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Lebendige Heimat – Viatrow 1936

19.02.2022 – 3. Kapitel – DIE STORY – F.-Martin Steifensand – Ein deutsches Schicksal: Vertreibung und Flucht aus dem Pommernland – Der dornenreiche Weg vom Flüchtlingskind zum Unternehmer.

Über 40 Jahre sind in das Land gegangen. Viatrow – das ist doch eigentlich nur noch Erinnerung. Weit, weit zurück liegen jene Eindrücke, die sich aber tief in das Gedächtnis eingegraben haben. Dabei standen mir nur genau elf Jahre zur Verfügung. Erlebnisse zu registrieren. Einige davon, in den ersten Kinderjahren, waren noch ohne das Bewusstsein für prägende Erinnerungen.

Und dennoch: Wenn ich die Augen schließe, dann entsteht heute noch ganz scharf und konturenreich vor mir das Bild unserer Heimat, ihrer Häuser, ihrer Landschaft und vor allem ihrer Menschen. Mitten in den gepflegten Parkanlagen erheben sich die Herrenhäuser, die sich in den Teichen spiegeln und auf deren weiße Wände die dicken alten Linden und knorrigen Eichen im Sonnenschein Schattenrisse zeichnen.

Rotbuchen, Holunderbüsche und Hecken bilden verträumte, lauschige Winkel; Rosen- und Tulpenbeete säumen, blühende je nach Jahreszeit, die Wege zu den Parks. Wie das in Pommern damals so selbstverständlich war, blühte im Sommer ein großes Rondell vor jedem Herrenhaus.

Um in das Gutshaus von Kurt Xaver Martin Steifensand 
zu gelangen, gab es drei Möglichkeiten.

Direkt vom Park aus durch den Haupteingang, den man über ein paar Stufen erreichte. Man gelangte sofort in einen großen Raum, mit Stühlen, den wir „die Halle“ nannten.

Dieser riesige Raum bildete den Mitteltrakt, der das ganze Haus querte. Auf der gegenüberliegenden Seite erreichte man die Glasveranda, einen Vorbau, durch den man über eine von dicken Mauern gesäumte Treppe das Haus wieder verlassen konnte.

Wenn die dicke Buschhecke vor dem Haus nicht einen großen Teil der Sicht versperrt hätte, dann wäre von hier aus ein Rundblick auf den Hof mit all seinen Speichern, Scheunen, Wagenremisen, Gutsstallungen und Leuteställen sowie auf den Dorfteich möglich gewesen.

An der nördlichen Schmalseite des Herrenhauses führte ein Eingang direkt in die untere Etage. In diesem Souterrain befanden sich die Haushaltsräume sowie die Zimmer der Bediensteten. Von Mariechen, der Mamsell, von Zimmermädchen Irmchen und Gärtner und Chauffeur war, wird später noch eine Rede sein. Auch von der Hühner-Berta, die allgemein Hauna Bart gerufen wurde.

Von diesem Eingang, den auch wir Kinder benutzten, erstreckte sich unser Spielbereich. Ein weißer Zaun, dessen Latten und Querstreben von Steinpfeilen getragen wurde, begrenzte den Außenhof mit den Holzstaken, den Hühnerställen, der Aschenkuhle usw. Dort angelehnt an den Zaun hatte man kleine Karnickelställe gebaut, in denen die Häschen unserer Schwestern heranwuchsen. Oftmals lagen wir auf dem Dach dieser Ställe und aalten uns in der Sonne.

Das ganze Jahr über begleitete und das werden und vergehen eines gewaltigen Baumes, einer wundschönen gewachsenen Kastanie. Wie ein Wunder erschien es uns, wenn nach einem frostigen Winter, der an manchen Tagen dicken Raureif an die Äste gezaubert hatte, im Frühling zuerst die klebrige Knospen hervorlugten, die wir so gerne berührten. Kurzdarauf hatte der Baum dann seine zartrosa Blütenkerzen aufgesteckt.

Es Es wurde schon Herbst, wenn der Wind die Früchte vom Baum schüttelte, die beim Aufprall auf den Boden auseinander platzten und die Kastanien über den Hof hüpften ließen. Wir haben sie meist alle liebevoll aufgesammelt, diese sauberen, glatten Kugeln, die leider schon nach wenigen Tagen zum schrumpfen begannen, dabei ihre schöne Form und Farbe einbüßend.

Für uns Kinder hatte man in einem der starken Äste eine Schaukel angebracht, auf der wir uns hoch und immer höher zu schwingen trauten. Den mächtigen Baum zu erklettern, war gar nicht so einfach. Er war viel zu dick, und im unterem Bereich des Stammes gab es keine Äste, an denen man sich hätte hochangeln können. Wir beiden kleinen Jungs staunten da über unsere viel größeren Schwestern die geradezu artistische Begabung an den Tag legten, um in die Krone des Baumes zu gelangen.

Im Garten von Viatrow 1936. Von links F.-Martin Steifensand, Hati Steifensand, Laurette Steifensand, Dietel Steifensand, York Steifensand. Das Wollknäuel auf dem Schoß der Mädchen ist Mohrchen.

Wiatrowo (deutsch Viatrow, 1938–45 Steinfurt, kaschubisch Wiatrowò) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Pommern und gehört zur Landgemeinde Damnica (Hebrondamnitz) im Powiat Słupski (Kreis Stolp).

Die Schwestern, Laurette Steifensand, Dietel Steifensand und Hati Steifensand krabbelten auf einen Steinpfeiler des Zaunes, schwangen sich in waghalsigen Sprung mit hoch erhobenen Armen zum nächst erreichbaren Ast, und mit einem geradezu bewundernswerten Schwungaufzug erklommen sie das untere Astwerk.

Von da aus war es für sie dann keine Anstrengung mehr, bis in den obersten Wipfel zu steigen. Voller Neid schauten wir zu ihnen hinauf. Erste Jahre später bekamen auch wir Jungs den Bogen raus, und von da an hatte die gutmütige Kastanie keine Ruhe mehr von uns und den Dorfkindern, die zum Spielen zu uns kamen. Wenn wir nicht gerade Lust zum Klettern hatten, bauten wir auf einem großen Sandhaufen mächtige Ritterburgen, oder Rutschbahnen, auf denen wir Kugeln durch die Serpentinen rollen ließen.

Von diesem Spielhaus aus führte ein Grabenweg zum Eiskeller. Hier hatte man im Winter Eis von den Teichen eigeschaufelt, das man im Sommer zum Kühlen der Speisen und Getränke in den Eisschrank brauchte. Dieser Keller war mit einem dicken Vorhängeschloss für uns Kinder gesichert. Doch immer wieder war es erregend, wenn wir im Sommer beim Eis holen ein Blick in diesen Eispalast werfen konnten. Doch die Tür wurde immer nur für wenige Sekunden geöffnet.

Ein Stück weiter, dem Graben entlang, hatte ich eine Höhle gebaut. Hier haben wir mit den Dorfkindern oftmals Versteck gespielt. Wir ahnten damals nicht, dass dieser Unterschlupf in der letzten Phase des Krieges unserer Schwester Dietel Steifensand, die als einzige noch in Viatrow geblieben war, ein sicheres Versteck bieten würde. Wenn die Russen in der Nacht durch die Gegend zogen, um nach Frauen und Mädchen für ihre Vergewaltigungstouren zu suchen, fand Dietel Steifensand dort Sicherheit.

Wir Steifensand`s, waren gewiss keine Kinder von Traurigkeit. Im Gegenteil. Zu gegebener Zeit wurde entsprechend dem Anlass auch froh gefeiert. Als unsere Schwestern noch alle zu Hause waren, erlebten wir auf der Seite der großen Veranda, zwischen dem Haus und einer großen Tanne, alljährlich ein „Schützenfest“.

Für Organisation und Durchführung zeichneten unsere Schwestern Verantwortung. Sie sorgten für den Aufbau der Buden und deren Ausstattung mit Spielgeräten und Verkaufstischen. Das Schützenfest wurde zu einem sehr lebendigen Fest der Spiele, woran wir Kinder aus unserem Freundeskreis teilnahmen.

Noch gut in Erinnerung sind mir jene „Attraktionen“, die wir damals als solche ansahen: Sackhüpfen, Eierlaufen, Würfeln, usw. Auch Kunststücke auf dem Fahrrad fanden viel Beifall. Absoluter Höhepunkt war das Reiten auf unserem Pony. Natürlich musste jeder, der dieses Vergnügen in Anspruch nehmen wollte, einen Obolus entrichten. Allerdings nicht in klingenden Münzen, sondern in Form von Rosenblättern, die wir als Währung eingeführt hatten.

Dieses Zahlungsmittel wurde auch angenommen für die Fruchtsäfte und die Brause, die wir in riesigen Mengen – Kinder haben immer Durst – durch unsere Kinderkehlen rinnen ließen. Wenn ich an diese Feste zurückdenke, höre ich noch in Gedanken das Kläffen unseres Jagdhundes, der aus einem Zwinger zuschaute und gerne vom Streuselkuchen und den Würstchen naschte, die wir ihm über den Zaun warfen.

Wiatrowo liegt in Hinterpommern, etwa neun Kilometer nördlich von Damnica (Hebrondamnitz) am linken Ufer der Lupow (polnisch: Łupawa). Bis zur südwestlich liegenden Kreisstadt Słupsk (Stolp) sind es 26 Kilometer. Über eine Stichstraße ist das Dorf mit der von Będziechowo (Bandsechow) nach Damno (Dammen) und Potęgowo (Pottangow) führende Nebenstraße verbunden. Die nächste Bahnstation ist Damnica an der Bahnstrecke von Stargard in Pommern nach Danzig.

Namensformen sind: Vatrow (1274), Vetrowe (1283), Viattro (1426), Viatrow (bis 1937), Steinfurt (1938–45) und ab 1945 Wiatrowo. Die deutsche Bezeichnung Viatrow kommt nur hier vor, der polnische Name Wiatrowo erscheint noch einmal in der Woiwodschaft Großpolen.

Gernot-M. Steifensand & F.-Martin Steifensand
90530 Wendelstein bei Nürnberg / Deutschland

Telefon: 09129-40679-0
E-Mail: ceo@steifensand.com

3D-ErgoSWOP Bürostuhl mit 360° Bewegungsfreiheit

Gesund, aktiv und beweglich Sitzen auf einen 3D-ErgoSWOP Bürostuhl nach Maß und Geschlecht aus der SITWELL STEIFENSAND AG Ergonomie- und Sitzmanufaktur.

Bewegung im Sitzen ist gesund und wichtig, um Erkrankungen der Muskeln und des Skelettes vorzubeugen. Doch gerade am Arbeitsplatz im Büro, oder im Homeoffice ist der Rückenbrand und die Rückenerkrankungen die häufigste Ursache von Fehltagen.

Es ist kein Wunder, dass allein die Rücken- und Wirbelsäulenprobleme
ein Viertel aller Krankheitstage ausmachen.

Folgt man einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus dem Jahr 2019, dann liegen die Produktionsausfallkosten durch Muskel-Skelett-Erkrankungen bei jährlich 17,2 Mrd. Euro.

Die Techniker Krankenkasse geht von 164.000 Arbeitnehmern aus, die aus diesem Grund pro Tag in den Unternehmen fehlen und dabei im Durchschnitt täglich pro Person 400,00 Euro Ausfallkosten verursachen.

Die 3D-ErgoSWOP Bewegungsmechanik aus der SITWELL STEIFENSAND AG aktiviert den gesamten Haltungsapparat. Die Muskel-, Skelett- sowie Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigsten Gesundheitsprobleme beim modernen Büromenschen.

Die Ursache von Rückenbrand, Rücken- und Nackenschmerzen ist Sitzen! Langes, monotones und ausdauernd sitzen. Der Mensch verbringt täglich durchschnittlich 9 Stunden, ein Büromensch meistens sogar mehr. Rechnet man Arbeitsweg und Freizeitverhalten dazu, kommen schnell bis zu 15 Stunden Sitzen pro Tag zusammen.

Das Gernot Steifensand Ergonomie- und Sitzforschungsteam hat herausgefunden, dass das Sitzen auf DIN- und Normstühlen, die nach der EU-Norm produziert werden krank machen.

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Die schleichenden Folgen von Bewegungsarmut
und starren Sitzen sind:

  • Bewegungsloses Sitzen macht müde und krank.
  • Dauerhaftes monotones Sitzen lässt die Blutfettwerte steigen.
  • Monotones Sitzen senkt die Sauerstoffversorgung.
  • Starres Sitzen verkrampft die Muskulatur und baut die Muskulatur ab.
  • Das Sitzen auf einen DIN-Stuhl bringt den Organismus und den Stoffwechsel in den Sparmodus.
  • Bewegungsloses Sitzen setzen die Bandscheiben auf Grund der Fehlhaltung unter Druck.
  • Beim starren Sitzen geht die Nährstoffversorgung der Bandscheiben zurück.
  • Beim monotonen Sitzen steigt das Risiko von Gefäßverkalkungen und Venenleiden.

Das Rücken und Sitzproblem auf einem DIN- und Norm
Bürostuhl kurz zusammengefasst ist:

  • 66%: Zwei Drittel der erwachsenen Deutschen hat gelegentlich oder ständig Rückenschmerzen.
  • 17 Mrd. kostet der Produktionsausfall durch Muskel-Skelett-Erkrankungen pro Jahr.
  • Wer wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen krank geschrieben wird, fehlt im Durchschnitt 19,9 Tage am Arbeitsplatz – 40 % der Berufstätigen arbeiten fast nur im Sitzen

Der Mensch ist nicht für das Sitzen geschaffen ist längst kein Geheimnis mehr. Der Mensch ist ein Muskelwesen und benötigt Anspannung und Entspannung aller Muskelpartien.

Im Büroalltag gehören Rückenprobleme vor allem im Schulte-Nackenbereich sowie im Lendenwirbelbereich zu den häufigsten Krankheitsursachen. Die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen hat zwischen 2007 und 2017 um 35 % zugenommen.

Die neue Ergonomie- und Sitzlösung sind die neuen 3D-ErgoSWOP Bürostühle mit der revolutionären Sitz- und Bewegungsmechanik aus dem Hause SITWELL STEIFENSAND AG

Um aktiv, gesund und beweglich am Schreibtisch zu Sitzen, hat die SITWELL STEIFENSAND AG Ergonomie- und Sitzmanufaktur mit den Dr. med. Peter Stehle Ärzteteam neue Sitzlösungen und den Bürostuhl nach Maß und Geschlecht entwickelt.

Die neuen Bürostühle aus dem Hause Gernot-M. Steifensand mit der neuen 3D-ErgoSWOP Sitz- und Bewegungsmechanik animiert den „Be-Sitzer“ zu spontanen Haltungsänderungen, bewegt die Muskulatur, bringt den Kreislauf in Schwung und sorgt für mehr körperliche und geistige Vitalität.

Die 3D-ErgoSWOP Bewegungsmechanik der neuen „Bürostuhl-Generation“ nach Maß und Geschlecht, ist die Lösung für maximale Gesundheit und beste Vorsorge gegen Rückenschmerzen und Rückenbrand.

Die neuen 3D-ErgoSWOP Bürostühle aktivieren Körper, Geist und Seele und wirken wirken wie Medizin für den geplagten und gestressten „Sitz-Rücken“.

Die Vorteile von der neuen 3D-ErgoSWOP Bürostuhl- und Bewegungsmechanik sind:

  • Die 3D-ErgoSWOP Bürostühle helfen gegen Muskulatur- und Skeletterkrankungen.
  • Der 3D-ErgoSWOP Bürostuhl bringt dreidimensionale Bewegungsfreiheit in das Sitzen.
  • Die 3D-ErgoSWOP Bewegungsmechanik garantiert Ihnen einen 360° Sitz- und Bewegungsspielraum.
  • Die 3D-ErgoSWOP Bewegungsmechanik bewegt Sie, als säßen Sie auf einem Sitzball.
  • Die 3D-ErgoSWOP Bewegungsmechanik balancieren Sie Ihren Körperschwerpunkt im Sitzen.
  • Die 3D-ErgoSWOP Bürostühle aktiveren die Bewegungsreize des gesamten Körpers.
  • Die 3D-ErgoSWOP Bewegungsmechanik aktiviert die Rückenmuskulatur.
  • Die 3D-ErgoSWOP Bürostühle fördern die Durchblutung der Beine und regt den Stoffwechsel an.
  • Die 3D-ErgoSWOP Bürostühle entlastet die Wirbelsäule und hält die Bandscheiben fit.
  • Die 3D-ErgoSWOP Sitztechnologie animiert zur Bewegung im Sitzen und zum Haltungswechsel.
  • Die 3D-ErgoSWOP Sitztechnologie bietet seinen Besitzer ein harmonisches Sitzen im Gleichgewicht.
  • Die 3D-ErgoSWOP Bürostühle beugen Muskel- und Skeletterkrankungen vor.

Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und nutzen Sie die kostenlose und persönlich Ergonomie-Beratung direkt vom Hersteller.

     
 
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SITWELL STEIFENSAND AG

Bürostühle für den ganzen Tag

ENTSPANNT SITZEN – Langjährige Sitz- und Ergonomie-Erfahrung aus der SITWELL STEIFENSAND AG Ergonomie- und Gender-Seating-Forschung machen die neuen Sitzlösungen zu den gesündesten Bürostühlen.

DAS GESUNDE SITZVERGNÜGEN – Die Bürostühlen nach Geschlecht und Maß aus der Sitwell Steifensand AG Ergonomie- und Sitzmanufaktur by Gernot Steifensand sind die weltweit individuellsten und wahrscheinlich auch die gesündesten Bürostühle, die es auf dem Sitz- und Ergonomie-Markt gibt.

Alle unsere SITWELL Sitzlösungen nach Maß und Geschlecht lassen sich perfekt an die Anforderungen der Nutzer in ihrem beruflichen Umfeld anpassen – und laden mit der neuen 3D-ErgoSWOP® Sitzmechanik zu mehr Bewegung am Arbeitsplatz ein.

In den neuen Bürostühlen aus der SITWELL STEIFENSAND AG ist ein auf das Gewicht des Besitzers einstellbares Ergonomie-System integriert, das zu dynamischem und aktiven Sitzen anregt. Die wechselnden Sitzpositionen fördern die Blutzirkulation und damit das physische und mentale Wohlbefinden.

Die ergonomischen und individuell abgestimmten Sitz-Polster und die perfekt abgestimmte Frauen, oder Männerrückenlehne für einen Rundrücken, oder für ein Hohlkreuz sorgen zudem für die Beibehaltung der natürlichen S-Form der Wirbelsäule.

Die tiefe Sitzfläche mit Sitzneige, Wechselpolster und Schiebesitz garantiert eine optimale Auflage der Oberschenkel und entlastet damit die Beinmuskulatur. Die Venenpumpe und die Venenklappen aktivieren den venösen Rückfluss.

KOMFORTABEL UND ZUVERLÄSSIG IN ATTRAKTIVEM
SITWELL® DESIGN

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Ob für die Nutzung im Büro oder im Homeoffice – Die Bürostühle und Sitzlösungen nach Maß bieten sicher den „richtigen“ Sitz und den perfekten Bürostuhl!

Die Bürostühle aus der SITWELL STEIFENSAND AG werden aus hochwertigen Stoffen und exklusiven Materialien wie weichem Leder, innovativen Textilien, sowie einem strapazierfähigen Untergestell hergestellt.

So finden sich in allen unseren Bürostühlen und Chefsesseln unter anderem viele Komponenten aus der Medizintechnik z.B. der Schmerz Akut Sitz mit Hilfsmittel Nr.

Alle Bürostuhl-Materialien und Sitz-Komponenten, die wir in der SITWELL STEIFENSAND Manufaktur verarbeiten sind sorgfältig ausgewählt und werden auf höchstem Niveau verarbeitet. Eine lange Lebensdauer bis zu 30 Jahren ist angezielt.

Attraktive Optionen wie farbige Nähte, zweifarbige Stoff-Kombinationen und Individuelles-Design verleihen den Bürostühlen aus der SITWELL STEIFENSAND AG zusätzliche Attraktivität.

Gemeinsam mit vielen Ergonomie- und Sitz-Experten – darunter Ärzte, Orthopäden und Physiotherapeuten – haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie man im Berufsalltag gesund bleibt und typischen Bürokrankheiten vorbeugen kann.

Daraus sind über 20 Jahre individuelle Sitzlösungen nach Geschlecht und Bürostühle nach Maß entwickelt worden, die wir heut ein Wendelstein bei Nürnberg in der SITWELL STEIFENSAND AG Ergonomie- und Sitzmanufaktur produzieren.

Unter anderem haben wir eine umfassende Umfrage mit über 10.000 Kunden über die letzten 20 Jahre durchgeführt und viele interessante Fakten bezüglich des individuellen Sitzens für Frauen und Männer zusammengetragen. Testen Sie bei uns in der Fabrik / Werk, oder bei einen unseren Werkspartner bei Ihnen vor Ort, das neue und gesunde Sitzgefühl.

Viatrow – Heimat für elf Jahre

09.02.2022 – 2. Kapitel – DIE STORY – F.-Martin Steifensand – Ein deutsches Schicksal: Vertreibung und Flucht aus dem Pommernland – Der dornenreiche Weg vom Flüchtlingskind zum Unternehmer.

Wie unsere Familie Steifensand zu dem schönen Besitz Viatrow gekommen war? Nun, mein Großvater Kurt Xaver Martin Steifensand (Pali) bewirtschaftete das elterliche Gut Schwuchow. Da entdeckte er eines Tages, dass in der Nähe das Gut Viatrow mit 1600 Morgen Land preisgünstig zum Verkauf stand.

Kurt Xaver Martin Steifensand telegrafierte seinem Vater diese Nachricht und erfragte dessen Meinung, ob man diese Gelegenheit nicht nutzen sollte. „Sofort zupacken“ lautet die Antwort.

Das STEIFENSAND Gut Viatrow, wie es die Familie in lieber Erinnerung hat. Au der Rückseite des Fotos ein paar Zeilen des Gutsherren vom 30. Mai. 1921:
„Häuschen harret voll Verlangen – Frohe Gäste zu empfangen“.

Das bestreben vom Großvater Steifensand war es immer gewesen, jedem seiner Söhne ein gut zu hinterlassen. Der ältere Spross, unser Onkel Günter, hatte das Gut Tonin auf der Insel Wollin in Pommern, Onkel Wilhelm gehörte in Kuhnhof das Gut Bewersdorf mit dem herrlichen Schloss im Mittelpunkt des Dorfes. Der jüngste Onkel Fritz, erbte Schwuchow. Und mein Vater übernahm unser geliebtes Viatrow.

Gernot-M. Steifensand & F.-Martin Steifensand
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Telefon: 09129-40679-0
E-Mail: ceo@steifensand.com

Zwei Eichen für Viatrow

08.02.2022 – 1. Kapitel – DIE STORY – F.-Martin Steifensand – Ein deutsches Schicksal: Vertreibung und Flucht aus dem Pommernland – Der dornenreiche Weg vom Flüchtlingskind zum Unternehmer.

Der Sommer des Jahres 1932 hat seinen Höhepunkt überschritten. Die Pommersche Erde hat wieder reiche Frucht getragen. Ende Juli ist das Erntegut auf schwankenden Leiterwagen in die Scheune gefahren worden. Die wohlgenährten, aber doch feingliedrigen Pferde haben sich fest in die Sielen legen müssen; die schweren Eisenräder haben sich durch den feinen Sand der ausgetrockneten Wege gemahlen.

Noch setzen jetzt Kartoffeln und Rüben auf den weiten Schlägen wertvolle Masse an. Ihr Kraut, das den gelben Sandboden hoch überwuchert hat, zeigt jedoch schon mit zarten Brauntönen erste Anzeichen der bevorstehenden Reife, der nahen Ernte.

Das Singen und Scherzen der Knechte und Mägde klingt wie immer um diese fröhliche, wenn auch arbeitsreiche Jahreszeit. Doch die Weltgeschichte schickt sich gerade an, ein neues Kapitel aufzublättern. Aus der Hauptstadt Berlin des deutschen Reiches kommen düstere Nachriten. Krisen in Politik und Wirtschaft sind in die weite Landschaft Pommerns nur zaghaft vorgedrungen.

In der nahen Kreisstadt Stolp soll es auch schon zu Zusammenstößen zwischen rivalisierenden politischen Gruppen gekommen sein, doch auf den Äckern und in den Ställen der Güter herrscht noch Ruhe. Man ist voll beschäftigt, kennt das Problem der Arbeitslosigkeit nur von Hörensagen. Mann hat satt zu essen, am Sonntag ein saftiges Stück Fleisch im Topf. Keiner spricht von Wohlstand, und auch die Grundbesitzer leben in der Bescheidenheit der um Besitz und Vermögen bangenden Begüterten. Aber man ist sehr wohl zufrieden mit dem, was man hat. Und wenn die Ernte wieder gut verkauft werden kann, ist man dem Jahr 1932 durchaus nicht gram.

Gut Viatrow in Pommern, Geburtshaus von F.-Martin Steifensand

Gut Viatrow in Pommern, Geburtshaus von F.-Martin Steifensand

Im Herrenhaus von Viatrow hofft man auf gute Erträge der Arbeit,, die man in dem Land investiert hat. Ein beträchtliches Stück der „Kornkammer Deutschlands“, wie man dieses Land Pommern bezeichnet, gehört mit 1600Morgen zu Viatrow. 120 Morgen davon sind pommerscher Wald, dem trotz intensivster Pflege nicht viel Ertrag abzuringen ist.

Warum wohl hat der „Alte Fritz“ den alle hier noch immer verehren, von der „Sandbüchse“ Preußens gesprochen, wenn er seine pommerschen Untertanen ärgern wollte?

Mann lebt hier in gutem Einvernehmen mit denen, deren Arbeitskraft man sich verpflichtet hat, denen man aber auch als Arbeitgeber verpflichtet ist. Man weiß, dass der eine ohne den anderen nicht leben kann, dass diese pommersche Heimat nur dem gehört, der sie sich täglich neu erkämpft. Jeder an seinem Platz.

In Viatrow herrscht in diesen Augusttagen des Jahres 1932 eine Stimmung, die von zwiespältigen Gefühlen bestimmt ist. Hat man Anlass einen freudigen Ereignis entgegen zu sehen? In der Privatklinik von Dr. Witt in Stolp erwartet die Gutsherrin Laurette Steifensand, geborene von Handstein, ihre schwere Stunde. Nach Laurettchen, die mit ihren zehn Jahren so etwas wie mütterliche Gefühle für ihre beiden Schwesterchen – die fünfjährige Hadwig, genannt Hati, und die vierjährige Dietlinde, das Nesthäkchen Dietel – zu hegen scheint, erwartet man auf Viatrow wieder einmal den „Stammhalter“. Wird das vierte Kind nun endlich ei Junge sein? Man sagt es nicht laut, aber man wünscht es sich, dass diese Hoffnung nun doch in Erfüllung geht. Wenn man gefragt wird, tut man gelassen und versichert, es werden schon recht sein, wie es kommen wird. Wenn nur Mutter und Kind gesund sein werden…

Der 14. August des Jahres 1932 ist ein Sonntag. Hochsommer in Pommern. Zum Glück kühlen frischen Winde, die von der nahen Ostsee über das Land streichen, die Hitze ein wenig ab An diesem Tage sind alle Gedanken bei Mutti in Stolp. Der Tag schleppt sich so dahin; es kommt keine rechte Fröhlichkeit auf. Am Abend werden die Mädchen wie gewohnt zu Bett gebracht.

Da klingelt gegen 22 Uhr das Teflon. Das schrille Scheppern der Glocke ist im ganzen Haus zu hören. Das muss die Nachricht sein, auf die alle so gespannt warten. Dr. Witt ist selbst am Apparat. Er gratuliert den Grundbesitzer Steifensand. Die Geburt sei ganz normal und ohne Komplikationen verlaufen.

Rittergutbesitzer Kurt Xaver Martin Steifensand – Selten zum Lachen aufgelegt.

„Gott sei Dank!“ so seufzt der aufatmende Vater ins Telefon. Nach dem Geschlecht des Kindes mag er gar nicht fragen. „Ja-wollen Sie denn gar nicht wissen, Herr Steifensand, was Sie bekommen haben? „. Auf diese Frage, die Dr. Witt mit einem deutlichen herauszuhörenden Lachen in der Stimme stellt, druckst der Gutsherr heraus: Ja, natürlich, was isses denn nu…? Und dann verschlägt es ihm die Stimme. Der absolut nicht kleinlaute Familienvater legt den Hörer nachdrücklich auf die Gabel. Er sinkt erst einmal in den Stuhl neben dem Telefon, schenkt sich einen – natürlich zweistöckigen – Klaren ein und kippt ihn herunter.

Dann holt er noch einmal tief Luft und stürmt die breite Treppe hinauf in die Kinderzimmer, weckt die Kleinen und verkündet ihnen diese Botschaft aus Stolp. „Kinder-hört nur, wir haben Zwillinge! Und, stellt euch vor, es sind zwei Jungs!“ Wenn der beglückte Vater von F.-Martin Steifensand erwartet haben sollte, dass nun bei den Mädchen Freude und Jubel ausbrechen würde, dann hatte er sich grundlegend getäuscht. Zwei Brüderchen auf einmal, das will erst verkraftet sein…

F.-Martin Steifensand und York, Erich, Caspar Steifensand – Wohlbehütet von
Mama Laurette Steifensand

Laurettchen bezweifelt die telefonische Durchsage. Skepsis schwingt in ihrer Frage: Was -gleich zwei…“ Hati kann sich mit dieser überraschenden Situation überhaupt nicht anfreunden. Es ist ein wenig Protest dabei, als sie sich zu Wort meldet und kategorisch erklärt: „Das glaube ich nicht!“ Nur Dietel, die Schwester von F.-Martin Steifensand deutet ein wenig Freude an. Doch auch ihr kommt anstelle eines Freudenschreis nur ein gehauchtes „eiii“ über die Lippen.

Dann bekommt im Dreimäderlhaus die Müdigkeit wieder die Oberhand. Den kleinen Mädchen fallen die Augen zu. Morgen früh hat man ja noch genug Zeit, die Lage zu erörtern. Was wohl in dieser Stunde in dem Gutsherrn vorgehen mag? Kurt Xaver Martin Steifensand, der eigentliche Martin gerufen werden sollte, aber in der Familie und bei Freunden nur der „Pali“ ist, fühlt sich von einer großen inneren Spannung befreit. Alles gut gegangen! Dankbarkeit erfüllt sein Herz. Und dann kommt natürlich Stolz auf.

Der Stolz des Papas, der Viatrow nun zwei Stammhalter präsentieren kann. Am liebsten würde Pali ja jetzt Salut für die Thronfolger schießen lassen. Doch er beschränkt sich auf eine Geste, die im Pommerschen bis dahin üblich war. Er lässt im Garten des Gutes für jeden seiner Söhne F.-Martin Steifensand und York Steifensand eine Eiche pflanzen. Eine deutsche Eiche – Symbol für Leben, Gesundheit, Kraft.

Dass es den beiden Steifensand-Söhnen nicht vergönnt sein wird, diese Bäumchen zu stattlichen Bäumen heranwachsen zu sehen, das ahnt in diesen Tagen noch niemand. Man spürt zwar die deutlichen Zeichen des Umbruches , der politischen Wende. Doch was sich aus dieser „neuen Zeit “ entwickeln wird, das ist im August 1932 noch in das Dunkel einer ungewissen Zukunft gehüllt. Und das ist auch gut so. Wenigstens ein paar Jahre ist den Steifensands und ihren Kindern F.-Martin Steifensand und York Steifensand, Laurette Steifensand, Dietel und Hati Steifensand auf Viatrow noch unbeschwertes Leben vergönnt, auch wenn der Weitblickende schon jetzt am Horizont düstere Wolken heraufziehen sieht…

Dieses ist STEIFENSAND Familiengeschichte: Am Sonntag, den 14. August 1932, sind in der Klink Dr. Witt am Stephansplatz in Stolp in Pommern die beiden gutsbesitzersöhne York, Erich Capar Steifensand (3000 Gramm) und Richard, Georg, Friedrich-Martin Steifensand (2500 Gramm) auf die Welt gekommen. Zwei Sonntagskinder also! Der „jüngere“, aber auch der kleinere dieser Jungen, für den Viatrow immer liebe und unvergesslich geblieben ist, wenngleich er sich eine Existenz aufgebaut hat, die Weltrang genießt, hat später jede Arbeitspause genutzt, um Erinnerungen an das Leben und Leiden der Familie Steifensand aufzuschreiben. Daraus wurde die Geschichte der pommerschen Gutsbesitzerfamilie, die am Scjhicksal der Vertreibung aus der Heimat zu zerbrechen drohte, sich dann aber doch in einer neuen Welt zu behaupten vermochte.

F.-Martin Steifensand berichtet:

Man hat mir, als ich groß genug war, um das zu verstehen, immer erzählt, dass mein Lebenslicht anfänglich nur sehr zaghaft im frischen Wind einer auf Abhärtung bedachten Generation geflackert hat. Es war nämlich zu jener Zeit an der Tagesordnung, die Babys gleich nach der Geburt mit der rauen Wirklichkeit zu konfrontieren. Und so lange wir Zwillinge – wie man uns später sagte – in einem kalten Zimmer unter einer sehr dünnen Zudecke. Blau vor Kälte waren wir jedes mal, wenn wir zu den Mahlzeiten ins Zimmer unserer Mama gebracht wurden.

Doch die Mutter Laurette Steifensand geborene von Handstein, erkannte sofort, dass den Kleinen nur Wärmflaschen helfen könnten. Pali der stolze Vater, kaufte Tonflaschen mit einem Patentverschluss, die mit heißen Wasser gefüllt und in die Kinderbettchen gelegt werden sollten. Doch die Eltern konnten sich mit diesen „neumodischen Sachen“ im Krankenhaus nicht durchsetzen. Und weil der Zustand von F.-Martin Steifensand nur noch drei Pfund war und immer kritischer wurde, machte Mama kurzen Prozess. Gegen den Willen der Klinik verließ sie mit ihrem beiden Sonntagskindern die Station und ließ sich nach Viatrow heimholen.

Gernot-M. Steifensand & F.-Martin Steifensand
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