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SITWELL STEIFENSAND Bürostuhl FIRE

Die Sitwell Steifensand Kollektion aus dem Hause SITWELL STEIFENSAND AG bekommt Zuwachs. Gleich vier neue Modelle bringt der fränkische Hersteller aus Wendelstein bei Nürnberg auf den Markt: Earth, Water, Fire und Sun. FACTS nimmt sich das Modell Fire im Test vor.

Wie alle Sitwell Steifensand Bürodrehstühle sind auch die vier neuen für verschiedene Körpermaße konstruiert und daher in den drei Größen S, M und L erhältlich. In unserem Test kommt das Modell Fire auf den Prüfstand. Es ist
wahlweise mit DIN-Sitz, Männer-, Frauen- oder Dr.-Stehle-Bandscheibensitz erhältlich. Zudem kann der Nutzer zwischen einer niedrigen (Größe S) und hohen (Größe M) Rückenlehne sowie einer hohen Rückenlehne mit Kopfstütze wählen (Größe L).

Die verwendete Technik lässt sich zwischen der Hip-Move-Synchrontechnik und der Synchrontechnik mit Sitzneigeverstellung auswählen. Das sind jede Menge Möglichkeiten, den Bürostuhl genau nach den individuellen Bedürfnissen auszuwählen. Unser Testmodell in Größe M ist mit DIN-Sitz und Hip-Move-Synchrontechnik ausgestattet, die das Becken aufrichten und der Wirbelsäule einen Impuls geben soll. Dieser Effekt erhöhe die Blutversorgung der Muskulatur und fördere die Nährstoffversorgung der Bandscheiben.

Des Weiteren hat der Sitwell Fire Bürostuhl die üblichen Justierungsmöglichkeiten: Sitzhöhe, Sitztiefe, Höhe und Gegendruck der Rückenlehne lassen sich über leicht erreichbare Hebel an die jeweilige Größe und das Gewicht anpassen.

Auffällig ist zunächst, dass bereits die niedrigste Einstellung der Sitzhöhe relativ hoch ist. Größe M ist für Personen größer als 1,60 Meter geeignet – für Kleinere ist das Modell S gedacht.

Auch der Gegendruck der Rückenlehne lässt sich nicht gerade auf ein Fliegengewicht einstellen. Ergo: Die drei verfügbaren Größen haben durchaus ihren Sinn. Fehleinstellungen lassen sich so leichter vermeiden. Positiv fällt
auch auf, dass sich die Armlehnen werkzeuglos und innerhalb Sekunden auch in der Breite verstellen lassen. Ebenfalls ist die Höhe der Rückenlehne und damit der Lordosenstütze einfach zu justieren.

Fit und gesund bleiben >>> Der Sitwell Bürostuhl Fire soll dank der Hip-Move-Synchrontechnik und der ergonomisch gestalteten Rückenlehne Energien freisetzen und den Nutzer auch an einem langen Arbeitstag fit und gesund halten.

Ob das tatsächlich zutrifft, sollte der FACTS-Test zeigen. Ganz groß ist der Sitwell Steifensand Bürostuhl Fire in puncto Sitzkomfort.

Der ordentlich gepolsterte Bürostuhlsitz und die ergonomisch gestaltete Bürostuhl Rückenlehne mit integrierter Lordosenstütze lassen zunächst ein Sitzgefühl wie im Fernsehsessel aufkommen. Doch dazu ist ein Bürostuhl bekanntlich nicht gemacht, schließlich soll er wach und fit halten sowie die Bewegung fördern.

Ausreichende Bewegungsfreiheit bietet das jüngste Modell aus dem Hause Sitwell Steifensand AG aus Wendelstein bei Nürnberg jedenfalls, wozu auch die verstellbaren 3-D-Armlehnen beitragen. Die Hip-Move-Synchrontechnik regt zur Bewegung an und unterstützt sie gleichzeitig.

Verspannungen, Rücken- oder Nackenschmerzen traten während des Tests zu keiner Zeit auf dem Bürostuhl auf. Weitere Punkte sammelt der Bürostuhl Sitwell Fire für sein Design:

Die in der Größe M der zweigeteilte Rückenlehne beim Bürostuhl SITWELL FIRE ergibt eine interessante Optik, die sich wohltuend vom üblichen Design der Bürodrehstühle abhebt.

Gender Seating & Gender Medicine ➜ SITWELL STEIFENSAND AG

Anders jedoch das neue Incentive-Programm des Büromöbelherstellers
SITWELL STEIFENSAND AG.

FACTS office 11/2010 / Steifensand.eu Geld- und Sachprämien, Veranstaltungen oder Reisen, die von Herstellern als Motivationsinstrument für ihre Fachhändler eingesetzt werden, sind nichts Außergewöhnliches.

Der Vorstand Gernot-M. Steifensand liebt es, mit ungewöhnlichen Ideen und Konzepten gegen den Strom zu schwimmen und in Branchenkreisen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ein Beispiel dafür war die Markteinführung des „Lady Sitwell“, eines Bürodrehstuhls, der auf die geschlechterspezifischen Sitzbedürfnisse von Frauen abgestimmt ist.

Überhaupt hat sich Steifensand Themen wie der neuen Ergonomie und dem sogenannten Gender-Seating verschrieben, wie er erläutert:

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„Gender-Seating beziehungsweise Gender-Medicine ist die Fachbezeichnung für Humanmedizin und beschäftigt sich hauptsächlich mit den Sitz- und Bürokrankheiten von Frauen und Männern.“

Hierzulande noch nahezu unbekannt, hat das Thema „Gender-Seating“ in Nordamerika einen hohen Stellenwert. Das Ziel ist stets, neue Präventions- und Therapiewege zu erforschen, um die durch statisches Dauersitzen verursachten Krankheiten im Muskel- und Skelettsystem beider Geschlechter zu verhindern.

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„Ärzte, Orthopäden und Gesundheitsexperten fordern bereits seit Längerem, stärker auf die individuellen Sitzbedürfnisse von Frauen und Männern einzugehen, denn sie haben aufgrund ihrer jeweiligen anatomischen Besonderheiten ein unterschiedliches Sitzverhalten“, sagt Steifensand.

Neueste Entwicklung aus dem Hause SITWELL STEIFENSAND AG ist die überarbeitete Version des Frauenstuhls „Lady Sitwell“.

„Frauen atmen etwa flacher als Männer und haben ein geringeres Herzminutenvolumen, was sich auf die Nährstoffversorgung der Bandscheiben auswirkt.“ Die geltenden Vorschriften und Normen für die Entwicklung von Bürostühlen berücksichtigen seiner Meinung nach das unterschiedliche Sitzverhalten von Frauen und Männern jedoch nur unzureichend.

Die Besonderheit des Stuhls besteht in der sogenannten 3-D-Sitwell-Mechanik, durch die Rücklehne und Sitzfläche frei beweglich sind.


Dieser „Gymnastikballeffekt“ löst permanent Bewegungsanreize aus, wodurch diejenigen Muskelgruppen, die die Wirbelsäule stützen und entlasten, also Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, stimuliert und trainiert werden. Darüber hinaus werden Venenpumpe und Venenklappen aktiviert und sorgen für eine bessere Durchblutung und eine bessere Versorgung der Bandscheiben mit Nährstoffen

Um den Absatz der individuellen Sitzlösungen über den Fachhandel zusätzlich zu fördern, hat Steifensand das „SITWELL Health und Wellness-Sponsoring-Programm 2020“ konzipiert, das sich an den innovative und kompetente Händler richtet, die nicht nur Stühle abverkaufen, sondern ihre Kunden über das individuelle Sitzen und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz informieren. Reif für die Insel!

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SITWELL® STEIFENSAND AG
Sperbersloher Str. 124
90530 Wendelstein bei Nürnberg
Deutschland / Germany

Jeder sitzt anders – Bürostühle direkt ab Fabrik kaufen

Liebe, Lust und Leidenschaft aus der deutschen Ergonomie- und Sitzmanufaktur – SITWELL® STEIFENSAND AG

10/2009 – FACTS – Test- und Wirtschaftsmagazin – Liebe, Lust und Leidenschaft – Liebe zu seinen Mitmenschen, Lust auf verdienten Erfolg und Leidenschaft für seine Arbeit treiben ihn seit Jahren an. Gernot Steifensand, der Vorstand der SITWELL STEIFENSAND AG in Wendelstein, wird nicht müde, seine Botschaft kundzutun: „Jeder sitzt anders.“

FACTS: Sie sehen die Entwicklung von Bürostühlen als Ihre Berufung. Woher diese Leidenschaft?

Gernot Steifensand: Sie ist mir sozusagen in die Wiege gelegt worden.

Mein Vater F.-Martin Steifensand, der Erfinder und Produzent des ersten sogenannten „Bandscheibendrehstuhls“. F.-Martin Steifensand, war auch der erste Sitzmöbelhersteller der 60er-Jahre, der die Anforderungen der neuen Normen und DIN-Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland professionell und in Beratung mit Doktoren und Professoren umgesetzt hat.

FACTS: Seit Sie die Marke SITWELL mit dem bekannten Zukunftsforscher Smola im Jahr 2000 entwickelt haben, lautet Ihre Botschaft „Frauen sitzen anders“. Warum ist das Ihnen so wichtig?

Gernot Steifensand: Frauen bewegen sich, atmen und sitzen anders. Zudem unterscheiden sie sich von Männern biologisch und anatomisch in hohem Maße.

FACTS: Was ist bei der Frauenkollektion besonders und anders?


Gernot Steifensand: Die Frauendrehstuhlkollektion unterscheidet sich durch eine ganze Reihe von technischen Details von herkömmlichen Bürodrehstühlen. Beispielsweise bewirken eine flexible Frauenrückenlehne und ein extra weicher 7-Zonen-Frauensitz mit Taschenfederkern eine bessere Durchblutung der Beine und beugen somit kalten Füßen und Cellulitis vor.

Die Frauenkollektion setzt einen von Dr. med. Peter Stehle entwickelten Bandscheibensitz ein, der das weibliche Becken beim sitzen korrigiert und das weibliche Hohlkreuz in die natürliche S-Form bringt und entlastet. Dies erlaubt, die Ursache von Rücken- und Nackenschmerzen zu bekämpfen und den Bandscheibenschaden vorzubeugen und zu vermeiden.

FACTS: An der Entwicklung Ihrer Bürostühle sind Mediziner beteiligt?

Gernot Steifensand: Alle SITWELL-Sitzlösungen sind unter dem Aspekt des biomechanischen und bioenergetischen Sitzens entwickelt worden und das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit Arbeitsmedizinern und Sportwissenschaftlern wie etwa Dr. med. Peter Stehle, Dr. med. Peter Taub und dem Orthopäden und Spezialisten für die Erforschung von Geschlechtsunterschieden Dr. Michael Sababi. Auch der namhafte Dr. med. habil. Theodor Peters hat seiner Zeit viel dazu beigetragen.

FACTS: Das heißt, der medizinische Ansatz ist bei der Herstellung von Sitzlösungen eine Notwendigkeit?

Gernot Steifensand: Absolut. Jährlich entstehen den Unternehmen erhebliche Kosten durch den krankheitsbedingten Ausfall ihrer Mitarbeiter. Ursache Nummer eins sind dabei Rückenleiden. Bedenke man doch, dass der Mensch im Durchschnitt 80.000 Stunden seines Arbeitslebens im Büro verbringt und die meiste Zeit davon im Sitzen.

Viele Menschen sitzen dennoch auf DIN- und Einheitsstühlen. Bewegung ist während des Sitzens dann nur in geringem Umfang möglich, die gesund erhaltenden Bewegungsabläufe des Organismus werden weitestgehend ausgeschaltet. Eine weitere verbreitete Krankheitsursache sind Venenprobleme.

Darunter leidet jeder achte Mensch in Deutschland. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Und letztendlich berücksichtigen gängige Stühle wesentliche Punkte wie den Körperbau der Menschen nicht. Weder Größenverhältnisse noch die schon erwähnten geschlechtsspezifischen Unterschiede sind für sie ein Thema.

FACTS: Stichwort Geschlechtsunterschiede. Haben Frauen- und Männerstühle doch etwas gemeinsam?

Gernot Steifensand: Beide unterstützen das sogenannte „sensomotorisch-aktivierende“ Sitzen, bei dem kontinuierliche Bewegungsreize alle Muskeln, insbesondere Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur trainieren. Sowohl bei dem Damen- als auch bei dem Männerstuhl ist das Untergestell mit der Pending-Technologie versehen, was ein Sitzgefühl erzeugt ähnlich wie auf einem Gymnastikball – allerdings mit sicherem Halt.

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Sitzen für jede Körpergröße aus der SITWELL® STEIFENSAND AG

Gesundheit für alle aus der SITWELL® STEIFENSAND AG

FACTS 7/2008 Bequem zu sitzen ist nicht bei jeder Körpergröße eine einfache Sache.

Doch die Sitwell-Bürostühle der 1000 Stühle Gernot Steifensand Ergonomie- und Sitzmanufaktur sind in drei Größen erhältlich und daher für jede Körpergröße geeignet. Das neueste Modell „Feel“ hat darüber hinaus noch weitere äußerst angenehme Eigenschaften.

Der Arbeitsstuhl sollte weder einengen noch die Ausmaße eines Sofas annehmen – egal, ob besonders große, kleine oder ganz durchschnittlich gewachsene Mitarbeiter auf ihm Platz nehmen. Die meisten Stühle sind allerdings für den „Otto-Normal-Büroarbeiter“ konzipiert und erfüllen die Ansprüche sehr großer und sehr kleiner Menschen nicht vollständig.

FÜR GROSS UND KLEIN – Wie alle Sitwell-Modelle ist daher auch das Modell „Feel“ in den drei Größen S, M und L erhältlich. Die Größe S hat eine besonders kleine Sitzfläche und eine kleinere Lehne, in der Größe L spendierte 1000 Stühle Gernot Steifensand dem Modell eine Kopfstütze und eine größere Sitzfläche. Für einen harmonischen Bewegungsablauf ist außerdem die „Senso-Synchron-Mechanik“ integriert. Feel wurde von den Arbeitsmedizinern Dr. med. Peter Stehle und Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters entwickelt.

DIN- und ISO-Normen, die Mindestanforderungen an Bürostühle stellen, um zum Beispiel Unfälle zu verhüten, reichen ihrer Meinung nach nicht aus, Rückenleiden wirksam zu verhindern:

„Wir fordern, noch stärker auf das neue Arbeitsschutzgesetz einzugehen, um typische Bürokrankheiten zu vermeiden“, sagt Dr. med. Peter Stehle. „Feel wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Ergonomie und Prävention entwickelt, um sowohl die Ansprüche sehr großer als auch sehr kleiner Menschen zu erfüllen und Krankheitskosten zu verringern.“

In der Tat: Das Sitzen auf dem Feel ist entlastend und entspannend. Besonders auffällig sind die einfach erreichbaren Verstellmöglichkeiten – in wenigen Sekunden ist der Stuhl passend eingestellt und das Sitzvergnügen kann beginnen.

Die gesunde Wirkung merkt man dem Stuhl äußerlich allerdings nicht an – sein zeitloses Design passt sich dezent jeder Büroumgebung an. Ebenfalls sehr angenehm ist die Senso-Synchron-Mechanik, die einen harmonischen Bewegungsablauf und guten Halt in jeder Position bietet, egal, ob man sich bequem zurücklehnt oder aufrecht seiner Arbeit nachgeht. Nadia Hamdan

Frauen sitzen anders – Der Bürostuhl für die Frau

Der kleine Unterschied – Der Bürostuhl für die Frau.

Frauen sind anders – eine Binsenweisheit, doch wird diesem Umstand mitunter nur wenig Bedeutung beigemessen. So sitzen Frauen im Büro häufig auf Stühlen, die ihrer Gesundheit mehr schaden als nützen. Dem will der Bürostuhl Experte Gernot Steifensand mit dem Bürostuhl speziell für die Frau ein Ende bereiten. FACTS fragte nach, was das Besondere am Lady Sitwell ist.

  FACTS 3/2010 – FACTS: Warum ein Bürostuhl speziell für Frauen?

Gernot Steifensand: Der Körperbau der Frau unterscheidet sich grundlegend von dem der Männer.

Dem wird allerdings nur wenig Beachtung geschenkt. Bürostühle werden in Deutschland nach der deutschen DIN 4551 hergestellt, die bestimmte Normen für die Sitzhöhe und -tiefe vorgibt, zum Beispiel eine Sitzhöhe von 42 bis 53 Zentimeter.

Das reicht aber für Frauen oft nicht aus. Um dieser Benachteiligung entgegenzuwirken, wird in verschiedenen Fachkreisen über eine Frauen-Drehstuhl-Norm diskutiert, die präventiv stärker auf die „Geschlechtsunterschiede“ beim Sitzen eingehen soll.

 

FACTS: Mann und Frau unterscheiden sich anatomisch, das ist klar. Doch gibt es wirklich ein unterschiedliches „Sitzverhalten“? 

Gernot Steifensand: Frauen haben spezifische Sitzgewohnheiten, die sich von denen der Männer unterscheiden. Plakativ gesagt: Frauen sitzen aufrecht und Männer lümmeln. Die Dame im Büro sollte beim Sitzen am Arbeitsplatz unbedingt auf die biologischen und anatomischen Unterschiede des Körperbaus achten, um präventiv den „frauenspezifischen“ Problemen wie kalten Füßen und Bindegewebserkrankungen entgegenzuwirken.

Viele „Frauen-Sitz-Krankheiten“ können durch einen geeigneten „Frauenstuhl“, der die orthopädischen und medizinischen Geschlechtsunterschiede  berücksichtigt, vermieden werden.

FACTS: Welche durch zu langes und starres Sitzen verursachten Beschwerden sind denn typisch für Frauen? 

Gernot Steifensand: Frauen haben einen stärkeren Bewegungsdrang und häufiger kalte Füße als Männer und sie neigen aufgrund ihres Körperschwerpunkts zu einem Hohlkreuz. Somit sollten Rücken, Schultern und Nacken besonders geschützt und gestützt werden. Frauen leiden häufig unter Rückenschmerzen, Beschwerden in der Ischiasregion, wie Schmerzen, Taubheit und Muskelschwäche, Kopfschmerzen, Schmerzen im Kniegelenk oder unter dem Karpaltunnelsyndrom, starken Schmerzen in den Händen, die durch eingeklemmte Nerven in der Nackenregion verursacht werden.

FACTS: Und was kann frau dagegen tun?

Gernot Steifensand: Auch ohne Medikamente oder chirurgische Maßnahmen eine ganze Menge. Natürlich kann viel Bewegung Linderung bringen, doch die Büroarbeit ist nun mal dadurch gekennzeichnet, dass sie in der Regel am Schreibtisch stattfindet. Auf dem Lady Sitwell trainiert die Frau durch permanente Bewegungsreize der Pending-Technik alle Muskeln, insbesondere die Rumpf-, Rücken-, Schulter und Armmuskulatur, die die Wirbelsäule stützen und entlasten.

Bandscheiben und Gelenke werden durch die sanften Mikrobewegungen gesund erhalten, der Stoffwechsel angeregt, Herz-und Lungenfunktion sowie die Sauerstoffaufnahme in jeder Zelle werden gestärkt. Kurz gesagt: Es erhöht die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden.

FACTS: Ist denn in den Unternehmen ein Bewusstsein für diese geschlechtsspezifischen Unterschiede vorhanden?

Gernot Steifensand: Die sogenannte Gender-Medicine erfährt immer mehr Aufmerksamkeit und auch die Frauen-und Geschlechtsforschung der TU Berlin hat gezeigt, dass die Unterschiede und Besonderheiten der Frauengesundheit eine wesentliche Voraussetzung für eine bedarfsgerechte und qualitätsgesicherte Gesundheitsvorsorge von Krankheiten sind.

Die typischen Stressfaktoren – ein hohes Arbeitstempo, Zeitdruck, Unter-sowie Überforderung im Job – wirken sich bei vielen Frauen gesundheitlich anders negativ aus als bei Männern. Frauen haben zum Beispiel weniger Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten, werden aber eher frühverrentet.

Diese Aspekte sollten Arbeitgeber beachten, wenn es darum geht, Bürostühle für die Frau anzuschaffen, und sie tun dies auch vermehrt. Ein Blick auf die Verkaufszahlen des Lady Sitwell zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nadia Hamdan

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