner Wirbelsäule, was Rückenerkrankungen vorbeugt, zum anderen verbessern häufige Wechsel zwischen Belastung und Entlastung die Nährstoffversorgung der Bandscheiben. Stühle mit den oben genannten Mechanikentypen fördern aktiv-dynamisches Sitzen vorwiegend eindimensional nach vorne und hinten.
Der sogenannte Pezziball fördert aktiv-dynamisches Sitzen; er hat aber keine Rückenlehne (ist also kein „Stuhl“) und verlangt vom Benutzer ein ständiges Balancieren, was Viele bei längerem Sitzen als zu anstrengend und von manche als konzentrationsmindernd bei Büroarbeit (speziell Bildschirmarbeit) empfinden.
Verschiedene moderne Pendel- und Balancemechaniken basieren auf der sogenannten „fußgesteuerten Bewegung“. In ihnen ist der Sitz wie an einer Schaukel aufgehängt und/oder rundum beweglich gelagert.
Diese Sitze schwingen und/oder pendeln immer minimal, da es z. B. auf einer Schaukel unmöglich ist, Oberkörper, Beine und Füße zueinander in absoluter Ruhe zu halten; diese Bewegungen werden also unbewusst erzeugt. Bei Stühlen mit schaukelnd aufgehängten Sitzen können sie bereits durch Armbewegungen ausgelöst werden; gedämpft wird diese Haltungsunruhe durch Auflegen der Arme auf einen Schreibtisch. Die Bewegungen sollen die Steuerung der Muskeln zu Gegenbewegungen und die Zirkulation des Blutes im Blutkreislauf fördern.
Sitzkonzept nach A.C. Mandal:
Werden chronischen Rückenschmerzen durch die Art und Weise, in der wir Sitzen verursacht? Für viele Menschen ist dies der Fall, sagen eine zunehmende Anzahl von Experten auf dem Gebiet der Ergonomie.
Hinzu kommt die Tatsache, dass wir schnell zu einer Informationsverarbeitungs Gesellschaft mutieren, in der immer mehr Beschäftigte für längere Zeit Sitzen und wir erkennen, welche entscheidende Rolle der richtige Sitz spielen kann.
Für moderne Forscher, führte, die vor zwei Jahrzehnten vom dänischen Chirurgen, AC Mandal, MD, vorgeschlagene Sitzhaltung in Bezug auf die Wirbelsäule, zu einem Paradigmenwechsel in der Art, wie wir sitzende Arbeiter ergonomisch bewerten. Viele dieser Ideen wurden in neueren Studien validiert.
Einfach gesagt, glaubte Mandal, dass das Jahrhunderte alte Sitz-Konzept – aufrecht mit einem Hüft-Winkel von 90 ° – falsch ist. Diese Art des traditionellen Sitzen, das noch heute praktiziert und von vielen als die eine richtige Art zu Sitzen bekannt ist, ist Ursache für schlechte Lordose (die natürliche S-kurvenförmige Aufrichtung der Wirbelsäule) und Kyphose (Bucklung der Wirbelsäule).
Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir brauchen, in Bezug auf postural gesundes Sitzen – wir sollten Kyphose im unteren Rückenbereich vermeiden und eine moderate Lordose halten. Für uns würde dies bedeuten, unter Einbeziehung der natürlichen S-Kurve der Wirbelsäule in unsere Sitzhaltung, weder abgeflacht noch übertreiben gebogen zu Sitzen. Beim aufrechten Stehen, nimmt die Wirbelsäule eine Haltung der natürlichen Lordose ein, wogegen Kyphose in der traditionellen Sitzhaltungen schwierig zu vermeiden ist.
Nahezu alle Experten betrachten eine richtiges Maß an Lordose in Sitz- und Stehhaltungen als entscheidend die Gesunderhaltung der Wirbelsäule zu gewährleisten. Einige der bekannten negativen Auswirkungen der traditionellen, 90 ° Sitz sind:
• Die aufrechte Wirbelsäulenhaltung neigt dazu zusammenbrechen, wenn der obere Rücken sich wölbt (buckelt), was zu einer Haltung führt, die Schulter-, Nacken- und Rückenmuskel verspannt und zu einer falsch ausgerichteten Wirbelsäule und einer Rundung des unteren Rückens (Kyphose) führt.
• Die Durchblutung in den unteren Extremitäten wird geschwächt, was möglicherweise zu Krampfadern, Cellulite, aufgeblähten Füßen, Müdigkeit und der Gefahr der Blutgerinnung in den Beinen führen kann.
• Wenn wir für längere Zeit sitzen, setzen wir auch viel von unserem Körper den Auswirkungen der statischen Belastung aus, der zu Flüssigkeitsverlust in den Bandscheiben führen kann, und die Muskeln schnell ermüden lässt. Versuchen Sie den ganzen Tag auf einem Seminar auf einem dieser einfachen Stapelstühle zu sitzen und sie werden sehen, dass Sie am Ende des Tages stark ermüdet sind.
• Bei Kindern gibt es eine Verbindung zwischen der traditionellen 90 ° Sitzhaltung und der Entwicklung der Skoliose – eine abnorme Krümmung der Wirbelsäule in Zeiten des jugendlichen Wachstums. (Koskelo et al, 2001)
Mandal bevorzugt eine Art zu sitzen, wobei die Haltung der Wirbelsäule sich der natürlichen Ruheposition nähert. Er nannte diese „Balanced Sitting“ balanciertes Sitzen. Ein Hüft Winkel von 135° oder eine Vorwärts Sitz-Schwenk-Neigung von 45-55°, führt zu einer optimalen ausbalancierten Körperhaltung. Forschungen zeigen, dass in dieser halb stehende Haltung der Bandscheiben-Druck am Niedrigsten ist.
Grundlegende Optionen in dieser ausbalancierten Bürostuhl Sitz-Haltung zu sitzen sind unter anderem:
1. Der standard Bürostuhl, mit einem nach Vorne geneigter Sitzverstellung.
2. Knie Stühle, ein norwegisches Design aus den frühen 1980er Jahren, wo das Gewicht des Körpers vom Knie unterstützt wird.
3. Gymnasikball Stühle – aufblasbaren Gymnastikball, oft platziert auf einer Stuhl Basis mit Rückenlehne.
4. Sitt/Steh Hocker – diese ermöglichen eine nahezu stehende Haltung
5. Sogenannte Sattel Stühle, wo man wie ein Reiter ohne Rückenlehne sitzt
Davon ist wahrscheinlich die einfachste Anpassung an Ihrem Arbeitsplatz ein standard Stuhl mit Sitz-Neigung nach Vorne. Leider nur ein kleiner Prozentsatz der Stühle bieten diese Anpassung, und die im Allgemeinen nicht weit genug kippen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Zudem beschweren sich auch, die Benutzer dieser Technik, dass sie das Gefühl haben, vom Stuhl zu rutschen.
Die vielversprechendsten dieser Optionen ist möglicherweise tatsächlich der Sattel-Stuhl. Es gibt verschiedene Arten von Sattel Stühle, die neuerdings weiter entwickelt wurden. Zu beachten ist noch:•Der Schreibtisch oder die Arbeithöhe muss höhenverstellbar sein, da man beim aufrechten balancierten Sitzen Höher Sitz!
Die Vorteile dieser Art von Stühlen umfasst:
1. Verbesserte Durchblutung der unteren Extremitäten, wiederum unter anderem geringere Ermüdung.
2. Der Oberkörper bleibt entspannter, Muskelspannung wird minimiert.
3. Hervorragende Mobilität – es ist einfach, sich auf und mit dem Stuhl zu bewegen.
4. Leichter Übergang zu stehendem Arbeiten.
Referenzen für gesundes Sitzen
1. Mandal, A.C. “Balanced Sitting Posture on Forward Sloping Seat”, http://www.acmandal.com/, 2003.
2. Mandal, A.C. “The Seated Man”, (homo sedens). Dafnia Publications, Klampenborg, Denmark . 1985.
3. Pynt, J., et al. “Milestones in the Evolution of lumbar Spinal Postural Health in Seating”, Spine, Volume 27, Number 19 (2002):2180-2189.
4. Vollowitz, E. “Furniture prescription for the conservative management of low-back pain”, Topics in Acute Care and Trauma Rehabilitation 1988:2(4):18-37
4. Peters, H. “Report by the German TUV”, 2002.
5. Saukonpaa, H. “Extracts from the thesis of physiotherapist, Helena Saukonpaa”, 1994.
6. Koskelo, R., et al. “University of Kuopio study for high school students”, 2001.
Jeff Tiedeman, an Ergonomics Consultant with State Fund, is a Certified Safety Professional (CSP), a Board-Certified Industrial Ergonomist (CIE) and is certified as an Associate in Risk Management (ARM). He has done extensive research on specialized topics related to ergonomics, including illumination in the workplace, and has written articles and taught classes on these subjects.
Information or recommendations contained in this article were obtained from sources believed to be reliable at the date of publication. This information is only advisory and does not presume to be exhaustive or inclusive of all workplace hazards or situations.
Siehe: http://www.statefundca.com/safety/SeatingConcepts.asp
SITWELL Home-Office CORONA
HomeOffice = Heimbüro Definition: Eine kurze Abgrenzung der Arbeitsformen
Jobs im Homeoffice erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und immer mehr Arbeitnehmer geben an, dass sie sich eine SITWELL HomeOffice CORONA -Regelung wünschen, die eine regelmäßige Nutzung der Arbeitsform ermöglicht und zusichert.
Was genau aber ist gemeint, wenn jemand SITWELL HomeOffice CORONA macht?
Keine sozialen Kontakte Eine weitere Umstellung, gerade für Arbeitnehmer, die lange Zeit mit Kollegen im Büro gearbeitet haben: Im HomeOffice gibt es nur selten jemanden zum Quatschen. Klar, Sie können (und sollten) Kollegen anrufen.
Keine gewohnten Strukturen im SITWELL STEIFENSAND Home-Office
Aber der übliche (und durchaus kreative) Plausch in der Kantine oder
Kaffeeküche von Angesicht zu Angesicht fehlt – und damit auch manch soziale Bindung. Manche leiden dann unter der sozialen Isolation im Homeoffice und die fehlende Abwechslung in den eigenen vier Wänden kann zum Lagerkoller führen.

Der englische Begriff lässt sich mit „Büro im eigenen Zuhause“ übersetzen. Neben home office wird im Englischen auch von small office, telecommuting, telework(ing) oder working from home gesprochen.
Ähnlichen Durcheinander gibt es im Deutschen: HomeOffice (auch in der Schreibweise Home-Office, seltener: Home Office) wird teilweise auch als Heimarbeit oder Telearbeit bezeichnet. Allen drei Arbeitsformen gemeinsam ist, dass die Arbeit nicht im Gebäude des Arbeitgebers stattfindet.
Meist werden die Begriffe synonym verwendet, es bestehen jedoch einige Unterschiede. Home-Office bezieht sich meist auf ein Angestelltenverhältnis; das heißt, ein Arbeitnehmer arbeitet in Festanstellung und verrichtet seine Tätigkeit teilweise oder komplett vom heimischen Büro aus.
Im Gegensatz dazu sind in Heimarbeit Beschäftigte zwar ebenfalls von zuhause aus tätig, oft aber auf Honora beschäftigte Selbständige.
Telearbeit muss im Gegensatz zum HomeOffice nicht im heimischen Umfeld stattfinden, sondern bezeichnet die Arbeit außerhalb des zentralen Arbeitsplatzes über verschiedene (Tele-)Kommunikationskanäle. Das kann aber auch im Park, in einem netten Cafe oder unterwegs im Zug passieren.
Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen
In manchen Orten in Bayern darf man bereits nur unter Auflagen das Haus verlassen – nun werden die Maßnahmen auf das gesamte Bundesland ausgeweitet. Das gab Ministerpräsident Söder bekannt.20.03.2020, 12:35 Uhr
Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgerufen habe, zu Hause zu bleiben, seien die Ergebnisse leider nicht so ermutigend.
Zwar verhielten sich viele Menschen vorbildlich, aber es gebe auch viele, die den Ernst der Lage noch nicht verstanden hätten. Es gebe immer noch Corona-Partys, junge Menschen, die ältere aus Spaß anhusteten, Grüppchenbildung an der frischen Luft. „Unser oberstes Gebot ist, die Menschen zu schützen“, sagte Söder, „teilweise auch vor sich selbst.“ Es dürfe keine Menschenansammlungen mehr geben.
Mit der Entscheidung steht Bayern bislang allein da. Es sei keine Zeit mehr für langwierige Abstimmungsprozesse und halbherziges Handeln, sagte Söder. Er behielt sich vor, weitergehende Maßnahmen zu verhängen.
Weitreichende Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern
20. März 2020, 12:44 Uhr – Coronavirus in Bayern:
- In Bayern gelten für das öffentliche Leben immer mehr Beschränkungen. Doch viele Menschen halten sich nicht an die Empfehlung, Kontakte zu anderen einzuschränken.
- Das Verlassen der eigenen Wohnung ist daher ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe oder Arztbesuche.
- Um vor allem die Wirtschaft zu stützen, hat der Landtag den Plan gebilligt, bis zu zehn Milliarden Euro an neuen Staatsschulden aufzunehmen.
- Nach offiziellen Angaben sind inzwischen 15 Menschen in Bayern an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.
Ab Freitagnacht, 0 Uhr, gelten in ganz Bayern wegen des Coronavirus Ausgangsbeschränkungen. Das hat die Regierung des Bundeslandes einstimmig beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz in München mitteilte. Die neuen Regeln gelten vorerst für zwei Wochen. „Wir fahren das öffentliche Leben nahezu vollständig herunter“, sagte Söder.
Er begründete den Schritt zum einen mit einem massiven Anstieg der Corona-Fallzahlen in Bayern – allein von Donnerstag zu Freitag habe es einen Zuwachs von 35 Prozent gegeben, die Zahl der Toten sei von 10 auf 15 gestiegen. Zum anderen sagte Söder, die Appelle der vergangenen Tage hätten nicht ausreichend gewirkt.
Es gebe trotz der bereits verhängten Maßnahmen nach wie vor noch sehr viele Gruppenbildungen. „Wir können das nicht mehr akzeptieren“, sagte der CSU-Chef. Es gehe der Landesregierung aber nicht darum, jetzt alles zuzusperren und einen „Lagerkoller“ zu verursachen. „Frische Luft tut gut“, sagte Söder. Sport im Freien und Spaziergänge seien erlaubt. Söder mahnte aber, dass dies nur allein oder in der Familie möglich sei. Die Polizei werde dies kontrollieren. Wer gegen die Vorgaben verstoße, müsse mit hohen Bußgeldern rechnen.
Markus Söder gibt um 12.30 Uhr weitere Corona-Maßnahmen bekannt
Ministerpräsident Markus Söder will um 12:30 Uhr weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verkünden. Pressekonferenz aus der Staatskanzlei.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus stehen in Bayern möglicherweise weitere Beschränkungen und Auflagen kurz bevor.
Die Staatskanzlei hat kurzfristig „aus aktuellem Anlass“ eine Pressekonferenz um 12.30 Uhr angekündigt, an der neben Ministerpräsident Söder auch sein Stellvertreter Hubert Aiwanger, Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml teilnehmen werden.
Die Pressekonferenz wird wie schon zuletzt praktiziert lediglich im Internet gestreamt.
Der BR überträgt die Pressekonferenz live auf BR24, im Bayerischen Fernsehen
und auf Bayern 3 – Markus Söder schließt Ausgangssperren nicht aus
Welche Maßnahmen Söder verkünden wird, war zunächst unklar. Er hatte am Donnerstag aber bereits landesweite Ausgangsbeschränkung ins Spiel gebracht., wenn sich die Menschen in Bayern nicht an bereits geltende Beschränkungen und Auflagen halten:
„Wenn sich viele Menschen nicht freiwillig beschränken, dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium“, sagte Söder in einer Regierungserklärung. Man werde dem „nicht endlos zusehen“.
Es gelte ein ganz einfacher Grundsatz, sagte Söder: Menschen sollten nur noch zur Arbeit, für Arztbesuche, zum Lebensmitteleinkauf oder zur Hilfe für andere das Haus verlassen.
Man könne auch nach draußen gehen – aber allein. Eine Ausgangssperre gilt seit Mittwoch für eine Gemeinde in der Oberpfalz und seit Donnerstag für zwei Gemeinden in Oberfranken, jeweils wegen schnell steigender Corona-Zahlen.
Deutschland hat mit Dr. med. Peter Stehle den besten Arzt- und Sportmediziner für die ergonomische
Virus-Sitzkrise.
Er betreibt seit vielen Jahren in Deutschland zusammen mit Gernot-M. Steifensand, Dr. med. Sababi, Dr. med. Peter Taub und vielen anerkannten Ärzten eine seriöse und zukunftsweisende Ergonomie- und Krisen-Sitzforschung.
Dr. med. Peter Stehle weiß mehr über die neue Coronavirus Sitzkrise als die meisten Verbände und Fachändler, die nach wie vor nur den DIN- und Einheitsbürostuhl als die Rückenmedizin gegen Schulter, Nacken und Rückenschmerzen in der Sitzkrise favorisieren.

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Isolation ist das Mittel der Wahl gegen das Coronavirus. Ganze Länder riegeln sich ab, nach innen und außen. Hauptsache, es kommen nicht mehr so viele Menschen an einem Ort zusammen und die Übertragung des Virus wird aufgehalten, wenn nicht gar gestoppt.
Auch jedes Unternehmen sollte sich jetzt fragen, was sein Beitrag sein kann, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Reicht es, wenn das Reinigungspersonal die Tastaturen nun häufiger als sonst abwischt?
Genügt es, die Angestellten aufzufordern, bei Halskratzen zu Hause zu bleiben? Oder gibt es womöglich drastischere Maßnahmen, um sie zu schützen? Können nicht einfach alle von zu Hause aus arbeiten?
München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt, Würzburg, Fürth, Erlangen,
Bamberg, Bayreuth, Landshut, Aschaffenburg, Kempten (Allgäu), Rosenheim, Straubing, Dachau,
Hof (Saale), Neu-Ulm, Schweinfurt, Passau, Freising.
Der Arzt, Orthopäde und Sportwissenschaftler Dr. med. Peter Stehle teilt sein medizinisches Fachwissen gerne mit Menschen, die auf der Suche nach einem Rücken ohne Schmerz in der Coronavirus (COVID-19) Krise sind.
Markus Söder konkretisierte die Ausgangsbeschränkungen in einigen Punkten:
- Es sei weiter erlaubt, zur Arbeit zu gehen, insofern dies notwendig sei und nicht von zu Hause aus gemacht werden könne
- Auch Restaurants und Gaststätten sollen schließen. Zunächst für die kommenden 14 Tage wird es laut Söder nur noch „to go, Drive-in und Lieferungen“ geben
- Friseure und Baumärkte dürfen nicht mehr öffnen
- Die medizinische Versorgung der Bürger sei weiterhin gesichert, dennoch gebe es Einschränkungen
- Nur im Palliativfall sei der Besuch im Pflegeheim und Krankenhaus erlaubt
- Bei Geburten sei der Besuch im Krankenhaus ebenso gestattet
„Wir sperren Bayern nicht zu, wir sperren Bayern nicht ein“, sagte Söder.
In einzelnen bayerischen Kommunen bestehen wegen hoher Corona-Fallzahlen bereits Ausgangssperren. Als erster Ort war Mitterteich im Landkreis Tirschenreuth betroffen (lesen Sie hier mehr über die Situation vor Ort). Am Donnerstag verkündete Söder dann entsprechende Maßnahmen für zwei Gemeinden im Kreis Wunsiedel, der an den Kreis Tirschenreuth angrenzt.
Inwieweit der Bund oder andere Bundesländer dem Beispiel Bayerns folgen werden, ist offen. In ihrer TV-Ansprache hatte Merkel keine neuen Einschränkungen verkündet, sich aber weitere Maßnahmen offengelassen: „Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch was womöglich noch nötig ist.“
Laut Regierungssprecher Steffen Seibert wird die Kanzlerin am Sonntagabend mit den Ministerpräsidenten der Länder beraten. Es werde eine ernste und schonungslose Analyse über die notwendigen Instrumente, sagte Seibert.
Innenminister Horst Seehofer äußerte sich ähnlich. „Wenn die Menschen sich nicht an die bisherigen Vorsichtsmaßnahmen zur Kontaktvermeidung halten und die Zahl der Infizierten in Deutschland weiter deutlich steigt, halte ich Ausgehverbote für unumgänglich“,
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